Beiträge von henri

    Hallo Barbara

    warum kämpfst du dagegen an? Warte einfach ab, der Saufdruck verschwindet nach einiger Zeit auch wieder von selbst. Sich zu sehr dagegen wehren erzeugt Druck und Gegendruck. Dabei brauchst du sehr viel Kraft. Mach einfach etwas in der Zeit, was dich ablenkt, und wenn du die Fenster zum 15. Male putzt, egal. Joggen, Wandern ist eine gute Idee von dir, Hauptsache es lenkt dich ab.

    LG Henri

    Hallo Barbara

    Nimm es wie es ist, bist gestolpert und hingefallen. Das ist aber kein Grund liegen zu bleiben. Aufstehen und den nächsten Schritt tun. Nur so kannst du gehen lernen.

    Schämen musst du dich nur, wenn du jetzt aufgibst. Der nächste Versuch wird schon gelingen, muss dir auch selbst ein bisschen mehr zutrauen, dann klappt das schon.

    LG Henri

    Hallo Bobs

    Auch von mir herzlich willkommen im Forum.

    Du schreibst: “Heute ist wieder so ein Tag an dem ich es mir vornehme.“ Das hört sich für mich ein bisschen halbherzig an. Nicht nur vornehmen, sondern sofort damit beginnen. Nimm dir dabei aber nicht zuviel vor. Heute nichts trinken ist machbar, morgen gibt es dann ein neues Heute.

    Okay, es wird sicher nicht leicht werden, aber es ist zu schaffen, siehst ja, dass es hier genug Leute gibt, die keinen Alkohol mehr brauchen.

    wünsche dir ein gutes Gelingen

    Henri

    Hallo Kumax

    Es liegt ganz alleine bei dir, ob du trocken wirst oder nicht. Nur, wenn du schon von vornherein aufgibst und es nicht ernsthaft probierst, kann es auch nicht klappen. Du schreibst in deinem Vorstellungs-Beitrag dass du aufhören musst. Als Grund gibst du an, dass deine Existenz gefährdet ist. Das mag zwar helfen, trocken zu werden, aber der Hauptgrund muss immer sein, dass du es für dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden tust. Bei allen anderen Gründen ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt.

    VG Henri

    Hallo Joshi

    Um sofort auf deine Hauptfrage zu beantworten. Es gibt es. Du hast sicher schon von „Quartalstrinkern“ gehört. Diese Leute schaffen es, über Wochen oder auch ein paar Monate keinen Alkohol zu trinken, um dann aber tagelang ohne Maß zu trinken. Auch hier hat sich im laufe der Zeit eine Abhängigkeit entwickelt. Das Schlimme daran ist, dass diese Menschen glauben, nicht abhängig zu sein, weil sie mit trinken aufhören können und das auch einige Zeit durchstehen. Wenn sie dann aber wieder anfangen, können sie trotzdem nicht nach ein paar Gläsern aufhören. Mit der Zeit werden die Abstände zwischen dem exzessiven Trinken immer kürzer und die Dauer der Trinkphasen immer länger.

    Es hört sich so an, als ob dein Mann zu dieser Gruppe gehören könnte. Jedenfalls hat er Probleme mit Alkohol, und Alkohol kann zur chronischen Pankreatitis führen. Da er schon einmal eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte, ist sicher jedes Glas Alkohol für ihn sehr schädlich. Wenn er Wert auf seine Gesundheit legt, muss er sofort mit seinem Arzt reden und mit trinken aufhören.

    VG Henri

    Hallo und herzlich willkommen im Forum

    Es ist nicht einfach mit trinken aufzuhören, wenn man mehrere Jahrzehnte getrunken hat. Auch eine Therapie hat nicht immer den gewünschten Erfolg. Wenn ich richtig gelesen habe, dann habt ihr nie vernünftig mit ihr über ihr Problem gesprochen, es waren immer nur Vorwürfe und letztlich endeten die Gespräche im Streit. In den wenigsten Fällen wird aber damit etwas bei einer Alkoholabhängigen erreicht. Probier doch einmal mit ihr zu reden, möglichst dann, wenn sie nüchtern ist. Allein wird sie es nicht schaffen vom Alkohol wegzukommen, da wird nur eine nochmalige Therapie etwas helfen können. Voraussetzung ist aber, dass sie selbst es auch will.

