Beiträge von henri

    Hallo Goldfield

    Mich interessiert, wie sich die 84 Mrd. € zusammensetzten. Es kann unmöglich der Betrag sein, den die Bundesbürger für den Kauf von Schokolade ausgeben. Das würde sonst bedeuten, dass vom kleinsten Baby angefangen bis zum ältesten Tattergreis, jeder mehr als 1.000,00 € ausgegeben hätte.
    Umgerechnet ca. 180 – 200 kg/Jahr = 0,5 kg /Tag = 5 Tafeln Schokolade a 100 g

    Na dann, guten Appetit und wohl bekommt’s

    Henri

    Hallo Dany

    Wenn er noch eine Entgiftung macht, dann würde ich im Moment nicht allzu viel drängen, dass er sein trinken vermindert oder gar damit aufhört. Wenn er es dennoch schafft, es einzuschränken ist das sicher sehr gut, aber nicht unbedingt notwendig.

    Viel wichtiger wird es sein, dass er nach der Entgiftung und Therapie zu euch Vertrauen haben kann. Im Moment muss er für sich seinen Weg finden, da wird es ihm wenig nützen, wenn ihr ihm zu oft gute Ratschläge erteilt. Jeder Ratschlag den er, warum auch immer nicht einhalten kann, wird trotzdem eine kleine Niederlage für ihn bedeuten können. Und viele kleine Niederlagen können auch dazu führen, dass er das Vorhaben als sinnlos oder aussichtslos ansieht.

    Das heißt im Klartext, mit ihm reden ja, aber ihm nicht unbedingt ein Gespräch aufdrängen wollen.

    VG Henri

    Hallo Tom

    Willkommen hier im Forum.

    Wenn du ernsthaft vom Trinken wegkommen willst, dann kannst du das auch schaffen. Hier im Forum gibt es viele Beiträge, die du dir durchlesen kannst und die dir dabei helfen können. Ohne Näheres über deine Trinkgewohnheiten zu wissen, ist es schwer, dir Tipps zu geben. Teile uns deshalb mit, wie lange, wie viel, usw. du trinkst.

    Gruß Henri

    Hallo Hanna

    Du kannst nur mit ihr reden und versuchen sie zu überzeugen, dass sie etwas tun muss. Ich glaube, dass ihre Trinkerei nur ein Teil ihrer Probleme ist. Die eigentliche Ursache für ihre Trinkerei wird sicher woanders zu finden sein. Du schreibst davon, dass sie sich selbst verletzt, Essstörungen und Angstzustände hat. Auch wenn sie deshalb therapiert wurde, werden die Symptome doch nicht ganz verschwunden sein. Deshalb denke ich, sollte ihr trinken nicht als eigenständiges Problem gesehen werden, sondern nur als Teil vom Ganzen. Es wird also nicht viel nützen, wenn sie nur mit trinken aufhört, sich sonst aber nichts verändert. Ich meine, dass sie professionelle Hilfe benötigt. Die erste Kontaktstelle dafür ist entweder der Hausarzt oder die Suchthilfe.

    Es wird aber sicher ganz schwer werden, sie davon zu überzeugen, dass sie etwas tun muss. Da könnte, wie Karsten schon geschrieben hat, sicher der Leiter des „betreutes Wohnen“ helfen. Wenn sie sich allerdings nicht überzeugen lässt, wirst du auch nichts machen können.

    In dem Fall bleibt dir nur übrig, auf dich selbst aufzupassen, dass du nicht mit hineingezogen wirst und selbst dadurch Probleme bekommst.

    wünsche dir viel Erfolg bei deinen Benühungen

    Gruß Henri

    Hallo Dany, hallo Tanja

    Bei mir war es damals in der Therapie so, dass in den ersten drei Wochen kein Besuch kommen durfte. Danach war es jedem freigestellt, wann er Besuch bekam, natürlich nicht in der Zeit in der die Therapie stattfand. Manchmal wurde auch eine Bezugsperson (meistens Ehepartner) zu einem Gespräch mit dem Therapeuten eingeladen.

    Bei uns war es so, dass der Patient erstmalig nach neun Wochen für ein Wochenende nach Hause durfte. Danach meine ich, alle zwei oder drei Wochen, bin mir aber nicht ganz sicher. Das kann natürlich in einer anderen Klinik etwas anders aussehen.

    Ob es besser ist, ihn zu besuchen oder nicht, könnt ihr mit dem/der Therapeut/in absprechen. Ich denke, dass es da zwischen den Patienten Unterschiede gibt, sodass ich das nicht pauschal sagen kann.

    Jetzt noch zu seinem Trinken bis zur Therapie. Wenn er jetzt noch laufend trinkt, dann werdet ihr ihm das auch nicht abgewöhnen können, solange er selbst es nicht will. Die Frage stellt sich außerdem, ob es gut wäre, so plötzlich aufzuhören. Ihr könnt natürlich dabei probieren von Rum auf nicht so hochprozentige Getränke wie Bier umzustellen. Nach Möglichkeit soll er auch probieren die Menge zu reduzieren, was aber sehr schwer bis unmöglich ist.

