Beiträge von JoeDoe

    Hallo zusammen,

    heute mal etwas Positives: Das gute FA hat offensichtlich ein Einsehen und eine sehr zufrieden stellende Lösung zeichnet sich ab :D. Na ja, Kohle ist zwar wegen drohender Vollstreckungsankündigung prophylaktisch schon mal überwiesen worden :cry:, aber ich hoffe doch, diese auch dieses Jahr wieder zurück zu bekommen.

    Was mich besonders erfreut: Der gute Joe kann das auch ganz allein. Also ohne Steuerberater, ohne Anwalt: Nur mit einem spitzen Bleistift, etwas Fachlektüre und einem Tasschenrechner bewaffnet bekommt man sein Recht auch ganz gut durch. Bin stolz auf mich :D!

    Ansonsten: Habe hier gerade ein Angebot liegen … oder sagen wir besser mal: eine Information! Vor einiger Zeit wurden nämlich einige zu besetzende Stellen im öffentlichen Dienst ausgeschrieben und leider haben sich weniger Menschen beworben, als Stellen zu besetzen waren bzw. sind. Nun habe ich diese Info und darüber hinaus eben auch noch die, dass das angesetzte Stellenprofil in dieser Form nun absolut irrelevant geworden ist. Hier also meine Chance auf einen festen Arbeitsplatz! Ich muss allerdings zugeben, dass ich doch noch ein wenig am hadern bin: Immerhin wäre die Tätigkeit doch arg fachfremd (fast langweilig), aber dafür mit einer Eingruppierung zwischen E9 und E11 TVöD recht gut bezahlt und vor Allem: Sicher!

    Hmmm, bewerben wird ich mich dort auf jeden Fall! Mal gucken …

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Honey,

    also erst mal kurz zu meinen persönlichen Erfahrungen beim Thema ‚einem Betroffenen helfen’ – wobei ich in diesem Fall der Betroffene war :wink: . Gerade in der ersten Zeit meiner Abstinenz habe ich meine (nichttrinkende) Partnerin als eine riesige Unterstützung und dadurch auch als Hilfe wahrgenommen. Ich hatte immer einen Gesprächspartner, war nur selten allein und konnte meinen Start so recht ‚behütet’ beginnen. Diese Art von Hilfe finde ich sehr sinnvoll, es gibt jedoch einen gravierenden Unterschied zwischen mir und Deiner Mutter: Ich wusste von und stand zu meinem Alkoholproblem! Und genau das ist es auch, was jeder von uns Alkoholikern ganz allein und ohne Hilfe begreifen muss.

    Jetzt kommt es dabei aber vor Allem darauf an, wie ehrlich man sich selbst gegenüber ist. Ein bloßes Lippenbekenntnis ‚Nie wieder Alkohol’ dient vielleicht eher dazu, das Umfeld zu beruhigen und lästigen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Krankheit bedarf aber schon eines festen Willens, und genau der -so scheint es bei Deinen Schilderungen zumindest- fehlt Deiner Mutter leider bislang :cry:.

    Also was rate ich Dir an dieser Stelle? Grenz Dich ab, wenn Du merkst, dass sie getrunken hat! Jedes einzelne Wort ist verschwendet, wenn Du sie in diesem Zustand unterstützen möchtest.

    Unterstützen kannst Du sie selbstverständlich, wenn sie sich ernsthaft vom Alkohol lossagen möchte, aber vergiss bitte nicht: Sie ist eine erwachsene Frau! Das bedeutet eben auch, dass sie verstehen sollte, dass Du Dein eigenes Leben hast und Dein Verwandtschaftsgrad Dich eben nicht zur professionellen Suchttherapeutin qualifiziert. Das können andere besser, und wenn sie dort Hilfe benötigt, dann wird sie diese auch suchen und finden können.

    Ich hoffe, das beantwortet einige Deiner Fragen.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo birxl,

    die Klinik kenne ich nicht, brauche ich auch nicht, weil ich denke, dass der Erfolg einer Entgiftung/eines Entzuges in allererster Linie von der persönlichen Motivation des Betroffenen abhängt, und eben nicht vom Preis.

    Anders gesagt: Man kann auch sehr gut trocken werden, ohne den Gegenwert eines Kleinwagens auf den Tisch zu legen, wenn Geld jedoch keine Rolle spielt, na dann gibt es da vielleicht die eine oder andere Annehmlichkeit extra? Aber kommt es darauf wirklich an?

    Hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

    LG
    J.

