Beiträge von Innocent

    Dein neues Leben hat schon begonnen. Klar werden die Dämonen kommen, meist dann wenn man sie nicht gebrauchen kann.Doch mit jedem Augenblick, jeder der Minute, trennst du dich mehr und gleitest vielleicht ohne es zumerken in ein neues Leben. Ohne den ganzen Scheiß.
    Ich habe eben folgendes Geschrieben:

    Es ging ihr wahrscheinlich nie um mich. Sondern immer nur um sie selber.
    ICH WILL SAUFEN. Punkt
    Ich habe sie gefälligst dabei zu unterstützen. Auch Punkt
    Das sind die Kernaussagen. Alles andere ist vorgeschoben und klein.
    Klein vor allem wenn es um meine Bedürfnisse geht .-schon klar oder?!
    Wir sind ein Vehikel des Suff` s, keine Symbiose von gegenseitiger Unterstützung in einer Einheit die man Beziehung oder Ehe oder was auch immer nennt.
    Es ist vielmehr eine Parasit,- und Wirtbeziehung.
    Sie saugen uns aus, wie kleine Vampire, mal nehmen sie unser Blut mal ein Teil unsere Lebensfreunde.
    Funktionieren sollen wir, -tun wir das nicht, bricht die Hölle los, tun wir es schwelgen wir in
    Erinnerungen und Hoffnungen besserer Tage.
    Mach Du weiter so!
    Wir sind alle, die hier sind auf der Reise. Haben unseren ersten Schritt schon getan und egal wie lang der Weg eines einzeln ist. Er wird uns zum Ziel führen. Wir werden ankommen ganz bestimmt.

    Meine Gedanken sortieren sich, werden langsam klar.
    Gestern war sie wider gut voll, es gab ein paar peinliche Auftritte und sie hat die Frau eines befreundeten Ehepaares angemacht. Ja, habe ich gedacht, das ist sie diese unterschwellige Aggression, dieses blöd anmachen, rechthaberische und aus jeder Mücke einen Elefanten machen.
    ICH, ICH, ICH. Alles dreht sich um sie.
    Ich verstehe sie langsam, oder nein besser, ich erkenne sie. Erkenne was da läuft, wie sich die Persönlichkeit im Suff verändert.
    Da der Stoff die Hemmschwellen eines Menschen herabsetzt, sehe ich wenn ich da eigentlich bei mir habe.
    Es ging ihr wahrscheinlich nie um mich. Sondern immer nur um sie selber.
    ICH WILL SAUFEN. Punkt
    Ich habe sie gefälligst dabei zu unterstützen. Auch Punkt
    Das sind die Kernaussagen. Alles andere ist vorgeschoben und klein.
    Klein vor allem wenn es um meine Bedürfnisse geht .-schon klar oder?!
    Wir sind ein Vehikel des Suff` s, keine Symbiose von gegenseitiger Unterstützung in einer Einheit die man Beziehung oder Ehe oder was auch immer nennt.
    Es ist vielmehr eine Parasit,- und Wirtbeziehung.
    Sie saugen uns aus, wie kleine Vampire, mal nehmen sie unser Blut mal ein Teil unsere Lebensfreunde.
    Funktionieren sollen wir, -tun wir das nicht, bricht die Hölle los, tun wir es schwelgen wir in Erinnerungen und Hoffnungen besserer Tage.
    Eine besondere Art des Kreislaufs des Lebens.

    Nach dem ich mich damit abgefunden habe, das ich das Gegengewicht auf der Wippe bin.
    Fange ich an meine Vergangenheit zu überprüfen. Ich weiß das meine Mutter auch immer gut dabei war und gleiche Züge wie meine Frau hatte. Leider ist sie schon viele Jahre tot, so dass ich mit hier nicht mehr in einen kleinen Erfahrungsaustausch treten kann.

