Beiträge von henri

    Zitat von Käthe

    Vielleicht findet sich ja mit der Zeit ein/e Co-Abhängige/r, die/der über das nötige Hintergrundwissen und die eigene Erfahrung verfügt, die man braucht um z.B. zu moderieren.

    Mit solchen Aussagen erreicht man meiner Meinung nach nur, dass eine sehr engagierte Moderatorin die Lust an ihrer Arbeit verliert und das Forum verlässt. Eine nach deinen Wünschen perfekte Moderatorin wird dadurch auch nicht plötzlich vorhanden sein. Dein Satz „ Meine Bitte an alle Co-Abhängigen ist, Bitte aus Themen heraushalten, bei denen man sich nicht ganz sicher ist, keinen Schaden anzurichten.

    gilt entsprechend abgewandelt auch für dich, zuerst überlegen, was eine solche Aussage bewirken kann

    meint Henri

    Hallo Gerela und herzlich willkommen

    Für die Übernahme der Kosten einer Langzeittherapie ist die „Deutsche Rentenversicherung“ zuständig und nicht die Krankenkasse (ab 1.10.2005 führen alle Rentenversicherungsträger diesen Namen, früher LVA, BfA). Rede mit der Suchtberatung (Caritas oder Diakonie, je nach Gebiet) die auch den Sozialbericht anfertigen. Diese Stelle sollte dir weiterhelfen können.

    VG Henri

    Hallo Kuckuck und herzlich willkommen

    Sprich zuerst mit einem Kollegen, den du gut kennst, was der dazu meint. In so einer Runde wirst du nicht der Einzige gewesen sein, der zuviel getrunken hat. Es passiert eben, dass man unter Einwirkung von Alkohol mehr sagt, als einem später lieb ist. Vielleicht haben die anderen Kollegen dein Schimpfen auch nicht ganz ernst genommen oder sogar noch provoziert, weil sie gesehen haben, dass du zuviel getrunken hattest. Wenn eine Entschuldigung notwendig ist, dann musst du dich dazu überwinden. Versuche es zuerst bei jemand, den du gut kennst. Bei den nächsten fällt es dir dann schon bedeutend leichter.

    Übrigens, wer seine Fehler eingesteht und sich dafür entschuldigt, zeigt, dass er Charakter besitzt, meint

    Henri

    Hallo Stoffel

    Wenn du 10 – 14 Bier (5 – 7 Liter) trinkst, dann wird der Alkohol bestimmt eine Rolle spielen, da es mindestens einen Tag dauert bis der Alkohol abgebaut ist. Du schreibst, dass dieselben Symptome auftreten, wenn auch in stark vermindertem Maße, wenn du alkoholfreies Bier getrunken hast. Das bedeutet doch, dass noch ein oder mehrere andere Faktoren eine Rolle spielen. Es gilt jetzt herauszufinden, welche Ursachen noch eine Rolle spielen.

    Durch ausprobieren kannst du die Ursachen herausfinden. Beginnen würde ich noch einmal mit alkoholfreiem Bier, um einfach sicher zu sein, dass Alkohol zwar einer, aber nicht der alleinige Auslöser ist. Dann einfach die Situation verändern, um somit weitere Ursachen zu finden.

    Du schreibst nicht, wann du das Bier getrunken hast. Eine ganz einfache Ursache könnte sein, dass der Schlafrhythmus gestört wurde, dass du also nicht zur gewohnten Zeit, sondern erst später geschlafen hast. Dadurch ist der Schlaf nicht so erholsam, als wenn du zur gewohnten Zeit geschlafen hättest.

    VG Henri

    Hallo Rene und herzlich willkommen

    Wenn du 4 Fl. Bier täglich trinkst, dann darfst du dich nicht wundern, wenn du abhängig wirst oder schon bist. Versuche mehrere Wochen keinen Alkohol zu trinken. Musst du dann häufig ans Trinken denken, ist das ein Zeichen dafür, dass eine Abhängigkeit besteht. Du kannst auch den Alkoholtest hier oben auf der Seite machen. Er sagt schon einiges über die Abhängigkeit aus.

    Die AA-Gruppen kenne ich nicht, glaube aber nicht, dass du praktizierender Christ werden musst. Dieses Thema wird selbst beim Kreuzbund, bei dem die katholische Kirche der Träger ist, nicht einmal angesprochen. Sollte das doch der Fall sein, dann besteht immer noch die Möglichkeit eine andere Gruppe zu besuchen. Es ist jedenfalls kein Grund, morgen nicht zu den AA's zu gehen.

    VG Henri

    Hallo Gast

    Dich hat der Admin anscheinend schon sehr nervös gemacht, da du es nicht mehr geschafft hast, vollständige Sätze zu formulieren. Vielleicht wäre es gut, du setzt dich in aller Ruhe hin und schreibst, was dich am Admin so stört, damit auch jeder versteht, was du damit meinst.

