Beiträge von kommal

    Hallo Kerstin,

    schön, dass Du dich gemeldet hast.

    Du musst dich ja sicher auch noch von deiner OP erholen.

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    jetzt ruft hier keiner mehr so gross an usw.ebend ruhig,
    das ist auch neu für mich,

    Du weißt es bestimmt selber: verkriech dich nicht!

    Hast Du Hobbies, die Du mit anderen gemeinsam betreiben könntest? Kannst Du jemanden einladen? Ich finde, gerade jetzt brauchst Du jemanden zum Reden.

    ...oder schreiben...

    Bis bald

    LG kommal

    Hallo Daya,

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    ich habe mich wider besseren Wissens wieder im Bett versteckt. Gestern Nachmittag bin ich allerdings kurz raus und da ging es mir merklich besser

    Wie wär´s mit einem "Tagesplan"? Schreib Dir doch eine Liste mit "muss ich machen" und "möchte ich machen" und nimm Dir dann für jeden Tag etwas heraus. Versuche daraus einen Rhythmus, eine Struktur zu entwickeln, orientiert auch an Zeiten.

    Nach dem Plan sollten dann aber auch Taten folgen. Also hübsch kleine Schritte machen und keine Überforderung.

    LG kommal

    Guten Morgen Jim,

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    Keine Raucher hier außer clare? Oder aber genauso ratlos wie ich.

    Machst Du nicht zuviele Baustellen auf?


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    Und ich habe mir endlich mal Lavendelöl besorgt.

    Vorsicht bei ätherischen Ölen! Die können dein Suchtgedächtnis animieren. Auch ich habe mich an Baldrian & Co probiert- um meine Nerven zu "beruhigen". Zur Tarnung meiner Sauferei und deren Folgen war mir vieles Recht: Nur nicht auffallen. Suchtverlagerung...

    Durch meine Verhaltensänderungen, meine Trockenheitsarbeit habe ich heute die nötige Ausgeglichenheit.

    Da wolltest Du dich ja auch kundig machen:

    Zitat

    Werde ich aber bald mal nach ausschau halten. Zur Not in der Zeit, in der ich mich sonst im Bett wälzen würde.

    :?:

    LG kommal

    Hallo Andre,

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    Könnte ich vielleicht sogar endgültig abschliessen?

    hmmmm...

    endgültig ist: Du bist Alkoholiker. Vielleicht ist DAS bei Dir gesackt. Kämpfen ist sinnlos, das hast Du ja gemerkt, die Akzeptanz deiner Krankheit ist wichtig.

    Und die tägliche Arbeit an deiner Tockenheit. Dazu gehören auch Veränderungen, gerade die Situationen betreffend, wo Du gesoffen hast/hättest.

    Trockenheitsarbeit ist sine lebenslange Aufgabe, insofern kein Abschließen, sondern Neubeginn?

    LG kommal

    Hallo Jim.

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    Ich kann noch so Hundemüde sein und trotzdem liege ich Stundenlang wach im Bett.

    Hast Du dich mal nach Entspannungstechniken umgesehen? Jürgen hat Dir ja Ansätze gechrieben.

    Hier brauchst Du natürlich Geduld um das für dich Passende zu finden.

    Ich habe keine Probleme, habe meine Rituale, mit denen ich auch tagsüber "mal eben" runterfahren kann. Und abends? Meistens fallen mir zur selben Abendzeit die Augen zu und ich schlafe tief und fest. Das hat viel mit meiner Tagesstruktur zu tun. Z.B. mit meinem abendlichen Besuch hier.

    LG kommal

    Hallo Moni,

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    mir gehts grad richtig mies. tja pech

    Pech? Ich schaue in solchen Situationen, woher das Gefühl kommt, was der Auslöser war. Denn meine Zufriedenheit und Ausgeglichenheit ist die Basis für meine Trockenheit. Warst Du regelmäßig in deiner Gruppe? Sprichst Du deine Befindlichkeit dort an? Wie gehst Du mit
    Situationen um, die dich früher zur Flasche getrieben haben?

