Beiträge von Tabaluga

    Hallo Jana!
    Herzlich Willkommen auch von mir!
    Schön, dass Du hier her gefunden hast! :D

    Deine Geschichte kommt mir ein wenig bekannt vor... :wink:

    Mein größtes Problem war nicht das "Trinken", sondern ich. :roll:
    Und ich musste lernen, nicht das "Trinken" in den Griff zu bekommen, sondern mich selbst kennen zu lernen, um mit dem "Trinken" aufhören zu können.
    Die Probleme in meiner Ehe ließen sich mit Alkohol nicht lösen, aber ohne geht es Schritt für Schritt aufwärts!

    Auch Du kannst es schaffen!
    Schritt für Schritt....
    Liebe Grüße
    Tabaluga
    Alkoholikerin
    und gemeinsam mit ihrem Mann seit 42 Tagen "trocken"

    Hallo Jenny!
    Schön, von Dir zu lesen!
    Im Moment der "Krise" kann ich schlecht sehen, wozu das nun dienen soll. Aber oft ist es so, dass ich gerade dadurch irgendetwas Wichtiges gelernt habe!
    Bin dann wiedder einen Schritt weiter.
    Es macht mir großen Mut, Deine Fortschritte zu lesen!
    Liebe Grüße
    Tablaluga
    Alkoholikerin

    Hallo Ebbi!
    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier! :D
    Lass dir die Zeit, die Du brauchst, um "alles" los zu werden!
    Ich hatte auch Angst und habe mich geschämt....aber es tut gut, sich alles von der Seele zu schreiben und Menschen gefunden zu haben, die mir helfen!
    Mutmachende Grüße :D
    Tabaluga
    Alkoholikerin
    seit über einem Monat trocken

    Hallo!
    Wow, ihr seid wirklich fleißig!
    Danke Euch allen!

    Mein Wille, abstinent zu Leben, ist so groß wie sonst noch nie ein Wille von mir in meinem Leben.
    Der Wunsch zu leben ist daran fest gekoppelt!
    Ja, bei Saufdruck ablenken, es funktioniert.
    Schauen, das die Gedanken nicht größer werden, am Besten im Keim ersticken.
    Dafür muss ich gut auf mich acht geben.
    Ich merke, dass es dann schnell vorbei geht.
    Und das es von Tag zu Tag besser wird und weniger! :D
    Ja, es gibt auch immer wieder Tiefen. Es gibt Tage, wo es schlimmer ist und Tage, wo es mir wenig ausmacht.
    Aber so lange ich nicht leichtsinnig bin und nicht den Gedanken habe, es nun überstanden zu haben, werde ich wachsam sein!
    Und "überstanden" werde ich das nie mehr in meinem Leben haben!
    Deswegen soll die Achtsamkeit mein Leben genauso begleiten wie die Gewissheit, Alkoholikerin zu sein!
    Tabaluga

    Hallo Catwoman,
    bei mir war es so:
    Ich habe mir eine Überweisung vom Hausarzt geholt, nach dem ich einen Therapeuten gefunden hatte.
    Entweder kennt man einen Therapeuten oder kann sich eine Liste bei der Krankenkasse holen. Die Therapeuten auf dieser Liste werden auch von der Kasse übernommen, ansonsten muss man nachfragen.
    Der Therapeut beantragt dann die Kostenübernahme bei der Krankenkasse. Bei mir war es eine Langzeittherapie mit 53 Stunden, die ohne Probleme genehmigt wurde.
    Danach wurde gemeinsam entscheiden, ob eine Verlängerung nötig ist.
    Auch die nächsten 30 Stunden wurden genehmigt.
    Ich habe diese Stunden nicht mehr ganz in Anspruch genommen.

    Da es bei meiner Therapie damals aber nicht um meine Alkoholkrankheit ging, werde ích doch wieder einen Termin vereinbaren.
    Auch wenn ich vielleicht im Moment der Meinung bin, es nicht zu brauchen.
    Werde einfach ein offenes Gespräch führen.
    Und eine Zurüstung ist nie verkehrt und ich bin der Meinung, dass ich mir alle Hilfe holen sollte, die mir hilft, mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
    Hoffe, Deine Fragen beantwortet zu haben.
    Liebe Grüße
    Tabaluga

    Hallo Jenny!
    Bei mir wurde Unterzucker ( Hypoglykämie) festgestellt. Ich habe aber keine Diabetis. Teilweise hatte ich den Unterzucker nach dem Essen.
    Und wenn der Zuckerspiegel tief ist, bekomme ich Heißhunger.
    Mir wird komisch und teilweise bekomme ich Kopfschmerzen.

    Seit dem ich keinen Alkohol mehr trinke, esse ich auch mehr Süßes.

