Beiträge von Tihaso

    Hallo Rohbauphase!

    Ich kann dir nur schreiben, wie es sich bei uns nun anbahnt...Mein Mann ist auch ein lieber Vater (wobei ein trinkender) Ich habe mich vor drei Jahren getrennt und er hat die zweite Theraüpie gemacht. Wir haben uns wieder angenähert..aber nachdem er immer wieder rückfällig ist, weil er nie eine Therapie für sich gemacht hat, kann und will ich nicht mehr. Ich habe ihm erst einmal angeboten, die Kinder nach Absprache dreimal wöchentlich zu sehen-ohne Alkohol getrunken zu haben.. Er hat sich zweimal nicht dran gehalten und beim zweiten Mal (gestern) hatte ich endlich den Mut, ihn wegzuschicken("Du kannst von mir aus trinken, aber ncit, wenn du zu den Kindern kommst")
    Die Kinder haben den Kontakt von sich aus auf einmal wöchentlich reduziert (er macht mir dies zum Vorwurf)..
    Heute war ich beim Kinderschutzbund und habe mich erkundigt..Am Dienstag werde ich dies beim Familienanwalt klären und versuchen, ihm vorläufig das Sorgerecht zu entziehen..Er wird die Kinder dann in Zukunft z.Bsp. in den Räumen des Kinderschutzbundes für eine Stunde sehen können..
    Wichtig ist nämlich auch für mich, Abstand zu ihm zu kriegen..ich kann und will ihn n icht mehr sehen..
    Der Antrag auf eine Mutter-Kind-Kur ist fast komplett (fehlt nur noch meine hausarzt..) und darauf freue ich mich sehr..endlich raus..an mich und die Kinder denken..
    Ich denke, er hat ein Recht darauf, seine Kinder zu sehen, aber die Kider haben auch ein Recht darauf einen nüchternen Vater zu sehen!! (kann sich ja danach volllaufen lassen..ist mir mittlerweile echt egal)

    Jetzt Sind die Kinder dran und ich!!!

    Ich weiß nicht, inwieweit dir meine Antwort hilft..
    Als ich sagte (ich mache eine Therapie..ist für uns Co´s fast unabdingbar..) "Un dwenn ich ihn wegschicke, und er hat gar nicht getrunken?" Mein Therapeut :"Sie müssen doch nicht beweisen, dass er getrunken hat! Er denkt doch auch nicht an Sie und die Kinder!" Und was soll ich dir sagen? Er hat so gottverdammt Recht!!

    Ich hoffe, du verstehst meine harten Worte..Tihaso

    Hallo Sternschnuppe,
    viele Gemeinsamkeiten lese ich..freut mich,dass dein Mann sich auf die Entgiftung eingelassen hat..Ich denke,jeder schreibt seine eigene Geschichte..und die kann natürlich auch ein happy end haben..
    Ich rate dir aber auch:Nutze diese Zeit auch für dich! Lerne wieder auf dich zu achten.. Ich mache eine Therapie..denn auch meine Verhaltensmuster sind "behandlungsbedürftig".Ich trenne mich von meinem Mann, aber ich denke, wenn du 11 Jahre in dieser Beziehung gesteckt hast, dann hast du (wie du selber auch beschrieben hast:Nachdem ich das ganze eine Zeit beobachtete tauschte ich kurzerhand den Wodka gegen Wasser aus und wartete auf seine Reaktion. Die kam natürlich nicht
    ...) auch eine co-Abhängigkeit entwickelt..daran solltest du arbeiten.. Dein Mann wird sich in der Therapie verändern...er wird ja ohne Alkohol viel wacher und fitter sein...vielleicht auch Dinge erledigen, die "dei Ding" waren..Ich denke, es ist ganz wichtig, dass auch du was für DICH tust..
    Ich wünsche euch viel Erfolg..LG Tihaso

    Hallo Elocin........
    Wir in unserm Helferjob....da können wir ja auch unsere Gutmütigkeit ausleben..
    Meine Kinder gehen mir auch durch meine Gedanken...ich denke,wenn man größere Kinder hat,dann gibt es auch die Möglichkeit,eine SHG zu besuchen..Biete verschiedene Wege an...
    Meine Kinder haben auch viel migemacht...
    Lass dich doch bei der Suchtberatung beraten..Du schaffst das...
    Es kostet viel Kraft...aber es ist zu schaffen...
    viel Kraft wünch ich dir..Tihaso

    Hallo Cyberrat!

