Hallo Pauli,
ich freue mich, dass es Dir gut geht!
Zitatgehe aber immer noch in die SHG,
Warum "aber"?
LG kommal
Hallo Pauli,
ich freue mich, dass es Dir gut geht!
Zitatgehe aber immer noch in die SHG,
Warum "aber"?
LG kommal
Hallo Blizzard,
ich hab schon schmunzeln müsse, als ich von deinem neuen Hobby las- das Gute liegt so nah...
Aber Vorsicht! In den Bergen schlägt´s Wetter schnell um. Ich hoffe, Du hast deinen Rucksack mit Bedacht gepackt.
Einen guten Fernblick und viel Spaß unterwegs wünscht
kommal
Hallo samaca,
Zitatmorgen muss ich aufs Arbeitsamt
warum sprichst Du dein Problem nicht dort an? Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind unerlässlich auf dem Weg in ein trockenes Leben. Danach sowieso:)
LG kommal
Hallo Samaca,
dien Angst vor der Entgiftung kann ich gut verstehen. Die Angst vor dem Unbekannten. Die hatte ich auch, aber sie wich bald einer gehörigen Neugier auf das was kommt.
Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich mitnehmen soll, mitnehmen darf! In der Klinik (ich hab da angerufen) bekam ich wichtige Hinweise: Was zu lesen, Sportsachen, nichts, wo Alkohol enthalten ist- Stichwort Körperpflege.
Ich habe mir auch Schreibzeug mitgenommen und dort angefangen Tagebuch zu schreiben. Das mache ich heute noch und es ist ein wichties Kontrollinstrument und ein Gradmesser für mein Befinden.
Ich habe alle Hilfe dankbar angenommen: Akupunktur, Entspannungsübungen, REDEN- und viel gefragt. So hatte ich bald Gespräche mit der Sozialarbeiterin und dem Psychologen.
Die vier Monate Wartezeit bis zu meiner LZT konnte ich ebenfalls hier überbrücken.
Ich hatte nie das Gefühl unerwünscht zu sein. Ich fühlte mich aufgehoben, im geschützten Bereich. Das Personal war hilfsbereit und freundlich, hatte ein klare Linie. Profis eben.
Ich habe aber in dieser Zeit auch angefangen, mein Leben zu ändern: Raus unter die Leute, Bewegung, alte Hobbies aktiviert, neue entdeckt.
Und ich habe überall mit offenen Karten gespielt. Von Anfang an habe ich meinen Arbeitgeber über alle meine Schritte informiert und nach neun Monaten habe ich meine Arbeit wieder aufgenommen und kurz darauf meine Arbeitsplatz gewechselt. Da hing viel dran.
Meine Trockenheit garantiert mir ein zufriedenes, gefühlvolles Leben. Daran arbeite ich jeden Tag- auch und gerne hier.
Ich wünsche Dir erfolgreiche erste Schritte.
LG kommal
Hallo Lütze,
ich versuch´s mal aus der Vogelperspektive:
Du bist beim Nestbau... hast Angst, nicht rechtzeitig fertig zu werden... soll doch schön heimelig werden...
ABER: Die Eier sind längst gelegt, ausgebrütet und die Jungen flügge!
Zeit zur Besinnung. Was hast DU in den letzten Monaten für Dich erreicht? Was willst Du Dir (oder anderen) jetzt beweisen? Immer mehr, immer schneller, immer perfekter?
Zufrieden und trocken- der Weg ist das Ziel. Gehe deinen Weg weiter mit Bedacht und Muße.
Ich wünsche Dir ein entspanntes Wochenende
kommal
Hallo Bernd,
vor ein paar Monaten hast Du ja bereits auf andere Art losgelassen. Jetzt also endgültig und aus (lebens-)gewichtigem Grund.
