Beiträge von JoeDoe

    Hallo zusammen,

    nun auch mal wieder ein kleiner Piep von meiner Seite :wink:

    Wirklich Wichtiges gibt es auch gar nicht zu berichten, also keine besonderen Ereignisse oder Wendungen in meinem Leben: Die Finanzlage zeigt sich entspannt bis heiter (jedenfalls für die nächsten Wochen), ich habe über den Tag genug zu tun (Langeweile habe ich jedenfalls nicht), das Wetter ist gut (auch wenn sich Gewitter androht), und der Alkohol scheint weiter fort, als je zuvor.

    Also alles in Grünen Bereich … aber Halt! In der Ferne sehe ich am Horizont düsteres Gewölk aufziehen. Ein Zahnarzttermin droht mit schmerzvoll Ungemach, denn ein Zahn erscheint mir doch ein wenig kariös geworden zu sein. Nun ja, die Woche wird es zeigen!

    Ansonsten: Trockene 24 an alle!

    Liebe Grüße

    J.

    kommal : kleiner Tipp: Blitze kannst Du am besten mit einem Stativ und Langzeitbelichtung (1-4 Sekunden) erwischen. Kamera ausrichten und evtl den Auslöser mit einem Gummiband fixieren (Serienaufnahmen). Die Blitze sind zwar schneller, aber wir sind schlauer :wink:!

    Plejaden : Ich hoffe, Du verzeihst mir das Nutzen Deines Threads für den obigen Tipp an kommal :wink:.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Bienchen,

    Zitat

    zur Zeit will ich diese Beziehung.


    Du darfst selbstverständlich alles wollen, was Du willst!

    Nur: Die Konsequenzen Deines Willens musst Du dann auch tragen.

    Er könnte all Euer Geld versaufen.
    Er könnte seine Arbeit verlieren.
    Er könnte Deine Mutter im Suff eine #### ### ####### ### nennen.
    Habt Ihr ein Kind? Wenn ja, vielleicht verprügelt er es ja einmal im besoffenen Kopp.
    Oder hey: Im Vollrausch in eine Gruppe Kindergartenkinder hinein. 3 Tote, 4 Schwerverletzte!

    Ja, Dein 'Liebling' könnte noch ein echtes Herzchen werden. Schuld wird er keine haben - Das war ja nur der böse Alkohol. Aber das ist ja auch egal, denn Du liebst ihn doch - besoffen, oder eben nicht! Kein Problem, ihr kriegt das schon hin .... oder?

    Denk mal drüber nach!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo zusammen!

    Ich freue mich, dass die hier geschilderten Erfahrungen und Sichtweisen meinen Einschätzungen doch sehr gleichen :D.

    Da ich als trockener (abstinenter) Alkoholiker nach meiner Sicht der Lage gefragt worden bin (ohne, dass dies jedoch in irgendeiner Weise Wirkung auf das weitere Verfahren in dem mir bekannten Fall hätte), wollte ich mich doch vergewissern, ob meine Meinung dazu nicht vielleicht etwas zu hart ausgefallen ist. Ins Detail möchte ich nicht gehen, aber soviel sei gesagt: Seit über 8 Monaten ist die Thematik offiziell auf dem Tisch, von Seiten des Mitarbeiters aber bisher nur leere Versprechungen und auch immer wieder Auffälligkeiten. Ich persönlich hätte hier einfach schon viel, viel früher sichtbare Veränderungen eingefordert und beim Ausbleiben derselben eben auch die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Die Geschichten von Katrin und kommal zeigen ja auch, das konsequentes Vorgehen durchaus seine (positive!) Wirkung haben kann.

    Ich danke Euch für die Erfahrungen und Sichtweisen.

    Liebe Grüße

    J. (der irgendwie immer ‚radikaler’ wird, wenn es um Alkoholismus geht)

    Hallo zusammen,

    kommal : Dein Weg ist sicher ein unglaublich beispielhafter und konsequenter. Das Dein Arbeitgeber hier auch über Deinen notwendigen ‚Ausfall’ zu Dir gestanden hat, halte ich sehr löblich und sollte natürlich auch eine Selbstverständlichkeit sein.

