Beiträge von Innocent

    Die Ungeduld des Herzen
    Kleine Schritte immer weiter. Das tut gut.
    Ich komme voran, bekomme das volle Programm von Al-Anon bis zum Dipl.Pscho alles.
    Alles sollte sich verändern aber schnell.Doch nichts tat sich.
    Ich wolte immer alles, und dann sofort.
    Wie einer auf der bahn der immer auf den anderen guck, und selber nicht mehr weis wohin er selber fahren soll.
    Den Weg verloren.
    Nun mach ich langsam.
    Es hilft, ich habe jetzt endlich verstanden das ich zu ungeduldig mit mir und meiner Welt war, dass ich genau das ändern will.

    Meine Frau reagiert, wert sich wie der Teufel gegen den Exorzisten, aber es wirkt. Erstaunlich einfach erstaunlich. Meine Veränderung wirkt auf sie beeinflusst gibt ihr endlich zudenken.
    Verrückt…

    Wir haben oft Jahrelang das ganze ertragen, in im oft gelegen wie die Made im Speck, gelitten wie verrückt und keinen einzigen Millimeter weiter gekommen.
    Und jetzt, wo ich sie liegen lasse, ihr nicht mehr aufhelfen will. Mich um mich krümmer, mich frage, was ist mit mir los? Da fängt sie an nach oben zukrabbeln.
    Wer soll das verstehen?
    Ich weiß es ist noch ein weiter langer Weg, ende offen, aber ich glaube es wir gut werden.

    @ Caro du hast wohl recht. Liegen lassen ist manchmal besser als auf helfen.

    Danke für`s lesen

    LG Innocent

    Ich bin so voller Schuldgefühle und Mitleid, das mir alles an Wissen und Analyse nichts hilft.
    Voll mit dem Mist wie sie mit dem Stoff.
    Jedes mal wenn mir die Birne brennt, ich mich aus meiner bequmlichkeit löse, klar werde, weg will.
    Überschüttet sie mich mit Vorwürfen, die alle passen.
    Ich war bei einer Therapeutin. Wau, die hat es schneller auf den Punkt gebracht als ich es für möglich gehalten hätte.
    Ziel weg von Ihrer Frau. Punkt.
    Super, nur nicht so leicht wenn man jede Woche eine neue Selbstmorddrohung erhält. Eine art Räuberische Erpressung. Nur in vielen hat sie recht.
    Was macht man da? Ette, schreibt vom hamsterrad ich denke das ich wieder an am Ausgangspunkt stehe und immer noch die gleiche Frage beantworten muss wie vor drei Monaten.
    Gehst du oder bleibst du?
    Das kann mir das Forum nicht beantworten, und ich kann es auch nicht.
    Danke für´s lesen Innocent

    Ich brauche halt etwas länger, um die Geschichte zu verarbeiten.
    Hamsterad? Nein, nur anders. Ich bin mehr auf einer Art selbsterfahrungstripp. Was meine Frau macht ist im Moment nicht wichtig für mich.
    Klar leben wir noch zusammen.Aber warum auch nicht, ich leide nicht mehr darunter.Weil ich mein ding hier mache. Ich will wissen wie und warum die Situation so ist wie sie ist. Was ist mein Anteil, was macht mich aus.
    Sie spielt da keine Rolle.

    Nana, so leicht schnappen wir nicht über. Aber vieleicht laufen wir manchmal über? Maximaler Input, totale konzentration auf den Stoff, Tage Jahrelang. Was soll dir deine Nase anderes vermitteln, als dass was deinen Kopf beschäftigt?
    Ich denke, dass ist schon okay.
    Ich habe mal gelesen dass wir bei so kleinen Nickerchen, viel schneller in unsere Träume fallen, und diese intensiver erleben bzw besser erinnern, weil wir nicht so tief schlafen.
    Der Geruch oder ein Gefühl, mit aus einem Traum zu nehmen ist, gut es Zeigt das dein Unterbewustsein Wege sucht Erfahrungen zu ordnen und ein zu sortieren.

