Jeder Mensch ist wertvoll!
Tabaluga,
die lange gebraucht hat, dass für sich anzunehmen
Beiträge von Tabaluga
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Hallo Paula!
Als ich aufgehört habe, so zu sein, wie andere mich haben möchte und wie ich sein will, habe ich zu mir selbst finden können.
Du schreibst, dass Du "eigentlich" mehr Zeit für Dich haben möchtest, es Dir aber finanziell nicht leisten kannst.....
Was heißt das eigentlich? Möchtest Du oder nicht?
Und was hat das mit Geld zu tun?
Ich kann auch Dinge ganz für mich alleine tun, einfach weil es mir Spass macht und ich es gerne mache, die gar nichts oder nicht viel kosten.Und die Zufriedenheit, die sich nach einer Anstrengung einstellt, war bei mir nur von kurzer Dauer. Ich bin etwas hinterher gejagt, das nicht zu erreichen war: Wertschätzung und Achtung meiner Selbst, ich wollte es mir "verdienen"...immer höhere Leistungen, immer besser....aber der Erfolg blieb aus und auch die Zufreidenheit.
Ich bin einfach wertvoll, weil ich da bin und weil Gott mich für wertvoll hält!
Ich brauche nichts dafür leisten....Ich wünsche Dir, dass Du Dich so magst, wie Du bist!
Liebe Grüße
Tabaluga,
die Dich hier herzlich Willkommen heißt -
Hallo HD!
Schön, dass Du hier her gefunden hast!
Du hast noch einige Zeit, um Dich auf das Leben außerhalb der Reha vorzubereiten. Und wenn Du wieder zu Hause bist, wirst Du Begleitung finden. Deine Freundin, eventuell eine SHG, ambulante Therapie...Eine interessante Signatur hast Du!

Liebe Grüße
Tabaluga -
Hallo Eveline!
Keinen Alkohol mehr!
Wünsche Dir, dass dies an erster Stelle stehen bleibt!
Kraft und Durchhaltevermögen schickende Grüße
Tabaluga -
Hallo Caruso!
Ich habe Stunden gezählt, Tage und Heute, Wochen und Monate...nun sind es über sieben Monate.
Ich zähle die Tage nicht mehr...aber mein Heute zählt noch!
Und wenn es brenzlig wurde im Kopf, schaute ich auf den Kalender und habe mir vor Augen geführt, wieviel Heute ich in den Wind schicke, wenn ich nun das erste Glas nicht stehen lasse....es sind Sekunden, in denen ich im Forum gelandet bin und dadurch das erste Glas stehn blieb!
Und auch wenn ich nicht mehr täglich auf mein Heute schaue, ist es doch präsent, weil es zu meinem Leben gehört, heute das erste Glas stehen zu lassen, und immer nur Heute, mein ganzes Leben lang!
Und ohne dieses Heute, die Wachsamkeit nie zu vergessen, würde ich mein Leben aufs Spiel setzten.
Und das möchte ich nie mehr, weil es mir gut geht, obwohl nicht alles gut ist!
Und warum ist das so? Weil ich mein Heute geschafft habe!
Liebe Grüße und uns allen gute 24 Stunden und Menschen um uns herum, die uns bei unserem Heute zur Seite stehen
Tabaluga,
die glücklich ist, hier zu sein
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Hallo Teufelchen!
Ich danke Dir für diesen Beitrag!
Er hat mir gezeigt, das Schwarz-Weiß-Denken durchaus eine positive Eigenschaft ist!Das Leben hat "Grauschattierungen", die ich schwer erkennen kann.
Mit Sehen der vielen verschiedenen Facetten des Lebens geht es mir besser und ich kann mich in Gelassenheit und Geduld üben.
Ich kann Glück empfinden und Zufriedenheit.Aber zum Thema Alkohol gibt es ab einem gewissenen Punkt keine Grauschattierung mehr!
