Beiträge von Tihaso

    Hallo HArtmut..

    sehr interessantes Thema..
    Natürlich lebt auch der co kranke Verhaltensweisen vor... dies ist sehr bedenklich, wenn er in diesen Mustern verhaftet bleibt.. wenn er nicht an sich arbeitet.. Einfach nur beenden reicht nicht..sagen ich steig aus , aus dieser Beziehung.. Da gehört schon ein weites und großes Feld an Veränderung dazu, um sich selber seiner Co Anteile bewußt zu werden und auch dieses Krankheitsbild zu stoppen...
    Ich halte es für unumgänglixh, die Kinder durch neutrale Menschen aufzufangen..in unserem fall ist dies die Psychotherapie, die auch meine beiden Mädels machen... bei uns kommen auch durch die Behinderung der Groß0e so viele Dinge mit in die Waagschale, dass ich denke, auch ohne uns kranke Eltern wäre es nötig...
    Kinder brauchen unabhängige Menschen , die ihnen zu hören und für sie mit den Nöten die uns eltern betreffen auffangen..
    Ansonsten sehe ich auch an unserer Situation die chance.. es ist -was viele übersehen- eine große Chance für unsere Kinder ihr Bewußtsein für solche Geschehnisse zu schärfen.. natürlich hätte ich ihnen all das gerne erspart, aber es ist geschehen und wir können nur das beste draus machen.. unserer aller fortschritte zeigen uns allen, dass wir auf gutem wege sind..
    Schwierig finde ich Co´s , die aus der Beziehung aussteigen, nicht an sich arbeiten und in die nächste -meist kranke!- Beziehung schlittern.. da frag ich mich schon sehr häufig, warum tun sie das??? Kommt ihnen nicht der Zusammenhang ins Bewußtsein, dass es auch an ihnen selbst liegt???
    Ich denke, dass es den beiden auch bei mir besser geht.. sie selber bechreiben die We´s, die sie damals bei hm verbrachten als sehr langweilig..selbst wenn er sie verlustigt hat.. unterm Strich durften sie da immer bestimmen, was sie essen wollen und vorm Flimmerkasten sitzen.. eigentlch hab ich gedacht, genau das finden sie toll.. das gibbet hier nur selten.. aber daran sieht man auch, dass die Kinder schon nach Grenzen schreien..

    Meine Meinung dazu ist also, dass der Co-kranke Elternteil auch die Pflicht hat, seinen Kindern Hilfe zu kommen zu lassen und sich selbst auf den Weg bringt-raus aus der Co-Abhängigkeit!!! und nicht ab in die nächste Beziehung....


    LG Tina

    Hallo Hartmut.. danke für deine Antwort..

    Zitat von Hartmut

    Der Umgang soll ja auch vorab von qualifizierten Menschen überprüft werden und wenn nötig in Begleitung geschehen.

    ... genau das ist der Punkt... leider geschieht dies nicht wirklich oft...


    Wir sind ja hier zum Austausch und voneinander lernen...und ich danke für dieses Forum..ohne manch hartes Wort, wäre ich heut noch nicht da, wo ich nun stehe :D

    lG Tina

    Hallo Zusammen..


    natürlich sollen hier verschiedene Standpunkte diskutiert werden .. Meine Meinung ist auch die, dass die Kinder Kontakt haben sollen..aber geschützt.. Dies bedeutet, begleitet..

    ´ Hartmut :

    Zitat von Hartmut

    ich selbst finde deine Ansichten, was das Umgangsrecht der Kinder zu einen Alkoholiker betrifft erschreckend. Ich weiß auch nicht aus welcher Motivation heraus du das so siehst. Deine Erfahrungen mit dem Alkoholiker sind deine und nicht die der Kinder . Sollten wir den Kinder nicht eine selbstständige Entwicklung mit auf den Weg geben?


    Ich finde diesen Gedanken sehr schwierig.. wenn ich überlege, wie mein Weg ins Co verlaufen ist, dann denke ich wie schnell geraten dann die Kinder in diese Schiene?? Warum ist der EkaBereich so voll????

    Zitat von Hartmut


    Zitat:
    Ich bleib dabei! Kein Kind sollte ein trinkendes Elternteil besuchen, ausser mit begleitetem Umgang! Aber da liegt ja schon eine Straftat vor!