    Aber egal, viele meiner kranken Verhaltensweisen habe ich mir wahrscheinlich in meiner Kindheit zugelegt, halfen mir meine Kindheit zu überleben. Man hat die gesoffen.

    Meine suche nach einer SHG oder einem Therapeuten ist bis erfolglos geblieben. Ich sage ja, ich lebe am anderen Ende der Welt, an dem hinteren meine ich. Aber ich werde mich weiter bemühen.

    ayki79
    für ein paar Augenblicke habe ich meine Frau zurück. Dies Augenblicke ohne Alk. Lassen mich immer wider zweifeln was als nächstes zutun ist. Wenn ich ansehe, sehe ich die Frau die ich liebe.Egal, ob ihr jetzt sagt,:Nein du liebst sie nicht wirklich sonder, alles teil der Krankheit, oder so.
    nur ich liebe Sie halt, sehe in einem Augenblick mein ganzes Leben mit Ihr. Meine Gefühle für sie sind, trotz des ganzen Zorn, der Verzweiflung und des Niedergangs da. Ich sehe die Frau die mein Kind gebar, die mit mir die schwersten Zeiten meines Lebens teilte. Alles in einem Augenblick. Diese Frau ist mehr als die hälfte meines Lebens und meines Seins.
    Noch kann ich nicht gehen.

    @Lillith67

    Danke!

    Gestern als ich nach Hause kam, war es wieder soweit, nach dem sie 2 Tage gut da stand und sich wirklich zusammen gerissen hat. Roch ich wieder meinen alten bekannten "Boris der 1." Ein lausiger Rotwein wenn ihr mich fragt. Aber ich trinke so wieso keinen Wein.
    Nun ja, ich hatte einen recht langen Tag, und irgend wie keinen Bock, wieder die Laier mit du hast getrunken, nein, ich habe nicht getrunken zu spielen.
    Es war halt wieder einer dieser kleinen Nadelstiche, die mir unumwunden zeigen, dass sie nicht auf hören will, oder kann. In jedem Fall nichts dazu tut, um es irgendwie in den Griff zu bekommen.
    Ihr werdet jetzt sage, klar das haben wir dir doch schon gleich gesagt. Sie wird nicht aufhören und du bist der Dumme.
    Stimmt.
    Aber ich brauche im Moment noch diese Bestätigung, ich muß einfach sehen das sie sich genau so verhält wie alle Alkis, um zu begreifen das sie wirklich einer ist.
    Ins geheim`, habe ich natürlich geglaubt, oder besser gehofft, das sie es schaffen kann. Da sie zwar regelmäßig, aber doch nicht sich bis zum Absturz säuft.
    Wenn ich hier lese, daß sich einige bis zum völligen Absturz saufen und das auch noch regelmäßig. Hatte ich mir gesagt, na ja , soweit ist das ja noch nicht. Das harte Zeug nimmt sie ja auch nicht usw. tausend Gründe dafür gefunden, das es nicht so schlimm ist wie geglaubt.
    Das nennt man wohl, sich selber einen vormachen. Bäng!
    Wie schön ist sie, doch die Illusion, die eine jeder von uns Realität nennt.
    In der Eigenbetrachtung, mache ich alles falsch.
    Da ich selber offensichtlich noch nicht bereit bin ,gleich und ohne weiteres gelabber zu gehen. Bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als auch so ein Ultimatum zu stellen. Wie es viele von Euch schon gemacht haben.
    Ich frag mich wie viel Zeit gebe ich ihr?
    Und was soll sie tun?
    Soll ich ihr sagen, höre auf bis dann und dann? So wird sie mir sagen ich habe doch aufgehört.
    Sage ich ihr, nimm Hilfe an, bis dann und dann, wird sie sagen.
    Hilfe brauche ich nicht.

    Das ist wie Tick-Tack-to spielen. Wenn der andere Anfängt. Ich kann nicht gewinnen.
    Irgendwo hier habe ich gelesen, daß wir viel eher, dass sagen was wir nicht wollen, als das was wir tatsächlich wollen.
    - Ich muß jetzt langsam definieren, was ich will.