    Vaan : Jupp, Du hast mich falsch verstanden :wink:! Im konkreten Fall, aber eben auch ganz allgemein, geht es darum, dass ein Mitarbeiter seine Pflichten eben nicht mehr in zufrieden stellender Weise erfüllt. Auch geht es darum, dass der Mitarbeiter bereits während der Arbeitszeit trinkend gesichtet wurde. Es geht also überhaupt nicht um Freizeitaktivitäten. Wenn im Gegensatz zu kommals Geschichte, keine sichtlichen Verbesserungen erkennbar werden, das Trinken (Achtung: Krankheitsstatus!) also weiter anhält, ist es dann nicht auch im Sinne des Alkoholikers, wenn er seinen Arbeitsplatz über kurz oder lang verliert, um hier eventuell einen (sinnvollen) Tiefpunkt generieren zu können?

    So war diese Frage gemeint: Wie viel Hilfe anbieten, wie viel Druck ausüben?

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Jürgen,

    ich danke Dir für Deine Sorge um meine Trockenheit, aber glücklicherweise habe ich mit diesem Menschen nicht direkt zu tun. Über meinen Bekanntenkreis bekomme ich die Geschichte jedoch trotzdem recht detailliert mit.

    Mir geht es (Achtung: jetzt wird es fies!) auch gar nicht um die Rettung des Alkoholikers, sondern viel eher um die Wiederherstellung eines für beide Seiten (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) befriedigenden Arbeitsverhältnis. Hier stellt sich selbstverständlich natürlich auch die Frage, wie lange man einen ‚Nassen’ im Betrieb dulden kann/soll/muss.

    Die Frage ist also eher eine theoretische :wink:.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo miteinander,

    ich wollte mich mal mit einer kleinen Frage an Euch richten.

    Angeregt durch die Diskussion über das Thema ‚Der Rückfall gehört dazu’, den Schilderungen von Roberto mit seinem etwas ignoranten Chef und einer Situation in meiner Umgebung, in der (meines bescheidenen Erachtens) viel zu wenig Druck vom Arbeitgeber ausgeübt wird, stelle ich mir gerade die Frage, wie sich eigentlich ein Arbeitgeber verhalten sollte, wenn er in den Reihen seiner Angestellten einen nassen Alkoholiker sitzen hat?

    Mir geht es dabei überhaupt nicht um rechtliche oder gar gewerkschaftspolitische Standpunkte, sondern einzig und allein um die Frage, ob und wie viel Hilfe angeboten werden, oder ob und wie viel Druck auf den Arbeitnehmer ausgeübt werden sollte. Also durch welche Maßnahmen (positive oder negative) kann ein nasser Alkoholiker bei der Findung eines ehrlichen Willens zur Trockenheit unterstützt werden?

    Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere seine Meinung oder Erfahrung dazu schreiben würde.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo kawi,

    Zitat

    Ich habe keinen Groll gegen mich …


    Das ist gut. Es klang für mich oben nur so ein klein wenig bitter, deshalb auch mein kleiner Kommentar.

    Zitat

    Es ist halt so und ich rundum glücklich – heute. Aber deswegen vergesse ich nicht, was für mich gut ist.


    Na, dann wird ich mich mal bemühen, in neun Jahren gleiches über mich schreiben zu können :D.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Plejaden,

    zwischen Ich will keinen Alkohol mehr trinken-sagen und Ich will keinen Alkohol mehr trinken-meinen besteht eben doch ein kleiner Unterschied. Die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist wohl ein ganz wichtiger Punkt bei unserer Erkrankung bzw. bei der Art und Weise, wie wir mit ihr umgehen. Sich selbst belügend oder anderen zum Gefallen eine Trockenheit anstrebend den Weg zu gehen, hat keinen Wert und führt dann auch zu dieser Überraschung: Weitertrinken und nicht wissen, wieso!

    Ansonsten: Schön, dass es Dir weiterhin gut geht :D!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo kawi,

    vielen Dank für Deine weiteren Erläuterungen. Haben diese mir doch ganz wesentlich geholfen, Deine Position zu verstehen. Da ich selbst ohne Rückfall in Abstinenz lebe, verbleibt mir in dieser Thematik natürlich nur die Spekulation bzw. die Reflexion der vielen Rückfallgeschehen und der daran anknüpfenden Gespräche.

