Beiträge von Tihaso

    Hallo, ich bin noch relativ neu hier und aheb mit Interesse aber auch mit Angst (die Angst der noch co- abhängigen!!) gelesen, wo sich überall Alkohol versteckt....Mei Mann hat immer Kefir und auch Apfelschorle getrunken..leider in letzter Zeit auch in unserem Beisein wieder alkoholfreies Bier... Ich weiß, es geht mich nichts an, aber ich versuche gerade wieder innerlich auf die Beine zu kommen, d.h. meinen Gefühlen wieder zu trauen und hier finde ich Bestätigung meiner Gedanken...

    LG Tina

    Hallo Diandra,
    ich habe deinen thread quergelesen und muss sagen, dass du ein gutes Stück Weg geschafft hast..
    Ich lebe seit 21 Jahren in meiner Beziehung und binstark co-abhängig--dein thread hat mir gerade ein wenig geholfen.. in mir schreit alles nach ihm...aber ich weiß, dass ich ihn, wenn ich dem nachgebe , abhalte auf seinen eigenen Weg zu gelangen..Ich habe auch von deiner Tochter gelesen..ich hoffe, ihr kommt schnell in die Schulungen rein..ich habe zwei Töchter (8 und 11) und die ältere ist körperbehindert und hat Epilepsie...man schafft das schon ...
    Ich weiß, wenn ich einmal soviel innere Ruhe gefunden habe, wie du sie rüberbringst, dann kann ich mich voller Stolz und aufrecht im Spiegel ansehen..

    LG Tina

    HAllo,
    ich kann dich so gut verstehen.. (bei anderen fällt es einem ja meist leichter..)
    Ich denke, es wird mit der Zeit immer schwieriger.. Ihc lebe seit 21 Jahren in dieser Struktur und merke, dass ich enorm viel Kraft brauche, mich auf mich zu konzentrieren.... mein Verstand sagt mir, dass ich nur mich und nicht ihn ändern kann..es ist wie ein böse Albtraum und ich hoffe zu erwachen..aber so ist es nicht..die Schritte muss ich selber gehen..genauso wie unsere trinkenden Partner sie selber gehen müssen. Ich habe am Di hier vor Ort einen termin bei einer Beratungsstelle der Caritas...sie haben mir gearten, meinen Mann - wnn er mag- mitzubringen.. er geht auch mit, aber ich habe vom Verstand her klar, dass er nur für mich und n i c h t !!!! für s i c h geht..ich versuche mein Leben für mich und die Kinder zu sortieren und sage mir stündlich:"lass ihn los.." wie ich hier gelesen habe : Ihn in Liebe loslassen.. er ist schon groß und kann alleine seine Schritte tun! Ich hoffe, dass du die Kraft findest, dir Hilfe für dich zu holen....
    Ich schöpfe Kraft hier im Forum, um nicht wieder zu kippen..Alles Gute Dir Tina

    Hallo,

    seit ein paar Tagen bin ich mir sicher, dass mein Mann wieder trinkt..Er bestreitet dies..kennen wir ja schon.. Wahnwitzig an der Sache ist, dass er 2000 den ersten Entzug machte nachdem unsere behinderte Tochter sich dies als einzigstes Geschenk zum Geburtstatg wünschte..ich wäre sonst übrigens ausgezogen.. Soweit so gut..Leider kam der Rückfall und keine Einsicht, somit zog ich die Konsequenzen..er zog aus und ich drei Monate später mit den Mädchen in eine eigene Wohnung.. Wir sahen uns regelmäßig, aber er log, was das Trinken anbelangte und so kam es zu einem von ihm verschuldeten Unfall--danach folgte ie Therapie, weil er wohl auch sonst seinen Job als Briefträger verloren hätte.. Ich wurde nach ein paar Monaten auch in die Therapie miteingebunden und wir konnten uns wieder annähern...danach folgte ein Rückfall im November vor 2 Jahren...er konnte die Kids sehen unsere Beziehung war aber wieder auf Eis.. Er besuchte seinen Therapeuten (SHG..O-Ton.."bringt mir nix")..und seit ein paar Wochen mehren sich die Anzeichen..Diskussionen..lügen... am Montag, bat ich ihn zu gehen und sagte ihm, dass ich seine Lügen nicht hinnehmen würde und er bitte am nächsten Tag nüchtern kommen sollle, damit wir die Dinge besprechen können.. Ich war so verzweifelt, dass ich bei seinem Therapeuten anrief(die Therapie, so hatte mein Mann mir erklärt, sei beendet..seit Januar)..dieserr rief mich an und es tat mir einfach gut zu reden... Ich wußte nicht, dass er meinen Mann auch angerufen hatte..am Di kam mein Mann zu mir und sagte, dass er vom Therapeuten käme und trocken sei.. Er kann mir aber nicht sagen, seit welchem Monat er trocken ist :roll: .."..das ist für mich nicht so wichtig" :twisted: ich glaube ihm nicht und auch unsere bester Freund meint dass er wieder trinke, ebenso habe andere ab und an den Eindruck gehabt..aber er bleibt dabei, trocken zu sein..
    Ich habe seit Monatg regelrechte Entzugserscheinungen..ich weiß, ich muß loslassen, aber es zerreißt mich.. ich habe heute einen Termin bei der Caritas gemacht und sollte ihm anbieten mitzukommen..er kommt mit.. auch rief ich in meinem kranken Dasein sein Therapiekrankenhaus an und wollte ihn zum Bluttest schicken (ja ich weiß,,co-abhängig) doch die Ärztin redete mit ihm und bot ihm ein Gespräch an..auch dort geht er hin..aber nicht für sich sondern, weil er denkt, dass ich schwach werde, ob seines pseudobemühens...ich habe körperliche Schmerzen und weiß, dass ich stark bleiben muss auch wegen der Kinder und meinerselbstwillen..aber auch für meinen Mann..ich spüre, das ich verliere..den ungleichen Kampf gegen seinen Sucht..den er endlich selber kämpfen müßte...