    Muss nun Alkoholismus als Straftat eingestuft werden damit der Alkoholiker sein Kind sehen kann? Zum Wohle der Kinder kann das wohl nicht sein

    nun als Straftat würde ich es nicht einstufen(wobei ich auch klar deine Verletztheit und Enttäuschung daraus lese und es auch sehr ernst nehme ), aber ich denke, dass ein begleiteter Umgang unerlässlich ist.. Ich glaube auch nicht, dass mein Mann die Kinder bewußt manipuliert, was seine Sucht anbelangt und das daraus resultierende Verhalten .. ich glaube auch nicht, dass er es wirklich bewußt mir gegenüber eingesetzt hat.. dennoch sein Verhalten ist so.. ich versuche eben nicht die Kinder als Druckmittel einzusetzen..deshalb hab ich ja auch Jugendamt und Kischubu mit ins Boot geholt... Im Übrigen wären wir heute noch ein Paar, wenn ich ihm nicht die Tür gewiesen hätte.. und was er tut, sind immer wieder kalte Entzüge zu Hause..das verkonsumieren anderer Drogen ...und deshalb geb ich Chanell insofern Recht, als dass den Kindern ein Umfeld zur Verfügung gestellt werden sollte, in welchem sie sich sicher fühlen können und der Umgang eine Bereicherung darstellt...dies ist bei meinem Noch eben ganz und gar nicht der Fall....leider..leider für die KInder..
    Zu dem Thema, was wir unseren Kinder selber angetan haben, fällt mir auch meine eigene Traurigkeit ein.. aber ich denke, dass die Kinder auch daran wachsen können.. sie haben eine einmalige Chance..nämlich zu erleben, dass man einer solchen Situation nicht ausgeliefert ist auf Gedeih und Verderb..sondern,. dass es auch aus einer solch besch*ss*n*n Situation einen Ausweg gibt!!! Ich kann natürlich auch im Negativen darauf schauen..aber handeln kann ich doch nur im Hier und Jetzt....
    Wie die Lebensplanung meines Nochs aussieht vermag ich nicht zu sagen..kann nur meine Ahnung dazu aufschreiben..aber das was er unterm Strich daraus macht, das liegt weder in meinem noch in dem Ermessen der Kinder.. und so lange sie den Umgang im Kischubu als positiv für sich erleben, wird er den Kontakt auch nicht verlieren.. und ich finde, das liegt ganz allein an ihm!! Sollte er irgendwann den Dreh kriegen, spricht auch nichts gegen offenen Umgang.. allerdings ist er Lichtjahre davon entfernt :cry: Ganz traurig fionde ich einfach auch die tatsachem dass er sich ein halbes Jahr komplett aus dem Leben der Kinder eliminiert hat und dann nach dem x.kalten entzug wieder aus der schachtel springt, weil er gerade mal wieder trocken ist.. dann den Kindern eins vom Pferd erzählt und kurz darauf wieder rückfällig wird , um sich dann wieder nicht zum versprochenen Termin zu melden.. Da frag mich mich manchmal schon ernsthaft: WIE OFT NOCH??? und "denke dann auch".. macht es sich an diesem Punkt ganz schön einfach..da ist es -böse gesprochen- ganz schön praktisch..da paßt die Krankheit dann gut in den Kram! Diese permanenten Enttäuschungen bei den Kindern, die baden doch die nicht trinkenden Elternteile aus.. so auch du Ayki...die enttäuschung an deiner Tochter... da kann ich deine Wut sehr gut nachvollziehen... deshalb würde ich an diesem Punkt rigeros dazwischenfunken .. .aber wie schon gesagt... jeder geht seinen Weg..so gut er kann..manchmal ändert man auch den Einschlag.. dies hab ich schon an mehreren Punkten dank des Forums getan...

    Genug der Gedankengänge .mir dreht sich schon alles und die Kinder müssen auch noch auf Zack gebracht werden.. die große braucht die Windel..ich hoffe mal, dass sie nicht wieder krampft.. Übrigens ist auch dies ein Parameter für mich... in der Zeit als es auf das Familiengericht zu ging, krampfte sie wieder vermehrt und die Kleine hatte erschreckend viele Migräneanfälle... :cry:

    Schluss jetzt..sonst komm ich nicht hier weg.. :shock::lol::lol:


    LG Tina

    Hallo Julchen.. schön, dass es so Angeboe giub. Du hast Recht, die großen sind in einem Alter, wo sie selber entscheiden müssen. Ich seh, dass du sehr viele Gedanken in die Richtung deiner Mäuse verschickst..Die Große soll auch gut auf sich achten und nicht zu sehr den Kontrollen verfallen... :wink:

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Liebe und wir lesen uns bestimmt.. P.S.: wichtig finde ichdass man seine entscheidungen immer wieder überdenkt und möglichst neutral auf die sache schaut.. lass dich dazu verleiten, aber mach dich nicht kirre, wenn es mal heiß hergeht in einem thread... :wink:

    LG Tina

    Hallo Julchen..

