Beiträge von kommal

    Hallo Iv,

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    Ich habe zwei Leben gelebt. Das eine auf Arbeit . Immer freundlich, immer mit einer Maske auf dem Gesicht. Überstunden bis zum Umfallen. Hat ja keiner zu Hause gewartet. Meine Arbeit war mein einziger Lebensinhalt. Wenn ich zu Hause war und die Wohnungstür hinter mir zu machte, war ich ausgepowert. Wollte nur noch alles vergessen

    Eine treffliche Beschreibung MEINER Situation vor mehr als zwei Jahren. Einiges habe ich seitdem ändern können.

    Wie sieht´s bei Dir aus?

    LG kommal

    Hallo Roberto,

    Angst? Vor deiner Vergangenheit? Worüber hast Du in der LZT gesprochen? Lernen wir nicht aus den Fehlern von gestern für unsere Trockenheit?

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    Ich muß heute ersteinmal klären ob ich bei der Suchtberatung weitermachen kann,da ein Wechsel zu einer anderen stelle wo ich hin wollte nicht möglich ist.

    Vertraust Du deiner Beratung nicht (mehr) oder läufst Du weg, weil es ans "Eingemachte" geht?

    In welche Richtung läufst Du?

    LG kommal

    Hallo Lütze,

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    Manchmal habe ich richtig Vorfreude auf das,was noch kommt...
    Manchmal habe ich eher Angst davor.
    Dann bin ich wieder trotzig,jetzt erst recht.
    Ist im Moment schwierig für mich,mich selbst zu verstehen.

    Jaja, die "Ambivalenz"- da mussten wir wohl alle durch. Es ist wohl die Art, seinen/Deinen Weg zu suchen und zu finden.

    . Ich weiß, es ist keine Hilfe, aber ich kann´s nachempfinden.

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    Dazu noch neue Zutaten...Entspannungsübungen,Spaziergänge und frische Luft.

    Das ist ein gutes Rezept. Besonders die "Zutat" mit dem "E" :wink: !!! Bleib dran Lütze und übe. Irgendwann findest Du DEINE Art zu entspannen,. Und dann kannst Du dich wirklich "runterfahren".

    LG kommal

    Hallo

    Ich habe während meiner jahrelangen Versuche weniger zu trinken genug zum Thema "Suchtdruck" erfahren, um diese Therapieform abzulehnen.

    Die Gefahr, die Konfrontation auch zu Hause auszuprobieren, um die Standhaftigkeit zu testen, halte ich für viel zu groß.

    Jeder Ausgang während der Therapie ist doch praxisnäher als die Flasche auf dem Tisch des Therapeuten.

    Drei Wochen vor Therapieende hatte auch ich externe Tage ("Heimaturlaub"). Da ging es aber darum, Weichen zu stellen für die Rückkehr in den trockenen Alltag. Beim Arbeitgeber oder ARGE, der Beratungsstelle, im privaten Umfeld.

    LG kommal

    Hallo Roberto,

    habt ihr keine (zeitliche) Regelung bzgl. der Besuchszeiten von/bei Junior? Die sollte es geben meine ich. Alles andere frustet doch und bringt dich in Gefahr. Könnt ihr das nicht regeln? Ansonsten hol Dir Hilfe!

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    Das Sorgerecht habe ich ja. sollte ich doch einen Zugang über das Jugendamt fordern?

    Was der Junge will, ist natürlich nicht unwesentlich, aber wenn er keine Zeit mit Dir verbringt, wie soll er dann seinen Papa "neu" kennen lernen.

    Redet drüber.

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    Morgen habe ich den ersten Termin beim Neurologen.

    Noch ein Gesprächspartner. Ich wünsch Dir hier einen guten Beginn.

    LG kommal

    Hallo Mario,


    ich freu mich total, dass Du weitergesucht hast und wohnungsfündig geworden bist. Von alleine wär das nämlich nix geworden. Haste prima gemacht!

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    waren am Ende 60 km und ich war fix und fertig. Aber es war wunderschön

    Da hast Du dich nicht vegebens abgestrampelt. Du bist ja zZt im Wiegetritt unterwegs!

    LG kommal

    Hallo Couchcool,

    noch vor meiner Therapie habe ich den Grundstein gelegt,einen alkoholfreien Arbeitsplatz zu bekommen. Und in einigen Gesprächen mit meinen Vorgesetzten haben wir die Lösung gefunden.

    Und ich habe beim ersten Anlass klar gesagt, dass "nicht trinken" etwas anderes ist als trocken leben.

    ICH bin "Experte" meiner Krankheit und wenn ich auf Unverständnis durch Unwissenheit stoße, kläre ich mein Gegenüber gerne auf.

    Alles andere wäre ein Kompromiss!

    Wer soll DICH schützen, wenn nicht DU?

    LG kommal

    Hallo,

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    habe ich Ungehagen dabei, lasse ich es.

    So halte ich es auch. Seit ich das mit den überreifen Bananen weiß, dürfen "meine" nur noch schön gelb sein. Bei zubereitetem Obst (Marmelade, Kuchen) bin ich eh vorsichtig, die werden gerne betäubt.

    Ansonsten gilt die Parole: Einkaufen heißt: lesen, Restaurant, Eisdiele etc. heißt: fragen.

    Und: s.o.

    LG kommal

    Hallo @all,

    ich versuche ja, die Zeit, in der ich getrunken habe, sinnvoll auszufüllen.

    Wenn ich mich dann meine neues "Hobby" dermaßen beschäftigt, ich mich quasi darin fange, endet es im Trockenrausch. Ohne das Suchtmittel Alk, aber mit ähnlichen oder gleichen Konsequenzen bzw. Verhaltensweisen.