Ein schmerzhaftes Gefühl, sicherlich. Du hast ihn alleine gefasst, aber zur Findung hast Du Dir Hilfe geholt
Zitatach Gesprächen mit der Suchtberatung und mit Freunden
und das finde ich nach fünfzehn Jahren Trockenheit bemerkenswert.
Ich finde dein Verhalten vorbildlich und hoffe, dass viele die noch zweifeln und sich über den Weg im unklaren sind deine Zeilen lesen.
Ich bin mir sicher, dass Du zur gegebenen Zeit eine liebevolle und verständnisvolle Partnerein finden wirst. Dann, wenn DU bereit bist.
Das wünscht Dir von Herzen
kommal
Hallo Bernd,
wenn´s plötzlich wieder läuft und unerwartete Ereignisse dazukommen ist die Freude groß. Ich habe nach meiner Therapie in solchen Situationen oft misstrauisch die Situation und die Beteiligten beäugt.
Freude zu fühlen, ein gelungener Tag, da witterte mein nasses Gedächtnis gleich Ungemach im Anmarsch. Dabei waren es oft die Freuden des Alltags, die ich erst trocken in der Lage war zu erkennen!
Heute kann ich mich wieder richtig freuen und oft auch durch eigenes handeln Freumomente herbeiführen.
Freu Dich. Ich tu´s gerade- für Dich.
LG kommal
Hallo Kerstin,
schön dass Du dich meldest.
Dann will ich mal die Senftube aufmachen
Dass die Idee mit der Cocktailbar nicht so gut war, hast Du ja bemerkt und bist raus aus der Situation bzw. Örtlichkeit-
Deine Tochter braucht sicher noch Aufklärungsarbeit bzgl. deiner Krankheit: Alkfreies zuhause etc.
Zitatch habe ihr gesagt das ich selbst zu schwach bin um
andere jetzt auf zu bauen,
Das fand ich richtig gut!
Zitataber dieses hat mich das ganze WE
nicht losgelassen,,,,
Da gibt´s doh ein Mittel: Schreiben.
Auch heute noch kannst Du ihm in einem Brief mitteilen, was dich bewegt bzw. warum Du dich nicht bewegt hast.
Hast Du schon Pläne wie "es" zuhause weiter geht?
Ich wünsche Dir einen gefühlvollen Abschied aus der Käseglocke.
Bis bald
kommal
Hallo Kerstin,
Zitatmein suchtgedächtnis hat sich auch gemeldet aber
es war wohl meine leichtsinnigkeit nun gehts wieder
Ich würde das in der Gruppe ansprechen. Wie war die Situation, wie bist Du dahin gekommen? Wie kannst Du das in Zukunft vermeiden?
LG kommal
Hallo JAH,
ZitatFür das Suchtgedächnis spielt Zeit keine Rolle, denn jeder Tag kann dein Rückfall bedeuten. Deshalb habe ich beschlossen jederzeit meinem Leben JA zu sagen, trocken, klar und egoistisch auch NEIN zu sagen.
Wie sieht deine Trockenheitsarbeit aus? Nur nein zu sagen, also nur "nicht trinken" wird nicht reichen.
Zitatdann hab ich angefangen mich einzugraben und wollte keine Menschen mehr kennen lernen.
Das war sicher nicht der richtige Weg. Hast Du dich nach Freizeitbeschäftigungen umgesehen. Hast Du Hobbies von früher, die Du wieder aufleben lassen könntest? Hast Du einmal in das VHS- Programm gesehen, Vereine in deiner Nähe gesucht?
Kennst Du Entspannunsmethoden?
Hier wirst Du sicher viele Anregungen bekommen.
ZitatGruppe in meiner Nähe ist nur gering besetzt und mit wenig Symphatie behaftet.
Mit wie vielen (wenigen) Leuten war das Treffen? Was hat Dir nicht gefallen oder wer war Dir unsympathish?
Ich bin auf der Suche nach einer SHG übrigens hier vorbeigekommen und geblieben.
