Beiträge von kommal

    Hallo Ewu, herzlich willkommen im Forum.

    trocken zu leben bedeutet auch einschneidende Änderungen vorzunehmen. Hast Du dbzgl. schon Pläne?

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    Ist so eine Reaktion normal auf das Geständniss das man Alkoholiker ist?

    Ich habe ähnliches erlebt. Aber das war die Minderheit. Die meisten meiner Mitmenschen waren froh, dass ich meine Sucht eingesehen und etwas unternommen habe. Mein offener Umgang mit meiner Krankheit- von Anfang an- hat mir auch sehr geholfen.

    Warst Du schon in einer Beratungsstelle? Dort habe ich gerade zu Beginn viel Hilfe bekommen.

    LG kommal

    Hallo zusammen.

    Heute Morgen war Kommaline beim Zahnarzt. Der hat ihr nach der Behandlung ein Mundwasser verschrieben. Sie fragte ihn, ob da Alkohol drin sei und er konnte es zunächst nicht beantworten.

    Kommaline hat ihm gesagt, dass ihr Freund trockener Alkoholiker ist und sie deshalb nichts mit Alkohol drin in der Wohnung haben will.

    Sie hat dann ein anderes Rezept bekommen und gleich einen "Eintrag" in ihrer Patientenakte bekommen.

    Toll, oder? - "Meine" Kommaline!!!

    Verliebt und glücklich grüßt euch

    kommal

    Hallo Zwetschke,

    ich mische mich mal kurz ein.

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    Er hat Angst , daß seine Kollegen etwas mitbekommen , wenn er irgendwo Hilfe sucht. In der Arbeit ist er ja immer nüchtern.

    Genauso waren meine Gedanken, als ich gesoffen habe.

    Dass sich aber mein Verhalten, der ganze kommal durch die Sauferei verändert hatte, war mir natürlich nicht bewusst.

    Die, mit denen ich täglich zu tun hatte, wußten genau, was nicht stimmte. Das habe ich nachher erfahren. Deshalb war und ist es auch kein Problem, offen mit meiner Krankheit umzugehen. Das hat mir auch Sicherheit und Selbstbewusstsein gegeben; ICH BIN!

    LG kommal

    Hallo Lütze,

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    Ich hab dann Schwierigkeiten,wenn ich mich unter Zeitdruck fühle,oder unter Zeitdruck gesetzt werde.

    Ist es nicht so, dass wir den Druck erleben, den wir zulassen? Mir geht es jedenfalls so.


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    Auch müssen mir nicht alle sympatisch sein,nur,weil uns dieselbe Sucht eint.Und gerade das fällt mir mehr und mehr auf.

    Das Bewusstsein ist geschärft und damit auch die Kritik- und Kritisierfähigkeit. Auch ich habe zu Beginn meines Weges angenommen, was ich bekommen konnte. Heute erlebe ich auch ältere Alkoholiker u.a. einen ehemaligen Lehrer von mir, deren Umgang mit unserer Krankheit mir nicht immer gefällt. Dann sage ich MEINE Meinung. Er, der Lehrer, meinte: Wenn ich nicht wisse, dass im Essen Akohol enthalten sei, mache es auch nichts aus. Ich habe ihm erwidert, dass ich es als Rückfall ansehe, wenn ich mich (im Lokal) nicht vorher erkundige.

    LG kommal

    Hallo Sabine,

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    da ich die erste alkfreie Woche ständig nachts das Gedankenkarusell gedreht habe anstatt zu schlafen

    Es gibt eine Menge Möglichkeiten zu entspannen. ZB autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Beides habe ich unter Anleitung gelernt (in der Entgiftung und LZT). Nur so macht es mE Sinn. Frag doch mal bei der VHS.

    Heute bin ich in der Lage, Musik zur Entspannung zu nutzen, die ich teilweise mit den obigen Methoden kombiniert habe.

