Beiträge von kommal

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    Es war Donnerstag, der 18. Mai 2006

    Es war 23 Uhr

    DIE LETZTE FLASCHE WAR LEER

    Vor vier Jahren...

    das ging mir heute durch den Kopf als ich wieder mal ein Gespräch mit meinem Chef hatte. DAS war auch Thema, bzw. was mich z.Zt. auf der Arbeit belastet.

    Vier Jahre mit vielen Veränderungen

    - Verantwortung tragen, vor allem für mich
    - ein neuer Arbeitsplatz und dadurch bedingt eine gesunde Tagesstruktur
    - unser FORUM!!!
    - zwei Umzüge
    - ein neues Auto mit der damit verbundenen Mobilität, dem technischen Luxus und natürlich dem Mut zu dieser Entscheidung.


    Und natürlich "meine" kommaline, die ja auch umgezogen ist in dieser Zeit und nun öfter mal überraschend auftaucht- das ist das Schönste! Mein größter Schatz :lol:

    Ich wünsche uns allen ein trockenes leben!

    LG kommal

    Hallo Lütze,

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    der Muttertag,der mich in den restlichen Stunden zusätzlich noch unter Druck

    WER hat Dich unter Druck gesetzt???

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    alles gedrängt auf diesen Tag,wo man doch dafür das ganze Jahr Zeit hat

    Vielleicht dieser "man"? :wink:

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    ich werde sehen...ich werde sehen...habe ich Termin...werd ich dann...für mich

    Ich bin froh, dass Du Dich wieder gefunden hast.

    Nur für Dich.

    LG kommal

    Hallo Kerstin,

    an Deinem ersten Tag im neuen Lebensjahr schicke ich Dir ein Gedankenpaket voller Optimismus, Zuversicht und Kraft.

    Bei manchen Gelegenheiten habe ich in der Vergangenheit mit dem Kopf geschüttelt- Beispiel: Urlaub. Aber das habe ich Dich auch wissen lassen.

    Du hast in letzter Zeit viel durchgemacht und Dich dennoch wacker geschlagen doch jetzt scheint mir für Dich der Zeitpunkt für einen Neuanfang.

    Sieh es als große Chance für Dich und hole Dir weiterhin Hilfe, wenn Du sie brauchst.

    Für die neue Etappe auf Deinem Weg wünsche ich Dir Stärke bei jedem Deiner Schritte und die Zeit innezuhalten um Dich zu besinnen.

    Du bist nicht allein!

    LG kommal

    Holladiewaldfee.

    Mensch Kerstin. Da war ich aber froh, als ich Deinen Namen hier wieder auf der Schreibseite sah!

    Ich hab mal die letzten posts durchgelesen und meine: Solange Du Dich klein machst, wird niemand (Du auch nicht) Deine Größe erkennen.

    Mir geht das ja hin und wieder auch noch so, dass ich lieber einen Rückzieher mache bevor es knallt, aber wenn ich sehe, dass ich in eine Sackgasse laufe, dann hole ich mir Hilfe. Deshalb fand ich es toll, dass Du das Blumenproblem selbst gelöst hast!

    Gefährlich finde ich allerdings, dass Du nicht immer offen zu Deiner Krankheit stehen kannst. Auch durch diese Offenheit könntest Du Dir Größe verschaffen- und Sicherheit.

    Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht! :wink:

    LG kommal

    Hallo Lütze,


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    zumindest diese Woche ist der Blick da,was ich alles schon schaffte... Ich bin nicht in Versuchung geraten,irgendwelche Dinge zu tun;die ich dann hinterher bereue.

    Es läuft nicht immer alles glatt. Das belegen Deine Postings und das sind auch meine Erfahrungen. Nur, weil wir trocken leben, wird der Alltag nicht problemfrei. Aber wir sind wieder handlungsfähig.

    Wir müssen den Blick auf das Wesentliche lenken: Auf uns.

    In diesem Sinne grüßt Dich

    kommal

    Hallo Kerstin,

    mal abgesehen von der Co- Abhängigkeit in der Du dich befindest:

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    abends ist es wohl normal das zwei,drei leute
    sich ihr glässchen gönnen,aber alles heimlich,
    (alkverbot)

    frage ich mich, was an dieser Therapie gut sein soll, wenn sie Dich vom geraden Weg abbringt und Du Dich in akute Rückfallgefahr begibst.

    Ich hoffe, Du findest bald zu Dir zurück und zu einem offenen und ehrlichen Gespräch mit dem Fachpersonal.

    LG kommal

    Hallo Kerstin,

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    ich bin auch immer im zweifel,was ich morgen dann
    sage,

    Sei doch ehrlich- geradeaus.