    Die Ursache vom Unterzucker konnte nicht festgestellt werden, trotz Zucker- und Hungertest.
    Habe nun ein eigenes Messgerät und soll im Notfall ins Krankenhaus.
    Der wird aber nicht eintreffen, wenn ich auf mich achtgebe und sofort esse oder Saft trinke.
    Ist Du abends etwas Süßes?
    Wenn man Süßes ist steigt der Zuckerspiegel steil nach oben und fällt genauso schnell wieder ab. Da habe ich nach kurzer Zeit wieder das Gefühl, essen zu müssen.
    Besser ist Vollkornbrot und Saft, da hält der Zuckerspiegel länger oben.
    Vielleicht achtest Du mal drauf, wie spät Du abends ist und was....
    Liebe Grüße
    Tabaluga

    Liebe Delphine!
    Schön, dass Du diese Entscheidung für Dich getroffen hast!

    Ich habe ein riesen Problem gehabt, als ich das erste Mal in die SHG ging. Hatte vorher ein Gespräch mit dem Leiter und wir haben uns dann draußen vor der Tür getroffen, damit ich nicht alleine rein gehen musste (hätte ich wahrscheinlich nicht geschafft und kehrt gemacht! :oops: )
    Ich habe mich auch die nächsten Treffen immer neben den Leiter gesetzt.
    Ich hatte Angst. Was sag ich denn nur, wen treffe ich dort?
    Auch vor drei Wochen, als ich nach einem Jahr wieder hin gehen wollte, habe ich mich vorher mit dem Leiter getroffen und hatte wieder riesen Bammel, obwoh ich die Leute kannte.
    Ich habe auch heute noch Hemmungen, wenn da jemand "Neues" sitzt.

    Wie Du siehst, auch mit Deiner Angst und den Hemmungen bist Du nicht allein.
    Nur den Schritt heute musst Du "allein" gehen. Aber wenn Du einmal da bist, bist Du nicht mehr allein! Und das tut bestimmt gut!
    Wünsche Dir von Herzen, dass Du es schaffst, dort hin zu gehen!
    Gott möge Dir die Angst ein wenig nehmen und Dich begleiten!
    Und dann bist Du nicht allein! :D
    Ich denk an Dich!
    Liebe Grüße
    Tabby

    Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum, gorrion! :)
    Ich zähle mich nicht zu den "Normalos" :wink: und finde Menschen und deren Geschichten bewegend und spannend.
    Oft wünsche ich mir, dass ich eine etwas langweiligere Geschichte hätte und auch von anderen hören würde.
    Deine scheint ja sehr "bewegt" zu sein!
    Wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen und Deiner Lebensgefährtin alles Gute
    Liebe Grüße
    Tabaluga

    Hallo Need Help,
    und herzlich Willkommen hier!
    Schön, dass Du hier hin gefunden hast! :D

    Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. Ja, auch ich muss das lernen.
    Ich bin Alkoholikerin. Und nur ich selbst kann für mich entscheiden, das erste Glas stehen zu lassen. Diese Entscheidung kann mir niemand abnehmen. Und niemand ist schuld daran, dass ich Alkoholikerin bin.
    Die Verantwortung dafür muss ich selbst übernehmen.

    Ich wünsche Dir, dass Du hier Antworten auf Deine Fragen bekommst und dass Du Dich von der Verantwotung für Deinen Vater befreien kannst, um Dein Leben zu leben!

    Liebe Grüße
    Tabaluga
    an ihrem 17 trockenen Tag

    Hallo phönix!
    Ein verspäteter Willkommensgruß auch von mir!
    Bin noch nicht so lange hier und "erst" den elften Tag trocken.
    Ich habe sehr positive Erfahrungen mit meinem Hausarzt gemacht, der mich auch begleitet hat.
    Eine Therapie werde ich demnächst anfangen...
    Bis dahin gilt jeden Tag ein neues trockenes Heute!
    Dir einen schönen Jahreswechsel und ein "angenehmes" Aufstehen Morgen früh :wink:
    Tabaluga

