Beiträge von henri

    Hallo Tine

    Hast das super hinbekommen. Lass dich nur nicht auf eine Diskussion mit ihm ein. Sag ihm klipp und klar, wie du dir das Weitere jetzt vorstellst und damit basta. Hast dir lange genug alles von ihm gefallen lassen. Damit muss jetzt Ende sein. Je schneller er das begreift, desto besser auch für ihn.

    Wünsche dir die Kraft durchzuhalten

    Henri

    Hallo Tina

    Da hat Thorsten dir eine schwere Aufgabe abgenommen. Lass ihn mal ruhig ziehen, vielleicht kommt er doch noch zur Besinnung. Wenn er wieder zurück will, darfst du es ihm nicht zu leicht machen. Du musst überzeugt sein, dass er sein Problem im Griff hat. Das wird nicht nur einige Wochen sondern einige Monate dauern.

    Du hast nicht gegen eine Kiste Bier verloren, sondern wie es aussieht, hat Thorsten dagegen verloren. Wenn ich mir dein erstes Posting in diesem Thread durchlese, dann kannst du heute nur gewonnen haben. Die schlechte Behandlung durch ihn sollte ab heute der Vergangenheit angehören. Auch wenn er dich schlecht behandelt hat, so wirst du trotzdem einen Trennungsschmerz empfinden. Fünf Jahre deines Lebens wirst du nicht so ohne weiteres abhaken können. Das wird auch noch einige Zeit dauern, bis du dich mit der Trennung abgefunden hast, denn es waren zumindest anfangs, auch sicher schöne Zeiten dabei.

    Wünsche dir jetzt viel Kraft für die nächste Zeit

    Henri

    Hallo Tina

    Es geht dir wie so vielen Co-Alkoholikern, du suchst zuerst die Schuld bei dir, anstatt bei ihm, stellst dich und dein Wohlergehen immer hinten an. Er macht genau das Gegenteil, er tut alles, um seinen geliebten Alkohol zu bekommen und geht dabei bis an deine Schmerzgrenze, er nimmt sogar in kauf, dass du krank geworden bist. Solange du dir das gefallen lässt, wird er sich auch nicht ändern.

    Warum fällt es dir so schwer deine Gedanken umzusetzen? Ich denke, weil für dich die Situation immer mehr zur Gewohnheit geworden ist. Hast wahrscheinlich auch noch manchmal die Hoffnung, er könnte sich noch ändern, trotzdem dein Verstand dir etwas anderes sagt. Da ist es schwer eine Entscheidung zu treffen, weil du dabei immer noch kleine Zweifel an der Richtigkeit hast. Aber du musst eine Entscheidung treffen, für dich und auch nicht zuletzt für deine Kinder.

    Wenn er noch einmal nüchtern ist und sich bei dir entschuldigen will, rede mit ihm, dass er etwas für sich tut, aber lasse dich nicht wieder mit Entschuldigungen abspeisen. Du musst allerdings auch darauf vorbereitet sein, Konsequenzen zu ziehen, wenn er sich nicht darauf einlässt. Nur so gibt es für euch eine Chance, dass er sich ändert.

    Wünsche dir für diesen Schritt die nötige Standfestigkeit

    Henri

    Hallo Ilka

    Von mir auch ein herzliches Willkommen.

    1½ Jahre trocken, ist schon eine Leistung, gratuliere. Das Wichtigere ist aber, dass es dir dabei sehr gut geht. Es kann alle, die hier schreiben, nur motivieren, es dir gleich zu tun.

    Und die Interneterfahrung wirst du auch bald haben, musst nur oft genug hier schreiben.

    LG Henri

    Hallo Allein

    Du schreibst, dass du dich zum ersten Glas zwingen musst. Wie wäre es, wenn du in dem Moment an die frische Luft gehst, mit Leuten redest oder einfach nur einen Spaziergang machst. Dabei solltest du auf jeden Fall auf Entzugserscheinungen achten. Ich kann Chrissyta nur zustimmen, wenn sie von den Gefahren des Entzugs schreibt.