    Liebe Grüsse Innocent

    Ich weiß manchmal nicht wer mehr wer hier einen an der Birne hat.
    Wenn sie nüchtern ist, ist sie klarer als ich es je sein werde. Direkt, kompromisslos. Wau denke ich, was für eine Frau. Sollten die letzten Jahre doch nicht ganz durch die Toilette gegangen sein?
    Was für ein Wunder, dann kommt der kleine aber feine unterschied, der Mutant meldet sich und vorbei ist es mit der Klarheit.
    Interessant , sie ist nicht nur Alkoholikerin sonder genauso auch noch CO.
    Was für eine Kreuzung. Oft hört man, dass der alki später der bessere Co wird. Auch toll. Die Frage ist. Wird der Co auch zum Alki? Oder werden wir irgendwann alle mal gesund?
    Vielleicht ist der einzige Unterschied, dass wir zugeben einen an der Waffel zu haben?
    Übrigens stelle ich in meiner Umwelt immer mehr die Symptome des CO fest, auch oder gerade bei Leuten die keinerlei Kontakt mit dem Thema Alkohol haben. Daraus ergibt sich doch zwangsläufig die Schlussfolgerung. Das das Co-Dasein nicht unbedingt mit dem Stoff zutun hat. Also was war zu erst da? Der Co oder der Alk?
    Danke fürs lesen Innocent

    Der stillhaltende Berg

    Ich sehe den Typen von einst, alles war leicht, Menschen flogen im zu, kraft unbändige Kraft, kein Problem zu groß, kein Antipath zu schwierig. Nichts was nicht beseitig, verkleinert, vergrößert, assimiliert oder sonst was werden konnte. Alles war möglich.
    Das Ego bis zum bersten gespannt. Natürliche Arroganz des Herrschers über sein Volk. Ein König gar.
    Dann kriegst du den Spiegel vor die Birne geknallt, so das es nur so trommelt in der selbigen. Schüttelst dich und fällst. Keine dieser Krisen, die du schon immer gut wenn auch oft durch Verdrängung meistern konntest. Nein.
    Eine Implosion, fälltst zusammen wie eine Glühbirne in zehntausendmetertiefe. Nichts mehr da was verdrängt. Die Blase ist geplatzt.
    Dann fängst du an am Meeresboden die Scherben auf zusammeln.

    Hallo,

    ich habe fast 20 Jahre darauf gewartet... erst als ich wirklich aktiv wurde passierte was. Vorher gab es alles vom tierischen Gebrühl bis unentliches geheule.

    Klarheit brauchst du für dich. Aber auch was passieren soll wenn er weiter trinkt. Wie wllst du dann leben mit oder ohne ihn?

    Gruss Innocent

    Es ist eine besinnungslose Abhängigkeit
    Winselt liege ich da und bettele um die liebe. Will das Glück erzwingen, mich glücklich machen.
    Entscheidungen gegen mich. Nein du nicht. Wie wenig komme ich damit klar. Bin bewusstlos die Birne dicht im Nebel. Was soll ich tun? Keine Antworten nur Fragen. Leere. Renne auf den Friedhof. Sitz auf meiner Bank bei meiner Tochter. Keine Antworten. Leere.
    Tiefe Trauer. Ja,- der Alk, hat alles kaputt gemacht, mich, sie, das Kind ist tot. Unsere Liebe auch.
    Schweigend sitzen wir in der Bude, reden über nichts. Sind leer.
    Sollen wir auseinander gehen? Was sollen wir tun? Keine Antworten immer weiter ins nichts.
    Sie betäubt sich mit Stoff. Ich habe nichts, gehe im vollen Bewusstsein da durch, leide wie ein Tier nur leiden kann. Denke an Sarah, meine tote Tochter, denke an das verlorene Leben. Nichts ist mehr da.

