Beiträge von Vaan

    Hallo Norbert.

    Tja das ist ja ein sehr ausführlicher Bericht, den Du da geschrieben hast. Also mich hast Du gewiss nicht gelangweilt damit. Ein sehr großer Unterschied zu anderen Berichten dieser Art ist mir aber aufgefallen.

    Bei allen anderen gab es ein Erlebnis, ab dem abwertend über Alkohol gesprochen wurde. Dieser Punkt fehlt bei Dir irgendwie komplett. Ich meine : Da jagt ein Schicksalsschlag den anderen und am Ende steht immer (sinngemäß)

    * Eine Pulle Korn zum Entspannen
    * 5 Bier um wieder runter zukommen

    Ich meine diesen Satz

    Zitat

    musste ich ein paar kräftige Züge Schnaps trinken. Mit ihm konnte ich meine Gefühle, wie Ängste, Wut, Aggressionen usw. betäuben.


    hast Du geschrieben und danach geht es nahtlos zu den Suizidversuchen über ...

    Ist mir halt so aufgefallen .... :roll:

    Gruss Vaan

    Hallo und Guten Morgen.

    Wir beiden sind wie ich das so sehe im Augenblick die beiden einzigen die Online sind. Also schreibe ich mal einfach noch eine kleine Begrüßung an Dich. Sobald das Forum nachher erwacht wirst Du sicherlich hier Ratschläge von den CO´s bekommen.

    Eines kann möchte ich Dir aber noch eben mitteilen : Wenn Dein Partner selber zugibt Alkoholiker zu sein könnt ihr euch von jedem Versuch kontrolliert zu trinken trennen. Diesen ganzen (im Augenblick ernst gemeinten) Vorsätze

    - nur noch in Gesellschaft
    - nur noch freitags
    - feden Abend 2 Dosen

    haben wir alle hier hinter uns. Hier wäre nicht einer bekannt bei dem es geklappt hat. Wenn Dein Mann/Freund sich einmal an eine Menge gewöhnt hat wird er da immer wieder hin zurückkehren. :(

    Wir haben es halb fünf und ich würde mich nun gerne schlafen legen. So wie ich unsere COs hier kenne werden die Dich hier nachher mit offenen Armen aufnehmen. :wink:

    Bis dahin mache es gut und halte die Ohren steif.

    Gruss Vaan

    Zitat

    Nichts , kommt aber darauf an was ich als Notfall ansehe?

    Machen wir uns nichst vor.. Wenn bei einem Rückfall editxxx2 oder 3 Leute zu Hause vor Ort gehabt hätte bin ich mir sicher, dass diese 2 oder 3 Leute xxxvom Saufen abgehalten hätten. Das war im Chat nicht möglich edit xxxxxx.

    Ich war editxxx kurz am Überlegen ob ich edit xxxxxxhinfahre. Ich wäre xxxxxda gewesen. Da wäre eine unerfahrene Hilfe (ICH) besser gewesen als gar keine ...

    Edit xxx Lese dazu bitte meine PN Vaan , danke Hartmut

    Hallo Hartmut.

    Also mir hat die Suchtberatung hier einen Vortrag gehalten über Alkabbau im Blut und all diese Dinge. Auch wurde mir die Arbeitsweise der verschiedenen SHGs mitgeteilt. Auch wurden mir Telefonnummern und Ansprechpartner in meiner Stadt genannt.

    Also uninteressant war das nicht mal zu erfahren wo ich noch so Hilfe bekommen kann.

    Was spricht denn dagegen für den Notfall eine Adresse vor Ort zu haben ???

    Hallo Bienchen.

    Du wirst es nicht schaffen ihn trocken zu labern … KEINE CHANCE !!! Allerdings hast Du mir (unbewusst) geholfen indem Du hier die Gartenpartygeschichte erzählt hast. Ich habe am Samstag das Richtige getan.. Tut gut.

    Bienchen, auch wenn es Dir schon von vielen anderen gesagt wurde. Ich hätte bei den Trinkmengen von Deinem Freund nicht mehr gerade stehen können. Geschweige denn essen oder so. Was Du tun musst weiß ich nicht aber eines wird garantiert nicht klappen.

    „Wenn ich ihn lieb habe wird er mir zu Liebe schon aufhören“ … Das funktioniert nicht ..

    Zitat

    Und nur weil es bei dir so war wie es war, muß es doch bei jedem anderen nicht auch so sein.