    Zitat

    ich werde nichts von meinen alk/medis abh.
    sagen,

    Trinkst Du? Nimmst Du Medis? Warum willst Du Dich verstecken???

    Zitat

    ich habe angst das ich denn diesen stempel
    bekomme,das ist vom alk.....

    Dann sprich Deine Angst doch an- sie ist ein schlechter Wegbegleiter.

    Therapie heißt doch: Vertrauen.

    Ich wünsche Dir eine gute Zeit und eine erfolgreiche Therapie

    LG kommal

    Hallo Bauxi und herzlich willkommen,

    eine Entgiftung verläuft individuell unterschiedlich.

    Zitat

    ist ein normales trinkverhalten wieder erlehrnbar oder muss man gänzlich auf alkohol verzichten?

    Ein gesunder Mensch kann "normal" trinken.

    Ein Alkoholiker kann es nicht. Daher wirst DU keinen Alkohol mehr trinken können. Das wird Du nur gelingen, wenn Du Dein Leben grundlegend änderst.

    Hast Du Kontakt zu einer Beratungsstelle? Dein Arzt kennt bestimmt eine in Deiner Nähe.

    Mehr Infos findest Du auch hier:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    LG kommal

    Hallo drybabe,

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    Ich habe total gemerkt, wie ich langsam in alte Verhaltensweisen zurückgleite.

    Ein ganz wichtiger Satz, der mir wieder zeigt, wie wichtig die tägliche "Eigenüberwachung" ist. Mir fallen solche Punkte beim Schreiben des Tagebuches auf.

    Ebenso wichtig dann die praktische Umsetzumg der Konsequenzen

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    Heute habe ich mich dann zu handwerklichen Arbeiten erst gezwungen und nachher hat es mir sogar Spaß gemacht.

    Die Dich zum Ziel geführt hat

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    stolz auf mich und zufrieden...meine Liebe zu mir selber hat sich verstärkt...

    Mach weiter so!

    LG kommal

    Hallo Mondstaub und herzlich willkommen.


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    Außerdem wie soll man jemals wieder einen Partner finden, wenn man immer abends mit ner Flasche auf der Couch sitzt?

    Was willst DU ändern?

    LG kommal

    Hallo Karin,

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    Zumindest hat die Wut und der Ärger darüber mein Immunsystem matt setzen können.

    ich freue mich, dass Du solche Zusammenhänge kennst und erkennst.

    Denn damit bist Du einer Problemlösung nahe- für Euch beide.

    Ich schick ein paar gute Wünsche und Gedankenvitamine den Rhein hoch :)

    LG kommal

    Hallo Kerstin,

    Deine Sorgen verstehe ich natürlich. Halte Dir vor Augen, dass sie medizinisch versorgt wird und in guten Händen ist.

    Was kannst Du für Deine Mutter tun? Du kannst für sie da sein- nüchtern.

    Was kannst Du für Dich tun? Du kannst für Dich da sein- nüchtern und verantwortungsvoll. Somit hilfst Du auch ihr, oder?

    Ich denk an Dich

    LG kommal

    Hallo Trienchen,

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    niemand weiss von meiner Sucht

    Solange Du das nicht änderst versteckst Du Dich wie zu Deiner Saufzeit. Ich habe von Anfang an reinen Tisch gemacht: Noch vor der Entgiftung habe ich mein Umfeld informiert, Privat und beruflich. Wie sonst sollte Verständnis entstehen?

    Hast Du Kontakt zu einer Beratungsstelle?
    Ist Deine Wohnung alkoholfrei?
    Hat Du eine Tagesstruktur?
    Was hast Du geändert/willst Du ändern an Deinem Verhalten?

    Zum trocken leben gehört viel mehr als nur "nicht trinken"!

    LG kommal

    Hallo Jane,

    auf meiner Patrientenkarte steht schon lange TROCKENER ALKOHOLIKER. Damit ist alles klar. Heute musste ich einen neuen Anamnesebogen ausfüllen. Da hab ich´s natürlich wieder drauf geschrieben. Ist ja auch wichtig wegen der möglichen Spritzen und der damit verbundenen Rückfallgefahr.

    LG kommal

    Hallo Sternchen,

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    Ich bezeichne es nicht direkt als Rückfall sondern als Ausrutscher.

    Das ist nasses Denken.

    Zitat

    Aufstehen und weitermachen...

    Was hast Du unternommen? Hast Du mit jemandem darüber gesprochen? Arzt? Beratungsstelle?

    Nach fünfmonatiger Therapie solltest Du die Wege kennen.

    LG kommal