    Nach diesem Gespräch wirst du deine weitere Vorgehensweise festlegen müssen. Eine Trennung von ihr kann auch etwas Positives bei ihr bewirken, kann muss aber nicht. Manchen Menschen muss es erst ganz schlecht gehen, bevor sie Hilfe annehmen. Ein schlechtes Gewissen musst du dafür ganz sicher nicht haben, du hast schließlich auch Verantwortung deiner Familie und ganz besonders deiner Tochter gegenüber. Es ist sicher nicht von Vorteil für deine Tochter, wenn sie mit einer betrunkenen Oma umgehen muss.

    Wenn deine Mutter nicht will, besteht keine Möglichkeit für dich, ihr zu helfen. Letztlich bist du auch nicht für sie verantwortlich, das ist und bleibt sie immer noch selbst. Es ist sicher nicht leicht und es tut weh, jemand fallen zu lassen, aber es gibt Situationen, da ist es für alle Beteiligten das Beste.

    Wünsche euch, dass sie noch rechtzeitig zur Besinnung kommt

    Henri

    Hallo Hopsing

    Du siehst wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich denke, ich muss in die Gruppe passen, dann kann sie sehr hilfreich sein, andernfalls wird sie mir wenig nützen. Allerdings siedele ich den Stellenwert nicht so hoch an, dass ich sie gleich als Lebensversicherung bezeichne. Es gilt immer noch, dass ich selbst das erste Glas stehen lassen muss. Motivieren kann sie mich, aber ich bin doch immer für mich und mein Tun selbst verantwortlich.

    VG Henri

    Hallo Gast

    Wenn wir regelmäßig Alkohol trinken, gewöhnt der Körper sich mit der Zeit daran und benötigt den Alkohol um seine Aufgaben zu erfüllen. Wird die Zufuhr plötzlich beendet, kann der Körper sich nicht schnell genug auf die neue Situation einstellen. Es kommt dann zu den bekannten Entzugserscheinungen, die sich bis zum Delirium steigern können.

    Essen kann dazu beitragen, den Alkohol besser zu vertragen, weil der Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird und somit die Organe ihre Aufgaben erfüllen können. Dabei kommt es nicht darauf an ob viel oder wenig, sondern dass überhaupt gegessen wird. Letztlich kommt es aber auf die Regelmäßigkeit und die Menge des Alkohols an. Es reagiert aber jeder Mensch anders, sodass nicht vorausgesagt werden kann, wie intensiv die Entzugserscheinungen sein werden. Es heißt auch nicht, wenn du bei früheren Trinkpausen keine Entzugserscheinungen hattest, dass du diesmal auch keine haben wirst. Es ist also bei plötzlichem Absetzen von Alkohol immer Vorsicht geboten.

    In den anderen Punkten kann ich mich Teddy nur anschließen.

    Gruß Henri

    Hallo Sabine

    Wie du sein trinken beschreibst, sieht alles nach Alkoholabhaengigkeit bei ihm aus. Eines stimmt natuerlich nicht, er hat kein Problem. Du hast das Problem, weil du ueber ihn und sein trinken nachdenkst. Sein einziger Gedanke ist es doch, wie er an den Nachschub ran kommt und da hat er kein Problem. Er sieht sich selbst auch nicht als abhaengig an, sonst haette er auf deine Worte anders reagiert. Solange ihm aber diese Einsicht fehlt, wird sich auch seinerseits nichts aendern.

    Versuche noch einmal, in aller Ruhe mit ihm ueber das Problem zu reden. Das wird wahrscheinlich auch nicht mehr nuetzen als frueher, kannst es aber als Basis fuer dein weiteres Verhalten benutzen. Versuche fortan nicht in ein co-abhaengiges Verhalten zu verfallen, das sich allerdings nie vollkommen vermeiden lassen wird.
    Dazu gehoert, kein Alkohol einkaufen, den er meint zu brauchen, soll er sich selbst besorgen.
    Sein trinken nicht verheimlichen, wer hindert dich beilaeufig zu bemerken, dass er schon morgens trinkt. Das wird ihm vielleicht peinlich sein, aber auch dafuer sorgen, dass er vielleicht doch ueberlegt, dass sein trinken nicht normal ist.
    Keine seiner Arbeiten fuer ihn erledigen