    Ich habe "Schwebemusik" und Einschlafmusik. Aber angefangen habe ich wie oben geschrieben.

    LG kommal

    Hallo Sabine und herzlich willkommen.

    Du hast schon ein paar entscheidende Schritte unternommen. Du hast Dir deine Krankheit eigestanden, warst beim Arzt und bist bereit, weitere Hilfe anzunehmen.

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    Ich hab noch viel vor im Leben und der Alkohol raubt mir die Kraft dazu. Also lasse ich ihn zukünftig weg!

    Denn nur "nicht trinken" reicht nicht: Wofür steht der Alkohol, was ersetzt er? Viele Frage werden auftauchen, die Du Dir stellen und beantworten wirst. Das wird nicht immer leicht. Du wirst einschneidende Veränderungen in deinem Leben vornehmen müssen.

    Du hast ja bereits gelesen, dass Du hier im Forum auf viel Erlebtes und Erfahrung zurückgreifen kannst.

    Ich wünsche Dir, dass Du deinen Weg konsequent fortsetzt. Schritt für Schritt und geradeaus.

    LG kommal

    Hallo Kerstin,

    ich freue mich, dass es Dir mittlerweile gefällt. Es? Nein, DU scheinst Dir wieder zu gefallen. Unter den anderen Umständen halt. :wink:

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    mal sehn wenn es mir weiterhin
    gut geht beende ich das früher,mal sehen,,,

    Ich nehme an, dass Du das mit deinen Therapeuten besprichst. hör auf deren Rat und geh nicht zu früh. Andererseits habe ich kurz vor Ende meiner LZT gemerkt, dass ich "fertig" bin. In dem Wissen, dass die Arbeit an meiner Trockenheit und damit an mir weitergeht. Tag für Tag.

    Schau, dass Du dein Werkzeug zusammenbekommst.

    Das wünscht Dir

    kommal

    Hallo Rosanna, herzlich willkommen.

    So ganz verstehe ich deine Frage nicht.

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    da er mich als gute Freundin haben will. Wäre froh um Eure Einschätzung.

    Das geht doch eher in die Richtung Partnerschaftsberatung.

    Mich würde interessieren, wie DU Dich siehst. Du hast ja nach deinen Worten "nur" mitgetrunken und dann plötzlich aufgehört. Suchst Du Hilfe für DICH?

    LG kommal

    Hallo rote Lampe,

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    ist das Tagebuch für mich sehr hilfreich, Gedanken und Überlegungen festzuhalten.

    Das geht mir genauso. Am wichtigsten ist es mir aber, festzuhalten wie ich mich fühle. Bin ich mit dem Tagesverlauf, mit MIR zufrieden? Wenn nicht: Wo kommt es her und welchen Anteil habe ich daran.

    LG kommal

    Hallo Boeni, herzlich willkommen.

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    danach war ich 5Jahre trocken habe aber in dieser Zeit alkfreies Bier konsumiert

    Wie siehst Du das heute? Du hast doch mE nach der Therapie (sechs Monate?) einen fünf Jahre dauernden Rückfall gehabt.

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    wieder 3Jahre trocken und auch in dieser Zeit alkfreies Bier getrunken.

    :?:

    hmmm... Was hast Du aus deienen Therapien mitgenommen?

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    Ich bin seit dem 21. Juni 2006 Trocken.

    Hast Du an der Nachsorge teilgenommen?
    Welche Änderungen hast Du vollzogen und wie sieht deine Trockenheitsarbeit aus? Kennst Du die Grundbausteine? Trinkst Du wieder "alkfrei"? Das gibt´s nicht.

    LG kommal

    Hallo Lütze,

    beim Griechen sind kommaline und mir auch zweimal "Ouzo- Geschichten" passiert. Schon vor dem Essen. Mit der Konsequenz, dass wir nicht mehr hingehen. Ausnahme: Der Grieche in "meinem Wald"- da gbt es nach dem Essen eine süße Kleinigkeit.