    Dabei habe ich die Ansicht gewonnen, das ein Rückfall zwar möglich ist, aber eben nicht allein mit der Begründung ‚Das gehört halt dazu’ zu den Akten gelegt werden kann. Vielmehr verstehe ich es als ein fehlerhaftes Verhalten oder Denken in der Trockenheitsarbeit. Hier gilt es dann zu analysieren und nachzubessern. Sachlichkeit halte ich an dieser Stelle für angebracht und vielleicht auch ein Wort des Trostes.

    Anders hingegen sieht es jedoch z.B. bei den berühmten Drehtürpatienten aus, die in schöner Regelmäßigkeit die Kliniken und Beratungsstellen anlaufen. Ohne den wirklichen Wunsch nach abstinenter Lebensführung werden Alibi-Entgiftungen durchgeführt oder (jetzt mal ganz hart) die Zeit überbrückt, bis das nächste Geld zum Saufen auf dem Konto ist. Sicher gehören diese Menschen auch in gewisser Weise zu unserem Krankheitsbild, aber Verständnis im Sinne von ‚Das gehört halt dazu’ habe ich da auch keines.

    Hierzu aber noch ein paar Gedanken von mir:

    Zitat

    Heute bin ich stinksauer, dass ich nicht auf die anderen gehört habe. […] Ich bin nicht sauer auf den Therapeuten, sondern auf mich. Mir fehlt ein Stück von meinem Leben.


    Ich habe die Einstellung gewonnen, keinen Groll gegen mich zu hegen. Sofern ich mit meinem Trinken niemandem Schaden zugefügt habe, habe ich auch keine wieder gutzumachende Schuld auf mich geladen. Meine Entscheidung für das Trinken habe ich allein für mich getroffen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass mein Handeln immer meinem eigenen Besten dienen soll. Daraus folgt für mich, dass ich in Ermangelung alternativer Strategien mit dem Trinken tatsächlich das zu jener Zeit Beste für mich getan habe. Das mag etwas merkwürdig klingen, aber ich betrachte es eben so.

    Natürlich wird mir niemand die verlorene Zeit wiederschenken können. Auch meine Entwicklung hätte völlig anders verlaufen können. Ich hätte mein Studium vielleicht nicht abgebrochen. Ich hätte mich vielleicht viel mehr im Leben getraut. Ich hätte mich zu einem viel glücklicheren und ausgeglichenen Menschen entwickeln können. Ich hätte, ich hätte, ich hätte … Nun, das habe ich aber nicht. Diese ‚was wäre, wenn’-Geschichte bringt mich nicht weiter, hilft mir nicht, den Weg in die zufriedene Trockenheit erfolgreich zu beschreiten. Von daher bewerte ich meine früheren Entscheidungen nicht, sondern akzeptiere sie einfach als getroffen und versuche daraus für meine Zukunft zu lernen :wink:.

    Soweit.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo miteinander!

    Mal wieder ein kleiner Zwischenbericht von mir.

    Die letzten Tage waren doch recht gut gefüllt mit diversesten Aktivitäten. Zum einen waren wir am WoE wieder einmal in Sachen Hund unterwegs, zum anderen haben das Finanzamt und ich doch etwas divergierende Meinungen bezüglich meiner Steuerlast. Das muss natürlich geklärt werden, denn zu verschenken habe ich nun wahrlich nichts!

    Ansonsten habe ich zurzeit so eine leichte Stagnation in meinen Bemühungen um einen festen Arbeitsplatz festgestellt. Nun mag das einerseits daran liegen, dass ich augenblicklich über meine freiberufliche Tätigkeit doch wieder etwas Geld in unsere Taschen spüle, andererseits aber auch so ein wenig daran, dass mein Werdegang/Lebenslauf es einem Unternehmen nicht ganz einfach macht, ein unwiderstehliches Einstellungsbedürfnis zu wecken. Prinzipiell würde ich mich auf längere Sicht allerdings schon lieber in einem festen Arbeitsverhältnis sehen, aber zum jetztigen Zeitpunkt fehlt einfach ein wenig die Zeit für die Suche und Präsentation durch die aktuellen Aufträge. Hmmm, noch leuchten die roten Lampen da noch nicht zum Alarm, aber ein Auge drauf haben werde ich dennoch.