    Ich lese sehr viel aus deinen Zeilen..sehr viel Sorge um SIE!! Wir Co´s müssen aber den Fokus auf uns richten..Ich habe einendepressiven trinkenden Ehemann -wir wohnen seit drei Jahren getrennt..2 Therapien und etliche Rückfälle...ich löse mich gerade aus meiner Co-Abhängigkeit mit Hilfe eines Therapeuten und ich löse mich auch nach 21 Jahren von ihm...
    Du fragst nach dem Erfolg..kann man nicht beantworten..wichtig ist, dass sie den Schritt aus Überzeugung für sich selbst getan hat und nicht für dich-die Kinder oder, oder, oder...
    Hast du schon mal an den Besuch einer Angehörigengruppe gedacht? Ich war vor Jahren schonmal in einer gemischten Gruppe (Alkoholiker und Angehörige) und nun war ich in einer Angehörigengruppe......
    Sorge für dich!!!!!!!!!!!!!

    LG Tihaso

    Genau!!!! Ich fühle mich gerade richtig gut..auch wenn es schwer war!!Ich könnte tanzen....
    Einer hier im Forum schreibt immer 2 Schritte vor und 1 kleiner zurück....Packen wir es an!!!!

    LG Tihaso

    Hallo...Elocin und Nele..
    Die Frage, wie mein Mann ist, wenn er getrunken hat?Also, er ist sehr ruhig..keine Aggressionen(die hat er ja damit betäubt) und zuweilen größenwahnsinnig...
    Die Co-Abhängigkeit geht so weit..ich erfahre das schmerzhaft in meiner Therapie und ich merke immer erschrocken, dass ich kaum auf mich sehhen kann..immer wieder komm ich auch in der Therapie auf ihn ...
    Ich denke, dass ich mich auch habe blenden lassen von seinen bisherigen Versuchen ...aber er muss seinen Weg gehen und ich den meinen...Ich habe erkannt, dass ich ansonsten untergehe..Mir fällt auch immer wieder ein Liedtext ein der unsere Beziehung beschreibt: "...und wenn die welt zusammenbricht- ich halt mich an dir fest.Du bist zwar glitschig, wie ein naser Ast, doch ich bin klebrig wie die Pest.."Und ich denke, es geht auf Dauer die Liebe verloren...man klammert sich an Wunschvorstellungen, die niemals erfüllt werden.. Wir Co´s müssen auch an uns arbeiten..denn es gibt da ja auh die bedingbarkeit...
    Ich war heute sehr stolz auf mich! Nachdem ich von meiner Schwiemu erfahren hatte, dass er gestern betrunken dort war...hatte ich gleich ein komisches Gefühl..Ich hatte mit ihm vereinbahrt, dass er dreimal die Woche die Kids sehen kann-nüchtern!Heute beschloss die Jüngste, dass Papa nur noch einmal dei Woche kommen solle..sie ist krank durch den akuten Stress und bennent dies auh klar(da ist sie weiter mit ihren 8 als ich mit 41!!!) Nun ergab es sich, dass die Kids bei meiner Mutter waren als er kam (Mama wohnt seit drei Monaten unten im Haus..) Er klingelte bei mir und ich verwis an unten..er war irritiert, dass ich ihn nicht hochbat..Fragte, ob er was zu besprechen hätte-er verneinte...soweit so gut..Da war ich schon mega stolz.. Als er aber dann klopfte, weil er meinte ich hätte die Kinder gegen ihn aufgehetzt, sah ich sofort, dass er getrunken hatte.. Ich sagte, dass er auf der Stelle meine Wohnung zu verlassen hätte und er sich nun von en Kindern verabschieden könne...
    War ein ganz schöner Kraftakt-aber ich habs geschafft!!!!!!
    MOrgen erkundige ich mich beim Kinderschutzbund und ich werde mir einen Termion beim Familienanwalt besorgen..es muss eine klare Regelung her, die uns nicht zum Spielball seiner Sucht macht..
    Mein Tipp: besorgt euch Hilfe! Sucht einen Therapeuten für euch auf! Sucht eine SHG für Angehörige...
    Wir können niemendem helfen und niemanden verändern-nur UNS SELBST!!!!! das sollten wir uns wert sein!!!