    Bienchen, Du kannst ihm helfen trocken zu bleiben aber nicht trocken zu werden. Mit irgendwelchen Luftschlösschen und Einhörnern die auf Wolken durch das Paradies schweben wirst Du es nicht schaffen. ES IST SO .. Solange Du da bist und ihm „Das normale Leben wie Du es kennst“ aus der Hand nimmst wird sich da wenig ändern. Ganz im Gegenteil. Es wird schleichend immer schlimmer werden. Irgendwann wirst Du nachts um 2 geweckt um ne Pulle Korn von der Tanke zu holen. Oder Deine Nachbarn rufen an weil er bei Denen vor der Tür steht und noch ne Pulle Schluck haben will. Das wird Schritt für Schritt immer schlimmer werden. Aber das merkst Du nicht. Weil es sehr schleichend geschieht. Die Eskalationsstufen sind so aufgebaut, dass es immer gerade noch erträglich sein wird.

    Gruss Vaan

    @ Bienchen.

    Zitat

    Es ist und bleibt Alkohol!

    Korrekt Bienchen.

    Ich bin hier weil ich meine Sauferei in den Griff bekommen möchte NEIN muss. Will heißen : Nie wieder Alkohol anzupacken. Wenn Du dir hier durchliest was das Zeugs in Deutschen Wohnzimmern anrichtet stockt Dir der Atem.

    Wenn Dein Freund mit den Trinkmengen noch reden und stehen kann katapultiert ihn das meiner Meinung nach in die "ALKOHOLIKER" Liga. Ich habe immer halbe Liter also nicht die 0.33 iger getrunken. 15 * 0,33 = 10 * 0,5. Also die hätte ich schon sehr langsam trinken müssen damit ich stehen bleibe. Nach dem 1 (spätestens 2.) Bier kann ich aber nicht mehr langsam trinken weil dann bei mir der Kontrollverlust dazu kommt. Geht gar nicht. Dazu kommt das Tägliche. Auch das war bei mir der Fall. MAL !! nen Tag Pause jau das geht. Aber nicht ne Woche oder zwei ... Wenn Dein Freund diese Mengen einmal gewohnt ist wird er es auch nicht schaffen DAUERHAFT !! weniger zu trinken. Aber ich tippe mir hier gerade in den Off Topic Bereich.

    Schreibe mal bei den COs wie Du da rauskommen kannst. Einsicht scheint er ja nicht zu haben oder ??

    :roll:

    Gruss Vaan

    @ Bienchen

    Bei mir gehen halt immer alle Glocken an wenn ich lese MEIN xxx Trinkt nur Bier. Es ist wirklich völlig egal ob er sich 20 Liter Bier oder 10 Flaschen Wein oder 2 Flaschen Korn reinhaut. Die Alkoholmenge ist interessant.

    Gehen wir nun von 5 KLEINEN Flaschen am Tag aus, die Du als Minimalmenge angegeben hast. Das sind 1,7 Liter Bier. Wären also 91 ml am Tag.. 2,7 Liter REINER ALK im Monat ...

    Eindeutig zu viel ... :cry:

    Hallo Bienchen.

    Hier mein absolutes Lieblingshobby wenn das Thema aufkommt. MATHEMATIK !!!

    Fange doch mal bitte an zu rechnen..

    Bier hat 5,4 Prozent Alkohol -> Also ein Liter 54 ml reiner Alkhohol. Wenn Dein Freund nun 15 Bier trinkt sind das 7,5 Liter = 405 ml reiner Alkohol.

    Vom reinen Alkoholgehalt sind das 1,5 Flaschen Korn ... Also tröste dich nicht mit

    Zitat

    Er trinkt zu Hause nur Bier

    Du schreibst AB 15 FLASCHEN !!!! Also trinkt er auch mehr. Das würde ich mal als Kontrollverlust bezeichen. :shock:

    Zitat

    JoeDoe : Mir geht es dabei überhaupt nicht um rechtliche oder gar gewerkschaftspolitische Standpunkte, sondern einzig und allein um die Frage, ob und wie viel Hilfe angeboten werden, oder ob und wie viel Druck auf den Arbeitnehmer ausgeübt werden sollte.

    Entschuldige bitte Joe. Aber alles andere außer rechtliche und gewerkschaftspolitische Gründe hat den Arbeitgeber wirklich nur ganz am Rande zu interessieren. Das gilt als privat und sollte im Regelfall privat bleiben.