    Hallo Katrin,

    so eine 'Geschichte' könnte fast von mir stammen :wink:. Freu mich über Deine finale Entschlusfreudigkeit und wünsche Dir viel Spaß/Erfolg an Deinem neuen Arbeitsplatz :D!

    Und wenn es doch auf Vollzeit gehen sollte: Denk an Rudi! :wink:

    Liebe Grüße

    J. (der hier auch so ein Angebot liegen hat und noch sooooo viele Mängel sieht :?)

    Hallo Antschi,

    auch wenn Du Dich sicher vor Allem im Geschützten austauschen wirst, mag ich es dennoch nicht versäumen, Dir alles Gute mit auf den Weg zu geben!

    Vielleicht liest man sich ja auch ab und an hier im 'Haifischbecken' des offenen Bereiches :wink:.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Anke,

    so viele ‚negative’ Worte:

    Zitat

    […] Hab echt Schiss wie die Kuh vorm Schlachthof […] das es nicht leicht wird […] dass ich das doch mit der Trockenheit auch packen müsste. […]


    Mönsch, freu Dich doch auch ein bisserl, dass es jetzt langsam mal losgeht! :wink:

    Ein wenig Unsicherheit ist ja gar nicht schlimm, aber das Positive sollte doch überwiegen. Mir ging es jedenfalls vor meiner Entgiftung so. So ein wenig Abschiedsschmerz (:roll:) hatte ich auch, aber die Neugier auf mein trockenes Leben war doch größer. Klar, die richtige Arbeit beginnt erst nach der Entgiftung und wird vielleicht auch nicht immer einfach werden, aber wenn Du die vielen zufriedenen Trockenen hier liest, dann weißt Du ja sicher auch: Der Weg lohnt sich!

    In diesem Sinne!

    Alles Gute

    J.

    Hallo live,

    ich noch einmal. Kurz noch in Erinnerung rufen, dass ich Dich niedermachen möchte, und dann rein in die Kritik!

    Was hast Du denn hier:

    Zitat

    Ich hatte Glück, mein Berater ist ein Diplompädagoge und Suchtberater.


    anderes erwartet :roll:? Alkoholismus ist eine ernsthafte Krankheit, die jährlich Schäden in Milliardenhöhe anrichtet. Da lohnt der Einsatz (und die Bezahlung) von professionellem Personal. Das hat also nichts mit Glück zu tun, sondern ist völlig normal. (Die Sympathie hingegen ist natürlich ein anderes Thema: Schön, dass Du da einen guten Draht gefunden hast).

    Was mich aber an Deinem vorletzten Beitrag wirklich gestört hat, war dieser kleine Absatz:

    Zitat

    […] Ich war beim Jugendamt, weil mein Sohn sich entschlossen hat in ein betreutes Wohnen umzuziehen. Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Danach hat er seine Sachen gepackt, als ich noch nicht zu Hause war und ist zu seinem Kumpel weg.Aber was solls-bin selber Schuld. […]


    Liebe live, mal ganz ehrlich unter uns: Das hört sich für mich so ein wenig nach: Tja, nu isser weg, mein Fehler, Sch### drauf! an. Nun kenne ich Dich nicht, auch nicht Deinen Sohn, aber mir würde es das Herz zerreißen, wenn mein Kind eines Tages auf die Idee kommen würde, lieber in einer betreuten Wohngemeinschaft, als bei mir zu wohnen. Ich kann Dir nicht sagen, was Du tun sollst, aber ich kann Dir sagen, was ich tun würde: Ich würde meine Altersruhepläne im Süden aber so etwas von vergessen und mich der Frage stellen, warum mein eigenes Kind meine Anwesenheit nicht mehr erträgt. Ich bin selbstverständlich nicht Du, aber ich könnte mir einen tieferen Tiefpunkt für mein Leben kaum vorstellen.

    Genug der Kritik bis hierher.

    Ich finde es gut, dass Du Dich auf den Weg in eine Beratungsstelle gemacht hast, weil ich glaube, dass Du neben diesem Forum auch die persönliche Ansprache und Konfrontation benötigst. Meine ganz eigene Meinung bzw. Erfahrung ist jedoch die, dass Du das wirkliche Verständnis und die daraus folgenden Konsequenzen Deiner / unserer Erkrankung am effektivsten hier mitnehmen kannst. Also bleib dran (und viel Erfolg bei der Jobsuche).

    Wünsche Dir die notwendige Kraft!

    LG
    J.

    Hallo Katrin, Hallo Forum

    schön zu wissen, dass man nicht der Einzige ist, der sich mit solchen Problemen herumschlagen muss. Fördert das Gefühl der Zusammengehörigkeit :wink: .