    Ich verstehe allerdings nicht, dass noch nicht von einer Entgiftung gesprochen wurde. Bei Therapiebeginn sollte der Patient bereits seit mindestens einer Woche nichts mehr getrunken haben, hieß es damals als ich in Therapie ging. Sollte das in Österreich etwa anders sein?

    Wünsche euch noch eine gute Nacht

    Henri

    Hallo Dany

    Wie du das so schilderst, weiß dein Onkel mit sich selbst so recht nichts anzufangen. Wenn er sich selbst zur Therapie angemeldet hat, dann ist auch noch ein Rest von Energie vorhanden und er hat sich selbst auch noch nicht aufgegeben, ist schon mal viel wert.

    Ich denke, dass Ablenkung auf keinen Fall etwas schaden kann. Jedenfalls sollte er nicht in eine Lethargie verfallen. Die Idee, ihn für ein paar Tage zu euch zu holen, wird ihm sicher ganz gut tun. Versuche auch mal raus zu finden, welche Interessen, Hobbys er hat. Vielleicht kann er sich bis zum Therapiebeginn auch damit beschäftigen.

    LG Henri

    Servus Dany

    Herzlich willkommen im Forum.

    Da dein Onkel eine Therapie macht, nehme ich an, dass er mit trinken aufhören will und nicht durch andere Umstände dazu gezwungen wurde.

    Wenn ihr über sein Trinken, seine Therapie redet, könnt ihr ihn nur in seiner Entscheidung bestätigen. Ich sehe keinen Grund, warum er sich was antun sollte. Er kann doch nur die Hoffnung haben, dass sich durch die Therapie sein Leben verbessern wird.

    Warum kommst du auf die Idee, dass er sich was antun könnte?

    Gruß Henri

    Hallo Yahaira

    Aus der Wohnung ausziehen dürfte in deinem Alter nicht so einfach, vielleicht sogar unmöglich für dich sein.

    Wenn sie jeden Abend zwei Flaschen Wein trinkt, ist das soviel Alkohol, dass sie am nächsten Abend kaum wieder nüchtern ist. Auf Dauer wird sie mit dieser Menge auch ihre Organe schädigen. Es wird davon ausgegangen, dass bei einem täglichen Alkoholkonsum von 20 g bei Frauen oder 40 g bei Männern, über einen längeren Zeitraum hinweg, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Leberschaden besteht. In zwei Flaschen Wein sind ca. 120 g Alkohol. Das ist die 6-fache Menge, wobei zu bedenken ist, dass die Gefährdung nicht linear ansteigt sondern sich potenziert.

    Wie der Ablauf bei einer Beratungsstelle ist, meistens ist das die Cariatas, kann ich dir auch nicht genau sagen. Ich denke aber, dass du da einen Termin mit jemand machen kannst. Dort wird man dir dann erklären, welche Möglichkeiten du hast und was deine Mutter tun kann. Auch wird man dir sagen können, wie der Ablauf ist, wenn deine Mutter eine Entgiftung und/oder Therapie machen will.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deinen Bemühungen

    Gruß Henri

    Hallo Lyn

    Falsch gemacht habt ihr sicher nichts. Sie hat eingesehen, dass sie ein Problem hat. Das ist schon mal ein guter Anfang. Es ist auch normal, dass sie nicht alles zugeben will, dir gegenüber nicht und wahrscheinlich sich selbst gegenüber nicht einmal. Zumindest hat sie schon mal mit euch über das Problem geredet. Sie wird vielleicht das Gefühl haben, dass alle, die mit ihr geredet haben, ihr etwas nehmen wollen. Im Moment wird sie auch versuchen, ihr Problem zu verharmlosen, wird es aber doch nicht so recht schaffen. Lasst sie erst einmal eine Nacht drüber schlafen. Versuche morgen noch mal mit ihr zu reden.

    Ich denke, ihr habt alles richtig gemacht. Nachdem dein Bruder heute Mittag mit ihr geredet hat, war dein Gespräch heute Abend sicher ganz wichtig und besser hättest du es nicht machen können. Sich was antun, kann ich, wie dein Dad, auch nicht dran glauben. Sicher besteht die Möglichkeit, aber die würde auch dann bestehen, wenn ihr nicht mit ihr geredet hättet. Mache dir also deshalb keine Sorgen. Wenn du morgen mit ihr redest, dann bleib dabei, dass sie es nicht alleine schafft, sondern professionelle Hilfe braucht. Mache ihr klar, dass Alkoholismus eine Krankheit ist und wer krank ist, geht doch auch zu einem Arzt. Nur keine falsche Scham, sie ist nicht die einzige, die alkoholkrank ist.

    Wünsche euch eine gute Nacht und dass du morgen wieder die richtigen Worte findest.

    Gruß Henri

    Hallo malseh

    Von mir auch ein herzliches Willkommen.

    Es deutet vieles auf eine Abhängigkeit hin, am deutlichsten aber der Halbsatz: „kann es kaum erwarten mich anzutrinken“. Auch wenn jemand abhängig ist, müssen nach ein paar Tagen Abstinenz nicht zwangsläufig Entzugserscheinungen auftreten. Mit professioneller Hilfe und SHG kann ich mich der Meinung von Chrissyta nur anschließen.

