Hallo zusammen,
Sabine :
Auch Dir ein kurzer Dank :D. Es freut mich natürlich, wenn meine Worte auf Anklang stoßen – insbesondere, wenn dies nicht nur die Form, sondern auch den Inhalt betrifft.
@all:
Und wieder ist ein Wochenende vorübergegangen. Versprach der Wetterbericht am Freitag noch apokalyptische Zustände, so zeigte sich der Sturm hier doch von seiner sanften Seite. Bei genauerer Betrachtung auch gar nicht so verwunderlich, denn Kyrill hat vor einem Jahr doch sehr effektive Fällarbeiten geleistet und so schnell wachsen Bäume dann nun auch nicht nach
.
In den letzten zwei, drei Tagen habe ich auch noch einmal ein wenig über mein Konsumverhalten (Alkohol und Drogen) und die daraus resultierenden Auswirkungen für mein Leben nachgedacht. Gerade auch die von mir schon mal beschriebene Zurückhaltung gegenüber anderen Menschen, die phasenweise in regelrechte Angst ausartet, kann ich zumindest zum Teil auch durch mein Konsumverhalten erklären. Ich sehe da zwar keinen auslösenden Charakter, aber dennoch eine ganz klare Unterbindung von notwendigen Kurskorrekturen in meiner Entwicklung. So kann ich diese Zurückhaltung / Schüchternheit grundsätzlich auch viel, viel weiter zurückverfolgen, aber eben auch erkennen, dass der Griff zur Flasche & Co. ein Ausdruck von Überforderung und auch Resignation bezüglich dieser Problematik war. Gerade im Bereich illegaler Drogen schafft man sich ja neue soziale Kontakte, die durch das gemeinsame ‚Geheimnis’ eine spezielle Bindung bieten. Der Oberflächlichkeit dieser Bindung bin ich mir allerdings erst bewusst geworden, als der Rausch zum primären Ziel meines Handelns geworden ist. Dumme Sache.
Na ja, das Verstehen dieser Entwicklung ist interessant, aber leider auch nur bedingt hilfreich: Es ist ja doch schon einige Zeit vergangen und meine aktuelle Lebenssituation hat sich auch verändert. Tja, die Uhr können wir nicht zurückdrehen, aber die Fehlerhaftigkeit unserer Wege erkennen und andere Richtungen einschlagen, das können wir sehr wohl.
Liebe Grüße
J.