    Wenn meine Alkohlakzeptanz so groß ist, dass ich nach Dienstschluss ne Pulle Korn wegexen kann und am nächsten Morgen im Büro sitze und meinen Job so machen kann, dass das Promille Restalkohol den ich noch drin habe gar nicht auffällt was hat dann der Chef für einen Grund selber tätig zu werden ????

    Oder habe ich Deine Frage da falsch verstanden ????

    Hallo Roberto

    Also der Spruch mit dem nix anderes bekommen würde mir auch quer im Magen hängen. Ich wundere mich bei solchen Dingen immer warum die Leute sich nicht in Gewerkschaften organisieren. Die stellen nen Anwalt, machen eine Rechtsberatung und man ist nicht ganz alleine wenn die Bosse sich wieder auf Arbeitnehmerkosten nen neuen Ferrari oder nen Häuschen auf Teneriffa kaufen.

    > die ich bar auf die Hand bekam

    Raffiniert…. Dadurch spart er die Lohnnebenkosten und Du kannst gar nicht nachweisen, dass die Nachtschichten überhaupt stattgefunden haben. Echt clever.

    Lass Dich nicht verar….. Wenn Du OFFIZIELL !! gar keine Nachtschichten machst könntest Du doch vielleicht mal einen kleinen Arbeitsunfall haben. Also so nen Schnitt im Finger oder so. Dann ab zum Arzt mitten in der Nacht. DAS IST BEI DER ARBEIT PASSIERT. Dann geht ein Brief an die Berufsgenossenschaft und Dein Boss ist mit dem erklären dran. Also einem Chef das leben zur Höllen machen bei einem Job wo man eh nicht bleiben will ist doch nicht sooooooo schwer.

    Gruss Vaan

    Hmmm ich lebe ja nun einmal alleine und habe mir einfach mal angewöhnt mich auf Dinge wie KINO, SALSA, ESSEN GEHEN usw. bewusst zu freuen, da es ja nun nichts tägliches ist. Auf die Bierpullen für DANACH oder WÄHREND (KINO) ist ja nun kein Platz mehr also ist da ein gewisses Umdenken gefragt.

    Ich will mal nicht sagen dass das immer klappt aber nun gut. :wink:

    Hallo Rattlesnake ..

    Tja heikle Situation. Nachdem wir uns hier ja gestern den ganzen Tag alleine unterhalten haben hoffe ich einfach mal, dass sich hier noch ein paar von den Co-Abhängigen zu Worte melden werden.

    Was mit dem Abholen zu tun ist kann ich Dir auch nicht sagen ..

    Mit den Anrufen, dass kann den einfachen Grund haben, dass man ihm das Telefon weggenommen hat. In den Kliniken wird wohl während der Behandlung nicht gerne gesehen wenn die Patienten Kontakt zur Außenwelt (= Saufkumpels) haben.

    Gruss Vaan

    Hallo Steffi

    Na ja diese Erkenntnis mit dem Alkohol kam bei mir eigentlich recht plötzlich. Alkohol gehörte eben zum normalen (Abend) Tagesablauf. Nach dieser Diskogeschichte (ganz klar eine Eskalationsstufe, die ich so nicht für möglich gehalten hatte) habe ich halt angefangen mich mit den Trinkmengen mal ein wenig auseinanderzusetzen. Dann hatte ich mir vorgenommen an der Nordsee nen Gang runter zu schalten. Ich war einige Tage vor meinen Kumpels dort und habe dort tagsüber Radtouren gemacht. Spätestens danach war klar, dass das mit dem kontrollierten Trinken nicht mehr zu machen war. Urlaubsstimmung - Ich kann ja ausschlafen - Hier kennt mich niemand. 20 Kilometer mit dem Rad - Bier in der Satteltasche und dann mit Wein an den Strand.

    Dann habe ich mir den Laptop geschnappt und mal alles aufaddiert was ich da so hatte. Stand ja alles haarklein in dem Buchhaltungsprogramm was ich da (übrigens LEGAL) nutze.

    1.7 = 5 Bier 3,20 Euro
    2.7 = 2 Flaschen Wein 9,98 €
    usw usw usw. So ließ sich auch genau aufrechnen wieviel reiner Alkohol da so in mir gelandet sind. 54ml je Liter Bier und 75ml je Flasche Wein. Das Ausrechnen war dann kein großes Problem mehr.