    Lieb gemeinte Grüße von Tihaso :wink:

    Hallo Nele,
    ich komme grade vonmmeiner Therapie.. Ich denke nämlich, dass es nicht normal st, sich jahrelang mit einem alkoholkranken Partner in Beziehung zu setzen...Ich trage sehr schwer an den letzten Jahren.. Auch ich denke noch manchmal: "Wenn er trocken wäre und bliebe, dann wäre es eine Beziehung" Aber wenn ich drüber länger nachdenke, dann sehe ich zurück..nach seiner ersten therapie war er trocken..mir hat es gefallen..ihm nicht..er war sehr still sprach kaum und ich habe die Verantwortung an ihm abzugeben..Wir hatten vom paargespräch die Aufgabe, eine Tanzschule für uns zu suchen.. Da ich mich schon sehr um unsere Kinder und besonders unsere körperbehinderte Tochter und die nötige Versorgung kümmere, hab ich ihm diese Aufgabe zugeteilt..und nix is..So steuerten wir wieder auf den Rückfall zu...dann getrennte Wohnungen -er verursachte einen Autounfall und somit wurde für den Arbeitgeber das Problem wieder offensichtlich..also..Therapie..und in dieser Zeit ging es mir gut..ich habe mich eingerichtet ohne ihn-mit den Kindern.. Irgendwie hat er es aber wider geschafft, in unserem Leben Fuss zu fassen..Ich habe ja auch zu gern geglaubt, dass es endlich gut wird..aber da er nie für sich entschieden hat, aufzuhören, waren die nächsten Rückfälle vorprogrammiert..und ich stehe buchstäblich vor den Trümmern...die Kinder leiden..ihnen verspricht er jetzt auch aufzuhören..die achtjährige erklärte Klassenkameradinnen das Problem so: Jeder hat seinen Lebensweg und der ist nicht immer grade-aber bei meinem papa steht da ne riesige Flasche Schnaps im Weg und der kriegt sie nicht an die Seite...Ich denke, dass man als Partner vieles vom Problem sieht , aber so lange der andere sich nicht auf den weg macht, ist es verloren..Ich lerne gerade, wieder Sorge für mich und m,ein Wohlergehen zu tragen und lasse ihn in Liebe (?) fallen....Woher soll ich auch Vertrauen für ihn nehmen? Ich will in Frieden leben...Ich habe auch das recht, mich mal fallen zulassen und auch das recht schwach zu sein..
    Hilfreich kann auch der Besuch einer SHG für Angehörige sein...und eine eigene Therapie!!!