    Wenn deine Tochter die Lage sondiert und es auch kann sit es vielleicht euer Weg..:wink: Ich frag einfach mal direkt: Haben deine Kinder auch einen raum gehabt, die vergangenheit zu verarbeiten.. Therapie oder vielleicht gibt es eine SHG für Kinder bei euch in der Nähe??
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Diskussion dich sehr verunsichert... ist ja auch alles in allem sehr schwierig.. dein Sohn hat sich klar entschieden und die Mädels auch. wobei, die Mädels auch mädelstypisch reagiert haben...

    Nun , ich denke, dass du dir Hife holst und deine Kinder auch einbeziehst... sich immer weider überdenken ist auch sehr wichtig..


    LG und alles Gute Tina

    Hallo... gute Idee..dieser thread... :D

    Ich habe ja bereits ellenlang in meinem Thread berichtet, wie unser Weg aussah.../aussieht..
    für mich ist der Kontakt der Kinder zum Vater auch wichtig.. allerdings nur begleitet.. damit die Kinder den Kontakt entspannt und gelöst erleben können.. sie lauern ansonsten nur auf anzeichen, die ihn des trinkens überführen ... :cry: Die Therapie der Kinder ist der andere wichtige Bestandteil... ich hab es gerade noch bei mir im thread geschrieben..


    Zitat von tihaso

    .......... die Kinder sind im Suchtkreis..ungefiltert.. und auch wenn es so ist, dass der KV sich zusammen nimmt, wenn die KInder da sind.. dann denke ich werden die Kinder den Entzug auch spüren.. Ich halte dies für nicht gut.. aber das ist meine Meinung und ich schaue meine Kinder an und und bin froh, dass ich es so gemacht habe und danke auch dem Leiter des Kischubus ... wenn ich erlebe, wie selbstbewußt meine beiden mittlerweile sind.. und wie stark die Kurze alles visualisiert.. sie überlegt und reflektiert.. kann sich und ihre Gefühle wahrnehmen... alles Dinge, die ich an seiner Seite in vielen Bereichen nicht mehr konnte.. und meine beiden waren auch dabei dies zu verlieren.. und wie schön ist dies nun für mich..ich höre meiner Kleinen zu, die klar sagt, wenn ich merke,dass die Besuchskontakte mich belasten, dass ich danach viel Kopfweh habe, dann sag ich es dem Leiter des Kischubus..dann ists besser, wenn ich meinen Vater da nicht mehr sehe....und dazu gehört viel Kraft..die erst jetzt langsam inmir selber spüre.. und das finde ich gut.. dies wäre ohne diesen Weg niemals möglich gewesen...

    Und auch über einen begleiteten Kontakt werden die Kinder sich ihr Bild machen..und wie sagt der Therapeut meiner lieben Kollegin(sie ist auch EKA)?? Nichts ist härter als die Realität!! und a geb ich ihm vollkommen Recht..

    Im Übrigen liegt eine weitere große Chance im begleiteten Umgang ..eine Chance für den Kindsvater: nämlich die Zeit zu nutzen und an sich zu arbeiten und wirklich etwas zu bewegen..

    So viel erst einmal von mir... und Elocin..du hast Recht... beide Teile haben ein Recht aufeinander... GsD gibt es dafür so viele Hilfsangebot..

    Was ich jedoch sehr vermisst habe, war ein suchtbeauftragter bei Gericht.. dies wäre eine wünschenswerte Einrichtung ..zum Schutz der Kinder..


    LG Tina

    Hallo Julchen...