    Danke fürs lesen, vielleicht geht es einigen ja auch so..in mir schreit einen Stimme, lass ihn nicht gehen..aber mein Verstand sagt mir..ich muss..eine weinende,traurige Tina..die auch Kontakt zu unserer ersten SHG aufgenommen hat und sich bemüht ihr krankes Wesen in den Griff zu kriegen...

    Tina

    HAllo Herzenswärme!
    Ich habe gerade deinen ganzen thread nachgelsen und bin begeistert von deiner Standfestigkeit...Meine kleinere Tochter(8)hat auch einen Satz gelesen ..nämlich genau die Stelle, an welcher du schreibst, dass dein Sohn deinen Mann fragt, warum er so schädliche Dinge trinkt..gerade vorher hatte sie geweint, weil ich ihren Papa nur noch hier verweilen lasse, wenn ich denke, dass er nicht getrunken hat..
    Ich hoffe, du kannst in deinem Urlaub auch deine Akkus wieder bestücken und freue mich wieder von dir zu lesen..Tina

    P.S.: Gerade fällt mir wieder der wichtigste Satz aus meiner THerapie ein: Du kannst andere nicht ändern - nur dich selbst ..und das zieht weite Kreise...

    HAllo,
    ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen.. aber das die Kinder nichts mitkriegen, ist ein Ammenmärchen.. wirklich..Ich bin selbst Mutter zweier Töchter (8 und 11) und bin auch mit einem Alkoholiker verheiratet. Er hat 2 LZT hinter sich und seit drei Jahren haben wir getrennte Wohnungen. Wir haben uns durch die räumliche Trennung wieder annähern können..und auch nur, weil er selber für sich einstehen musste. Nun ist er aber meiner Meinung nach wieder rückfällig, er bestreitet dieses, aber ich habe meinem Gefühl vertraut. Ich habe auch gemerkt, wie schnell mna selber wieder in die alten co-abhängigkeitsmuster gerät..ich habe richtige Schmerzen, weil ich nun stark bleiben muss..ich kämpfe mindestens genauso wie er..es hat mich unendlich viel Kraft gekostet, meine Schlüssel wiedereinzufordern, ihm nicht nachzutelefonieren und ihm die Ansage zu machen, dass er zwar jederzeit die ids sehen kann, aber sollte ich nur den Hauch eines Verdachts des Trinken seinerseits haben, dann müsse er gehen. Ich denke, jeder braucht sein eigenes Tempo, um zu dem Schritt zu gelangen.. mir haben bei meinen damaligen Überlegunegn sehr die Worte meiner Schwester geholfen:..überlege dir einmal, was du deinen Kindern vorlebst!! Sie empfinden dieses bedingungslose stillhalten deinerseits als normal und vielleicht leben sie es später auch!.. Will ich das für meine Kinder?? NEIN.. ich denke, ich habe ihnen vielleicht ein Stück weit auch eine Lösung und einen Umgang gezeigt.. die Worte meiner Schwester haben mir Angst gemacht - aber sie haben mich in meinem weiteren Vorgehen bestärkt...
    Nun stehe ich allerdimgs gerade im Moment wiede in einem tiefen Gefühlstief und bin sehr froh, dass er seinen RAum hat und ich mit den Kindern den unseren..
    Ich wünsche euch viel Kraft und vielleicht helfen meine Worte euch ja auch....alles Liebe Tina

    Hallo Karsten, danke für deine Antwort. Ich habe den Tag heute mit vielen Weinkrämpfen überstanden!! Ich habe dem Gefühl widerstanden, ih anzurufen und glaub mir, dies hat mich sehr viel Kraft und Anstrengung gekostst..ich bin stolz auf mich..auch wenn es körperlich sehr weh tut.. vielleicht kennen andere Co´s das ja auch.. ich habe Herzrasen, und MAgenschmerzen.. fast fühlt es sich für mich wie ein Entzug an.. (kenne das vom Nikotinentzug..)