    Wenn das dann alles nicht nuetzt, und du dich nicht mit seinem trinken arrangieren kannst, wird dir kein anderer Weg, als den der Trennung bleiben. Zunaechst einmal als Konsequenz angekuendigt, ist es ein gutes Mittel ihn von der Notwendigkeit einer Aenderung zu ueberzeugen. Sollte er sich allerdings dann auch nicht aendern, bleibt dir nichts anderes uebrig, als dich dann auch tatsaechlich von ihm zu trennen. Da muss dann aber immer noch nicht eine Trennung fuer immer sein, sondern nur so lange, bis er sich fuer dich glaubhaft geaendert hat.

    Wuensche dir viel Erfolg bei deinen Bemuehungen

    LG Henri

    Sorry, da habe ich nun nicht dran gedacht, hab mir selbst aber beim Abgewöhnen nichts extra an Süßigkeiten oder so’nem Zeug gekauft, habe trotzdem das erste halbe Jahr ca. vier bis fünf kg zugenommen. Danach bin ich aber wieder auf mein ursprüngliches Gewicht zurück.

    Na, dann ist wohl leider nix mit reich werden, ich bin’s auch nicht geworden, müssen wir es mit was anderem versuchen.

    Henri

    Hallo ihr beiden NR

    Bis jetzt habt ihr es ja einigermaßen gut geschafft, wenn es auch manchmal nicht ganz einfach war. Ich kann mich erinnern, dass ich zu der Zeit sehr oft in die Hemdtasche gegriffen habe, in der natürlich keine Zigaretten mehr waren. Hab mir dann immer gesagt: „Ich rauche nicht mehr und ich will auch nicht mehr“. Meistens war dann nach einer halben Minute der Druck weg.

    Es sollte euch beiden Nichtrauchern doch bereits so gehen, dass ihr die Kippen nicht mehr braucht. Jedenfalls habt ihr gezeigt, dass es auch ohne geht. Habt ihr auch schon ausgerechnet wie viel € ihr schon gespart habt? Ihr werdet jetzt reich werden, ob ihr wollt oder nicht.

    LG Henri

    Hallo Alex

    Wenn du hier schon viel gelesen hast, wirst du auch festgestellt haben, dass niemand dabei ist, der sich als abhängig bezeichnet, und sein Leben noch voll im Griff hatte. Meistens gab es bedingt durch den Alkohol, Zoff mit den Vorgesetzten oder es gab Probleme in der Familie, wenn nicht sogar die Gesundheit schon gelitten hatte. Diese Leute werde ich nie als Hype und schon gar nicht als übertrieben Hype bezeichnen können.

    Für Leute, die damit umgehen können, kann Alkohol auch zur Auflockerung beitragen. Für uns sind aber die Nachteile so groß, bzw. die Vorteile so gering, sodass wir anfangs gerne auf Alkohol verzichten und ihn später nicht mehr brauchen.

    Du schreibst, dass es dir morgens nicht so gut geht, hmm, scheint dir also doch nicht so gut zu bekommen. Überlege dir, ob die Menge die du trinkst, nicht doch zu hoch ist. Jedenfalls wird bereits eine bedeutend geringere Menge, von der Medizin als auf Dauer schädlich nachgewiesen.

    Gruß Henri

    Hallo Uschi

    Wie bereits von den Vorpostern erwähnt kann ein Delir bis zu fünf Tage nach dem plötzlichen Entzug auftreten, wobei der dritte Tag der kritische ist. Wenn du dich jetzt gut fühlst, wird das Risiko zwar nicht so sehr groß sein, aber warum die Gefahr eingehen? Ein Delir kann im Extremfall zum Tode führen, es ist also sehr ernst zu nehmen. Das heimtückische daran ist, dass du es selbst nicht merkst, bis es zu spät ist. Wenn also der Entzug nicht in einem KH durchgeführt wird, sollte immer jemand in der Nähe sein, der Notfallmaßnahmen in die Wege leiten kann.

    Ein Hauptgrund für die Empfehlung viel zu trinken besteht darin, dass durch das viele Trinken nicht nur der Durst vergeht, sonder gleichzeitig auch das Verlangen nach Alkohol gedämpft wird.