    Also, ich habe den begleiteten Umgang vor knapp 2 Jahren beantragt, weil mein Noch immer betrunken zu den Besuchen hier erschien.. wir hatten zuerst die Lösung avisiert, dass er drei mal in der Woche von 14-27 Uhr hierher kam.. Bedingung:nüchtern.. Fehlanzeige.. also ließ ich mich im Kinderschutzbund beraten und dies zog eine Beratung beim RA nach sich. ich kontaktierte das JA und beantragte den begleiteten Umgang.Mein Noch mußte seinerseits auch den Antrag stellen..was er auch tat.. er glaubte ernsthaft, dass er die 10 Mal absitzt und danach die Kinder alle 14 Tage alleine bekäme.. :roll: ..leider erschien er immer mit einer Fahne dort und so wurde der Umgang um weitere 5 Male verlängert.. er hat aber nicht begriffen warum.. (Behauptete sogar vor Gericht, dass er nur einmal mit Fahne dort erschienen sei!!)
    Innerhalb der ganzen Zeit erzählte er den Kindern dreimal, dass er es nun geschafft habe und trocken sei und kippte wieder um :cry: schade für die Kinder.. aber ich hatte den Kischubu an meiner Seite und sie fingen vieles auf.. Parallel begannen die beiden genau wie ich mit ihrer Psychotherapie..
    Aus meiner Sicht, ist dies der einzig akzeptable Weg... er kostet mich natürlich viel mehr Zeit, als wenn ich die Kinder auch mal abgeben könnte, aber es lohnt sich :D .
    Mein Mann hat monatelang nichts unternommen und nur seltenst angerufen..so dass die Kinder auch das Interesse verloren, ihn anzurufen.. als er sich wieder mit seiner alten Liebe zusammentat, schaltete er dann im Januar einen Anwalt ein.. Ich bin froh, dass die Richterin es nun ersteinmal so geregelt hat, das es beim begleiteten Umgang bleibt...da kann er sich ja bewähren..

    Ich sehe natürlich auch de Gefahr, dass manche Frauen die Kinder als Spielball einsetzen ..beim Scheitern einer Ehe nicht ungewöhnlich.. aber ehrlich gesagt, wollte ich das verhindern und habe mir deswegen auch das JA und den Kischubu ins Boot geholt..

    Ich habe große Angst davor, dass meine Kinder ansonsten auch in diese Schiene geraten werden..diese Schiene aus Sucht und Abhängigkeit.. und habe große Probleme damit, wenn die Kinder weiterhin in diesen Dunstkreis gegeben werden-ohne dass dort jemand neutrales schützend an ihrer Seite steht.. Wollte ich verhindern, dass er die Kinder überhaupt sieht, dann würde ich wahrscheinlich andere Geschütze auffahren..

    Ich habe allerdings noch eine Frage zu den Besuchskontakten deines Mannes und euren Kindern.. wo sieht er sie? Und wer hat diese Taktung festgelegt? Wie verlaufen die Besuche?
    Natürlich freuen sich die Kinder ihren VAter zu sehen..werden meine beiden auch..ist normal denke ich..aber unterm Strich passieren Dinge in den Kindern..wie sie auch in uns geschehen sind..und ich glaube, dafür fehlt uns der Blick...schau einmal bei den EKA´s ..a liest du meine Ängste...

    Ich denke, das es immer gut ist, gerade auch, wenn man so unsicher ist...und das bin ich auch sehr oft!!!- sich Beratung beim Kischubu zu holen und sich dort an den Tisch zu setzen um das Beste für die Kinder zu ermöglichen... Ich bin zu lange Co gewesen und bin es noch, als dass ich dies allein bewegen könnte und ich denke, dies ist der Punkt, den Dagmar und ich meinen.. die Kinder sind im Suchtkreis..ungefiltert.. und auch wenn es so ist, dass der KV sich zusammen nimmt, wenn die KInder da sind.. dann denke ich werden die Kidner den Entzug auch spüren.. Ich halte dies für nicht gut.. aber das ist meine Meinung und ich schaue meine Kinder an und und bin froh, dass ich es so gemacht habe und danke auch dem Leiter des Kischubus ... wenn ich erlebe, wie selbstbewußt meine beiden mittlerweile sind.. und wie stark die Kurze alles visualisiert.. sie überlegt und reflektiert.. kann sich und ihre Gefühle wahrnehmen... alles Dinge, die ich an seiner Seite in vielen Bereichen nicht mehr konnte.. und meine beiden waren auch dabei dies zu verlieren.. und wie schön ist dies nun für mich..ich höre meiner Kleinen zu, die klar sagt, wenn ich merke,dass die Besuchskontakte mich belasten, dass ich danach viel Kopfweh habe, dann sag ich es dem Leiter des Kischubus..dann ists besser, wenn ich meinen Vater da nicht mehr sehe....und dazu gehört viel Kraft..die erst jetzt langsam inmir selber spüre.. und das finde ich gut.. dies wäre pohne diesen Weg niemals möglich gewesen...