    Ansonsten weiter wenig zu berichten (stimmt nicht! Aber ich warte damit noch ein kleines Weilchen). Allerdings habe ich heute wieder einmal so eine kleine Beobachtung machen dürfen/können/müssen: Meine Partnerin hatte heute Morgen einen Termin und ich wollte sie danach dort abholen. Auf dem Parkplatz wartend rauchte ich also gemütlich eine Zigarette (bitte keine Kritik an dieser Stelle: Diese Baustelle schlägt sich gerade mit meiner Zuckerbrausenaffinität um die höhere Dringlichkeit). Wie auch immer: Ich wartete also und beobachtete, wie ein Auto sich der Altglascontainerbatterie näherte, stehen blieb und sodann auch einen Mann mittleren Alters ausspuckte. Zügig machte dieser sich an die Arbeit und führte das mitgebrachte und bereits entleerte Glasverpackungsmaterial der weiteren Verwertung zu. Da sich sonst keine weiteren und einer Beobachtung würdigen Vorgänge in meiner Umgebung abspielten, schaute ich dem Mann also aus einer gewissen Entfernung bei seinem Tun ein wenig über die Schulter. Das Ergebnis meiner Beobachtung war denn auch um so beeindruckender: 1 leeres Glas Würstchen, 1 leeres Glas Gurken und (Achtung anschnallen!) 126 leere Wein- und Sektflaschen :shock:. Kurze Überlegung: Vielleicht eine große Party? Nein! Dafür war die Vielfalt der Sorten viel zu groß und außerdem: Was ist das für eine Party: 126 Flaschen Sprit, aber nur 5 Würstchen und 20 Gurken?

    Wäre mir früher im Leben nie aufgefallen.

    In diesem Sinne: Klare Sicht durch Freiheit vom Alkohol ... oder so was in der Art ... Ihr wisst schon :wink:

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Lori,

    na, das finde ich jetzt ja mal richtig prima :D.

    Was hast Du aus dieser Erfahrung gelernt: Selbst die Menschen vom Amt, vor denen so viele gerne Angst und Respekt haben, haben Verständnis und bieten Dir auch Unterstützung an, wenn Du offen und ehrlich zu Ihnen bist. Wenn ich Dich da noch mal an Dein ‚Drama’ mit dem Zahnarzt erinnern darf :wink:.

    Freu mich für Dich und schön weiter dran bleiben!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo live2008,

    Nu habe ich Dir auch noch ein paar fiese Worte schreiben wollen, bin aber unterbrochen worden und jetzt ist es hier ja schon wieder weiter gegangen. Ich setze es trotzdem mal rein:


    Liebe live, niemand möchte Dir hier etwas Böses oder Dich niedermachen oder, oder, oder. Das gilt sicher auch für Spedi. Als ich hier vor einem Jahr aufgeschlagen bin, empfand ich die teilweise doch sehr direkte Art, wie sie Spedi und viele anderen hier pflegen, als sehr gewöhnungsbedürftig, z.T. sogar als kontraproduktiv. Mittlerweile begreife ich allerdings immer mehr den tieferen ‚Sinn’ dieser vielleicht etwas harschen Herangehensweise: Es soll Dich zum Nachdenken anregen!

    Deine Aktivität in Richtung LZT finde ich sehr begrüßenswert, wenn Du diesen Weg auch wirklich für Dich gehen möchtest. Dabei leg doch erstmal Ziele für das Jahr 2012 auf Eis. Wenn es dann 2013 wird, ist es doch immer noch toll, aber JETZT konzentriere Dich doch bitte lieber erst einmal auf Dich im HEUTE und arbeite an Dir, um nicht wieder zur Flasche zu greifen.

    In diesem Sinne!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo zusammen!

    Nur kurz, weil gerade viel Stress!

    Das FA und ich haben unsere Sichtweisen bezüglich meiner Steuerlast immer noch nicht in zufriedenstellenderweise angleichen können. Das ärgert mich natürlich vor dem Hintergrund, dass man Bescheide zwar munter mit Einsprüchen versehen kann, aber die daraus erfolgten Zahlungsaufforderungen trotzdem zu begleichen sind. Letzteres macht die Kasse wieder knapp (auch wenn ich es in einigen Wochen zum Teil wieder bekomme) und schlägt mir damit ein wenig auf's Gemüt. Denn eigentlich wollte ich meine Partnerin heimlich still und leise einpacken und mit ihr in den Urlaub fahren! Naja, daraus wird dann wohl nüscht. Hmmmmm .....

    Whatever, wir werden trotzdem ein paar schöne Tage haben. Da bin ich jetzt einfach mal optimistisch :D!