Sobald die Erkenntnis kommt, Alkoholkrank zu sein, bist es nur noch die Entscheidung "Weiß" für das Leben!
Jeder Grauton wäre für mich ein "Selbstbetrug" und der Weg in das Schwarz hinein, was Sterben bedeutet.Komisch, dass es mir nicht so schwer gefallen ist, in anderen Dingen Schwarz - Weiß zu denken, ich mir aber in Bezug auf meine Alkoholkrankheit "Grau-Töne" ausgemalt habe....
Zum Glück habe ich es rechtzeitig geschafft.....danke Euch allen!Tabaluga
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Hallo chiara!
Wollte Dir nur schreiben, dass ich auch an Dich denke!Damit Du lesen kannst, wie viele Menschen in Gedanken bei Dir sind.
Wünsche Dir trockene Sekunden, Minuten und gute 24 Stunden!Liebe Grüße
Tabaluga -
Hallo Daniela und Willkommen!
Dann wünsche ich Dir ein "frisches Erwachen" Morgen früh und einen guten Wochenstart!
Gute 24 Stunden!
Gruß
Tabaluga -
Hallo Lilly!
Da stand ja "Saufdruck" und nicht "Rück....", nee, ich schreibs gar nicht aus!
Das mit dem "zu wenig getrunken" kann ich für mich auch bestätigen.
Ich trinke, seit dem ich nicht mehr trinke (na das liest sich ja komisch
), viel mehr!
Tee, auch wenn es draußen Sommer ist, weil warmes unheimlich beruhigend auf mich wirkt und Literweise Sprudel.Ich merke, dass ich kaum noch an Alkohol denke, wenn ich gut für mich sorge, dass heißt ausreichend und gesund esse und genügend Flüssigkeit zu mir nehme, mich bewege und Herausforderungen sofort begegne, anstatt sei auf die lange Bank zu schieben.
Nun bin ich ja nun schon so lange trocken, um es in Monaten zählen zu können, jedoch nicht in Jahren....aber diese Gedanken kommen ab und an.. es hat sich so festgesetzt, dass ich damit leben muss und nie aufhören möchte, wachsam zu sein für die Momente, in denen das alte Muster an die Oberfläsche kommt und alte Gedanken in den Kopf schießen. Ich für mich glaube nicht, dass ich diesen Teil in meinem Leben komplett streichen kann und somit auch nicht die Gedanken, die ab und an schon mal auftauchen. Aber die kommen unbewusst und gehören zu dem abgeschlossenen Teil in meinem Leben, nicht zu meinem neuen Weg!
Da ich gar keinen Alkohol trinken möchte und ihn nicht brauche, beunruhigen mich diese Gedanken nicht mehr . Ich gebe ihnen nicht nach und sie verschwinden dahin, wo sie hin gehören!
Wachsam bleibe ich dennoch!Du ja auch!
Ich hoffe, es erschreckt Dich nicht allzu sehr, was Du gedacht hast?
Es ist eben jeder nur eine Armlänge vom ersten Glas entfernt...egal wie lange trocken.
Lieben Gruß
Tabaluga -
Hallo Marta,
und herzlich Willkommen hier im Forum!
Dein Entschluss ist ein sehr guter!Schließe mich Schorni an. Vielleicht magst Du ein wenig mehr über Dich schreiben?
Tabaluga
Alkoholikerin
sechs Monate trocken -
Danke für Eure Beiträge!
@ Karsten
mir gehts nicht so dolle im Moment, hat aber nichts damit zu tun, dass ich nicht mehr rauche.....Meinem "Nichtrauchen" geht es gut!
Habe nicht viel zugenommen, so zwei Kilo....trotz Schokolade.Aber bitte keinen zu großen Ehrgeiz....keinen Alkohol zu trinken hat oberste Priorität!
Euch gute 24 Stunden!
Tabaluga -
Hallo Ihr Raucher, nichtrauchende Raucher und Nichtraucher!