    Ach Julchen, vielleicht hilft dir ja schon eine Beartung weiter...ich hoffe, dass du mit der Kurzfasung weiterkommst und wünsche dir weiterhin viel Kraft für dich und deine Zwerge--wie alt sind die beiden eigentlich???
    LG Tina

    Hallo Christina..


    Ich werde immer sehr traurig, weil ich lange auch nicht mehr in der Lage war, zu verstehen, dass ich auch noch da bin.. es ist natürlich noch dein Mann und keiner sagt hier, dass du ihn vergessen sollst, es ist nur so, dass du auch noch da bist und

    Zitat von co-Abhängige

    Ich fühle mich nur total alleine. Zeit habe ich ja jetzt genug...


    daran merke ich, dass es anscheinend so ist, dass du verlernt hast, zu fühlen, was dir gut tut.. :cry: man kann es auch wieder lernen---dieses Gefühl"ICH BIN WICHTIG!DER TAG GEHÖRT MIR"..
    Ich hoffe, du findest dich wieder ...und wenn es nur ganz kleine Sequenzten sind.. Deine Traurigkeit verstehe ich.. sie ist wichtig und gehört auch dazu..verlier dich bitte nicht darin...

    Viel Kraft Tihaso

    Zitat von dagmar007

    Selbst, wenn Ihr mich jetzt steinigt: Mit "gutem Gewissen" darf kein Kind zu einem Suchtkranken. Eigentlich dürfte es gar nicht, meiner Meinung nach.

    Genau das unterstreiche ich!! Ich habe sehr lange gekämpft und werde es noch weiter tun..meine Kinder pflegen keinen Umgang mit einem nassen oder kiffenden Vater! Aus!! er kann und soll sie sehen-aber geschützt..dies erfolgt uinter Aufsicht im Kinderschutzbund..anders geht es aus meiner Sicht überhaupt nicht.. Mein Noch hat ja auch seine alte Liebe wieder entdeckt...ich weiß, dass sie auch kifft.. na wunderbar.. nö. .. meine Meinung dazu ist, dass sie ein Recht auf einen trockenen und unbekifften Vater haben.Ich könnte keine Minute zur Ruhe kommen, wenn ich sie bei ihm wüßte...und die Verantwortung gehört auch erstmal nicht in die Hand der neuen Gespielin...Es gibt da andere Möglichkeiten (begleiteter Umgang) Ehrlich gesagt, bleib ich lieber die nächsten Jahre immer bei meinen Kindern, als dass ise bei ihm nächtigen oder ohne Aufsicht seinem Geschwätz und seinem süchtigen Zügen allein ausgestzt werden-.-

    Zitat von dagmar007

    Ich glaube Dir Julchen, was Du sagst, aber das steht in keinem Widerspruch zu den seelischen Schäden, die ein Kind erleiden kann. Als Erwachsene muss sie/er dann austragen was sich angesammelt hat. Schau uns an: ich bin aus keiner Alkoholikerfamilie, aber Lieblosigkeit oder das nicht zeigen können der Gefühle hat mich zu einem Partner gebracht, der mehr als schädlich für mich war.


    Und genau diese Angst hat mich dazu bewogen, meinen Kindern Hilfe zu kommen zu lassen -in Form ihrer eigenen Therapie und durch den begleiteten Umgang. Ich bin sehr oft eigentlich schockiert, wenn ich mich durch die threads lese... denn eigentlich sollte das wohl der Kinder an erster Stelle stehen...und in meinen Augen tut es das dann eben nicht, wenn sie dem nassen (kiffenden..) Partner übergeben werden. In mir schreit dann alles... diese Kette können nur wir für unsere Kinder durchbrechen...


    Zitat von dagmar007


    Kämpft vielleicht nicht manch ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen ein Leben lang um die LIebe, die ein nasser Alkoholiker nicht geben kann weil er eben krank ist und einer Gefühlskrankheit erlegen ist??? Woher wissen wir, ob nicht bei jedem Besuch dieses kleine Kind etwas mehr Schaden mitnimmt weil wieder keine Liebe gezeigt werden konnte.....