    Warum können wir sie nur nicht los lassen?
    Tausende von Ehen und Beziehungen gehen jeden Tag zu ende. Klar sind immer Tränen dabei. Aber sie sind vorbei, jeder von uns kennt dass aus dem eigenen Freundekreis Paare kommen zusammen und trennen sich wieder.Kein problem so scheint es.
    Nur wir sind irgend wie zu dumm oder zu beladen mit all dem Müll.Unsere
    Denke das es die Liebe ist die uns nicht weg läßt. Klar, das denke ich auch.
    Vielleicht haben wir Co`s auch nur eine besondere Gabe, uns unseren Parner zurecht zu zimmern.Wallen einfach nicht aufgeben.
    Einen Freund habe ich mal einen Teil meiner Geschichte erzählt.Er zuckte mit den Schultern und sagte: warum trennst du dich nicht von Ihr??

    Ich labberte dann eine Stunde auf ihn ein warum das nicht so einfach ist.Überzeugt habe ich ihn nicht.Für ihn ist klar, wenn es nicht funktioniert, dann tschüss!

    Ich beneide Ihn um diese Einstellung.Sage mir aber selber, der hat die Richtige noch nicht gefunden.
    -Oder doch, kann er nur mit einer Niederlage besser umgehen als ich?
    Ich bin ein Mensch der von beginn seines Daseins um alles kämpfen mußte. Gut nicht jede Jugend ist auf Rosen gebetet.Ist auch egal.Aber dadurch habe ich auch gelernt, so schnell micht die Brocken hin zu schmeissen. Qulität kommt von Qual. Also ran an die Arbeit aufgeben ist was für andere.
    Jeder erste Schritt führt Dich ans Ziel, usw. Durchhalte Parolen.
    Die gleichen die wir uns hier auch tag täglich an die Birne werfen.
    Mein stand heute:
    Der Rat an alle Co´s, aufgeben und tschüss sagen.
    Eheringe sind Sklaven Ringe.Sie zeigen jeden wem wir gehören und wer unser Herr, ist in unserem Haus.

    Ist Analyse
    Ich habe gerade erst angefangen mein "Psychoskop" zu enträtseln, stehe davor wie ein Kind, dass noch nie ein Kaleidoskop gesehen hat.Bin verwundert über die vielen Bilder, die bei jeder Drehung ständig wechselnd vor meinen Augen spielen.
    Das wird ein langer Weg,- vielleicht wird er nie zu ende gehen. Ich weiß es nicht.

    Klar ist, und völlig richtig.
    Erst kommt die Erkenntnis dann die Einsicht.
    Noch laufe ich in der gleichen Spur, wie tausend Tage vorher, mache immer noch die gleichen Fehler, stelle meine eigenen Interessen hinten an. Helfersyndrom, Co-Abhängig so ist das wohl. Fühle mich immer wieder verantwortlich und lasse mich auf die gleichen Spielchen ein. Funktioniere wie ein Pavlowscher Kötter, immer wenn es klingelt, läuft mir das Wasser im Munde zusammen.
    Wie gut kenne ich eigentlich diese Frau mit der ich 20 Jahre mein Leben geteilt habe? Sie kommt mir mit jedem Tag, fremder vor. Das kann sie nicht seine, die mit der ich alles gemeinsam gemacht habe, der ich alles erzählte was mich bewegt.
    Meine Frau eine fremde, gelebt wie in einer Symbiose in gegenseitiger Abhängigkeit.