    Ich habe meine Kapitulation unterschrieben. Leer wie eine Flasche auf hoher See. Ich lasse mich jetzt treiben, habe keine Power mehr, keine Lust mehr tausend Strippen zu ziehen. Bin beim ersten Schritt wieder angekommen. Gebe zu das ich es nicht ändern kann. Kann nicht weiter versuchen Regie zuführen, in einem Theaterstück das „Mein Leben“ heißt.
    Der Abhängige Partner muß oft ganz unten ankommen. Um zu begreifen das es so nicht weiter gehen kann. Nun- ich der CO bin ganz unten angekommen, habe begriffen, dass es so nicht weiter gehen kann. Loslassen, von dem Gefühl, man kann alles irgendwie hin bekommen. Manipulieren, drehen, ziehen, auf der zweiten Ebene denken. Nichts davon funktioniert mehr.- Ich will es auch nicht. Meine Sehnsüchte haben mich zerrissen. Meine Kalkulation ist nicht auf gegangen. Alles habe ich irgendwie schon immer gewusst, doch wollte ich mal wieder, dass Wasser bergauf fliesen lassen.
    Sonntagmorgen, nach einem gemeinsamen Urlaub ohne Gefühle, mit wenig Stoff.Steh ich vor den Trümmern. Sie hat mir alles gesagt, was mich aus macht. Mich nicht gekränkt, war ehrlich zu mir. Meine Fehler, meine Gefühlskälte, alles hat sie mir gesagt. – und sie hatte recht. Nichts von dem, konnte ich erwidern oder widerlegen.
    Ich habe ihn noch den Korken in meinem Kopf. 20 Jahre habe ich mich im Kreis bewegt, dachte ich könnte es richten. Wie ein Kind das denkt wenn ich nur die Augen schließe kann mich der andere auch nicht sehen. Doch sie haben mich gesehen, nur ich sie nicht. Der Vorhang fällt, leere bleibt.
    Ich war klar, habe gesagt was zu sagen war. –Aber sie hat es auch getan. Meine Tarnung ist auf geflogen.
    Ich will den Tag heute, einfach nur laufen lassen. Will mich gehen lassen. Im Bewusstsein das ich auf gegeben habe. Schluss jetzt mit den Spielchen. Keine zweite denke mehr.

    Danke fürs lesen!
    Innocent

    Wenn ich ihr gegen über klar bin, klar, wenn sie getrunken hat, klar, wenn sie aggressiv wird. Bekomme ich angst vor mir selber, meine Klarheit spricht dann aus, was ihr wie Peitschenhiebe um die hören knallt.
    Ich bin dann so ruhig und auf geräumt, dass ich kalt werde, ich merke, es kommt nicht an mich ran.
    Trocken Entscheidungen - ich sage okay, ich sehe dass es keinen Sinn mehr macht,
    - sie tobt und sagt warum ich alles weg werfen will?
    Ich bin Klar und sage, ich will dass so nicht mehr , kann nicht, -will nicht.
    Sie bricht zusammen unter der emotionalen Last
    -ich lasse sie liegen und sage, such dir aus was du aus der Wohnung haben willst.
    Sie brüllt tobt und heult
    -was für ein Unmensch ich doch bin.
    EISKALT bin ich sagt sie. Sie wirft mir Ihren Ehering an den Kopf, schreit ich will die Scheidung, nimmt ihr Bettzeug verschwinde in ihrem Zimmer.
    Ich lasse sie, -will nicht darüber nach denken was sie gesagt hat.
    Will nicht wissen was sie denkt oder ich denke dass sie denkt.
    Klarheit, heute war ich es.
    Klarheit bedeutet aber auch kalt sein, eigen Emotionen in den Keller schieben. Gut habe ich mich dabei nicht gefühlt. Schrecklich um genau zu sein.
    Jetzt liegt sie auf dem Boden mit ihrem Bettzeug versucht zu schlafen. Ich sitze hier und schreibe.
    Habe ich einen Gewinn?
    Nun nach dem ich nicht wie ein CO gehandelt habe?
    Nüchterne klare kalte Worte.
    Wo hin geht die Reise nun?
    Wenn ich jetzt standhaft bleibe, sind wir bald getrennt. Aber wie geht es mir dann? Klar im Kopf aber allein?
    Danke für´s lesen Innocent

    Was er tut oder nicht tut. Ist dir im Moment am wichtigsten. Er agiert und du reagierst.