    Ich denke, dass dies sehr oft der Fall sein wird... vieleicht nicht immer -aber doch überwiegend..:cry:

    Zitat von dagmar007


    Nee also sorry, ich stelle mich auf Steine und harte Worte ein, aber ein Kind gehört (im Gegensatz zum erwachsenen Süchtigen) geschützt!! Vor Süchtigen in jedem Fall - schnurz wie pieps, wie die neue Freundin ist, Co ja wohl in jedem Fall - oder würde sie sonst eine für sie selber schädliche Partnerschaft eingehen???

    Wahrlich aus meiner Seele geschrieben.. und der neuen kanns doch egal sein...es sind nicht ihre Kinder...

    Zitat von dagmar007

    Also, werft mal los....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nöö... :lol::lol::lol: danke für deine Worte..haben sie mich doch auch bekräftigt in meinem tun


    LG Tihaso

    :oops::oops::oops:

    danke für so viele nette Worte..Auch wenn ich jetzt erst merke, dass es wirklich ein Kraftakt war :wink:
    Mein Gedankenkarussell dreht sich leider immer noch weiter :cry: und anstatt, dass ich den "Sieg" erst einmal genieße,dreht es weiter, wenn er sich wriklich aufraffen sollte nach ein paar begleiteten Kontakten erneut vor Gericht zu rennen... :roll: ich weiß, krank.. aber darab arbeite ich auch noich und ich mss lernen, auch den Kindern und ihren Instinkten zu vertrauen....

    Danke ihr seid echt klasse .. leider muss ich morgen arbeiten und kann nicht wirklich auftanken... aber es wird bestimmt bal auch in mir Ruhe einkehren----


    zuversichtliche Grüße Tina

    Hallo co-Abhängige...

    nun ist er also im Pflegeheim..und wie geht es dir??? Sorgst du dich nun auch mal um dich..oder suchst du nach seinem Dunst??Nach seinen Energien.. ich lese -vielleicht interpretiere ich es auch falsch..dann lass uns diskutieren :wink: - dass du irgendwie verschwindest....wo bist du..sind deine Facetten???

    LG Tihaso

    Hallo zusammen und danke für eure Wünsche haben geholfen...

    Winken

    Also, es war sehr anstrengend.. es wurde zuerst der JA-Mitarbeiter angehört, der dann auch über den Besuch bei uns referierte und zum Schluss über den Besuch bei meinem Noch berichtete..dies endete mit den Worten, er sei seit 3 Monaten trocken. während des Verfahrens kam dann aber auch heraus, dass er keinen Nachweis erbracht hat und dass er es (wieder einmal!!) zu Hause ohne Thera gemacht hat .. an dieser Stelle würde jeder Suchtbeauftragte schreien... weil lebensgefährlich..ein solches Verhalten zeigt eben doch, dass er irgenwie nicht wirklich was begriffen hat. Die Richterin wies daraufhin, dass ich einem Umgang nicht im Wege stehen würde, aber dies eben unter den Rahmenbedingungen Aufsicht. Es wurde festgehalten, dass solche Kontakte bis Juni im Kischubu stattfanden, zu welchen er immer alkoholisiert erschien(er meinte, er hätte nur einmal eine Fahne gehabt Mit den Augen rollen stellte also den Leiter des Kischubu als Lügner dar..)
    Seine Anwältin meinte ernsthaft: "Also, es sei ja auch im Kischubu festgehalten worden, dass mein Mandant immer sehr gut mit den Kindern umgegangen sei..Und welchen Unterschied mache es denn, wenn er dann alleine mit ihnen sei!" Geschockt Geschockt Ich sprach meinen Noch direkt an (und ihr glaubt nicht wie schwer dies war... ich kann mich gut über ihn auslassen, aber da saß ich ihm nach so langer Zeit wieder gegenüber..sein Hass hat mich wirklich erschrocken und leider auch geroffen!! Verlegen Weinen )
    Ih sagte: "R., ich kann so gut verstehen, wie du dich fühlst..und wenn ich mich auf deine Seite stelle und die Situation betrachte, dann um so mehr.. Bewege ich mich aber auf meine Position, dann werden andere Befindlichkeiten in den Vordergrund treten... aber :DAS IST VÖLLIG OHNE BELANG !!!!