    Es ist doch sicher mit den Freunden so, dass du nicht mehr zu ihnen gehst, igelst dich in deiner Wohnung ein. Da darfst du dich auch nicht wundern, wenn keiner mehr zu dir kommt. Das wird sich auch wieder ändern, wenn du wieder auf sie zugehst und mit ihnen redest und das in nüchternem Zustand.

    Gruß Henri

    „Neine danke“ reicht. Warum soll ich ihm einen Grund dafür nennen? Es würde für mich so aussehen, als ob ich mich dafür entschuldigen müsste, keinen Alkohol zu trinken. Und da wehre ich mich ganz entschieden gegen. Ich bin keinem Rechenschaft darüber schuldig, warum und weshalb ich keinen Alkohol trinke. Wenn dann doch jemand weiter drängelt, bekommt er eine Antwort wie, „Ich brauche das Zeug nicht“ oder einfach die Gegenfrage, „Ich werde besoffen davon, du nicht?“. Sobald ich ihn mit so einem Spruch persönlich anspreche, wird es ihm peinlich und Ruhe ist. Das ist mir aber auch nur anfangs passiert, als noch nicht jeder wusste, dass ich nichts mehr trinke.

    Gruß Henri

    Hallo Frank

    Auch von mir willkommen im Forum

    Beim Probleme verdrängen hilft Alkohol, aber nicht beim lösen derselben. Wenn du in psychischer Behandlung warst, wurde dort das Alkoholproblem auch angesprochen? Ich denke, man sollte nie ein Problem für sich alleine sehen, sondern immer im Zusammenhang mit allen anderen. Es nützt nichts, ein Problem zu lösen, ohne die Ursachen dafür zu beseitigen. Das heißt, du müsstest die Ursachen für dein Trinken finden und beheben, um dann erfolgreich trocken zu werden.

    Wünsche dir alles Gute

    Henri

    Hallo Sophie

    Nehme alles zurück mit den kleinen Schritten, das war ein Riesenschritt für dich. Supi. Wie siehts aus? Gleich den zweiten Tag dran hängen? Du schaffst das, bin mir jetzt ganz sicher. Hab auch die Daumen noch nicht losgelassen, sind immer noch für dich gedrückt.

    Henri

    Hallo Nachtfalterin

    Herzlich willkommen im Forum

    Viele deiner Fragen wirst du durch lesen im Forum beantwortet bekommen. Wenn nicht, einfach fragen, es wird sich sicher jemand finden, der sie beantworten kann.

    LG Henri.

    Hallo Sophie

    Hey, ist ja doch schon mehr als ein ganz kleines Stückchen, was du heute Abend vorhast. Ich kann es verstehen, wenn da jede Stunde für dich ein Erfolg ist. Es sind doch nur noch ein paar Stunden, dann schlafen gehen und du hast den ersten Abend ohne Alk geschafft.


    Druck dir alle Daumen die ich habe, sind aber leider nur zwei, die aber dafür ganz fest

    Henri

    Hallo Daniela

    Herzlich willkommen hier im Forum

    Ob du bereits abhängig bist oder nicht vermag ich nicht eindeutig zu sagen. Aber die gesamte Darstellung und besonders der Filmriss und die Aussetzer deuten auf eine Abhängigkeit hin. Auch wenn du an Tagen, an denen du nichts trinkst, keine Entzugserscheinungen hast, kannst du doch schon abhängig sein. Sprich doch einmal mit deinem Freund, ob ihr nicht zusammen versuchen könntet, mit trinken aufzuhören. Es wäre doch auch für ihn etwas wert, zu wissen, ob er es noch schafft. Zu zweit wird es euch außerdem auch sicher leichter fallen. Wenn du es aber nicht schaffst, solltest du einmal mit deinem Hausarzt reden, ob es nicht sinnvoll wäre eine Entgiftung im KH zu machen.

    Lies dir aber auch hier im Forum mal die Beiträge durch. Es gibt Parallelen zu deinem Trinken, aus denen du für dich etwas lernen kannst.