    Ich werde sehen wohin ich mit meinem Halbwissen komme, wie weit es reicht, aus diesem Zoo auszubrechen.
    Die Gefühlswelt ist eine andere, moralische Ansprüche Eigenanteile ausmerzen. Ich will langsame Schritte gehen. Die letzten Wochen waren mir etwas schnell, zu schnell. Im Moment habe ich wieder meine Rolle eingenommen und funktioniere wie gehabt. Ich brauche das erst mal um kraft zuschöpfen und mich wieder auf zuladen.
    Aber, im hinteren Teil meines Kopfes, da bewegt sich was, es ist erwacht und läßt sich nicht mehr befrieden.

    Zukunft

    Es wird ein wildes Gejammer einsetzten und es werden sich entsetzliche Szenen abspielen. Kurz, es wird die Hölle werden.
    Aber davor habe ich keine Angst mehr, die Hölle habe ich schon gesehen, täglich bei dem Gedanken an meine tote Tochter, da sehe ich sie täglich und jede Nacht.
    Meine Frau hat einen anderen Weg für sich gefunden, den hatte sie schon lange vor der Hölle eingeschlagen. Für sich alleine ihren eigenen Dämon geweckt.

    Hallo an Euch,

    wie im Zeitraffer das ist genau die richtige Wortwahl. Ich frage mich wie dick die Scheuklappen waren die mich die letzten 20 Jahre vor der Wirklichkeit abgeschirmt habe. Es kommt mir vor als hätte ich mit jedem Tag, mit jedem Betrag hier eine neue Erleuchtung. Ihr habt leider in allem recht, sie ist schneller wieder zur Tagesordnung über gegangen als ich kucken konnte. Ich habe gestern den ganzen Tag darüber nach gedacht wie es weiter gehen soll oder muß. Am Abend war ich dann nur leer, hatte keinen Kopf mehr für den ganzen scheiß.
    - Der Gedanke, daß Trennung das einzige ist was bleibt, setzt sich erst langsam, findet sich neu in meiner Gedankenwelt.
    Ich getrennt allein? Ach du lieber Gott.
    Die Tage der Trennung, wie soll ich den die überstehen, das Geheule die Vorwürfe, die Drohungen, wo soll ich hin wie soll ich das machen?
    –und warum? ich liebe sie doch!
    Okay, im großen und ganzen bin ich wirklich noch nicht so weit. Das sehe ich schon selber. Aber ich habe vom Baum der Erkenntnis probiert, und jetzt habe ich den Salat. Die Büchse der Pandora ist offen, nichts bringt mich hinter den Punkt von heute.
    Viele Fragen bleiben und die Antworten kommen erst langsam, setzten sich mit jedem Buchstaben und jeden Beitrag in meine Birne.
    Zurück auf die Sachebene? Das ist unmöglich, da es sich um ein Emotionales Problem handelt.
    Ich werde eure Hilfe noch lange brauchen. Dies ist nur eine der vielen Erkenntnisse der letzten Woche.

    Ich werde dran bleiben, immer weiter.Dabei langsam lernen, was mit mir in den letzten Jahren passiert ist. Irgend etwas hab ich nicht mit geschnitten.Wenn ich die Beiträge lese, ist es so als würde ich in meine eigene Vergangenheit, und auch in meine Zukunft sehen können.
    Ich kann mich noch nicht damit abfinden, das es so sein wird, wie ihr alle es beschrieben habt.
    Gewiss es gibt Ausnahmen, aber diese liegen eher im Promillebereich als das es tatsächlich eine Chance gibt, nicht den weg der Trennung und damit der Selbstheilung in anzutreten.
    Ich kam in dieses Forum, weil ich wußte das mit meiner Frau etwas nicht stimmte, nun nach nur ein paar Wochen,weiß ich dass wir beide auf unsere eigene Art krank sind.
    Wo durch ist mir nicht klar, keine Ahnung wann es Anfing, und wer von uns beiden zuerst auf dem Zug ins Nimmerland war. Nur jetzt fahren wir mit voll Dampf.
    Das Forum hier offnet mir die Augen,allerdings mit einem Dosenöffner, schonungslos sind all eure Beitraäge und Geschichten.Meine eigen ist ist keine andere und wird wohl keine andere. Das ist mir nun klar.

