Hallo!
Der Gedanke, nun am liebsten zu trinken, weil ich die Situation anders nicht bewältigen kann, ist für mich saufdruck.
Und für mich spielt es da keine Rolle, wie weit die Flasche oder das nächste Glas entfernt ist.
Ich bin sicher eine Problemtrinkerin. Wenn es mir gut geht, können die Leute um mich herum trinken, das Glas ist ganz nah, aber ích empfinde keinen saufdruck.
Und wenn es mir mies geht, ich keine Lösung parat habe und hilflos bin, kein Alk in der Nähe, ist der saufdruck da!
Es hat für mich nicht so viel damit zu tun, ob mir andere Leute einen "Vortrinken".
Da ist sicher jeder anders....
Und wieso findest Du, dass meine Denkweise falsch ist?
Ich muss mir halt überlegen, was ich in den schwierigen Situationen, in denen ich am liebsten trinken würde, anderes tun kann, um die Situation ohne Alk zu meistern, zu überstehen, weil ich Alk nicht mehr als "Probblemlöser" einsetzen möchte.
Schön, wenn Du noch keinen Saufdruck verspürt hast, da werde ich sofort neidisch drauf!
Ich kenne dieses Gefühl jedenfalls aus der Vergangenheit, und es ist kein schönes Gefühl. Vor allem wenn man dann hilflos ist und keine andere Möglichkeit aus dem Druck sieht, außer zu trinken.
Ich würde gerne genug für mich sorgen, aber mit meinen Kidds ist das oftmals sehr schwierig.
Nun gut, muss und kann jetzt nicht jeder verstehen.
Ich sehe die Warnung, aber wenn das Umfeld die Grenzen nicht akzeptiert , ist es recht schwierig...
Ist aber ein anders Thema...
LG
Tabaluga