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    Zu empfindlich ?

    Eine gesunde Sensibilität ist für uns lebenswichtig.


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    Und hab erkannt,das ich mir irgendwie zuviel aufhalse im Moment.

    Auch da habe ich ähnliche Erfahrungen. Nach einer gewissen Zeit schleichen sich alte Gewohnheiten ein, heimlich und Schritt für Schritt. - Heimlich??? Ständige Selbstbeobachtung und Abgrenzung sind aktive Trockenheitsarbeit. Und wesentlich weniger kräftezehrend als der Kampf, wenn es wieder ans Eingemachte geht. Im Kleinen fängt es an.

    Der offene Umgang mit meiner Krankheit hilft mir beim täglichen Pflöcke einschlagen.


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    Während ich mit ihr wieder lange Gespräche geführt habe.Führen konnte.

    Mit Freude und Interesse verfolge ich euer (Wieder-) Kennenlernen und deine aktive Rolle dabei.

    LG kommal

    Hallo Kerstin,

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    Und sollte ich nochmals in die lage geraten, das mein suchtmittelkonsum wieder vol da ist

    :?:

    Du hast deinen Rückfall immer noch nicht als solchen akzeptiert.

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    Egal wer sie bezahlt, hauptsache überhaupt einer zahlt dafür.

    Wieder ein Scheunentor, das Du dir aufhälst? Ist das verantwortungsvoll? Ist das dein gerader Weg?

    Vaan


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    Irgendwie so eine Geschichte solltest Du dir vielleicht auch zurechtlegen.

    Ist das geradeaus??? Wie wär´s mit der Wahrheit?

    LG kommal

    Herzlich willkommen Rote Lampe.

    Du hast ja schon einiges erlebt und gelebt. Jetzt sieht es so aus, als hättest Du deinen Weg gefunden: Geradeaus.


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    habe seit 2 Jahren einen Partner (Fernbeziehung), der überhaupt keinen Alkohol trinkt - unsere Wohnungen sind alkfrei.

    Das haben wir u.a. gemeinsam. Erst nach meiner Therapie habe ich die Zweisamkeit schätzen gelernt und mein Leben ist sinnvoll geworden.

    Ich freue mich und wünsche dir einen regen Austausch bei uns.

    LG kommal

    Hallo espoir,

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    Man konnte ratschlagen was man wollt, es gab immer ein Wenn und Aber. Und nach 1 Stunde stellt man dann fest, dass man es hätte wesentlich früher auf den Punkt bringen können

    Konntest Du mit man nicht reden?

    LG kommal

    Hallo Lütze,

    jetzt hast Du mich echt überrascht!!!

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    Ziehe um in eine neue gemeinsame Wohnung mit meiner Frau und beiden Kindern


    Das ist eine Entscheidung! Kein Beobachten auf Distanz, Abwägen, was ist oder sein könnte. Gemeinsam Leben und gemeinsam fühlen.

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    Wir fangen noch mal von null, von vorne an.

    Nein, das glaube ich nicht. Ihr baut auf der Basis und den Erfahrungen der letzten Jahre etwas "Neues" auf. Schritt für Schritt, mit Bedacht und mit Blick nach vorne.


    Ich drück euch allen die Daumen!!!

    LG kommal

    Hallo Lütze,

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    Im Nachhinein war ich wohl tief und fest im IAS...


    Im Nachhinein warst Du mitten im Rückfall. Dein Verhalten war jedenfalls schon so - bloß nix sagen, nur nicht reden.

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    bekam Sekt ins Auto gestellt

    Das war natürlich ein folgenschwerer Fehler. Das hättest Du nicht hinnehmen dürfen!

    Ich denke, Du hast wieder ne Menge gelernt und das ist gut so, weil Du nicht getrunken hast!

    Für die nächste Gruppe hast Du jedenfalls (D)ein Thema.

    LG kommal