    Hallo!
    Der Gedanke, nun am liebsten zu trinken, weil ich die Situation anders nicht bewältigen kann, ist für mich saufdruck.
    Und für mich spielt es da keine Rolle, wie weit die Flasche oder das nächste Glas entfernt ist.
    Ich bin sicher eine Problemtrinkerin. Wenn es mir gut geht, können die Leute um mich herum trinken, das Glas ist ganz nah, aber ích empfinde keinen saufdruck.
    Und wenn es mir mies geht, ich keine Lösung parat habe und hilflos bin, kein Alk in der Nähe, ist der saufdruck da!
    Es hat für mich nicht so viel damit zu tun, ob mir andere Leute einen "Vortrinken".
    Da ist sicher jeder anders....
    Und wieso findest Du, dass meine Denkweise falsch ist?
    Ich muss mir halt überlegen, was ich in den schwierigen Situationen, in denen ich am liebsten trinken würde, anderes tun kann, um die Situation ohne Alk zu meistern, zu überstehen, weil ich Alk nicht mehr als "Probblemlöser" einsetzen möchte.
    Schön, wenn Du noch keinen Saufdruck verspürt hast, da werde ich sofort neidisch drauf! :wink:
    Ich kenne dieses Gefühl jedenfalls aus der Vergangenheit, und es ist kein schönes Gefühl. Vor allem wenn man dann hilflos ist und keine andere Möglichkeit aus dem Druck sieht, außer zu trinken.
    Ich würde gerne genug für mich sorgen, aber mit meinen Kidds ist das oftmals sehr schwierig.
    Nun gut, muss und kann jetzt nicht jeder verstehen.
    Ich sehe die Warnung, aber wenn das Umfeld die Grenzen nicht akzeptiert , ist es recht schwierig...
    Ist aber ein anders Thema...
    LG
    Tabaluga

    Hallo!
    Habe hier in der Rubrik geschaut und die Antwort auf meine Frage nicht entdeckt :oops:
    Unter professioneller Hilfe kann ich viel packen, aber mit dem Saufen aufhören muss ich dennoch allein!
    Das "trocken" bleiben macht weder die stationäre Entgiftung noch der Therapeuth, ich muss es selber wollen und auch selber tun!
    Außerdem hole ich mir ja Hilfe. Betreuung durch den Hausarzt, morgen in die SHG....
    Ich habe über zehn Jahre Therapie hinter mir und bräuchte nun eher eine Beratung, wie ich mit den alltäglichen Problemen im Zusammenhang mit meinem Alkoholproblem umgehe.
    Ich weiß, dass es ohne stationäre Entgiftung schwierig ist und die Statistiken wohl gegen einen Erfolg sprechen.
    Aber ich habe mich erstmal für diesen Weg entschieden, weil ich meine Gründe dafür habe. Und ich möchte es nicht nur "versuchen", sondern ich möchte es schaffen und werde nicht mehr trinken.
    Kritik von Euch ist okay, aber lasst mir meine Hoffnung, dass ich es auch so schaffe......
    Gut, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Aber darf ich Euch nicht nach Eurem Weg fragen?
    Warum wird meine Frage nicht verstanden?
    Ja, ich bin schon eine Weile hier.....
    Ich habe nichts erwartet....ich wollte halt nur Eure ganz eigenen Wege zum Überwinden solcher "Momente" wissen.....
    War meine Frage so kompliziert oder falsch?
    Ich weiß es nicht..... :?
    LG
    Tabaluga

    Hallo Zusammen!
    Die körperlichen Entzugssymtome sind bei mir unter anderem, das ich sehr unruhig werde und ganz kalt bekomme, vor allem an den Händen.
    Da ich ja nun weit reduziert habe, sind diese Symtome weniger.
    Das größere Problem nächste Woche, wenn der Tag X gekommen ist, an dem ich nicht mehr trinke, wird der Kopf sein.
    Überlege nun, was ich in einem Moment, in dem ich am liebsten zur Flasche greifen würde, anders tun kann als trinken.
    Mich würde interessieren, was ihr denn in so einem Moment macht, um die Situation ohne Alkohol zu schaffen.
    Gut, hier im Forum zu sein ist eine Möglichkeit.....
    Habe mir eben ein Buch bestellt zu dem Thema.
    Für Eure Antworten wäre ich Euch dankbar!
    Vielleicht kann ich was für mich davon nehmen, auch von Euren Erfahrungen, wie sich "Saufdruck" bemerkbar macht.
    Lieben Dank
    Tabaluga

    Danke!
    Aber ich schäme ich einfach so!
    Meine Kidds sind nicht mehr sooo klein. Pubertierendes Alter!
    Ich habe in der Zeit, in der mein Mann in weg war, so vieleProbleme gehabt, das mein Problem mit dem Alkohol Überhand genommen hat.
    Spiegeltrinker, es ist mir so unangenehm. Meine Kidds kriegen das mit, mein Mann auch. Und ich versage immer wieder!
    Ach, ist das blöd!
    Ich will es einfach nicht! Warum tue ich es trotzdem?
    Ich möchte mich am liebsten verbuddeln, habe selten Kontakt zur "Außenwelt", weil ich mich so schäme und denke, dass es mir auf der Stirn geschrieben steht!
    Ich mag einfach nicht mehr und weiß mir keine Hilfe....
    Weinende Grüße
    Tabaluga