    So, ich hoffe,dass ihr dadurch bestärkt werdet..ich weiß aber, dass jeder seine eigene Zeit benötigt, um diese Spirale zu durchbrechen..
    LG Tihaso

    HAllo Nele,
    ich denke, das du dich auf den Weg gemacht hast..gehe ihn weiter und kümmere dich um dich selbst.. Ich habe mich so oft aufgemacht und bin immer wieder gestrauchelt und "rückfällig " geworden..Nach 21 Jahren ist nun Schuss! Die Kinder leiden auch unter dieser Situation..deshalb kann und will ich nicht mehr..ich würde sonst irgendwann daran ersticken.. Ich frage mich immer öfter, ob dieses stlle Leiden neben dem alkholkranken Partner wirklich noch mit Liebe zu tun hat? Ist es nicht eher eine abhängigkeit, ein Zwang?::Du schreibst, dass die Liebe nie ein Problem war..aber ist es nicht so, dass die Liebe auf der Strecke bleibt, wenn man immer wieder enttäuscht und belogen wird? Vielleicht kommen dir meine Worte hart vor, aber ich stelle mir diese Fragen wirklich...Du mußt dich um dich sorgen..was hat mir Dr Kolitzus geschrieben ? Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST!! Und er hat rRecht...Schaue auf dich.. dass dein Mann dich stum in den Arm nimmt,o.k., aber er hört nicht auf zu trinken...dass kannst du auch nicht für ihn entscheiden geschweige denn erarbeiten..da muss er alleine durch -er muss sich gegen den Alkohol entscheiden.. Ich würde lügen, wenn ich dir schreiben würde, dass ich nicht auch noch einen Funken Hoffnung in mir hätte, dass mein Mann es schafft, aber auch da bleibt die Frage: Haben wir überhaupt dann noch eine Basis? Gehören wir dann noch zusammen? Wir leben seit üpber 2 Jahrzehnten in unseren Mustern..da haben sich Sucht und Co-Abhängigkeit doch prima ergänzt..wäre dies nicht eine immerwährende Gefahr für ihn, dann rückfällig zu werden?..Nun ich versuche den Fokus auf mich und die Kinder zu richten..Ich versuche, dafür u sorgen, dass es mir gut geht..und mir geht es nicht gut, mit einem trinkenden Partner..

    Ich denke, allein schon, dass du dich hier angemeldet hast, zeigt, dass du sehr oft unter dem Trinken leidest..Ich hoffe, meine Worte regen dich zum Nachdenken an.. Mein Mann hat in den ganzen Jahren schon 2 Therapien (für andee) gemacht und dann immmmer den Kopf soweit aus Schlinge gezogen, wie es gereichte,dass er uns noch hatte...und das gereicht mir NICHT!!! mehr..Auch die Alkoholabhängigne müssen sich auf den Weg machen ....

    Du kannst niemanden ändern -nur dich selbst..
    Und ich habe bereits die Erfahrung gemacht, dass eine eigene Veränderung auch zu Veränderungen bei anderen Leuten führt.. :wink:
    Ich wünsche dir alles Gute..Tihaso

    Hallo nochmal,
    allso die Kinder wissen schon Bescheid.. Erschreckend fand ich die Aussage der achtjährigen-sie hatte bei Klassenkameraden geschlafen und dort von ihrem Pap erzählt: "Mein Papa ist Alkoholiker!" "Hä?" "Ja der trinkt Alkohol..so viel und kann da nicht mit aufhören!" "Verstehen wir nicht" Da hat sie dann gesagt: "Jeder hat doch einen Lebensweg, ne..und der istoft nicht gerade..aber bei meinem Papa steht da eine große Schnapsflasche, und die kriegt der nicht weggeräumt!"
    Er ist schon ein guter Vater, aber vor dem Schnitt, hatte die große wieder Anfallsserien und er hat es nicht so ernst genommen..Ich denke, der Kinderschutzbund wird mir da schon weiterhelfen.. :wink: Danke.dir!!
    LG Tihaso

    Hallo Ayki,
    meine Kinder sind 8 und 11 und ich habe eben das Problem, dass die Große eine Halbseitenlähmung hat und Eüpilepsie..ich kann sie unmöglich allein mit ihm lassen..oder spricht da meine eigen Sucht??
    Ich habe am freitag einen Termionbeim Kinderschutzbund un erhoffe mir da neue Erkenntnisse..