    Unsere Kinder sind wichtig und wie sie in der Sache stehen..wie sie auf die Dinge schauen!!!
    Begriffen hat er das nicht...
    Die Richterin meinte, dass wohl einem dauerhaften begeleiteten Umgang nichts im wege stehen würde..oder Herr....?
    Er meinte, wenn dies der einzige Weg sei.. und seine Anwältin gleich: "Nur mit großen Bauchschmerzen.. es geht auch nicht über Jahre.. irgenwann muss ja da ein Weg gefunden werden..!"

    Da keiner den Cannabiskonsum ansprach, tat ich das.. ich sprach dies im Hintergrund der Suchterkrankung an und dann auch ihn direkt.. die Richterin fragte, was ich mir denn vorstelle... ich minte ein Drogenscreening, welches Aufschluss darüber gint, denn gerade ein Suchtkranker Mensch könnte da in die nächste Abhängigkeit stürzen.. es gab ein verbales Hin und her... sie fragte ihn dann, ob da in letzter Zeit was gewesen sei und er "Ja, vor kurzem!" Die Richterin:"Konsumiert?" Er :"Ja" Sie: "Ich meinte eigentlich ein Drogenscreening!" Seine Anwältin war echt sauer.. keifte danach nur noch in meine Richtung und meinte, dass sie diesen Schriftsatz erst heute gesehen habe und sich noch nicht mit ihrem Mandanten beraten konnte..tja, zu spät, an dieser Aussage zu rütteln, die auch im richterlichen Zwischenstand mit erwähnt wird
    Der Streitwert wird auf 3000€ festgelegt.. und das beste ist, meinem PKH -Antrag auf ratenfrei PKH wurde stattgegeben Sehr glücklich Sehr glücklich

    Ich werde mich in den nächsten 3 wochen mit meinem Anwalt beraten und einen weiteren PKH-Antrag stellen: für meine Scheidung, denn diese werde ich als nächstes einreichen..ja ..es fühlt sich richtig und logisch an... Sehr glücklich


    Morgen werde ich im Kischubu anrufen zwecks Terminabsprache und mal sehen, wie sich der Leiter äußert, wen ich ihm sage, dass die Mädels gesagt haben zunächst reicht einmal im Monat... Geschockt

    Das Verfahren ruht, bis eine der Parteien sich wieder bei Gericht melden wird

    ich vermute es wird er sein, so nach 6-10 Umgangskontakten , dann wird er wieder versuchen die Kinder ohne Aufsicht zu bekommen, was ich immer noch für bedenklich halte ..da ist ja noch das Kiffen und es ist keine rihterliche Anordnung, dass er sich zeitnah dem Drogenscreeniung unterzieht.. wobei er es durch das Zugeben vor Gericht vielleicht doch tun wird..dann kann er ja sagen, ich hatte s ja vor Gericht schon zugegeben... meine armen Kinder.. das will ich nicht.. aber jetzt heißt es erst einal aufatmen und der Dinge harren, die da kommen werden....

    Ich hoffe, dass die Zeit für meine Kinder spielen wird..

    So, nun bin ich geschafft..da ich fast nur telefoniert habe mit so vielen lieben Menschen, die mir ihre Daumen und Gedanken geschenkt haben... auch euch allen hier ein dickes

    D A N K E !!!!!!!!


    Ganz schön lang geworden..aber kürzer gings nicht Winken Lachen müde und geschaffte Grüße Tina Winken Sehr glücklich

    Ich komme mir vor wie zur Henkersmahlzeit..... ich bin zittrig innen drin und hab einerseits Angst vor morgen und andererseits das gefühl es wird sih endlich was bewegen...
    Quälend für mich ist dann doch ein wenig der Selbstzweifel, ob ich wirklich das richtige tue...aber die KInder sehen es ja selber auch so..es tut ihnenen dauerhaft nicht so gut, wenn er sich meldet....
    wie viel ist in denSeelen schon zu Bruch gegangen?


    Ich danke euch fürs Daumen drücken und schick mal liebe Grüße ...werde mich bestimmt morgen mal melden und berichten, wie es vor Gericht gewesen ist....