    Hast Du Grundlegendes in deiner Lebensweise und in deinem Verhalten geändert? Redest Du über deine Probleme und Gefühle, z. B. mit deinem Mann?

    An meiner Tockenheit arbeite ich jeden Tag, u.a. hier.

    LG kommal

    Hallo Jim,

    es folgt...

    ...das Wort zum Sonntag :)

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    Morgen mißte ich einen Großteil der alten Sachen aus. Das hab ich schon Jahre nicht übers Herz gebracht.

    Beobachte doch mal deine Gedanken, Gefühle dabei. Ich habe in den letzten zwei Jahren von einer Menge "Sachen" Abschied genommen.

    Im Faal der Einladung gäb´s für mich nur die Lösung: Sag die Wahrheit.

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    Leider werde ich aber dringend als Fahrer gebraucht


    Hier würde ich mich fragen, ob ich ausgenutzt würde.

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    Sollte eigentlich schon längst mal wieder in der Falle sein.

    "Eigentlich???" - Struktur bekommst Du nur, wenn Du dich an deinen Plan hälst.

    LG kommal
    LG kommal

    Hallo Andre,

    Du bist ja schon angekommen :)

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    Ich führ nach hause und beschloss meinen neuen lösungsweg den ich mir vorgenommen hatte sofort umzusetzen. Ich redete mit meiner freundin!!

    Es ist erfreulich, dass dich deine Freundin unterstützt. Hast Du das Thema "Angst" schon in deiner Gruppe angesprochen?

    LG kommal

    Hallo Jim,

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    selbstgestellten Tagesaufgaben erfüllt habe

    Was Scrooge da schreibt halte ich für sehr wichtig: Den Tag aktiv gestalten, Aufgaben für mich erledigen um so meine Zufriedenheit zu stärken. Sieh´s als Selbstbeweis oder was auch immer. Mein Tagesziel ist jedenfalls nicht mehr, die Zeit möglichst unauffällig rumzukriegen, um den Abend zu versaufen. Selbstbestimmt statt von der Sucht gesteuert eben. Die Grobstruktur ergibt sich ja aus den Arbeitsszeiten, wobei ich auch hier gewisse Mtgestaltungsmöglichkeiten nutze

    Andererseits bedeutet es natürlich nicht, jede Minute zu verplanen. Auch Entspannungszeiten sind aktive Gestaltung für mich. Ich habe die in der Entgiftung und LZT erlernten Techniken für mich so modifiziert, dass ich das sogar weitgehend in der Wirkung steuern kann: Dösen, schlafen oder schweben.

    Das ging natürlich alles nicht innerhalb von Tagen sondern war ein Lernprozess, den ich gerne annahm.

    LG kommal

    Im Herbst überschlugen sich die Ereignisse zwar nicht, aber ich hatte so eine Art persönlichen Erntedank.

    Die vielen Gespräche, die ich in den letzten Monaten geführt hatte, mein bewusstes Wahrnehmen, meine Fähigkeit, zuzuhören und meine Gedanken und Vorstellungen klar zu äußern… …all das trug jetzt Früchte.

    Ich bekam den von mir gewünschten Arbeitsplatz in der Firma und konnte dadurch meinen Tag und vor allem meine Freizeit ganz anders, nämlich strukturiert, gestalten. Die neue Tätigkeit war mit der vorhergehenden nicht zu vergleichen. Vorbei die Enge, in der ich mich den ganzen Tag bewegte UND: Schluss mit den zahlreichen Überstunden und der Wochenendarbeit. Geregelte Arbeitszeiten!

    Wie sehr diese Änderung mein Leben beeinflusste (und damit auch mein “trocken bleiben”) fiel mir recht bald beim Schreiben meines Tagebuches auf. Die Gewichtung Arbeit/Freizeit hatte sich massiv verschoben. Waren früher drei Viertel meines geschriebenen Tages mit “Arbeit” gefüllt, waren jetzt 25 geschriebene Prozent von "Freizeit" umzingelt.