    Die Schwiegermutter verweilt immer noch im KH, aber der Trend geht langsam in eine gute Richtung. Sehr wahrscheinlich wird sie jedoch bis in den September hinein zur Beobachtung dort bleiben müssen. Keine wirklich schöne Sache, aber wenigstens hat sie ihren Humor nicht verloren.

    Tja, mehr gibt es auch schon gar nicht zu erzählen. Irgendwie schon fast langweilig normal, oder :wink:?

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo ollic,

    ich werde hier selbstverständlich keine Werbung für andere real-life-SHGs machen, aber wie schon angedeutet wurde: Es gibt da doch verschiedene Ansätze und da bleibt es Dir auch nicht erspart, selbst auszuprobieren und hineinzuschnuppern :wink:.

    Wirkliche Freunde habe ich dort zwar nicht gefunden, aber ich bin ja auch der Joe und nicht der ollic :wink:.

    Zum inhaltlichen Austausch: Keine Gruppe hat mich bisher so überzeugt, wie dieses Forum. Die Antworten auf die wichtigen Fragen finde ich daher hier!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo kawi,

    nun hast Du meinen Beitrag zwar nicht konkret mit einer Antwort bedacht, in der Bestätigung von Andreas’ Aussagen aber schon eine indirekte Erklärung gegeben. Ohne den wirklichen Wunsch nach Trockenheit sind Rückfälle (oder wie auch immer man diese Vorgänge nennen mag) eben tatsächlich ein Teil dieser, unserer Erkrankung. So manch ein Rückfall mag sogar der letzte sein … aber auch das ist Teil unserer Erkrankung. Ich kann für mich, so wie Du eben für Dich, dafür Sorge tragen, dass ich mein Leben, wie Du eben das Deine, zufrieden und abstinent gestalte, aber wer bin ich, dass ich über das Verhalten anderer urteile oder richte? Sehen kann ich es, daraus lernen tue ich, aber meinem eigenen Weg als allgemein gültig und unfehlbar einschätzen, dass würde ich mich niemals wagen.

    Daher würde ich mich auch nicht nach zehn Jahren ohne Alkohol mit Attributen wie überheblich oder arrogant betitulieren. Denn diese implizieren ausdrücklich die eigene Unfehlbarkeit und weisen jegliche Kritik (auch die berechtigte) von vornherein zurück.

    Deinen Weg mag ich gar nicht kritisieren, nur würden mir Worte wie konsequent und kompromisslos besser gefallen.

    In diesem Sinne.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo kawi,

    ich muss gestehen, ich war etwas verwirrt ob Deiner Zeilen:

    Zitat

    Als ich 1994 meine erste Entgiftung hatte …

    Als ich am 11.11.1997 sagte, dass gestern war dein letzter Alkohol …

    … ich hatte keinen Rückfall!!!!!!!!


    Was will die Gute mir damit sagen? 3 Jahre rückfallfrei weitergesoffen?

    OK, die Worte von Spedi und Karsten haben dann doch ein wenig mehr Licht in mein Dunkel gebracht und auf dieser Basis kann ich mich damit auch ein wenig beschäftigen.

    Grundsätzlich teile ich die Ansicht, dass jemand, der nach einer Trinkpause wieder zum Alkohol greift, dies aus freien Stücken tut. In meiner von Goblins befreiten Welt gibt es keinen bösen Dämon namens Alkohol, der mich auf hinterhältige Weise zum Trinken animiert, sondern nur mich und meine Entscheidungen. Vor diesem Hintergrund ist ein jeder Rückfall Ausdruck einer eigenen Entscheidung und somit natürlich eine substantielle Negation des Wunsches nach einem alkoholfreien Leben. Anders gesagt: Er oder sie will gar nicht alkoholfrei leben!

    So ein wenig problematisch wird diese Sicht für mich deshalb jedoch, weil sie das Wort Rückfall per se ad absurdum führt. Es gibt dann nämlich gar keine Rückfälle, es hat sie noch nie gegeben, und auch in Zukunft werden keine geschehen. Denn jeder Griff zur Flasche ist ja ein Ausdruck mangelnder Trockenheit und kein Rückfall.