    Was ist der Unterschied, zwischen los lassen und fallen lassen?

    Ist es nicht immer so, das die Partner, irgend wann merken, das es nicht normal ist wie er oder sie am saufen ist?
    Ist es nicht immer so das die Partner, als erste merken und auch verstehn das sie Co-Alkis sind?
    Also, wie will man einem Menschen begreiflich machen, dass sein Trinken nicht normal und er abhängig ist, wenn er es nicht wahrhaben will?
    Nach meinen Erfahrungen, ist es genau wie bei ingane, lesen informieren Fachmann werden.Alles aufsaugen was mit Stoff zutun hat.Und dann?
    Dem Partner begreiflich machen das er trinkt!? oder das man selber schon lange in der Falle sitz ohne es zu merken.
    Wenn ich eines aus den letzten Tagen gelernt habe, dann ist es dass, das sie weiter trinken wird egal wie ich mich winde,oder welchen Zoff ich veranstalte.
    Kapitulation vor den Situation
    Warum jetzt noch nach Gründen fragen, wer wann Vorfahrt hatte,oder was gewesen währe wenn?
    Keine Ahnung.
    Ich als Co-Alki, habe das Thema satt, bin es leid mir über dieses Krankheitsbild ein Bild zumachen.
    Mein Alki tut nichts dafür, sitzt besoffen da, und schwaffelt mir einen vor das bald alles besser ist.
    Ich glaube fallenlassen, und sich selber in Sicherheit bringen, ist die einzige Chance.

    Dank Euch für Eure Antworten,

    Sie ist heute Morgen auf leiser Sohle Richtung Arbeit abgedüst, ich habe heute frei und somit genügend Zeit die gestrigen Ereignisse, zu verarbeiten.
    Als ich gestern abgehauen bin, war ich noch nicht richtig vorbereitet, ich wusste zum einen nicht wohin und zum anderen hatte ich mich von meinen "Alten Leben" noch nicht richtig verabschiedet. Ich war emotional zu beteiligt, hatte keinen klaren Kopf, und wollte quasi Duschen ohne Nass zu werden. Das ich mich so leicht habe erpressen lassen, ärgert mich schon ganz schön. Genau wie, dass ich hinterher genau wieder in der Ecke gestanden, in die sie mich haben wollte, nennt man beim Boxen einen technischen k.o.

    Aber. Ich nehme aus der Aktion auch viele Erkenntnisse mit. Zum einen, soweit bin ich vorher noch nie gegangen ,habe noch nie meine Tasche gepackt und bin weg. Wenn im nachhinein auch Ziellos, Ich hatte wenn auch nur kurze Augenblicke, in den ich mich tatsächlich frei gefühlt habe. Sie hat die Tatsache das ich meine Tasche gepackt habe, hat Sie umgehauen. Gut es kam zur der Erpressung und ich bin eingeknickt, aber ich entwickel mich, und habe das Gefühl das ich das nächste mal nur besser vorbereitet sein muss.
    Materiell, dass ich weiß, wo ich hingehen kann.
    Mental, dass ich jetzt weiß, womit ich beim nächsten mal zurechnen habe.

    Irgendwie sehe ich es somit auch positiv, die Erkenntnisse aus dem gestrigen Tag überwiegen die Niederlage.
    Ich weiß jetzt wie sehr sie am Alk hängt. Ich dachte insgeheim ist es vielleicht nicht so schlimm. Sie wird es ohne Hilfe von außen auch schaffen. Da sie sich immer gegen eine Therapie oder SHG gewährt hat, habe ich ihr schon ein bisschen geglaubt. Wenn sie gesagt hat, ich brauche das nicht, ich kann es auch alleine schaffen.
    Diese Illusion bin ich jetzt los.
    Wenn ich alles zusammen nehme, habe ich meine Ersten Schritte getan, ich habe dieses Forum entdeckt; das mir unheimlich viel kraft gibt. Dafür danke ich Euch allen und hoffe auch weiterhin auf Euch.
    Ich werde also weiter zwei Schritte nach vorn machen und nur einen zurück wenn es sein muß. Aber ich bin entschlossen etwas zu ändern.
    Ich suche mir jetzt eine SHG um weiter Schritte zugehen.