    Den Fokus von dem liebenden, auf sich selber zurichten, ist wohl das schwierigste, was ich mir vorstellen kann.
    Aber genau das solltest du versuchen.
    Ich habe nicht viel von denen Texten gelesen um zu erfahren, wie es dir geht.
    Wir sollen los lassen, sie von uns wegtreiben lassen. Nichts tun. An uns denken.
    Leicht gesagt nicht war? Wie denkt man an sich, wenn man immer gelernt hat, darüber nach zu denken, was der andere gerade denkt? Den Kopf voll nix, mit Schuldzuweisungen gegen sich selber. Dann geht es an die Kraft, wir verlieren unser Power, weil wir sie aus dem anderen gesaugt haben, uns gut gefühlt haben, alles für ihn zu tun. Jetzt treibt er weg und wir füllen uns leer, wollten doch immer nur das beste….

    LG Innocent

    Klarheit ist das Zauberwort
    An Klarheit fehlt es mir wenn ich mit einem großen schritt in mein Co Leben springe eine Rolle übernehme die mir lange gut getan hat.
    Ich war nicht frei, das weiß ich aber ich wusste was zu tun war.
    Drehen tricksen, die welt verändern, irgendwie alles hin kriegen.
    Ich war der Manipulator, in einer manipulierten Welt.
    Ich liebe eine Frau, doch mit meiner nähe erdrücke ich sie, ich strampel wie verrückt um ihre liebe zu erhaschen jedes liebe Wort ist wie Wasser auf meine trockne Seele, nehme alles auf, interpretiere es zu meinen Gunsten, manchmal genau um gekehrt.
    Sie ist klar, macht ihr Ding. Ich renne ihr nach wie ein Pudel nach einem Leckerlie bin verrückt nach ihr. Verliere meine Klarheit, bin Co. Wische es weg will jetzt vernünftig sein. Klar sein, doch ich denke was sie denkt, versuche was zu arrangieren, denke auf der zweiten ebene, da ist es wieder – CO

    Hallo Freunde,
    bin gerade aus dem Amiland zurück, habe etwas Jetleg. aber die Gedanke sind klarer geworden. War eine gute Zeit.

    @Hermann
    in manchen hast du wohl recht, jedoch nicht in allem.

    @ Lillith
    schön und komisch das du dich gerade jetzt meldest, in dem Augenblick als ich die Maschine nach etwas drei wochen wieder an stelle. Ich melde mich bald...

    @ Kaltblut
    wußtest du das "Yesterday" von den Beatles ursprünglich Scrambled Eggs hieß? Sie an was aus den Rühreiern geworden ist...


    Grüsse Innocent

    Freunde
    Manchmal muss man weit zurück gehen um sich wieder selber zu finden.
    Jahre sind vergangen habe immer wieder gleich reagiert. Fehler gemacht wie ich heute weiß.
    Man kann die Uhr nicht zurück drehen, kann nicht alles anders machen was vergangen ist.
    Ich weiß.
    Abhängigkeit ist das mittelbare Bedürfnis irgend was immer wieder zu bekommen egal ob es gut oder schlecht für einen ist.
    Ich bin abhängig von vielen Dingen, abgesehen von meinen Grundbedürfnissen, ist das Gefühl des gebraucht werden, ein wichtiges für mich.
    Ich bin die letzten Wochen so rum geeiert, habe Gefühle in Richtungen entwickelt von den ich vorher nicht wusste das ich sie überhaupt entwickeln kann. Nichts fühlt sich wie früher an.
    -Es war immer ganz einfach, sie war voll, ich war sauer. Sie war nüchtern, ich war froh gelaunt. Ende
    Bei allem ärger, über das saufe, das verhalten, hatte ich immer das Gefühl der zusammen Gehörigkeit. Ihr wohl, wog schwerer für mich als mein eigenes. Ich dachte das ist normal. So muß es sein. Dieses Gefühl, das ich nicht genau beschreiben kann, verflüchtigt sich nun, wird weniger, versickert. Ich hatte mich eingerichtet, in einer Symbiose aus gegenseitiger Abhängigkeit.
    Da ist es wieder dieses Wort. Abhängigkeit.
    Gebraucht werden, unerlässlich sein. Seinen Wert zu bestimmen, über das gebraucht werden. Na ja.