    Wobei ich betonen möchte, dass mir meine neue Tätigkeit sehr viel Freude macht. Sie ist ganz anders als die alte, und doch so ähnlich: Ich habe viel mit Menschen zu tun (als Dienstleister) und kann somit mein gMb (für Neuleser: gesteigertes Mitteilungsbedürfnis) voll ausleben.

    Natürlich galt es auch, mich durchzusetzen. Es gab in der Anfangszeit viele Situationen, die ich früher nur mit trinken kompensiert hätte. Jetzt stand ich zu meiner Meinung, auch wenn es zu ein paar “ernsten” Gesprächen führte.

    Ich wurde nicht kontrolliert, doch ich bemerkte schon, dass wenige mich mit einem gewissen Misstrauen beobachteten. Mir war´s ehrlich egal, ich versuchte meinen Weg gerade zu gehen. Machte ich Fehler, dann stand ich dazu. Keine Ausflüchte, keine Beschönigungen: “Ja, so war´s” und die Luft war raus!

    Beflügelt von dieser Entwicklung machte ich jetzt auch Dampf auf der anderen Baustelle. Die Wohnungsfrage musste vom Tisch. Genauer: Eine andere Unterkunft gefunden werden. Ich ließ meine Kontakte spielen und binnen einer Woche hatte ich Erfolg. Keine Luxusherberge, aber preiswert, in der richtigen Größe und in ruhiger Lage. Leider musste ich nach kurzer Zeit feststellen, dass in diesem Haus ein nasser Alkoholiker wohnt. Kontakt gibt es aber nur über die übliche Grußfloskel, und das auch recht selten.

    So bin ich also noch einmal ein “Neunmonatskind” geworden. Solange war es nämlich her, dass ich aus der Käseglocke entlassen war.

    Ein Großteil meiner Therapieziele für die Zeit danach war erfüllt.

    Aber gleichzeitig war ich ja auch in der Zeit davor: Im Laufe der Wochen hatte sich mit kommaline eine rege Email- Korrespondenz und bald auch Telefonkonferenzen (gMb) entwickelt. Wir haben uns schließlich verabredet und ich hatte mir gut überlegt, wo wir uns treffen könnten. Es sollte natürlich ein Ort sein, wo ich mich auskannte, möglichst zwischen unseren beiden Wohnorten gelegen (wegen der Fahrerei) und unverfänglich. Ich wählte den Park, wo ich in den letzten Monaten so oft gewesen war.

    Wir trafen uns an einem Sonntagmorgen und ich hatte den Eindruck, dass sie recht unglücklich war. Dabei bleib es aber erst einmal, denn anschließend habe ich nicht mehr viel von ihr gesehen. In meiner ganzen Aufgeregtheit bin ich wohl wie ein Langstreckler losgelaufen, sodass sie mich erst bei einer Tasse Kaffee (ihr Vorschlag) wieder einholen konnte. DAS fand ich toll. Vorher hatte ich immer neidisch auf die Leute geschaut, die gemeinsam auf der Terrasse an den Tischen saßen. JETZT saß ich auch hier- falsch: WIR! :):) Ein tolles Gefühl.

    Wir wiederholten an den nächsten Wochenenden unsere Treffen an verschiedenen Orten, was dazu führte, dass ich auch wieder mehr unterwegs war. Und es tat unheimlich gut, die Zeit zweisam zu verbringen. Zumal sich herausstellte, dass wir auch gemeinsame Interessen haben. U.a. den Wald. Mir war klar, dass ich ihr von meiner Krankheit erzählen wollte. Aber nicht am Telefon! Ich wollte sie nicht belügen, indem ich etwas verschweige- warum auch?

    Nächstes Wochenende bei mir, so war die Verabredung und dann wollte ich “es” ihr sagen.

    Hätte ich doch nur gewusst, wie sie reagiert… :?::!::?:

    Eine Woche- ich war ganz schön nervös...

    ...unterwegs

    Hallo Jim,

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    konkret an Eurer Tagesstruktur geändert?