    Wünsche dir, dass du es ohne Alk schaffst

    Henri

    Hallo Sophie

    Bei jedem posten von dir denke ich, du bist ein ganz kleines Stücken weiter als vorher. Nur die Vorstellung, für immer ohne Alkohol zu sein, stellst du dir immer noch als sehr schwer vor. Da ist der Vorschlag von Soul, eine Entgiftung zu machen, sicher nicht von der Hand zu weisen. Es ist für dich ganz gewiss eine große Überwindung, dich für diesen Schritt zu entschließen, aber du hättest dann zumindest die Erfahrung gemacht, wie du dich ohne Alkohol fühlst und du wirst dabei auch merken, dass du den Alkohol nicht so nötig brauchst, wie du jetzt denkst. Kannst es dir ja überlegen.

    Wünsche dir weiterhin Erfolg

    Henri

    Hallo Franklin

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Nach dem plötzlichen absetzen von Alkohol, muss es nicht zwangsläufig zu Entzugserscheinungen kommen. Wenn keine Entzugserscheinungen auftreten, kann dennoch eine Abhängigkeit vorliegen. Dass es dir leicht fällt, ohne Alkohol auszukommen, ist erfreulich für dich.

    Bei der Psychologin gibt es nur den Trick, nämlich offen und ehrlich über deine Probleme reden. Wie soll sie dir sonst helfen, wenn sie nicht das Hintergrundwissen hat, das zu deinen Problemen geführt hat.

    Henri

    Hallo Thorsten

    Nun sieht doch schon alles viel besser aus als gestern. Du siehst was ein offenes und ehrliches Gespräch bewirken kann. Jetzt hast du die Unterstützung deiner Frau und das ist sehr wichtig für dich. Eines wirst du jetzt eingesehen haben, du kannst nur eines haben, entweder deine Frau oder den Alkohol, aber nicht beides zusammen. Als nächstes kommt der Gang zum Arzt. Das solltest du allerdings auch sofort tun, nicht mehr aufschieben. Danach kannst du dann entscheiden, wie das weitere Vorgehen sein wird.

    Pack’s an, es ist leichter als du denkst

    Henri

    Hallo Thorsten

    Willkommen hier im Forum

    Wenn du schreibst, dass deine Frau ihr Leben mit dir teilen will, meinst du sicher damit, dass sie sich von dir trennen will. Ich gehe jedenfalls davon aus.

    Vor einem Scherbenhaufen stehst du ganz bestimmt. Du kannst aber nur dich selbst dafür verantwortlich machen. Wenn du an Stelle deiner Frau wärst, würdest du sicher auch so handeln, wie sie es jetzt tut.

    Du fragst, was du jetzt tun sollst. Das liegt doch auf der Hand. In Zukunft abstinent zu leben, ist die einzige Lösung. Alles andere, wie kontrolliertes trinken, was du ja schon probiert hast, führt auf Dauer gesehen, zu keinem Erfolg. Es gibt jetzt nur den einen Weg, sofort zu deinem Hausarzt, dem du dein Alkoholproblem schilderst. Es muss dort entschieden werden ob eine Entgiftung im KH notwendig ist, was ich vermute, oder ob es mit einer ambulanten Entziehung reicht. Von einem plötzlichen Absetzen des Alkohols, ohne vorher wenigstens mit einem Arzt gesprochen zu haben, kann ich dir aber nur abraten. Wenn du hier im Forum Beiträge dazu liest, wirst du sehen, dass ein kalter Entzug sehr gefährlich für dich sein kann. Das sind die ersten Schritte, die du jetzt tun kannst und auch tun musst.

    Ob es auch besser für dich ist, eine Therapie mitzumachen, solltest du dir auch überlegen. So wird es sehr schwer für dich werden, trocken zu bleiben. Da ist eine Therapie nur von Vorteil.

    Wünsche dir, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst.