    Liebe Grüße und schön die Finger vom Alk lassen (für diejenigen, die noch am kämpfen sind!).

    J.

    Hallo live2008,

    schade, dass Du kawi's Fragen so unwirsch beantwortet hast. Da waren schon ein paar gute Anregungen enthalten, Dich mit Dir, Deiner Zukunft und den Schritten dorthin auseinanderzusetzen. Aber Du musst natürlich selbst wissen, ob und wann Du Dich ernsthaft mit solchen Fragen auseinandersetzt. Einen Lottogewinn als Traum? Das verhindert ja jegliche realistische Chance, durch eigenes Tun diesem Traum näher zu kommen.

    Na denn, ich wünsch Dir die notwendige Kraft.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Bienchen,

    Du schreibst:

    Zitat

    … um mit einer Single-Frau um die Häuser zu ziehen.


    Kann es sein, dass Du Dir selbst mal ganz gerne den ein oder anderen Drink genehmigst? Nun ja, dann wird das mit Deiner Beziehung spätestens dann ein Ende haben, wenn Dein Freund aus eigenem Antrieb trocken werden möchte … denn dann ist für ihn auch Schluss mit ‚um die Häuser ziehen’, ‚einen draufmachen’ oder ‚mal die Sau rauslassen’.

    Zitat

    Ich stehe ihm mit Rat zur Seite


    Welchen Rat magst Du ihm geben? Ich liebe Dich, ob Du nun trinkst, oder eben nicht! ? Glaub mir, einen schöneren Freibrief kannst Du gar nicht ausstellen!

    Zitat

    Da sind die Co-Abhängigen genau wie die Alkoholiker. Es hilft kein betteln, kein flehen und kein gutes Zureden. Jeder muß seine Erfahrungen selber sammeln und dann für sich zum Entschluß kommen!


    Na dann viel Spaß dabei!

    Traurige Grüße

    J.

    Hallo Plejaden,

    vielen lieben Dank für das Mitfreuen :D!

    Panik brauchst Du also nicht zu haben (hilft ja eh nicht :wink:)! Trotzdem ein gutes und beruhigendes Gefühl, dass einem so ein lästiges Gebohre erspart geblieben ist!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Hartmut,

    ich glaube, dass es jedenfalls nicht schadet, neben unserem Forum auch eine Suchtberatung vor Ort aufzusuchen. Einen sehr wichtigen Punkt hast Du dabei ja auch bereits angesprochen: Ein direktes Gespräch hat doch noch einmal eine ganz andere Wirkung, als der Austausch über das Internet. Letzteres gestattet nämlich auch den heimlichen ‚Ausstieg’, ohne das jemand aus dem realen Umfeld etwas von diesem ‚peinlichen’ Trocknungsversuch mitbekommen hat.

    Ich habe für mich ganz persönlich die Erfahrung gemacht, dass diese Besuche meine Krankheitsakzeptanz deutlich gefestigt haben. Hier gilt ganz allgemein: Der noch- nicht- so- ganz- sicher- ob- er- ein- großes- alkoholproblem- hat-Mensch bekommt durch diese zweite Meinung (auch gerne eine dritte oder vierte) mehr Sicherheit/Einsehen/Akzeptanz. (Zumindest besteht die Möglichkeit dazu!)

    Hier gibt es natürlich auch konträre Meinungen: Wer nicht so am Boden ist und bedingungslos annehmen will, der soll sich gefälligst zu seinem Tiefpunkt saufen und dann wiederkommen. An einer solchen Stelle bedarf es dann selbstverständlich keiner zweiten Meinung mehr, aber ob das jetzt mehr Sinn macht, das wage ich mal zu bezweifeln. Vor diesem Hintergrund empfinde ich es auch nicht als Wegschicken, wenn aus diesem Forum heraus der Tipp kommt, sich doch zusätzlich zu diesem Forum auch mal um real-life-Kontakte zu kümmern.

    Grundsätzlich macht die Suchtberatung allerdings nichts anders* oder besser als unser Forum (so meine Erfahrung). Lediglich die Möglichkeiten von weiterführenden Therapien werden dort eröffnet. Aber: Das gilt natürlich genauso für andere SHGs (wieder ohne Thera): Auch hier findet man Menschen, die einem mit Rat und Tat auf dem Weg in ein trockenes Leben unter die Arme greifen können. Also alles so eine Sache.