LG kommal
Hallo Legolas.
ZitatSpielt es für mich überhaupt eine Rolle, ob Alkohol in einem Produkt drinne ist, wenn ichs nicht rieche oder schmecke (vorausgesetzt ich weiß es natürlich nicht)?
Mein Hausarzt meine nämlich ein Versehen heißt nicht wieder rückfällig zu werden.
Versehen? Ich halte es für mich für lebenswichtig, mich über die Inhaltsstoffe zu informieren (Das gilt übrigens auch für Reinigungsmittel). Mache ich das nicht, gefährde ich meine Trockenheit und damit fängt für mich der Rückfall an.
LG kommal
Hallo Elocin,
ich habe das Forum über die maschinelle Suche gefunden.
In der Nachsorge und auch heute (wenn sich die Gelegenheit bietet) mach(t)e ich auch auf das Forum aufmerksam.
Ich bin gerne hier-
sich wohlfühlend wenn auch etwas erkältet grüßt
kommal
Hallo Bernd,
ich freu mich für Dich. Dein Erfolg zeigt: "Es" lohnt sich und
Es gibt immer einen Weg!!!
Gaaaanz herzlichen Glückwunsch
![]()
vom kommal (der die herrliche Gegend ein wenig kennt)
Hallo Brain,
als ich deine Vorstellung las, hatte ich den Eindruck: Hier fügt sich jemand in sein Schicksal.
Ein Leben in Trockenheit ist aber kein Schicksal, sondern das Ergebnis von täglicher Arbeit daran. Der Weg dorthin führt über Einsicht, Annehmen von Hilfe und einchneideneden Lebensänderungen. Dazu zählt mE nicht die Wiedererlangung des Führerscheins.
Meine Psychologin hat mir auch geraten eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, allerdings habe ich mich dagegen gesperrt.
Das ich hier bin ist eine Art Kompromiss...wobei ich das Forum hier eine gute Sache finde.
Nicht umsonst wird die Dame Dir geraten haben, "unter die Leute" zu gehen. Meine Kontakscheu resultierte aus meiner Sauferei- ich habe mich versteckt. Damit habe ich umgehend Schluss gemacht, als ich meinen Weg begann. Ich habe alte Bekannte besucht (die nicht trinken bzw. meinen Entschluss respektierten), bin zur VHS und habe mich im Sportverein angemeldet, mich körperlich betätigt. Es gab vieles nachzuholen. Ich hab´s genossen. Ich konnte ja wieder.
Freundin oder Familie habe ich keine, das wär vielleicht ´ne Idee mir eine zuzulegen, sowas gibt es aber nicht im Supermarkt zu kaufen.
Heute habe ich einen lieben und mich liebenden Menschen an meiner Seite. Wir teilen unsere Freizeit, unsere Gefühle unser Glück und unsere Sorgen. Das geht nicht vom Schreibtisch aus.
Ich hab schon mal das programmieren mit C++ angefangen
Welche Erkenntnisse haben Dir deine Therapien gebracht?
LG kommal
Wir werden uns trennen!
Der Entschluss steht fest. Mitte des Jahres wird es soweit sein.
Während meiner Saufzeit war er mein verschwiegener “Partner”. Gemeinsam haben wir die Kästen nach Hause geholt, er hat darauf aufgepasst.
Wenn wir einmal in der Fremde waren (damals gaaanz selten), hatte er immer genug zu trinken für mich dabei.
Zur Entgiftung sind wir zusammen gefahren. Jeden Tag haben wir uns dort gesehen. Während der LZT waren wir getrennt, aber die Nachsorge haben wir gemeinsam erlebt. Er hat natürlich draußen gewartet..
Gemeinsam haben wir aber auch bis heute mein trockenes Leben erfahren. Jetzt heißt es Abschied nehmen. Dabei ist er noch gut in Schuss. Die letzte Untersuchung (“großer Check") hat er ohne Beanstandung bestanden.
