Beiträge von Tabaluga

    Hallo Eveline,
    das Thema, an dem Du gerade arbeitest, geht mir nahe.

    Irgendwann habe ich angefangen, nicht mehr zu warten und traurig und sauer zu sein, dass es keine Gemeinsamkeiten gibt.
    Ich habe angefangen, meinen Alltag zu ändern, allein. Es gab hin und wieder eine Frage, aber nicht mehr.
    Ich bin raus gegangen, habe Besuche gemacht oder eingeladen.
    Ich habe für mich gesorgt.
    Es war nicht einfach, den Partner zu lassen und sich "neutral" zu verhalten.
    Und wenn dem Partner etwas daran liegt, wird er merken, dass der andere plötzlich im Alleingang für sich Sorge trägt und schauen, dass es wieder Gemeinsamkeiten gibt.
    Kannst Du Dir vorstellen, mit jemand anderem raus zu gehen und die Situation ein wenig so stehen zu lassen.....oder selbst einladen.
    Mir hat es gut getan, etwas zu unternehmen und nicht nur das Gedankenkarussell fahren zu lassen.
    Erzwingen kann man "Gemeinsamkeiten" und gemeinsame Unternehmungen nicht. Aber ich kann selbst dafür Sorge tragen, dass es mir gut geht, obwohl der Partner meinen Wünschen nicht entgegenkommt.

    Ist nicht einfach....für mich auch nicht.
    Ein Beispiel:
    Mein Mann macht gerne ein Mittagsschläfchen. Obwohl er sagt, dass er nicht sooo lange schläft und wir dann noch etwas unternehmen können, "verschläft" er die Zeit.
    Gestern, als er sagte, er geht ein wenig Schlummern, habe ich nicht darauf gewartet, dass ich meinem Unmut irgendwann kundtun kann, weil er nicht rechtzeitig wach war, sondern bin zu einer Bekannten gefahren....

    Für mich war es okay.

    Ich wünsche Dir gute Gedanken und Geduld und schöne Zeiten, in denen Du nicht so viel grübeln musst

    Liebe Grüße
    Tabaluga

    Sternchen, ich "darf nicht trinken" und es dennoch tun und dann die Kontrolle verlieren sind Kennzeichen der Alkoholsucht.

    Wenn es so einfach wäre, mit dem trinken aufzuhören....ist es aber nicht.

    Es geht darum, sich Hilfe zu suchen und zu einem "Ich möchte nicht mehr trinken" zu kommen.
    Aber bis ich da angekommen bin, ist einige Zeit vergangen.
    Wie wäre es mit einer Suchtberatung?

    Lieben Gruß
    Tabaluga

    Guten Abend Wiederleben und ein herzliches Willkommen auch von mir!

    Ja, den ersten Schritt in die richtige Richtung hast Du getan. Du hast Dir eingestanden, in einem Teufelskreis zu sein.
    Könntest Du Dir vorstellen, eine Suchberatung auf zu suchen oder, wie Annika schon schrieb, Dich Deinem Hausarzt gegenüber zu öffnen?

    Das wäre ein möglicher wichtiger Schritt "2" in die richtige Richtung.
    Wenn Du schon Anzeichen Deines Alkoholkonsums bemerkst, solltest Du nicht lange warten mit Deinem zweiten Schritt....wie wärs mit Morgen?

    Lieben Gruß
    Tabaluga,
    die ihr Leben in der Trockenheit wieder gefunden hat :wink:

    Hallo Sternchen!
    Bei mir hat es viel länger gedauert, bis ich erkannt habe, dass ich alkoholkrank bin.
    Du hast wichtige Schritte unternommen. Gut so!

    Bleibe bei der Richtung auf Deinem Weg!

    Mutmachende Grüße
    Tabaluga

    Hallo und Willkommen von auch von mir!

    Dein Name stört mich ein wenig, muss ich ehrlich zugeben :oops:

    Und die Überschrift! Kein Mensch ist ein "Hoffnungsloser Fall".
    Du gibts Dich ja nicht auf, sondern möchtest eine Therapie machen.

    Ob Dein Ziel, Berufsspieler zu werden, so das Richtige ist, mag ich jetzt nicht beurteilen. Da kenne ich mich nicht mit aus.
    Mein Gedanke dazu war eben nur dazu, das Du mir nicht von einer Sucht in die nächste fällst :wink:

    Lieben Gruß und gutes Gelingen
    Tabaluga

    Hallo Vivienne!
    Meine Gedanken gerade zu Deinen Zeilen:
    ...eigentlich..... :?:

    Sehr schwammig.....


    ...wahrscheinlich :?:

    Nein, nicht wahrscheinlich!
    Sie werden Dich ernst nehmen!

    Gut Vivienne. Geh zuerst zum Therapeuten, ein Schritt nach dem anderen. Den Termin hast Du ja schon.

    Ich habe damals bei meiner Therapie nicht deutlich gesagt, dass ich Alkoholkrank bin....hat mich viel Zeit gekostet. Leider.

    Ein Schritt nach dem anderen, aber Schritte gehen.
    Und wenn Du bei dem Therapeuten nicht über Sucht und Alkohol reden kannst, gehst Du Deinen nächsten Schritt:
    Zur Suchtberatung.
    Du bist auf dem Weg....
    Liebe Grüße
    Tabaluga

    Guten Morgen Vivienne!