    Henri

    Hallo anodyne

    Wenn ich deinen Beitrag lese, dann ist da nichts von "anodyne", sondern nur noch etwas von „kraftvoll“ zu merken. Es ist zu spüren, wie ernst es dir mit der Abstinenz ist und sie dir von Tag zu Tag immer mehr Freude macht. Allerdings wird der tägliche Fortschritt zukünftig nicht mehr so groß sein, wie bis jetzt. Es werden vielleicht auch Tage kommen, an denen dir das „Nein“ etwas schwerer fallen wird als momentan. Ich bin mir aber sicher, dass du auch solche Tage gut überstehen wirst.

    Nur weiter so, dann kann nichts schief gehen

    Henri

    Hallo Spuely

    Eine Woche "ohne", meine Hochachtung

    Durch den Entzug vom Alkohol, ist der Körper gezwungen, den Stoffwechsel zu verändern. Diese Umstellung dauert längere Zeit, jedenfalls länger als die eigentliche Entgiftung. Da hilft, wie Käthe schon geschrieben hat, viel trinken. Aber auch psychisch erfolgt eine Umstellung, die vielleicht auch zur Müdigkeit beiträgt. Im Moment spielt da alles ein bisschen verrückt. Falls sich das aber nicht bessert, solltest du doch zu einem Arzt gehen.

    Wünsche dir weitere 24 trockene Stunden

    Henri

    PS Danke für das Lob über unseren Umgangston, der allerdings für vernünftige Leute selbstverständlich sein sollte.

    Hallo Seelchen

    Willkommen im Forum

    Immer weniger trinken, hört sich gut an. Wenn du das durchstehst, ist es eine Methode vom Alkohol wegzukommen. Leider ist es aber fast nicht durchführbar. Es ist ein kontrolliertes Trinken, was du da machen willst. Aber kontrolliert trinken hast du bis jetzt nicht geschafft, sonst wärst du nicht abhängig. Dein Vorhaben kann ein paar Tage oder auch ein paar Wochen funktionieren, aber irgendwann wird die Menge sich wieder an den heutigen Level anpassen. Jedenfalls ist es wesentlich schwerer, als ganz aufzuhören. Ich will dich aber nicht von deinem Vorhaben abhalten. Nur, sei nicht zu sehr von dir enttäuscht, wenn es nicht funktioniert.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben

    Henri

    Hallo Starlicious

    Wie meine Vorposter, so sehe ich auch, dass du schlechte Chancen hast, deine Eltern vom Trinken abzubringen. Im Moment hast du das Problem, nicht sie. Sie machen sich beide keine Gedanken um sich und ihr trinken und sehen deshalb auch nicht ein, dass sie damit aufhören müssten. Aus dem Grunde nützt es auch nichts, wenn du ihnen den Alkohol wegnimmst oder versteckst, weil sie dafür kein Verständnis haben und sich sofort neuen besorgen werden. Dasselbe gilt auch, wenn du mit ihnen schimpfst.

    Aus der Wohnung ausziehen, ist nur eine Lösung für dich, wenn du es überhaupt nicht mehr aushalten kannst. Es dürfte außerdem in deinem Alter nicht ganz einfach sein und manche Schwierigkeiten mit sich bringen. Ich kann dir also in dem Punkt nur zustimmen.

    Es bleibt für dich nur, ein Gespräch zu führen. Mit deinem Vater wird es ziemlich sinnlos sein, weil er zu sehr davon überzeugt ist, „normal“ zu trinken. Die einzige Chance sehe ich noch bei deiner Mutter. Du kannst ihr erzählen, wenn sie nüchtern ist, dass du dich schlecht fühlst, wenn sie trinkt, dass du dich für sie schämst, dass sie ihre Gesundheit ruiniert. Wenn das aber nichts bewirkt, was ich befürchte, kannst du wenigstens überzeugt sein, alles versucht zu haben, was für dich möglich war. Es bleibt dir dann nicht anderes übrig, als zu akzeptieren, dass du manchen Missstand einfach nicht ändern kannst.

    Ich wünsche dir, dass deine Eltern doch noch ein Einsehen haben.

    LG Henri