Hallo Lori,
ich glaube, beim Thema Abstinenz sollte es keine Ausnahmen geben! Vor Allem dann nicht, wenn Dir der Alkohol von einem Arzt verschrieben wird, der dies in Unwissenheit Deiner Erkrankung tut.
Wie Karsten schon schrieb: Als wir noch getrunken haben, war es uns doch auch egal, ob andere hinter unserem Rücken getuschelt haben. (und sei Dir da gewiss: Sie haben!).
Noch einmal kurz zusammengefasst: Du sollst/musst nicht jedem, mit dem Du drei Worte gewechselt hast, Deine Erkrankung auf die Nase binden, aber bei einem Arzt -einer Person, die für Deine Gesundheit arbeitet und dazu auch noch einer Schweigepflicht unterliegt- ist Offenheit/Ehrlichkeit nun wirklich oberstes Gebot.
Übrigens: Wenn Dich jemand schief anschauen will, dann wird er das tun, auch ohne zu wissen, dass Du mit Alkohol nicht umgehen kannst.
Ich drück Dir mal die Daumen, dass Du diese Selbstverständlichkeit bald erkennst. Wenn Du richtig mutig bist, dann rufst Du Deinen Zahnarzt noch einmal an und fragst ihn nach einem alkoholfreien Medikament. Das kostet vielleicht das erste Mal Überwindung, aber was glaubst Du, wie gut Du Dich fühlen wirst, wenn Dich dabei niemand schief anguckt! Die Chancen dafür stehen jedenfalls sehr gut
.
Soweit.
LG
J.