    Aufstehen ist eine gute Idee!
    Und Sport sicher auch. Mir hilft Bewegung sehr, "Stress", oder besser ist das Wort "Anspannung" abzubauen.

    Meine Frage hast Du leider nicht beantwortet, oder nur indirekt..... :roll:
    Informationen einholen ist nicht "Termin" machen.
    Verschenke nicht zuviel Zeit. Eine Suchberatung gibt es bestimmt ganz in Deiner Nähe. Es kostet Überwindung, dort hin zu gehen. Aber die sind sicher nett und können dir umgehend helfen.
    Und vielleicht fühlst Du Dich dann ein wenig erleichtert?!

    Mutmachende Grüße
    Tabaluga

    Hallo Ihea!
    Herzlich Willkommen hier!

    Als ich es meiner Freundin erzählt habe, dass ich Alkoholikerin bin, war sie sehr überrascht :roll: und ich sehr erleichtert! :)

    Nur habe ich sie die letzte Zeit meines Trinkens immer seltener und seltener gesehen, deswegen ist es ihr nicht aufgefallen!
    Und heute sehen wir uns wieder regelmäßig :D

    Bleib auf Deinem Weg!
    Liebe Grüße
    Tabaluga

    Hallo Andreas!
    Du möchtest nicht mehr trinken.
    Die Entscheidung triffst Du für Dich, nicht für mich :wink:

    Und nun..hast Du eine Vorstellung von Deinem nächsten Schritt, den Du gehen möchtest, um es zu schaffen, was Du möchtest?

    Auf Antwort wartende Grüße
    Tabaluga

    Hallo Andreas!
    Die Folgen alleine anzuschauen hat mir nicht gereicht...
    Ich habe plötzlich Angst davor bekommen, der versperrte Weg führt in den Tod und die Angst wurde so groß, das ich die Entscheidung getroffen habe:
    Die Entscheidung für das Leben, gegen das Funktionieren...
    Meine Entscheidung für ein Leben ohne Alkohol!
    Und ich hatte keine Ahnung, wie das geht!
    Das habe ich hier gelernt, hier im Forum, Schritt für Schritt!
    Aber die Entscheidung hat mir hier niemand abgenommen, nicht abnehmen können.
    Du verantwortest Dein Leben!

    Ich wünsche Dir, dass Du Dir Zeit nehmen kannst, über die Entscheidung für Dein Leben nach zu denken und die Verantwortung dafür zu übernehmen, das Du Dein Leben nicht weg wirfst, sondern ihm die Hand gibst!

    Und um dem Leben die Hand zu geben, musste ich den Alkohol loslassen!

    Tabaluga,
    die denkt, dass Du in der Lage bist, Entscheidungen zu treffen, aber vielleicht gar keine Treffen willst :roll:

    Lieber Andreas!
    Beim Lesen Deiner Beiträge kamen so viele Erinnerungen....
    ich habe mich gewunden, mir vieles schön geredet, verharmlost, mich versteckt, mir Dinge eingeredet, mir vieles vorgenommen, aufgeben wollen, mich in Selbstmitleid gebadet, Ausreden gesucht und gefunden, bin immer wieder vor einem Wendepunkt in meinem Leben umgekehrt, weil es zu schwierig schien, zu anstrengend, ausweglos, umgekehrt und in die für mich falsche Richtung gelaufen.

    Die Wegkreuzungen wurden immer seltener, mir ging es schlechter, es wurde immer schlimmer....und auf diesem dunklen Weg bekam ich auf einmal große Angst!
    Der Weg zurück war versperrt!
    Einsicht, es nicht alleine zu schaffen.
    Ich musste die letzte Kraft nehmen und um Hilfe bitten.
    Und einen anderen Weg einschlagen. Einen völlig anderen, mir unbekannten, mir Angst machenden, auf „fremde“ Menschen vertrauenden...

    Es gab kein „vielleicht“, „eventuell“, „versuchen“, „überlegen“!

    Ich habe eine Entscheidung treffen müssen und die Hilfe angenommen.
    Und es gibt seit dem kein einziges Heute, das ich bereue!
    Ich lebe wieder!

    Jedem kann geholfen werden, auch Dir!
    Aber die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.

    Ich wünsche Dir, dass Du eine Entscheidung für das Leben treffen kannst!
    Du bist nicht allein!

    Grüße
    Tabaluga

    Hallo eveline!
    Dann wünsche ich Dir, dass der Rest des Tages auch noch gut war und Du nicht nur in Deiner Wohnung aufgeräumt und sauber gemacht hast, sondern auch in Deinem "Inneren" etwas sortieren konntest!
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Tabaluga

    Hallo Nova!
    Schön, dass Du hierher gefunden hast.
    Ich habe mir gerade vorgestellt, dass ich die Ernsthaftigkeit meiner Alkoholsucht schon so früh gesehen hätte.....viele Jahre habe ich verloren!

    Deswegen wünsche ich Dir, dass Du das "vielleicht" aus Deinem letzten Satz in Deinen Vorstellungszeilen streichst :wink:

    Liebe Grüße
    Tabaluga,
    bei der es in dem Punkt kein "vielleicht" mehr gibt