    Gruß Henri.

    Hallo pops und herzlich willkommen

    Es ist zwar schon öfter hier im Forum geschrieben worden, dennoch, viel Mineralwasser trinken hilft ein wenig den Drang nach Alkohol zu dämpfen. Wichtiger ist allerdings, dass der Flüssigkeitshaushalt dadurch in Ordnung bleibt.

    Wenn die Entzugserscheinungen schlimmer werden, hilft nur noch ärztliche Behandlung. Zurzeit solltest du auch nicht alleine bleiben. Es muss nicht, aber es kann bei den Entzugserscheinungen auch zu einem Krampf oder Delir kommen. Dafür wäre es gut, wenn jemand in deiner Nähe ist, der sofort für ärztliche Behandlung sorgen kann. Du selbst wirst es möglicherweise nicht mehr schnell genug schaffen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben

    Henri

    Hallo Sternchen

    Direkt mit einer Angehörigengruppe habe ich keinen Kontakt. Wie der Name schon sagt, treffen sich in dieser Gruppe die Angehörigen von Abhängigen, wobei es sich nicht immer um Alkoholabhängigkeit handeln muss. Hier wirst du allerdings nicht zu hören bekommen, wie ein Betroffener sich fühlt und warum es so schwer ist mit trinken aufzuhören. Daher ist zu überlegen, ob es nicht doch sinnvoller ist, in eine gemischte Gruppe zu gehen, wo du beide Seiten hörst. Außerdem gibt es nicht so viele Gruppen für Angehörige und es könnte sein, dass du in deiner Nähe keine findest.

    Du fragst, was da passiert. Ich kann nur von meiner Gruppe sprechen, denke aber, dass es in anderen Gruppen auch ähnlich zugeht. Unsere Gruppe ist eine gemischte Gruppe und besteht zurzeit aus 10 Leuten. Wir treffen uns 14-tägig abends für ca. zwei Stunden. Es findet ein Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen uns statt, wobei ein aktuelles Thema immer den Vorrang hat. Wenn jemand neu in die Gruppe kommt, kann er von sich und seinen Problemen soviel erzählen, wie er für notwenig hält. Vergleiche es einfach mit hier diesem Forum, nur dass du mit den Leuten persönlich reden kannst.

    Ich wünsche dir bei der Suche nach einer SHG viel Erfolg

    Henri

    Hallo akte

    Zitat

    hatte aber ehrlich gedacht, dass dieses Forum besser besucht ist.

    Ich denke, deine Fragen wurden genügend beantwortet, sodass ein weiteres Posten nur eine Wiederholung dessen gewesen wäre, was schon geschrieben wurde.

    Gruß Henri

    Hallo Sternchen

    Von einer Zwangseinweisung halte ich an und für sich auch nichts, da derjenige diese Hilfe so schnell nicht annimmt. Da es wie du schreibst, in der Schweiz möglich ist, jemand für drei Wochen in eine geschlossene Klinik einzuweisen, sehe ich trotzdem darin eine ganz kleine Chance. Er war 13 Jahre trocken, weiß also sicherlich noch, dass sein Leben damals schöner war als jetzt. Wenn er nun diese drei Wochen in einer Klinik verbringt – verbringen muss – besteht vielleicht die Möglichkeit, dass es ihm besser geht und er sich auch wieder an diese 13 Jahre erinnert. Das könnte dann bedeuten, dass er eventuell doch bereit wäre es noch einmal zu versuchen und Hilfe anzunehmen. Natürlich wären diese drei Wochen erst der Anfang, weil er ohne Therapie nicht lange trocken bleiben wird.

    Das ist jetzt nur so ein Gedanke von mir und sicher auch nur der berühmte Strohhalm, an den man sich klammert, besonders deshalb, da die Ärztin keine große Chance sieht, aber vielleicht doch eine Überlegung wert.

    Du schreibst von „falsch machen“. Wenn du das Gefühl hast, mit dem FFE würdest du ihm helfen, was sollte dann daran falsch sein. Viel schlimmer als jetzt kann es doch nicht mehr werden. Deshalb denke ich, wäre eine solche Maßnahme von dir, sicher zu rechtfertigen. Wenn es dann nichts genutzt hat, so kann es doch auch nichts geschadet haben.

    Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung triffst, aber ungeachtet dessen, pass auf dich selbst auf.

    Henri

    Halle Akte

    Auch von mir herzlich willkommen.

    In fast jeder Stadt gibt es eine Suchtberatung. Diese Aufgabe wird von der Caritas oder der Diakonie wahrgenommen. Ein Teil dieser Aufgabe besteht darin, ambulante Therapien durchzuführen. Es wird dabei nicht nach der Konfessionszugehörigkeit gefragt.

    Mit der Magengeschichte würde ich, wie Käthe bereits geschrieben hat, zu einem Arzt gehen.