    Ich habe meine Tsche gepackt und bin gegangen.Als sie von der arbeit kamm hat sie mich mit telefonanrufen bombardiert ich habe nicht abgenommen, dann kam eine SMS kanonade, zum schuss selbstmord absichten, wie unsere Tochter im Himmel wird sich freuen usw.
    Ich habe dann ein schlechtes Gewissen bekommen, und bin nach Hause gefahren.Jetzt ist sie weg,keine ahnung wohin.Ich mache mir schon sorgen das sie sich etwas antut und weiß im Augenblick mal wieder nicht was tun.

    Eben habe ich oben stehenden Beitrag geschrieben.Anschliessend bin ich in unsere Schlafzimmer und ratet mal was ich gefunden habe? Eine Flasche Weißwein zu 2/3 geleert.
    Gerade sind weiter Hoffnungen geplatzt, geahnt habe ich es, es viel ihr einfach zu leicht.Aber jetzt hat mich der Anblick der Flasche in Ihrer Winterjacke umgehauen...Jetzt wüste ich gerne was ich tun soll? Tasche packen und in eine Pension? Mit ihr reden? oder den Kopf in die Toilettenspülung?Um Himmelswille was soll ich jetzt machen?

    Hallo an Alle,
    nun ja meine neue Liebe hat mich ehschon abgeschoben, natürlich und auch völlig zu recht weil wir beide verheiratet sind.
    In der Beziehung fühle ich mich wie ein Teenager.
    Ihr habt natürlich recht ich sehe mich jetzt jeden Tag mehr als Co-Alki.Aber sich neu zu sortieren fällt mir unheimlich schwer, und im Moment trauer ich den verloren Augenblicken mehr nach, als das ich mich für etwas neues interessiere.Ich weiß das klingt destruktiv und ist es natürlich auch.Aber was soll ich anderes sagen?
    Einen Therapeuten zufinden, ist viel schwerer als ich dachte.Ich habe zu erst mich durch die Gelbenseiten gequält, und anschliessend die Diakonie angerufen und nach einen Therapeuten gefragt der Suchterfahrung hat.
    Es gibt natürlich keinen in einem Umkreis von mehr als 50 km.Prima!
    Soviel zur schnellen hilfe.Weiterhin zweifel ich ob mir so einer eh helfen kann? Er macht weder meine Tochter lebendig noch bringt er meine Frau von der Flasche ab. Also was soll`s.

    Hallo Ette,
    ja du hast wohl recht wut und Frust, auf die ganze Situation, auf Gott und die Welt, wobei man den Anteil an selbstmitleid nicht unterschätzen sollte.
    In der letzten Zeit jammer ich mir ehrlich einen zurecht.Das es schon nicht mehr feierlich ist.
    Die Probleme stehen einfach 10 cm über meinem Kopf, undden Kopf hoch zukriegen fällt mir zur zeit ganz schön schwer.
    Du hast auch recht die Liebe fragt nicht wann es einem am besten paßt,und irgendwie ist es eine verlagerung der eigenen Sehnsüchte.
    Aber es ist das eine die Situation zu erkenne und das andere danch zu handeln.