    Leider kann ich keine pn´s schreiben, sonst hätte ich dir ne pn geschrieben..

    LG Tina.. die sich jetzt um die Kids kümmern geht, aber später nochmal reinschaut..

    :wink:

    DAnke sammy, die co-Abhängigkeit empfinde ich im Moment als so erdrückend...Ich muss mich zusammennehmen, ihn nicht anzurufen...Ich habe meinen Kindern damals ein Bilderbuch zum Thema gemacht, das sollte ich wieder mal raussuchen..das hat ihnen damals geholfen.. vielleicht hilft es mir ja auch ein wenig..
    Ich habe die Geschichte um einen Marienkäfer aufgebaut, der aufgrund seines Trinkens die Farbe verliert und dann nach dem Entzug und der LZT wieder im leuchteneden rot zur Familie zurückkehrt, dabei erklärt er aber seinen Kids, dass es auch andere Käfer gibt, die mehrere Anläufe brauchen und manche es wohl nie schaffen :(

    Ich hoffe, weiter stark zu bleiben und ihn durch meine Stärke auf den Weg zu bringen (da spricht wieder die co- abhängige, oder?!)


    Werde jetzt bei meiner Mum putzen gehen und hoffe, dass ich heute keine Heulkrämpfe mehr aushalten muss..

    ich lache doch so gern..Tina

    Hallo Sammy,
    ich habe mich gerade durch die letzten Wochen deines Lebens gelesen...Ich bewundere deine Stärke und hoffe, dass ich auch durchhalte...
    Mein Mann und ich sind seit 21 Jahren zusammen und vor der zweiten LZT zogen wir in getrennte Wohnungen. Wir haben auch zwei Töchter.. Ich habe leider in letzter Zeit wieder das Gefühl, dass er trinkt und habe mich nicht von seinen Lügen deckeln lassen..es tut soo weh.. Ich habe auch meinen Schlüssel zurückverlangt und er bleibt dabei, dass man ihm Unrecht tut..Immerhin hat er Kontakt zu seinem Therapeuten aufgenommen, aber ich bezweifel dass dies ausreicht..
    Ich lese hier ein wenig quer und merke, dass es mir sehr gut tut -besonders Berichte, wie deiner..Ich will mein Leben und das der Kinder leben und nicht verkümmern und an den Umständen zerbrechen...

    Danke Tina

    Hallo MAxi,

    oh wie ich das kenne..schreibst du von meinem Mann?? Ich habe auch bei meinem Mann den Beginn so erlebt.....
    Schade, dass er nicht darüber diskutieren will,denn wenn er doch kein Problem damit hat, dann müßte er doch darüber reden können...

    Ich hoffe, du findest hier Hilfe..Tina

    HAllo, ich bin noch relativ neu hier und verheiratet mit einem Alkoholiker.. Wir leben seit drei Jahren in getrennten Wohnungen..nach der zweiten LZT , brauchte ich diesen Abstand..auch um die Kids aus der Schusslinie zu kriegen (versteckte Flaschen, Streit darüber, usw. :roll: )
    Nun hat mein Mann nur kurz eine SHG besucht und meint er brauche dies nicht...er hat allerdings einen Therapeuten besucht..nur bis Januar...dann meinte er, es sei beendet..Er hat jedesmal einen kalten Entzug gemacht(mir ist erst hier im Forum bewußt geworden, wie gefährlich das ist :!: )..
    Seit ein paar Wochen mehren sich nun die Anzeichen, eines Rückfalls..er bestreitet..Meine Fragen sind nun:
    1. Weiß ein trockener Alkoholiker wirklich nicht, wann er zuletzt getrunken hat??

    2.Gibt es trockene Alkoholiker, die ohne SHG trocken bleiben?

    3.Kann es sein, dass ich soo mit meinem Mann einen Beziehungstod auf Raten erleben werde???

    Danke fürs lesen und (hoffentlich auch) beantworten meiner (vielleicht einfältigen) Fragen...

    eine zur Zeit recht verzweifelte Tina