    Hmmm … jetzt muss ich gestehen, dass ich kein sonderlicher Freund einer speziellen Alkoholiker-Semantik bin, also nicht unbedingt Freude daran habe, Worte oder Begriffe im Inhalt so zu verbiegen, dass ein Nichtbetroffener sie nicht mehr verstehen kann. Für einen Außenstehenden erleidet ein Alkoholiker, der z.B. nach 3 Jahren wieder zur Flasche greift, einen Rückfall. Ganz allgemein gesagt: Jeder, der sich seiner Alkoholproblematik bewusst wird und den Versuch unternimmt, etwas dagegen zu unternehmen, erleidet einen Rückfall, sobald er wieder mit dem Trinken beginnt. Die Gründe spielen dabei keine Rolle!

    Aber jetzt mal zu Deiner Anfangsfrage: Der Rückfall gehört zu uns – Ist das nicht ein Alibi?

    Ein jeder braucht seine Zeit, um sich für ein Leben ohne Alkohol zu entscheiden. Während dieser Zeit trinkt man, oder man versucht sich zu beweisen und lebt einige Zeit abstinent – bis man wieder trinkt. Mal mehr, mal weniger, hier ein Versuch, da eine Aufgabe, hin und her. Das ist es wohl, was ich darunter verstehe, wenn ich höre ‚Der Rückfall gehört zu uns’. Und irgendetwas Ähnliches hast Du doch auch in der Zeit zwischen 94 und 97 getrieben :wink:.

    Wer jedoch trinken will, der findet auch Gründe um sich zu rechtfertigen. Dieser kleine Spruch ist aber sicher nicht schuld.

    Just my two cents.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Claudia,

    ja, neben dem Trinken allein gibt es selbstverständlich doch noch die ein oder andere ‚Baustelle’ bei mir. Wäre ja auch langweilig ohne Herausforderungen :wink: . Im Ernst: Bewerbungsgespräche sind auch so ein Thema bei mir. Überhaupt das Anerkennen meiner eigenen Fähigkeiten und Potentiale … da stelle ich mein bescheidenes Licht meist viel tiefer unter den Scheffel, als es nötig wäre. Aber letztlich auch nur eine Frage der Übung/Erfahrung.

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo zusammen,

    tja, nun ist es also soweit: Der letzte Schluck liegt auch bei mir bereits ein ganzes Jahr zurück :D.

    Es war ein langer Weg und oft auch nicht ganz einfach, aber der Wunsch, ein Leben ohne Alkohol führen zu wollen, war stets stärker, als alle Zweifel und die zwielichtigen Verführungsversuche meines Suchtgedächtnisses. Am Ende hat sich dieser Weg aber gelohnt und er lohnt sich auch weiterhin.

    Lange habe ich überlegt, ob dieser erste einjährige Geburtstag Anlass für ein großes Resümee oder eine ausführliche Bilanz des letzten Jahres sein sollte, aber das hätte mir doch einen zu sehr abschließenden Charakter. Immerhin möchte ich ja auch noch ein kleines Weilchen auf dieser Erde verweilen, und da ist dieses erste, kleine Jahr doch nur der Anfang.

    Einen ganz besonderen Dank möchte ich aber doch noch an Karsten (und natürlich auch alle anderen Aktiven hier im Forum) loswerden: Du hast (Ihr habt) hier DIE Alkoholikerplattform im deutschsprachigen Internet geschaffen. Die geballte Kompetenz, der riesige Erfahrungsschatz und die klare Linie hier haben mir auf meinem Weg in die erfolgreiche und zufriedene Abstinenz unschätzbar wertvolle Hilfe gegeben. Dafür mein allerherzlichstes DANKE!

    Auf geht’s in das zweite Jahr!

    Liebe Grüße

    J.

    Hallo Spedi,

    na, dann möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen, Dir zu Deinen 5 Jahren zu gratulieren.

    Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, so habe ich die Diskussionen mit Dir stets hilfreich mit auf meinen eigenen Weg genommen.

    Ich wünsche Dir, dass Dein Weg Dich weiter durch die zufriedene Trockenheit führt.

    Liebe Grüße

    J. (der heute erst seinen ersten Jahrestag hat :wink:)