    Hallo du nimmst ihn noch ganz schön in Schutz, das habe ich am Anfang auch gemacht.Für jeden Rausch gab es die passende Entschuldigung.
    Mach das nicht, das ist so der Bestenb Weg in die Co Abhängigkeit.Lies dir mal die anderen Beträge durch, alle die wir hier sind habe den gleichen Weg.Alle habe wir gesagt das wird schon, ertrinkt ja nur weil...
    Du wirst verarscht wo du dabei bist.Der Trinker kennt nur ein Thema: Alk!
    Darum dreht sich sein gazer Tages ablauf.Denkst du wirklich, er kann so leicht aufhören? So einfach von heute auf Morgen? Warum hat er dann den Stoff vor dir versteckt? Warum trinkt er dann wenn er alleine ist?

    Hallo Artfreckel,
    meine Frau säuft schon seit min.15 Jahren,.Wie oft sie mir in gleichen Wortlaut geschworen und versprochen hat,es genau so wie dein Freund zu machen.Kann ich nicht zählen.
    Ich habe ihr Jahrelang geglaubt obwohll meine Mutter auch getrunken hat, war ich so naiv, und leicht zu belügen das ich mir heute noch an den Kopf fasse wenn ich daran denke.
    Mein Rat, sei vorsichtig und mistrauisch.
    ich habe im Moment die gleiche geschichte mit meiner Frau, sie trinkt seit 3 Tagen nichts,-sagt sie.Ich glaube ihr zur Zeit weil ich mir einbilde ich kann ihr jedes Promill von der Stirn ablesen.
    Ich hoffe für uns beide das wir nicht verarscht werden, und wenn doch, dann die Power, konsequent dagegen zuhalten.

    Hallo an alle,

    - siehe da seit drei Tage trinkt sie nichts,und es scheint Ihr ganz gut zugehen.Aber ich traue dem Frieden nicht.Vor allen bin ich mir nicht mehr sicher ob sie wirklich nichts trinkt. Oder aber ich rechne damit das sie wieder trinkt.
    Ja. ja, wir Co-alkis habe den Alk wirklich im Kopf.Selbst wenn er einem nicht permanent um die Ohren weht, denkt man unentwegt daran.

    Letzte Nacht habe ich wieder von meiner gestorbenen Tochter Sarah geträumt.Ich sage euch das ist ein emozionaler Ausnahme zustand.
    Einmal trauer ich immer noch um mein Kind, zum anderen glotz ich die Mutter mit Adleraugen an, ob es irgend einen Beweißdafür gibt das sie wieder trinkt.Man, man. Ich traue mir schon selber nicht mehr.
    Ich hatte eine Zeit davon geträumt das wir es mit einem Kind noch mal versuchen sollten.Aber nach dem sie schon in der letzten Schangerschaft getrunken hat.Hatte ich immer Angst das es wieder schief gehen würde.

    Also einer seits wünsche ich mir von ganzen Herzen ein Kind, habe aber Angst, dass die Mutter wieder trinkt, so dass der Rest von meinem Dasein sich um weitere Sorgen um den Alk beherrscht wird.Anderer seits wenn ich Unsere Chancen auf ein glükliches Leben ohne Alk einschätzen muß.Kann man nicht gerade von einer positiven Zukunftsprognose aus gehen. Obwohl sie gerade eine "trockene Phse hat"
    Zu allen überfluss habe ich mich auch noch in einen Verheiratete Frau verliebt, die natürlich wie könnte es anders sein zwei Kinder hat.
    Wenn ich alle mich zur Zeit beherrschenden Problem auf listen würde, müßte ich drei Tage schreiben.

    Man jedesmal wenn ich die Leine anziehe, und ihr Feuer gebe, schafft sie es immer wieder mich ein zu lullen.Ich bin der grösste Idiot, den es gibt.
    Erst trinkt sie einen Tagnicht dann sagt sie siehst du ich weiß garnicht was du hast? Ich trinke doch gar nichts mehr. ich der Idiot verzeiht ihr, und wartet auf den nächsten Hieb. Prima! Manchmal denke ich, ich bin der gestörte,sehe alles viel zu schlimm.Mache aus einer Mücke einen Elefanten. Ich bin ein Idiot!