    Wünsche dir, dass du es ohne Komplikationen schaffst

    Henri

    Hallo Babsi

    Es ist anfangs sehr schwer, immer und überall auf Alkohol zu verzichten. Daher ist es die erste Zeit sicher besser, den Versuchungen möglichst aus dem Wege zu gehen. Trocken sein muss auch gelernt werden, das kann man nicht von heute auf morgen können. Wenn du dir nach einiger Zeit sicher bist, es ohne Alkohol zu schaffen, spricht nicht unbedingt etwas dagegen, dich wieder mit den Leuten vom Campingplatz zu treffen. Allerdings musst du dann darauf vorbereitet sein, dass es sehr schwer für dich sein wird, abstinent neben diesen Leuten zu sitzen, wenn diese ihr Bier trinken. Das wird dir mit der Zeit jedoch immer leichter fallen. Wenn diese Leute wissen, dass du keinen Alkohol mehr trinkst, werden sie dir auch keinen anbieten. Also sorge dafür, dass alle von deinem Vorhaben wissen. Dadurch wird es wesentlich leichter für dich.

    Wünsche dir, dass dein Vorhaben dir gelingt

    Henri

    Kleiner Auszug, was alles in einer Zigarette ist.

    • Acetaldehyd [lateinisch acetum, Essig]
    • Akrolein, stark giftig, entzündlich, stark wassergefährdend
    • Ammoniak, Ammoniak entsteht bei der Fäulnis pflanzlicher und tierischer Substanzen durch Zersetzung der Eiweißstoffe
    • Anilin, Anilin war als Bestandteil des Steinkohlenteers der erste technisch hergestellte Grundstoff für Teerfarben.
    • Arsenverbindungen, Akute Arsenvergiftung: Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Koliken, Angstgefühle, Krämpfe; kann nach einigen Stunden bis Tagen zum Tod führen
    • Benzol, mit stark rußender Flamme brennende Flüssigkeit
    • Benzofluranthren, krebserregender Stoff
    • Blausäure, bittermandelartig riechende, sehr giftige Säure
    • Blei, und seine Verbindungen gehören zu den starken Umweltgiften
    • Cadmium, Cadmiumchlorid, weitere Cadmiumverbindungen, Das Element und seine Verbindungen sind toxisch und können u. a. zu schweren Knochenschäden führen
    • Chrom, Chromathaltige Stäube können zudem zu Lungenkrebs führen
    • Crotonaldehyd, Vulkanisationsbeschleuniger und als Lösungsmittel für Harze, Öle und Lacke verwendet.
    • Cyanide, Die Cyanide reagieren infolge Hydrolyse stark alkalisch, riechen nach Blausäure und sind sehr giftig.

    *grübel* versteh nicht, wo da noch Platz für Tabak sein kann *kopfkratz*

    und darauf wollt ihr wirklich zukünftig verzichten???

    Henri

    Hallo Dohrle

    Willkommen hier im Forum.

    Im Moment wirst du nur abwarten können, bis er wieder nüchtern ist. Erst dann kannst du wieder vernünftig mit ihm reden, wobei schimpfen nichts bewirken wird. Wenn er es einsieht, dass es falsch war zu trinken, kann er wieder weiterhin trocken bleiben. Er soll sich aber überlegen, was zu diesem Rückfall geführt hat, um eine Wiederholung in Zukunft zu vermeiden. Mehr wirst du momentan nicht tun können.

    VG Henri

    Willkommen im Forum

    Puuh, du hast kein beneidenswertes Leben hinter dir.

    Es geht mir aber auch wie Karsten, ich habe deinen Beitragt dreimal gelesen und sehe eigentlich keine Frage von dir.

    Soviel glaube ich verstanden zu haben, dass du Schuldgefühle hast, weil du deinem Sohn, deiner Auffassung nach, keine gute Mutter warst. Sprich dich doch einmal mit deinem Sohn darüber aus. Er versteht dich vielleicht besser, als du meinst.

    Du schreibst, dass die Konfrontation mit der Sucht dich nur kurzfristig vom Trinken abgehalten hat. Stellt sich mir die Frage, ob du mit trinken aufhören willst oder ob du nur die Schuldgefühle loswerden willst. Vielleicht kannst du dazu noch einige Worte schreiben. Es wäre dann leichter zu antworten.

    LG Henri