Nun bin ich fast zwei Monate rauchfrei.
Ich möchte an dieser Stelle allen Mut machen, die aufhören möchten!
Die Motivation gehört dazu....
Es ist nicht einfach, aber zu schaffen.
Es ist anders, als abstinent vom Alkohol zu leben, aber ich konnte vieles brauchen, was ich für das "trocken" werden gelernt habe.
Ich bin nicht so eine nichtrauchende Raucherin, die anderen die Zigarette "madig" macht.
Ich kann mich mit Rauchern umgeben.....
Ich habe nicht viel zugenommen (das war eine der Ängste, obwohl ich ruhig ein paar Kilo mehr vertragen kann....)
Dadurch, dass die Kalorien vom Alk wegfallen kann ich ruhig die Schokolade essen, ohne zuzunehmen
Es sind Muster, die sich eingefahren haben. Muster, dass ich getrunken habe und geraucht. Muster, die zur Sucht geworden sind......
Es ist ein großes Stück Freiheit für mich, abstinent und rauchfrei zu leben.
Es ist ein großes Stück Arbeit, meinen Weg weiter zu gehen und diese Freiheit zu schützen und darauf auf zu passen.
Es ist anstrengend, die "Lücke" (mir fällt im Moment kein anderes Wort dafür ein) gesund zu füllen, die entstanden ist.
Es ist aber auch spannend, die Situationen anders zu meistern als bisher, die Muster zu ändern.
Es macht selbstbewusst und ich fühle mich stark, obwohl mich die Wellen schon einmal packen und herumwirbeln!Es ist zu schaffen!
Tabaluga -
Bei mir haben beide Eltern getrunken und tun es auch heute noch!
Meine Mutter trinkt mehr als mein Vater, dennoch würde ich beide als "Alkoholkrank" bezeichnen.
Jetzt könnte ich sagen, es waren die Gene, die mich haben zur Alkoholikerin werden lassen. Ich denke, das wäre für mich zu einfach.
Bei uns war es immer so, dass Probleme nicht gelöst wurden, sondern runtergespült.
Schon ganz früh bekam ich, wenn ich ein Problem äußerte, die Antwort, ich solle erst mal eins trinken....
Und so "vertiefte" sich dieses Muster und das Muster wurde zum Selbstläufer und das Muster wurde zum größten Problem...Es dauerte sehr lange, die zu sehen und noch einmal ganz lange, etwas dagegen zu tun.......
LG
Tabaluga -
Hallo Mayra!
Auch ich möchte Dich, wenn auch verspätet, hier bei uns Willkommen heißen!Habe gerade gelesen, was Du geschrieben hast.
Bei einem Satz bin ich etwas länger hängen geblieben:
„Bin ja nicht gläubig, insofern fällt alles, was mit Kirche zu tun hat, weg.“Da bin ich anderer Meinung.
Und weißt Du warum?
Erst einmal glaubt jeder Mensch an irgendetwas...und zweitens:
Selbst wenn Du sagst, Du bist nicht gläubig, fällt Gott dennoch nicht „weg“, auch für Dich nicht!
Und für Gott ist niemand, kein einziger Mensch, ein hoffnungsloser Fall!
Auch Du nicht!
Ich kann nicht anders, als auch über meinen Glauben zu schreiben, er gehört zu mir.
Ich wünsche Dir, dass Du an Dich glaubst und Deinen angefangenen Weg weiter gehst!
Ich denke, keiner hier ist ohne zu stolpern seinen Weg gegangen, wichtig ist, sofort wieder aufzustehen, wenn man fällt....Auch Du wirst Deinen Weg gehen. Du schaffst es, glaub an Dich!
Ich glaube auch an Dich!Tabaluga,
eine „nicht“ perfekte Mama,
Alkoholikerin und seit noch nicht allzu langer Zeit „trocken“ -
Hallo Annika!