    Danke für deine Kraft Tihaso

    Hallo....
    ich weiß auch nicht, warum es mir soo schlecht geht.. Vor 2 Wochen habe ich nicht mehr über seine Lügen hinwegsehen können und ihm meinen Schlüssel abgenommen.. Nun kommt er dreimal die Woche, um seine Kinder zu sehen..ich weiß nie ist er trocken oder hat er getrunken..
    Ich habe meine Therapie wieder aufgenommen und gestern zum ersten Mal die Angehörigengruppe besucht....
    Ich versuche ihm aus dem Weg zu gehen, wenn er die Kinder besucht..er ist völlig distanziert und so bescheuret es klingt ich habe das Gefühl, dass ich ihm völlig gleichgültig bin und das tut so weh...obwohl ich ihn loslasse--warum verletzt es mich so sehr..????
    Als er sagte, dass er Do wiederkäme, ist mir rausgerutscht, dass ich diese Regfeliung nicht ertragen könne.. Seine Antwort: "Entzieh mir nicht die Kinder-die müssen das nicht ausbaden!" Darauf ich: "Sie badeb dein Trinken aus-dein nicht von der Flasche lassen!"
    Ich sitze hier und bin total am Ende...
    Ich komme mir total schutzlos und allein vor..
    Jetzt habe ich es wenigstens in Worte gepackt...
    Danke fürs Lesen..vielleicht hat auch jemand ne Idee, wie ich aus dem kranken Gedankengut rauskomme...
    Tihaso

    Heute geht es mir sehr schlecht..ich habe Magenschmerzen und könnte nur heulen..
    Ich bin froh, dass er heut nicht zu den Kindern kommt und mich in diesem desolaten Zustand erlebt..Ich habe heute das gefühl, es nicht zu schaffen...es ist wie ein großer Berg, den ich ohne Hilfeseile ersteigen soll (und das auch noch mit Höhenangst)Ich weiß aber, dss ich gehen muss...Schritt für Schritt..es tut so weh, einen Menschen so abstürzen zu sehen und zu erkennen, dass er es immer noch nicht verstanden hat..
    Nun, ich weiß, ich muss auf mich achten und meine Schritte tun..aber diese gefühle sind nun mal da und ich muss sie losweden, um nicht zu kippen..dann hat er mich nämlich wieder am Fliegenfänger...

    Danke Tina

    HAllo Heinrich,
    ich danke dir für deine Worte..ich weiß, dass ich ihm nicht glauben darf und werde meine Schritte gehen.. Ich habe dennoch Schwierigkeiten, mich ganz zurückzunehmen..aber bin schon sehr erfolgreich dabei, dies noch weiter zu verbessern!!! Bin froh, dass mein alter Therapeut so schnell wieder Zeit für mich hat..bin auch froh, dass ich zu dr Angehörigen SHG gehen kann....

    GvlG Tina

    Liebe Ette,
    ich weiß, dass unser Weg sehr schwierig ist und bin froh, dass ich mich hier auch stärken kann..ich weine viel, aber auch das muss sein..ich truer ein ganzes Stück weit, um unseren verloren gemeinsamen Weg (der sich ja durchaus finden kann..aber dann eben gesund!) um das verlorene Bild von Familie,um meinen Mann,um meine Kinder und um mich selbst...ich werde stark bleiben..das bin ich mir und meinen Kindern schuldig..Danke dass es euch gibt..
    Tina