    Ich mache quasi nichts mehr für mich, sondern nur noch für das "Hobby".

    Ein Mitpatient hat (nach Aussage des Therapeuten) auf diese Art (Hobby: Musik machen, Vereinsarbeit) zwanzig Jahre auf seinen Rückfall "hingearbeitet".

    Es ist wie es ist:Die Dosis macht das Gift.


    LG kommal

    Hallo Roberto,


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    Werde da auch das ansprechen wegen meiner Arbeit,das beschäftigt mich zur Zeit.

    nur immer raus mit den Problemen! Dazu ist die Gruppe ja da (und hier).

    Gibt es in deiner Firma einen Betriebsrat?

    LG kommal

    Hallo Lori,

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    wenn ich Liebeskummer bekomme

    Ja was dann???

    Genau das ist mir kurz nach der Entgiftung passiert. Ich war traurig, verzweifelt, habe viel geweint,aber mich auch beschäftigt. Ich habe meine Tagesstruktur konsequent beibehalten Ich wartete auf meinen Therapieplatz und hatte die "Geschichte" gegen den ausdrücklichen Rat aller Fachleute nicht rechtzeitig beendet.

    Aber eins habe ich mir damals geschworen: KEIN Mensch ist es wert, dass ich seinetwegen wieder trinke.

    Ich habe die Zeit trocken überstanden. Bis heute.

    Und ich habe mit kommaline einen Menschen an meiner Seite, der meine Gefühle mitempfindet wie kein Mensch zuvor: Sie fühlt mich wie ich selbst.

    Dazu bedurfte es aber meiner eigenen Stabilität.

    LG kommal

    Hallo Roberto,

    der Saufdruck ist ja insofern gefährlich, da er sich vor dem Rückfall aufbaut. Die letzte Warnung sozusagen. Nicht zu verwechseln mit dem"Denken an Alkohol". Das kommt vorher (soweit die Theorie, die Du sicher aus der Therapie kennst).

    Zitat

    Sie gibt es zwar nicht zu,doch ich bin mir sicher das sie mich schlecht macht vor ihm.
    Mit soetwas umzugehen muß ich lernen,zu ändern weis ich nicht wie

    Weiß dein Sohn, dass Du krank bist? Red mit ihm, erklär´s ihm. Ein neunjähriger kann das verstehen. Du lässt dich in eine passive Rolle drängen.

    LG kommal

    Hallo Monika,

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    Ja ich kämpfe seid monaten bzw. inzw. seid jahren mit dem alkohol.

    Diesen Kampf habe ich auch geführt, immer wieder mal. Jahrzehntelang- halbherzig. Wir können ihn nicht gewinnen, der Alk ist stärker. Hier hilft nur bedingungslose Aufgabe. Als ich das merkte, begann mein Weg in ein neues Leben.

    Zitat

    habe tabletten bekommen.

    Ich find nicht, dass es Sinn macht, vo Alk auf Tabletten uzusteigen. Das geht schneller, als Du denkst: Der Umstieg von der Pulle zur Pille.

    Du hast doch schon Erfahrung mit Gruppe. Warum lässt Du das nicht wieder aufleben. Ein Symptom unserer Krankheit ist Schweigen- also tu was dagegen und rede. Machst Du hier ja buchstäblich auch.

    Hilfreich wäre sicher auch für dich, wenn Du zu einer Beratungsstelle gehst. Sonst passiert´s womöglich, dass Du, solange Du die Ursachen nicht ergründest, ledglich eine zeitlang aufhörst zu trinken.

    Und das reicht nicht.

    LG kommal

    Hallo Roberto,

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    Aber aus Erfahrung weis ich das auch die Saufdrucke nachlassen........solange ich auf mich achte ist es ja okay.
    Doch solche Momente sind es die mich ich in Bedrängnis gebracht haben und auch weiterhin bringen können.

    Ich find´s wichtig, zu schauen wo der Druck herkommt.

    Nimmst Du dir genug Zeit für dich? Bei mir sind es idR so drei Stunden am Tag. Mit Forum, Tagebuch und "runterfahren".

    Was tust Du, neben deinem posten hier (über das ich mich sehr freue)?

    Schöne 24 wünscht

    kommal

    DANKE für eure Aufmerksamkeit.

    Ich habe mich gefreut, dass so mancher und manche Neue hier gelesen haben. Das war meine Zielgruppe.

    Die Aufmerksamkeit der alten Hasen nehme ich einfach mal als Kompliment. :)

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    schon rum

    :?:

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    vorbei

    :?:

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    unterwegs

    :!:

    LG kommal

    Hallo Leben,

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    Ansonsten bin ich fürchterlich müde, könnte 15 Stunden am Stück schlafen.

    Das ging mir anfangs auch so. Zum Einen war ich viel auf den Beinen mit einem viel größeren Aktionsradius als beim "Sofasaufen", zum anderen war es auch das Marathondenken, wie Du es beschreibst: Was war, was ist, was wird...

    Das macht eben auch müde.

    Ich wünsche Dir ein gutes Gespräch morgen.

    LG kommal

    Hallo Lori,

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    darf nie wieder Alkohol trinken.

    Wr will bzw.kann Dir das verbieten? -- Niemand!

    Erst wenn Du erkannt und akzeptiert hast, dass Du nicht wenig trinken kannst, nicht mehr aufhören kannst nach dem ersten Glas, erst dann bist Du mE auf dem richtigen Weg.

    Dann wirst Du wahrscheinlich auch einsehen, wie wichtig der offene Umgang mit der Krankheit ist.

    Ich freue mich für dich, das "er" sich gemeldet hat. Probier´s doch mal aus mit der Offenheit. Dann weißt Du gleich, woran Du bist bevor es später ein böses Erwachen gibt (?)!


    LG kommal