    Ich wünsche dir, dass dein Vorhaben dir gelingt.

    VG Henri

    Hallo Kai

    Eine Gewohnheit zu ändern ist immer schwer. Probiere doch einmal loszuziehen und dabei keinerlei Alkohol zu trinken. Dann frag dich am nächsten Tag, was an dem Abend so schön war. Du wirst vielleicht nichts oder doch nur sehr wenig finden. Ob es sich dann noch für dich lohnt, wieder mal loszuziehen oder zu Hause zu bleiben, kannst du dir dann selbst beantworten. Für mich habe ich festgestellt, dass so ein Abend tatsächlich nur im Suff zu ertragen ist und ich mir das nicht mehr antue. Ich denke, du wirst ähnliche Erfahrungen machen.

    Aber wie Soul schon schreibt, nicht später, jetzt musst du damit beginnen, weil es sonst jeden Tag ein „später“ geben wird.

    Wünsche dir einen guten Anfang.

    VG Henri

    Hallo Rosmarie

    Okay hast du eben Mist gebaut. Das ist aber kein Grund es nicht doch wieder heute Abend neu zu versuchen. Wenn du es ernsthaft willst, dann schaffst du das auch, bin mir da sicher. Mach es einfach wie ein kleines Kind, das Laufen lernt. Wenn es fällt steht es auf und versucht es solange, bis es laufen kann. Und du lernst im Moment ohne deinen Wein auszukommen. Überlege dir jetzt, warum das so war, oder was dich dazu veranlasst hat, um den Fehler nicht noch einmal zu machen.

    Wünsche dir, dass es heute Abend klappt

    LG Henri

    Hallo Rosmarie

    Das ist doch ein guter Anfang und du wirst merken, es wird dir von Tag zu Tag leichter fallen, „Nein“ zu sagen. Nimm es dir auch immer nur für den heutigen Abend vor, das hört sich nicht ganz so endgültig an und fällt dir deshalb leichter.

    Von deiner Tochter erwarte aber jetzt nicht, dass sie dir um den Hals fällt. Sie wird deine Veränderung merken, aber sicher dem Ganzen noch etwas misstrauen. Sei also nicht enttäuscht, wenn sich ihre Freude noch sehr in Grenzen hält. Auch sie muss sich zuerst einmal an die neue Situation gewöhnen.

    Wünsche dir einen schönen Abend

    LG Henri

    Hallo Jenny

    Das sind ja gleich zwei gute Neuigkeiten. Einmal, dass er sich von seinem Schlaganfall erholt und zweitens dass er mit trinken aufhören will.

    Was könnt ihr als Familie tun?

    Solange er noch nicht zu Hause ist, könnt ihr die Wohnung alkoholfrei machen und das ist auch schon fast alles. Am meisten wird ihm helfen, wenn ihr nur da seid, wenn er euch braucht. Er benötigt jetzt nur Zeit. Nicht nur dass er lernen muss, seine rechte Körperseite wieder normal zu bewegen, sondern er muss auch lernen, trocken zu leben. Beides geht nicht von heute auf morgen, sondern dauert schon seine Zeit. Bei beidem könnt ihr ihn nur moralisch unterstützen, alles andere muss er tun. Im KKH hast du gesehen, dass er alles wieder alleine machen will und dass er dabei auch eure Hilfe nicht will. Ähnlich ist es auch beim trocken werden. Da braucht ihr ihn auf keinen Fall zu bemuttern. Er muss nur einen Sinn darin sehen, trocken zu bleiben, dann schafft er es auch. Da hilft es ihm schon viel, nur wenn er seinen Enkel sieht, und wenn er mit jemand reden will, dass dann einer von der Familie da ist. Um es in einem Satz zu sagen, ganz normal mit ihm umgehen ist das Einfachste und auch das Beste für ihn.

    Wünsche euch alles Gute und Opa eine gute Besserung

    Henri

    Hallo Joe

    Ob du schon abhängig bis oder nicht, kann ich nicht sagen. Die Steigerung der Trinkmenge in letzter Zeit deutet allerdings darauf hin, dass du auf dem besten Wege bist, es zu werden.

    Versuche die nächsten Wochen nichts zu trinken. Wenn du dann viel daran denkst, Bier zu trinken, bist du bereits abhängig oder doch schon sehr nahe daran.

    Gruß Henri

    Hallo Rosalia

    Wenn er sich so verändert hat, wie du schreibst, dann sollte er sich als erstes von seinem Hausarzt untersuchen lassen. Alles, was du beschreibst, könnte auf eine Schädigung verschiedener Organe hindeuten.

    Nicht dir zuliebe, sondern für sich muss er Hilfe annehmen wollen. Da denke ich, wäre die Suchtberatung die Stelle an die ihr euch wenden könntet. Dort könnt ihr über die weitere Hilfe entscheiden, ob ambulante Behandlung oder stationäre Therapie.

    Gruß Henri