    Die Quellen, die ich da so gefunden habe haben davon berichtet, dass bei Männern eine Flasche Bier oder halt ein Glas Wein als unbedenklich eingestuft werden. Bei Frauen übrigens etwas weniger.

    Da lag ich um ein vielfaches drüber.

    Von dem Gespräch verspreche Dir mal nicht allzuviel. Der wird so wie ich das nun nach Deinen aktuellen Berichten hier einschätze komplett auf Durchzug schalten

    "Es ist mein Leben"
    "Ich weiss selber was ich tue"
    oder aber der Klassiker
    "Bei so einer Missratenen Familie kann man ja nur saufen"

    Lasse Dich da auf keine Diskussionen ein.

    Rechne da mal nicht mit Gesprächen wie sie hier im Forum stattfinden. Die Leute die hier schreiben bekennen sich zu ihrem Problem.

    Gruss Vaan

    @ Rattel

    Ich habe die Nacht auf den 23.07.07 im Kiesbett vor einer Disko in NRW verbracht. Danach habe ich mit 2 Kumpels an der Nordsee noch ein Wochenende verbracht und gesoffen was auf den Tisch passte.

    Danach ging es dann abwärts mit den Alkmengen und aufwärts mit Vaan. Ich sage nur "Nächte wieder durchgeschlafen" Dazu kommt, dass ich das Saufgeld seit fast einem Jahr anspare und mir davon nen Urlaub gönnen werde bei dem es auf 100 Euro nicht ankommt.

    Solange bei Deinem Dad das Leben funktioniert wird sich da wenig ändern. Wenn Du ihm anbietest mit zu dem Gespräch bei seinem Boss zu kommen geht es nur darum, dass er da nicht alleine sitzt und eine vertraute Person bei sich hat, die auf seiner Seite ist. Was kannst Du denn da groß machen ??? Von seiner Arbeit hast Du keine Ahnung. Von der Qualität die er da abliefert auch nicht. Von dem Arbeitsrechtlichen reden wir mal gar nicht. Wenn er da in dem Gepräch echte Einsicht gezeigt hätte dass sich da was ändern muss hätte ich ja gesagt "Hilf ihm und sei bei ihm" Aber sooo

    Er liegt im Krankenhaus und zuerst wird Töchterchen angerufen. Was kommt als nächstes ???

    "Du Rattle ich habe nen Gipsbein Kannste mir nicht mal eben ne Pommes rot/weiss vorbeibringen"
    "Bestell Dir was vom Pizza Blitz"
    "Du kannst Doch Deinen armen Dad hier nicht gehbehindert in der Bude verrecken lassen"
    "Na gut ich mache es"
    "Du dann halte doch auch eben an der Tanke an und bringe 3 Dosen Bier mit - Dann habe ich Heute abend was zu Entspannung bei dem Fussballspiel"

    Nicht wortwörtlich so, aber sinngemäß läuft das so ab.

    Ich bin mir ganz ganz sicher, dass Du das machen würdest.

    Ich sage nun nicht, dass Du den Kontakt abbrechen sollst, aber wenn er nach nur 5 Tagen wieder bei Dir ist müssen da einfach mal ein paar Fragen erlaubt sein wie er sich das weiterhin vorstellt.

    Gruss Vaan

    Hallo Rattle

    Ich habe zum Thema Entgiftung keine Eigenen Erfahrungen.

    Ich war damals beim Arzt habe mich untersuchen lassen. Bei den Alkmengen konnte ich nicht lügen, da ich Haushaltskasse führe und JEDEN Tropfen auf dem Alkkonto stehen hatte. Mit dem Zettel bin ich dann da aufgelaufen und er (kennt mich seit Kindheitstagen) ist an Ort und Stelle aus den Latschen gekippt. Vor dem Arztbesuch war aber die Einsicht da, dass es SO NICHT WEITERGEHEN konnte.

    Eine geschwollene Leber hat man dort entdeckt aber aufgrund der Blutwerte (ich mache seeehr viel Sport) wurde eine Entgiftung für nicht notwendig gehalten.

    Der Hausarzt hat mir geraten mich einer Selbshilfegruppe anzuschließen. Zu dem Zeitpunkt war ich dann schon hier und bin dabei geblieben.