    Gruß Henri

    Hallo Coco

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Da läuft im Moment ja einiges nicht nach Wunsch. Ein Auto kann ersetzt werden, eine neue Arbeit findest du auch wieder. Doch du hast Recht, durch trinken wird sich nichts verbessern, im Gegenteil, es kann dadurch nur alles schlimmer werden.

    Mit bisschen Geduld wirst du auch wieder neue Freunde finden. Es sind ja erst vier Monate her, dass du aus der Thera zurück bist. Es hilft dir doch schon, dass du dich mit den Leuten aus deiner Gruppe treffen kannst.

    Wünsche dir alles Gute

    Henri

    Hallo Moeseph

    Kleiner Nachtrag von mir

    Ich hatte die Werte 0,6 für Frauen und 0,7 für Männer gefunden. Da es sich nur um eine Faustformel handelt, dürften die Werte von Silver etwas genauer sein. Der Unterschied 0,6 bei Frauen und 0,7 bei Männern besteht deshalb, weil der Flüssigkeitsanteil bei Männern höher ist als bei Frauen. Dann ist noch die Dichte von Alkohol(0,79) zu berücksichtigen, sodass dann folgende Rechnung entsteht.

    Vorraussetzung: 500 ml Bier mit 5% Vol. Alkohol, Mann 80 kg schwer

    500 * 5% * 0,79 = 19,75 g Alkohol
    19,75 / 80 / 0,68 = 0,36 ‰
    4 Bier = 1,44 ‰

    Zwei Liter Bier, danach wird man sicher schon etwas anders sprechen als nüchtern. Ich denke, dass die Rechnung in etwa stimmen kann. Aber wie schon in den anderen Beiträgen erwähnt wurde, ist das von Person zu Person unterschiedlich.

    Jedenfalls, zwei Liter Bier täglich getrunken, wird dazu führen, dass du irgendwann abhängig wirst und dann aus diesem Grunde hier postest.

    Das wünsche ich dir natürlich nicht

    Henri

    Hallo Helmut

    Es bewahrheitet sich immer wieder, egal wie lange ich trocken bin, Hauptsache ist, heute trocken.

    Nach so langer Zeit einen Rückfall zu haben ist besonders schwer zu verkraften, weil plötzlich eine Welt zusammenbricht. Es ist also nicht zu verwundern, dass du drei Entgiftungen brauchtest, um wieder in die richtige Richtung zu gelangen.

    Nicht nur das Forum hilft dir, sondern wir werden auch von deiner Erfahrung profitieren, herzlich willkommen also im Klub.

    Henri

    Hallo Manuela

    Da glaube ich, hast du etwas falsch verstanden. Käthe hat geschrieben „Alkohol von euerer Seite aus“. Das soll heißen, dass von euch kein Alkohol in der Wohnung sein soll, aber nicht, dass ihr ihren Alk auch entsorgen sollt. Macht ihr das, dann nehmt ihr etwas weg, was nur ihr gehört und das wird sie euch übel nehmen. Verständlich, wer lässt sich schon gerne etwas wegnehmen. Die Folge ist, dass die Fronten sich verhärten und die Basis für ein vernünftiges Gespräch sich nur verschlechtert.

    Euren Alkohol wegräumen ist sicher vernünftig, kann sie euch deshalb keinen Vorwurf machen, wenn auch unberechtigt, dass ihr an ihrem trinken Schuld hättet. Ich bin auch der Meinung, dass ihr sie nicht bloßstellen dürft, andererseits müsst ihr aber auch ihr trinken nicht vertuschen oder sie in Schutz nehmen. Sie soll ruhig merken, dass ihr trinken anderen Leuten auffällt, je eher wird sie bereit sein, etwas daran zu ändern.

    Wie schon von den Vorpostern geschrieben, auf einen günstigen Moment warten, in dem ihr mit ihr vernünftig reden könnt. Etwas anderes werdet ihr nicht für sie tun können, solange sie sich nicht helfen lassen will.

    Ich wünsche euch und ihr, dass sie recht bald Hilfe annehmen will.

    Henri

    Hallo mrbleil

    Sorry, ich denke, ich habe den Beitrag unglücklich formuliert. Es gibt sicher Menschen, die keinen weiteren Sinn mehr in ihrem Leben sehen, als nur noch zu trinken. Mein Beitrag sollte dir auch nur einmal diese Möglichkeit zeigen. Du kennst deinen Vater und weißt bestimmt besser als ich, ob das zutrifft oder nicht.

    Nur, wenn jemand sich partout nicht helfen lassen will, dann wüsste ich keine Möglichkeit ihm zu helfen. Es gibt nur die kleine Chance, mit ihm reden, reden, reden. Dabei musst du allerdings auch auf dich aufpassen, weil du sehr leicht mit hineingezogen werden kannst.

    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Bemühungen und bitte pass dabei auch auf dich auf.

    Henri