    Tina

    Zitat von Gotti

    Männe ist im Dienst, wieder ein paar Tage lang weg, und meine Sorgen kreisen nur um meinen Geldbeutel! Wann ist mal wieder Friseurtermin drin?
    So weit sind wir schon gekommen! :wink:
    Aber es ist gut so! Ich mache mir "keine Sorgen mehr" um ihn.
    Naja, manchmal schon noch, aber das ist auch o.k. kriegs ja wieder in Griff.

    Liebe Grüße, Gotti.

    :D:D:D na das liest sich doch gut und ich kann mir denken, dass dies ein riesiger Schritt für eure Beziehung ist

    KLasse... lG Tihaso

    Hallo Trauerkloss..

    auch ich habe in deinen diversen threads geantwortet und zurückgefragt..
    vielleicht willst du einfach "nur" jammern?? Kann ja sein.. dann schreib es dazu...manchmal braucht es eine Zeit, sich wirklich mit sich und seinem eingenem Standpunkt zum Thema Alkohohl auseinanderzusetzen

    Lämmchen schreibt mir da aus der Seele...

    LG Tihaso

    Halllo Ayki...


    schön, wieder mal von dir zu lesen..allerdings kann ich deine wut sehr gut nachvollziehen.. ich bin zur Zeit auch an einem Punkt, der sehr stark durch Wu geprägt ist.. allerdings war mein weg des Kontaktes des Nochs mit den Kindern ein ganz anderer :wink: ..
    ich hab den Umgang gleich unter die Fittiche JA und Kischubu gestellt und dort dokumentierte man sein angetrunkenes Auftreten.. Die Kinder machen beide Thera seit 1 1/2 Jahren (wobei die Große auf eigenen Wunsch aufgehört hat) ich selber mach ja auch Thera.. Und ich habe festgestellt, dass ich durch den begleiteten Umganag damals eigentlich solchen Attacken gut vorgebeugt habe.. Ich denke, dass dein ex sich auch an gewisse Regeln halten muss.. diese Versprechungen, die er dann nicht einhält, machen bei den Kindern so viel kaputt und aus meiner Sicht, verwirkt er seine rechte auch damit (bin da ja immer sehr radikal!! :oops: )
    wir haben am Di Familiengericht und ich bin gespannt, was die Richterin entscheiden wird,, nachdem mein Noch 3/4 Jahr nicht aktiv was getan hat, um die Kinder zu sehen..er hat zur Zeit aufgehört zu saufen, kifft aber..

    Vielleicht ist dies eine Möglichkeit für dich und deine Kinder, einen begleiteten Umgang zu beantragen.. da muss er dann die Termine einhalten und jemand neutrales weist ihn auch daraufhin, wie wichtig sein Agieren ist

    Schüzen können wir unsere Kinder nicht vor solchen Enttäuschungen, aber man kann diese erfahrungen dennoch eindämmen... bei mir ist es so, dass ich denke, wenn ein vater so unzuverlässig ist, dann ist es besser, die Kinder haben die Mutter als zuverlässigen Partner neben sich und man unterbindet einen solchen Kontakt...Es liegt ja in seiner Hand es zu ändern...

    LG und alles Gute dir Tihaso

    Guten Tag..


    Feiermarathon die letzte....

    Heut geht es noch zu meinen Bruder..und dann kehrt Ruhe ein.. Ich muss schon sagen, dass mich dies auch sehr gut ablenkt von dem bevorstehenden Termin am dienstag.. ich hoffe, dass ich auch ohne Feiertermine am sontag und am Montag reht gut da raus komme.. und dann ist ja schon der Termin.. ich bete, dass es den Kindern zum Besten entschieden wird---

    weiß eigentlich jemand, wie lange es dauert, wenn ein Antrag auf PKH vorliegt, bis darüber entschieden wird??

    LG Tina

    Hallo Luci..

    Es wird wohl immer wieder mal schmerzen. und wo er steht liest man ganz gut, oder? Bei schuldzuweisung an anderen.. ist ja auch praktisch.. nimm diesen Ball nicht an..es ist ein klares foul...
    Vieles hast du schon klar im Kopf..ich weiß, dass das Umsetzen uns oft schwer fällt und wir gerne in unsere Muster fallen würden, weil es sich vertraut anfühl, aber wir sind doch nun an einem Punkt, wo wir daas eben nicht mehr können..zum Glück ..

    Ich schick dir einen kraftvollen Gruß

    LG Tihaso