    Lese Dich mal hier im Offenen Bereich ein wenig ein. Es wird dort geschrieben, dass eine Entgiftung bis zu 2 Wochen dauert. Allerdings kann er sich auch selber entlassen und zu dem Zeitpunkt kommt wieder das Thema "Hilfe durch Nichthilfe" ins Spiel.

    Sein erster Schritt wird zu Dir sein über den 2. kann ich nur Mutmaßungen anstellen und die werden Dir nicht gefallen :roll:

    @ Rattle

    Gut, die Bereitschaft an dem Gespräch teilzunehmen war schon einmal ein Hilfe Angebot.

    Auch die Tatsache, dass er Dich trotz der Räumlichen Distanz als erste Anlaufstelle für Telefonanrufe wählt spricht für sich.

    Mal eben zu dem Donnerstag :

    Ich glaube nicht, dass Dein Dad sich betrunken hat um nicht zu dem Gespräch zu müssen. Zum Thema Kontrollverlust können Dir viele Leute hier ein Lied singen. ICH AUCH. Alkoholiker reden sich selber eine beruhigende Wirklich von Alkohol ein. Der war vor dem Gespräch nervös.

    "Eben ein Pinnchen zum ruhig werden."
    "Ach komm eines noch dann klappt das gleich auch beim Chef"

    10 Pinnchen später
    "Langschammuschichabbalos"

    weitere 15 Pinnchen später
    "EineschmuschischnoschdamitichdemauchrichtischmeineMeinungsaschenkann"

    Ich mache mich hier nicht lustig über Deine Familie. Ich schreibe wie es bei mir 100e Male gewesen ist.

    So ähnlich wird es abgelaufen sein. Beim ersten Schluck hatte der nicht die Absicht sich zu betrinken. So wäre es zumindest bei mir gewesen.

    Das Zauberwort heisst Kontrollverlust. Den habe ich auch wenn auch vielleicht auf einem etwas kleinerer Level als Dein Vater.

    Ich bin nicht in der Lage jeden Abend EIN !!! Bier zu trinken. Sonst wäre ich nicht hier.

    Gruss Vaan

    @ Rattle

    Wer zu dem Gespräch mit dem Chef zum Thema Alkoholentgiftung besoffen erscheint steckt zumindest tiefer als ich in der ganzen Sache drin.

    DAS WÄRE MIR ZU TRIEFNASSESTEN ZEITEN NICHT PASSIERT.

    Da wo er nun ist ist er von Leuten umgeben die den ganzen Tag beruflich mit Alkoholismus zu tun haben. Alles was Du an Hilfe probiert und/oder angeboten hast ist fehlgeschlagen. Ich wage mal zu behaupten, dass bei dem Grundsatz "Hilfe durch Nichthilfe" sogar einiges kontraproduktiv war was Du (OHNE ZWEIFEL MIT DEN BESTEN ABSICHTEN !!) getan hast.

    Nutze doch die Tage in denen er im Krankenhaus ist um mal irgendwo durchzuatmen. Wenn es Dir hilft melde Dich hier sooft Du magst und erzähle was es Neues gibt und dann packen wir das schon.

    Gruss Vaan

    Hallo

    Echte Einsicht hört sich anders an, da gebe ich dir Recht. Allerdings könnte ich mir auch nicht vorstellen, dass ich an meine Tochter herzzerreißende Geständnisse aus der Alkoholentgiftung richten würde

    Zitat von Rattlesnake


    Er meinte: "schon gut, oder?" Sowas macht meine Wut nur noch größer...

    Er: "Ist ja schon gut jetzt!" Er hats noch nicht kapiert, oder?

    Für mich hört sich das an nach : "ich bin zu weit gegangen und möchte nicht darüber reden"

    Nun lass ihn noch ersteinmal seine Gedanken sortieren. Auch wenn ich persönlich nie in der Entgiftung war kenne ich das mit der Achterbahnfahrt als mir klar wurde was ich da getan habe.

    Erwarte nicht, dass er in 3 Tagen (davon reden wir hier) das abstellen kann was er in Jahren (Jahrzehnten ???) verbockt hat.

    Ich weiß auch nicht ob es eine gute Idee ist mit ihm zu telefonieren während er im Krankenhaus ist. Ich glaube es ist besser wenn Du ihn eine Zeit alleine lässt. Du kannst ihm im Augenblick eh nichts sagen was nicht schon geasagt wurde (ZUM THEMA SAUFEN)

    Gruss Vaan