    Hallo Kaltblut,
    ich habe gestern eine Beratungsstunde hier in der drogenberatungsstelle genossen..es hat soo gut getan..Der Mitarbeiter hat mir eine SHG vorgeschlagen, in welcher sich nur Angehörige treffen..Ich werde dort hingehen..ich will auf meinem Weg bleiben. Eine Mutter-Kind-Kur wirst du wohl nicht bekommen, aber bestimmt eine Erholungskur für dich.Psychosomatische Kuren dauern meist bis zu sechs Wochen..
    Heut war mein Mann hier bei den Kindern und fragte mich nach meinem gestrigen Termin. Ich antwortete, dass er gut war und cih auf meinem Weg bleibe.. Ein unverständlihces Lachen Fragte aus Gewohnheit, ob er denn bei der Ärztin in seiner Suchtklinik gewesen sei. Er antwortete, dass sie ihm angeboten habe ien paar Tage dort auszuspannen, da er so fertig sei..(Von Therapie hat sie angeblich nur ambulant gesprochen..) Dann sagte er, dass ich mich ja nicht für seine Wünsche interessieren würde. Sagte ihm könne er ruhig äußern...dann folgte der Hammer: Er meinte, dass er gerne hier eingezogen wäre, dann wäe er auch nicht rückfällig geworden...Ich mußte lachen (ein bitteres LAchen)..Sagte ihm, dass ein Zusammenleben vor den getrennten Qohnungen ihn ja auch nicht abgehalten hätte zu trinken.. DArauf er: "Dann hättest du mich unter Kontrolle gehabt!" Ich bin dadurch nur bestärkt, meinen Weg weiterzugehen..er hat wohl immer noch nicht begriffen,worum es geht..
    Ich habe mir bei amazon das Buch Die Liebe und der Suff bestellt und habe bereits angefangen es zu lesen..ich merke, dass eine Hälfte (mittlerweile schon eine Hälfte!!) in mir schreit, dass ich ihn gar nicht mehr möchte...auch wenn er zur Einsicht kommt....Für meine Kinder tut es mir sehr leid..aber so eine Familie haben sie nicht verdient..wir haben schon genug zu tragen..besonders unsere Große, die ja nun auch noch an ihrer Behinderung zu tragen hat...
    Ich bin im Moment ziemlich schwach und habe ehrlich gesagt Angst vor dem was kommt..auch vor der Kur...ich weiß, ich höre mich sehr widersprüchlich an, aber innen zittere ich...
    LG Tina

    Hallo zusammen,
    ich muss mich mal ein wenig vom Balast befreien...Ich bin ziemlich am Ende, habe aber trotzdem begonnen die ersten wackeligen Schritte zu gehen.. Ich habe ihm gesagt, dass er die Kinder an drei tagen der Woche innerhalb eines Zeitfensters sehen kann und dass es "uns " nicht mehr gibt.. Es hat mich viel Kraft gekostet, aber ich habs gesagt und ziehe es durch.. ich habe das Gefühl, dass ich mich mit Schmerzen jeden Tag ein STück von ihm entferne...Habe heut eine Mutter-Kind-Kur beantragt und meinen alten Therapeuten angerufen..werde eine Therapie für mich machen ...für die Kinder habe ich auch eine Beratungsstelle angerufen und werde dort in vier-sechs Wochen einen Termin haben. Ich habe viel Wut im BAuch und viel Angst :cry: .. ich habe angefangen uihn loszulassen und ich glaube, dass er es immer noch nicht realisiert hat ..er sitzt voller Demut bei den Kids und ich merke, dass er glaubt, dass dies genügt..
    Habe heute für mich einen Termin beim Arzt gehabt und es angesprochen.. er meint, dass mein Mann trotz zwei Therapien noch nicht seine Krankheit akzeptiert habe und ich mich auf mich und die Kinder besinnen müsse :!: Das nächste, was wohl passieren wird, ist der Verlust seines Jobs.. gestern hat er beim Termin vereinbahren zugegeben, dass er schon länger sporadisch trinke....früher hätte er mich damit shcon wieder auf seineer Seite gehabt ..diesmal nicht..auch keine Forderungen und Bitten meinerseits :D .ich habe das geschafft :!::!:
    Nun ist wie gesagt ne Kur beantragt und meine Therapie ..ich warte mal auf Rückruf..für die Kids habe ich was in die Wege geleitet..brauche aber noch viel Selbstvertrauen und Stärke , weiterzugehen..
    DAnke euch fürs Lesen und für etwaige comments :wink:

    Hallo ,
    ich habe ein paar richtig miese Tage hinter mir und bin froh, dass es euch hier gibt..
    Habe hier viel gelesen und sage mal danke an stoffel666.. zwei Schritte vor und einen zurücke..das hilft..
    Ich habe unter Aufbringung aller Energien heute klare Ansage gemacht.Er wolte um 13 Uhr zu den KIds und wir wollten uns über eine zeitliche Regelung mit den Kids unterhalten..Als ich aus dem Schwimmbad kam, hatte er auf den AB gesprochen, dass er so fertig sei und nicht kommen könne..mal gut, dass mir die letzten Tage so leicht fallen..ich muss ja nichts aushalten...*wütendwerde*
    Habe ihm dann den Zahn gezogen, dass er morgen hier zum Frühstück aufmarschieren kann, als sei nix gewesen..und auch beim Schwimmbadbesuch willl ich ihn nicht dabei haben..er kann um 16 Uhr kommen...Schlimm, dass er sich in seinem Selbstmitleid suhlt..er gibt mir auch die Schuld an dem Zustand, wie er jetzt ist und behauptet, dass er niht trinken würde..seit ungefähr 2 1/2 Jahren..*hahaha*..hatten wir im nächsten November vor 2 Jahren doch einen Rückfall...ich weiß innen drin, dass er wohl alleine seinen Weg fallen muss und auch wenn es Schmerzen macht..ich war stark!!! und darauf bin ich stolz...
    Ich habe auch mit den Kids geredet und dies ist gar nicht das schwierigste..Die große hat dies ja nun schon häufiger erlebt und hat auch aufgrund ihrer Behinderung eigentlich genügend zu tun...und die Kurze, tja, sie habe ich soweit, dass sie redet...Am Montag werde ich mit meinem Hausarzt reden, wegen einer Kur für mich und die Kids..und werde versuchen einen weitere Therapie für mioch zu beantragen..hatte ja bereits eie vor 5 Jahren...brauch glaube ich dringend Hilfe..
    LG Tina

    HAllo Herzenswärme,
    deine Worte haben auch mich tief berührt..ja dieser schwebezustand -Hoffnung... ich fühle mich soo leer, so allein , so überfordert..weine nur..Meine Mädels und ich haben ein Gespräch geführt..sie sind auch traurig, aber verstehen, dass wir Papa so nicht helfen. Sie sehen zwar meine Zerrissenheit, aber sind nicht böse. Ich habe ihnen versucht zu erklären, dass Papa sie liebt und dass er dies immer tun wird. Sie fragten nach meienen Gefühlen- schwierig- ich sagte ihnen, dass ich ihn lieben würde und ihn deshalb loslassen müsse. Sie fragten natürlich warum Ich versuchte ihnnen zu erklären, dass er sich für das Trinken entschieden hat und nun keine anderen Entscheidungen treffen könne..vielleicht gelingt es ihm, wenn ich mich entscheide, vielleicht aber auch nicht.. Das Gespräch it den Beiden war sehr lang..aber es hat gut getan... sie überlegen, in welchem Zeitrahmen Papa nun kommen soll..auch wenn sie ihn jeden Tag sehen wollen..
    Es tut weh, aber auch das wird sich doch mal ändern...lG Tina

    HAllo Kalestina,
    ich habe mal eine Frage: Was tut dein PArtner denn für sich? Logisch, dass du dich veränderst, bestimmt hast du therapeutische Begleitung, aber auch er muss sich doch auf dem Weg machen..hat er auch Hilfe oder harrt er aus in Wartestelung, bis du sagst: "Fertig" ich denke, dass auch der Partner an sich arbeiten muss..
    LG Tina