    EIN Beispiel: Ich stehe morgens früher auf, genieße die Zeit die ich für mich habe und bin eine Stunde hier im Forum.

    Vor dem Schlafen gehen bin ich ebenfalls eine Stunde hier (mindestens).

    Das hält mich "wach", aber nicht vom Schlafen ab. Ich lese (auch neu) höchstens noch eine Viertelstunde und dann fallen mir die Augen zu. Meistens zur selben Zeit.

    LG kommal

    Hallo Blizzard,

    nun steht die Leitung ja.

    Zitat

    Ich bin sehr zufrieden.

    Mehr geht nicht.

    Wie Du siehst, hat Martin gut aufgepasst:

    Zitat

    Jetzt musst du aber in deinem Profil den Wohnort noch ändern

    Stimmt das Alter noch? :)

    Ich wünsche Dir weiter gute Eingewöhnung in deinen/m neuen Lebensraum.

    LG kommal

    Hallo Jim.

    verschwende deine Zeit doch nicht mit Typisierungsversuchen. Du hast gesoffen und willst da raus.

    Warst Du schon mal in einer Beratungsstelle?

    Bei unserer Krankheit heißt es: Handeln. Mit theoretisieren kommst Du nicht weiter. Du denkst z.B. über deine Schlafstörungen nach. Was hast Du bisher dagegen getan? Spazieren gehen? Sport? Deine Tagesstruktur (hast Du eine) geändert? Im www wirst Du soviele Tipps alleine zu diesem Punkt finden. Hast Du mal gesucht?

    Trocken leben, also das, wo Du noch hinwillst, bedeutet Arbeit. Jeden Tag. An DIR.

    LG kommal

    Hallo Moni,

    nutze die Zeit in der Klinik. Bau auf den Erfahrungen auf, die Du schon hast. Knüpfe Kontakte, REDE.

    Die Entgiftung und die Zeit danach in der "offenen" hat mir unheimlich viel gebracht. MEIN Weiterkommen war mir wichtig, mein Einstieg in "trocken Leben" und die Erkenntnis, dass nur Zufriedenheit mir dabei hilft. Auch bei den Tiefs, die es bei jedem von uns gibt. Ich arbeite daran, jeden Tag.

    Ich freue mich auf deine Rückkehr, aber das hat Zeit. Es ist DEINE Zeit.

    LG kommal

    Hallo Patrick,

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    denn soweit ich das nach einem Jahr Abstinenz beurteilen kann, war es die beste Entscheidung die ich je getroffen habe.

    ich freue mich, dass Du eine so positive Bilanz des letzten Jahres ziehst. Wobei ich deine Vorsicht verstehe. Auch bei mir war der Weg Arzt, Entgiftung, LZT, Nachsorge.

    Ich bin dann auf unser Forum gestoßen und täglich hier. Das Forum gehört zu meiner Tagesstruktur und hält mich wach.

    Bis bald

    LG kommal

    Hallo Jim und willkommen im Forum.

    Die Anfangseuphorie nach der Entgiftung ist verflogen. Was hast Du unternommen, um nicht rückfällig zu werden? Deine Zeilen lesen sich so, als ob Du versuchst, "ohne Trinken" zu leben.

    Das reicht nicht.

    Hast Du Hilfe vor Ort? Hast Du eine Tagesstruktur (NUR Arbeit reicht nicht), was machst Du in der Zeit in der Du getrunken hast? Ist deine Wohnung, dein Umfeld trocken? Gehst Du offen mit deiner Krankheit um?

    Was hast Du oder willst Du Grundlegendes ändern, damit es nicht wieder bei einer Trinkpause bleibt?

    LG kommal

    Hallo Roberto,

    ich freue mich, dass dein Weg zum Erfolg führt.

    Zitat

    Wieder ein Schritt weiter

    Ich wünsche Dir noch viele erfolgreiche Etappen...

    ...unterwegs...

    und find´s schön, dass Du dich hier hin und wieder "blicken" lässt!

    Bis bald

    kommal