    (* die von mir besuchte Suchtberatung hatte auch Gruppengespräche im Angebot)

    Eine weitere interessante Erfahrung, die ich gemacht habe: Fast alle SHGs halten irgendwie nicht viel von anderen Hilfsangeboten. Die Gruppe ABC findet die Gruppe XYZ doof und umgekehrt genauso, Suchtberatungsstellen sind auch nicht dolle und auch unser Forum wird nicht unbedingt positiv bewertet. Das scheint irgendwie ein wichtiges Element von Selbsthilfe allgemein zu sein: Die anderen sind alle doof! Angesichts der doch ernsthaften Erkrankung, die wir nun mal haben, finde ich diese immer wieder anzutreffende Mentalität, die mich mehr an ein beleidigtes Kindergartenkind erinnert (war jetzt keine Kritik an Dir, lieber Hartmut!), etwas unangebracht.

    Aber nun ja, das war meine Meinung bzw. Erfahrung. Den größten ‚Gewinn’ in meiner Trockenheitsarbeit habe ich jedenfalls hier im Forum gefunden, und das, obwohl ich auch bei anderen Stellen und SHG vorbeigeschaut habe :wink:. Also alles nicht so schlimm.

    Liebe Grüße

    J.

    Nur als kurzes Update:

    Meine Zahnpflege der letzten Wochen und Monate war erfolgreich! Ergo: Keine Karies :D.

    Das leicht verdunkelte Eckchen am Rande meiner Plastikfüllung ist offenbar eine normale Erscheinung der Alterung. Gold wäre da natürlich nicht so empfindlich :roll: .

    Na, denn mal Gut Biss! allerseits :wink:

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Katrin, Erdling, Plejaden,

    vielen Dank für den Zuspruch :D.

    Ich hoffe mal, dass die von mir entdeckte Stelle doch nur oberflächlichen Charakter hat. Sie befindet sich am Rand einer Plombe, die vor ein paar Jahren mal gemacht und nur in der Pflichtversicherungsstandardversion ausgeführt wurde. Wissen kann man es selbstverständlich nicht. Mal gucken!

    So am Rande, weil es ja hier auch ab und an mal Thema ist: Mein ZA weiß über meine Krankheit Bescheid. Den letzten Termin hatte ich kurz nach meiner Entgiftung und hielt es damals für angebracht, ihn darüber zu informieren. Und soll ich Euch mal etwas verraten? Er hat es einfach so hingenommen, mich nicht schief angeschaut und auch nicht die Behandlung/Kontrolle verweigert. Toller Arzt, wa? :wink:

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Roberto,

    ich möchte gar nicht so sehr das Geschehene mit Bedauern kommentieren, sondern einfach sagen:

    Deine Konsequenz finde ich Klasse :D !

    Du hast ja schon einige Erfahrungen sammeln dürfen/müssen, gerade auch in Sachen ‚Stolpern und Wiederaufstehen’. So bitter es klingen mag, aber mit einer trinkenden Partnerin wirst Du nicht glücklich und mit einem Partner auf dem Weg in die Co-Abhängigkeit wird sie nicht trocken!

    Bleib am Ball und suche Dir Hilfe, wenn Du sie benötigst. Ich drück Dir auch die Daumen!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Plejaden,

    sooo zusammenhangslos ist Dein Post gar nicht. Immerhin hast Du ja auch ab und an über Deinen Freund berichtet und da er ein Teil Deines Lebens ist, gehört er (oder die Probleme mit ihm) natürlich auch in Dein TB.

    Dein Freund ist natürlich für sich selbst verantwortlich und auch für die Art seiner Freizeitbeschäftigung. An der Stelle, an der er Dich damit jedoch negativ tangiert, hast Du selbstverständlich auch das Recht, Deine Position offen darzulegen und eben auch Grenzen zu setzen. Rücksichtnahme ist ein edles Unterfangen, aber kann kein ganzheitliches Lebensmotto sein – Liebe hin oder her.

    Nicht zuletzt hast Du ja bereits Erfahrungen mit seinen Verhaltensmöglichkeiten gesammelt und auf diesen Erfahrungen kannst und solltest Du eben auch den für Dich notwendigen Freiraum definieren und durchsetzen.

    Dabei solltest Du dies hier:

    Zitat

    Falls er vor hat wieder bis 4 Uhr nachts zu chatten werde ich eben auf der Schlafcouch im Wohnzimmer übernachten ….

    vielleicht noch einmal überdenken. Ist das jetzt Deine Wohnung, oder seine? Wollte er nicht vor einiger Zeit in eine Eigentumswohnung investieren? Na dann sollte er ja wohl auch das Geld für einen kleinen Laptop haben! Chatten kann man damit doch auch.

    Lass Dich nicht unterbuttern und sei konsequent.

    Liebe Grüße

    J.