Nachträglich, herzlichen Glückwunsch zu Deinen sechs Monaten in Freiheit!
Und ein großes "Danke", dass Du hier bist!Habe schon an anderen Stellen an Dich gedacht und mit Dir in Gedanken ein leckeres Stück Kuchen gegessen, dennoch möchte ich mich hier in die Gratulantenschar noch einreihen!
Liebe Grüße und ich freu mich schon auf die riesen Torte zum "Einjährigen"
Tabaluga,
die an Dich und Deinen weiteren Weg in Freiheit glaubt! -
Hallo Lilly,
nee, schreibst kein wirres Zeug!Bei mir ist es irgendwie umgedreht....mit dem Alk und benebelt war mir vieles "egal", jetzt sehr ich sehr klar, sehe, was mich stört, was ich die ganzen Jahre verdrängt habe, fange an, Dinge ändern zu wollen und werde doch ein wenig "ungemütlich" und "unbequem" für mich und meine Mitmenschen....frech, eine Rebellin.....

Ich finds grad nicht so einfach....aber nie und nimmer ein Grund zu trinken!
Da muss ich jetzt durch! Jawoll!Manches ist wirklich unnötige Energieverschwendung....muss ich mal bei mir suchen, wo ich meine Energie "verschwende" und sie besser anlegen könnte!
Dir einen schönen Gruß -
Hallo Lilly!
Ist sehr traurig mit Deinem Bekannten....
und die Entäuschung über die Äußerungen Deiner Mutter sind verständlich.Wir können Menschen nicht ändern oder sie zum Verstehen bringen...es als "gegeben" hinzunehmen ist vielleicht manchmal besser, dann müsssen wir uns nicht immer wieder erneut darüber ärgern...
ist aber nicht so einfach.Tröstende Grüße
Tabaluga -
Na gut, dann schreib ich....
Hallo Sophia,
ich habe ADS und nehme ein Medikament.
Wurde deswegen auch schon als Drogenabhängige betitelt
Menschen, bei denen ADS früh erkannt und behandelt wird, mit Medis oder ohne, geraten seltener in eine Sucht als Menschen, bei denen es nicht oder sehr spät behandelt wird.
Ich schiebe meine Alkoholabhängigkeit nicht nur auf ADS zurück....
Ich bin nicht abhängig von diesem Medikament, nehme seit Jahren die gleiche Dosierung...
Es erleichtert mir meinen Alltag und ich fühle mich nicht mehr sooo "behindert" in meinen täglichen Dingen.
Es ist für mich wie die "Brille", wenn jemand schlecht sieht oder das Insulin bei einem Diabetiker.
Ich habe auf ADS Prozente beim Versorgungsamt bekommen.
Es gibt eben Menschen, bei denen es nicht ganz ohne Medis geht....
LG
Tabaluga -
Hallo Lilly,
ja, die zeit ohne Alkohol ist intensiver. Ich möchte auch nie wieder in den Nebel zurück.
Dennoch schaue ich doch über die Schulter und schiele nach hinten.....
Und immer wenn ich denke, dass ich nun stabil bin, gerate ich wieder in einen Strudel....warum ist das nur so?
Ich frage mich, ob es mit der Sucht zu tun hat und ob es anderen ähnlich geht?
Fragende Grüße
Tabaluga -
Danke Dir Lilly!
Ja, mein Leben hat erst angefangen, als ich mit dem Alkohol aufgehört habe....Ein Satz bleibt bei mir ganz besonders hängen:
Die verlorenen Lebenszeit durch die Abhängigkeit!
Die habe ich letzte Woche mit etlichen Tränen "betrauert", nun losgelassen und jetzt schaue ich auf die Zeit ohne Abhängigkeit, die noch vor mir liegt!
Herzlichen Glückwunsch zu Deinen vier Jahren in Freiheit!
Liebe Grüße
Tabaluga