16 Jahre hat er auf dem Buckel… und ist topfit. Da sind wir uns sehr ähnlich.
Oft gehen meine Gedanken zurück; Wenn DER reden könnte!
Es sind ja noch ein paar Wochen.
Dann kommt der Neue- Dank Umweltprämie. Ich habe lange schon über einen Wechsel nachgedacht. Zu Karneval war es soweit. Während die anderen mit der traditionellen Sauferei begannen, bin ich los und habe “zugeschlagen”. Auf dem Papier war der Neue schon fertig.
Wir werden zu Dritt in die Zukunft fahren:
Kommaline, der Neue und ich- schön trocken. Jeden Tag.
Ich freu mich
LG kommal
![]()
Hallo Lori,
Du scheinst zu wissen, was Du tun und lassen musst. Ich freue mich, das Du so gut klar kommst.
Zitatdann habe ich Ihm auch gleich die Wahrheit über mich erzählt.Positive Reaktion von Ihm,super.
Ich habe ja ähnliches erlebt und wünsche Dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg. Geh weiter- geradeaus!
LG kommal
Hallo @all.
Am Wochenende rief mich ein Mitpatient aus der LZT an. Er versucht seit ca drei Jahren, seinen Führerschein wieder zu bekommen. Eine Voraussetzung für die MPU war die LZT, die er ja erfolgreich gemacht hat.
Anschließend sollte er regelmäßig die Blutwerte messen lassen und sich seine SHG Besuche bescheinigen lassen. Beides hat er vergessen und wurde somit nicht zur MPU zugelassen.
Bei einer professionellen Schulung wollte er sich auf die Untersuchung vorbereiten. Das Erstgespräch kostete ihn 200 € (dafür hat er das Ehemaligentreffen sausen lassen müssen- kein Fahrgeld mehr). Ihm wurde gesagt, es gebe Tricks und Kniffe, wie er die MPU bestehen könne.
Nach der Erfahrung aus der Therpie ist er jedoch einen anderen Weg gegangen: Er hat sich der Situation gestellt, die Wahrheit gesagt und die
fehlenden Bescheinigungen wurden auch nachträglich anerkannt.
Er hat seinen Führereschein wieder, verbunden mit einer Lohnerhöhung, weil er jetzt vielseitiger einsetzbar ist.
Ich habe mich mächtig mit ihm gefreut.
Eins hat sich für mich (und ihn) wieder bestätigt. Es gibt nur den einen Weg:
Den geraden!
LG kommal
Hallo Kerstin,
nach 16 Wochen hatte ich auch das Gefühl "fertig" zu sein. Mein Therapeut hat mir das auch bestätigt mit der Bemerkung: "Fertig" sind sie nie. Stimmt natürlich. Aber ich hatte das Gefühl
Zitatsehr viele neue hier
dass ich alles schon kannte.
Ich habe noch in der Therapie meine Nachsorge beantragt und bin heilfroh, dass ich sie auch gemacht habe. Das war ein guter Übergang in den Alltag und ich habe noch viele wichtige Impulse mitgenommen. kommaline wird´s bestätigen ![]()
Alles Gute Dir und eine gelungene Abschiedszeit wünscht
kommal
Hallo Katze und willkommen im Forum
ZitatMache zur Zeit gerade die Nachsorge.
Eine gute Entscheidung. In der Nachsorge bin ich meinen Therapiezielen entscheidend näher gekommen. Hier habe ich wichtige Impulse bekommen und in diese Zeit fiel auch die Registrierung im Forum. Seitdem bin ich jeden Tag hier. Ein wichtiger Teil meiner Trockenheitsarbeit.
LG kommal
Hallo Kerstin,
die gleichen Fragen gingen mir durch den Kopf, als ich dein posting las. Und die Bitte von Andi:
ZitatPass auf dich auf!!!
LG kommal