    Ich habe mich vor etwa 4 Monaten zum ersten mal in diese Forum begeben. Menschen hier kennen gelernt; den es genau so er geht wie mir. Manchen fühlt man sich sofort verbunden, anderen weniger. Wir sind suchende. Ich bin ein Suchender. Suche mich selber in diesem Labyrinth von Gefühlen, alten Verhaltensweisen. Ich kann meinen Gefühlen nicht mehr trauen, er fühle mir alte Wünsche. Reise an Orte die ich schon immer besuchen wollte. Mache, was mir Spaß macht, aber es erfühlt mich nicht.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass ich unglücklich bin. Einsam. Manchmal vielleicht.

    Die Welt ist für mich schwieriger geworden, verworrener.
    Viele hier sagten, du musst sie verlassen, weg, neu anfangen. Okay.
    Aber ich glaube nicht mehr das es so einfach ist.
    Ich war in einer SHG der Al-anon. Doch mit der Gott Geschichte, kann ich nichts anfangen. Mit ihm es oder wie auch immer, hätte ich zu viele Rechnungen offen. Auf einen Gott zu vertrauen ist mir zu wenig. Es ist zu passiv, lau.

    Strich drunter und schauen was ist zutun.
    Um die Zukunft zu bewältigen, freie Entscheidungen zu treffen. Reicht das nicht. Ich werde mir helfen lassen. Will mein Verhalten, meine Gedanken verstehen, meinen Gefühlen wieder trauen.
    Ich weiß heute nicht, was es bringen wird. Einem Psychologischen Psychotherapeuten mein Seelenleben auf die Nase zu binden. Mich zu entkleiden, Panzer ab zu legen, Schichten frei zu legen.
    In meiner Vergangenheit bis hin zu meiner Kindheit zu öffnen, mich neu zu erinnern. Aber ich glaube es ist eine Möglichkeit. Jetzt will ich alles wissen. Will wissen wer ich bin.
    Bin bereit mich, neu zu erfinden.
    Ich steh in der Biologischen Mitte meines Lebens. Es wird Zeit das System neu zu Booten. Die Reseattaste drücken und los. Was habe ich zu verlieren?

    Danke fürs lesen.
    Innocent

    Du kannst für deinen Sohnnur eines tun,in dem du ihn aus dieser Geschichte raus holst.
    ich bin selber der Sohn einer Alkoholikerin,glaub mir das beste ist, wenn du dich mit dem Gedanken vertraut machst, die Erziehung alleine zu übernehmen. Rede mit im mal darüber, wie er es sieht wenn er mit dir alleine leben würde.

    Gruss Innocent

    Hallo Belgier,

    zuerst hier bist du richtig um dich mit zuteilen.
    Wenn du meinen traid liest findest du wahrscheinlich vieles gemeinsames.

    Wir alle hier kennen den Mist den du gerade durch machst.
    Ich kriege selber gerade mal wieder die Huckevoll gelogen.

    Das sie dich mit dem Kind erpresst ist eine Sauerei hoch drei.Du schreibst wenn der Junge nicht wäre, wärst du schon lange weg.
    Was sagt den sein Sohn zu der sauferei seiner Mutter?

    Gut das Du da bist.

    Grüsse Innocent

    Selbstmitleid, ja.
    Ausweglosigkeit, trifft es besser. Heute habe ich so einen Tag. Ich weiß es geht alles so nicht mehr weiter. Ich habe mich am Wochenende wirklich um sie bemüht, war freundlich, habe ihr kene vorwürfe gemacht verständig. Ich habe ihr sogar einen gemeinsamen Urlaub in aussicht gestellt. Das Ergebniss war nieder schmetternd. Total betrunken, erst geheult, weil ich so ein Unmensch bin, dann mich beschimpft weil ich bestimmt etwas mit einer anderen habe.
    Ich muß sie verlassen, aber ich will es nicht. Schitzofren oder?
    Jetzt geht sie seit zwei Wochen in eine SHG. Ich dachte naja, vielleicht bringt ihr das was.Sie kommt entlich weiter sieht was los ist mit ihr.
    Dann erzählt sie mir gestern knallhart sie brauch keine Therapie. Sie schafft das auch so.Punkt.
    Ich weiß wir haben es alle gewusst, das sie mich an der Nase rum führt, doch ich mußte es besser wissen. Vielleicht ist das nötig, das ich immer wieder darauf reinfalle um, entlich mal zu schnallen das es so nicht geht.
    Und ich gehen muß, wenn sich was ändern soll.
    Danke fürs lesen Innocent

    Hallo Stoffel,

    es ist eine Katastrphe wenn man plötzlich so abgelehnt wird. Glaub mir ich kenne das.
    Wenn man versucht die Geschichte aus der Sachlichen Ebene zu betrachten, würde ich Dir raten lass sie erst mal in ruhe.Erzwingen kannst du es nicht. Deso mehr du dich jetzt an sie heftest deso grösser wird der widerstand, gegen Dich.
    Lass nicht zu das sie dich als belastung erlebt.
    Auch wenn du sofort und ohne umwege zu ihr fahren willst. Lass es.
    Ich arbeite selber in einer PTH Klinik, in folge der Therapie finden sie gleich gesinnte, fühlen sich verstanden, denken sie wären im Paradis.
    Lass sie erst mal nach Hause kommen, sie wird sich berühigen.
    Wer der jemand ist, brauchst du auch nicht zu wissen, ist doch ega.er wird dir das Wasser nicht reichen können.Du hast alles getan was geht, und mehr davon, es ist Zeit sich zu besinnen, und die Dinge auch mal laufen zu lassen.
    Sie wird wider zu Dir kommen,- gib ihr etwas Zeit.
    Und dir auch!

    Grüsse Innocent

    Hallo Freunde,

    jeden Tag erfahre ich neue Dinge über mich, Symptome der Krankheit die ich bis vor kurzem nicht kannte. Nicht wusste das ich sie hatte.
    Ich bin also, in erster Linie bin ich zu kontrollierend, in zweiter Beziehungsgestört, in dritter will ich immer im Mittelpunkt stehen, in vierter kann ich nicht allein sein, in fünfter übernehme ich ständig die Verantwortung für andere, in sechster lüge ich wie gedruckt, in siebter, bin ich ein Feigling der Angst vor dem unkontrollierbaren hat, in achter Line...

    Ich weiß nicht irgend wie bin ich alles, aber doch auch nichts davon. Es bleibt halt auch nichts positives übrig wenn man der Literatur glauben schenkt. Abhängiger und falsch verhaltender, in Selbstmitleid ertrinkender Dummkopf. Bravo wenn das nicht zu einer Depression reicht, was den?
    Egal ich versuch für mich, die Symptome in ein rechtes Licht zu rücken, zu verstehen wie ich ticke. Doch die Unsicherheit wohin der Weg den eigentlich gehen soll bleibt.
    Ebenso die Ungeduld.
    Ich kenne meine Fehler, und jetzt? Was passiert jetzt? Werde ich erfolgreich, glücklich, frei?

    Und dann wenn ich irgend wann geheilt bin. Gibt es einen Rückfall? Alles fängt von vorne an?
    Die Antworten liegen eigentlich auf der Hand. Nur sehen tu ich sie nicht.

    Danke fürs lesen
    Innocent