Beiträge von Plejaden

    Für mich bedeutet emotionale Erpressung, dass ich dazu gebracht werden soll etwas zu tun, was ich nicht will. Was gegen meine ethischen oder moralischen Grundsätze verstößt, was mich erniedrigt oder verletzt. Oder, als Kind sollte ich meine authentischen Gefühle verleugnen. Als Mittel dazu wurden vom Erpresser meine Gefühle benutzt bzw. missbraucht. Als Kind - vor allem als Kind! - befindet man sich da in einer unüberwindlichen Abhängigkeitssituation von den Eltern, die diese ausnutzen.

    Wenn man so etwas als Kind erlebt hat, hat man im Grunde drei Möglichkeiten:
    1. Man verfällt in ein Opferschema und "sucht" sich ständig Menschen, die dieses Spiel mit einem weiter treiben. Zu dieser Kategorie von Mensch gehöre ich.
    2. Man wird selbst zum Täter und lebt das erlittene Leid an Schwächeren aus.

    3. Das gilt für beides: Man durchschaut diese Strukturen und überwindet entweder das Opferschema oder das Täterverhalten. Diese Möglichkeit steht jedem Menschen offen ;)

    Ob du deinen Freund nun emotional erpresst oder nicht, kann ich aus der "Ferne" nicht beurteilen. Was natürlich eine Tatsache ist: Das Verhalten deines Freundes verletzt dich, also musst du dich davor schützen.

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    ui, die Sonne scheint :D . Und das schon lange für mich - ich bin ja wieder um 6 Uhr aufgestanden. War dann auch gleich ziemlich wach und bin einfach eine Stunde eher gefahren. Erstmal in die Stadt, dort habe ich eine neue SD-Karte für meine Kamera gekauft. Will doch schließlich nächste Woche in Rom jede Menge Fotos schießen ;) . Danach hab ich mir noch einen grünen Tee gegönnt, der in dem Geschäft in derselben Konstellation (dieselbe Sorte in Bio) zwei Euro billiger war als da, wo ich ihn bisher gekauft hab. Schön.

    An der Uni bin ich auch gut voran gekommen und die Arbeit erledigte sich fast wie von alleine. Zumindest ging die Zeit schnell rum. Daheim angekommen habe ich ein wenig WoW gespielt und dann ein Buch gelesen, das heute gekommen ist, zusammen mit meiner "System of a Down"-CD. Mal sehen, ob ich mich für diese Band begeistern kann, ich probiere derzeit viel Neues aus. Und gleich geht es in den Chat.

    Zu den letzten zwei Tagen: Man kann mir natürlich vorwerfen, dass es doch egal ist, was ich früher getan hab als ich noch gesoffen habe. Das ist ja jetzt vorbei. Aber ich spüre genau, dass diese Selbstbetrugsmuster immer noch in mir drin sind. Entweder bekomme ich sie irgendwann einmal in Bezug auf Alkohol wieder zu spüren, oder sie brechen an anderer Stelle durch.

    Als sensibel betrachte ich hier das Essen. Ich hab zum Beispiel früher, als ich ein Jahr lang arbeitslos war, einen recht komplexen Selbstbetrugs-Zirkel aufgebaut: Ich habe mir Vormittags Essen gekauft, meist irgendwelche Knabbersachen oder Fertiggerichte, die nur mit heißem Wasser aufgegossen werden müssen. Das alles mit der (fadenscheinigen) Begründung, es sei für Gäste oder für den "kleinen Hunger" zwischendurch. Meistens habe ich diese Vorräte dann innerhalb von zwei Tagen verspeist - mit der Begründung a) das es sonst schlecht wird (?) oder b) weil ich es bereut habe, den ganzen Kram gekauft zu haben; also schnell alles aufessen und dann ab diesem Zeitpunkt "einen Neuanfang starten".
    Waren die Vorräte aufgegessen, ging ich wieder einkaufen und der Zirkel begann von Neuem. Innerhalb des einen Jahres habe ich über 10 kg zugenommen. Irgendwann fing ich dann an zu trinken.

    Gerade in die "Tabula Rasa"-Falle tappe ich bis heute noch öfters. Der Gedanke, erst eine "Diät" anfangen zu können, wenn alle Dickmacher aufgegessen sind. Ein weiterer Gedanke dazu ist noch der "jetzt ist es eh zu spät"-Gedanke - hab ich einmal EINEN Keks gegessen, dann ist es zu spät und ich kann auch gleich ein Dutzend essen. Rein objektiv natürlich totaler Quatsch und sehr gefährlich in Bezug auf einen Rückfall.

    @Erdling: Ich bin wirklich froh, an diesem Punkt schon ausgestiegen zu sein :? . Für mich wurden viele Sachen auch zunehmend schwieriger, das hatte jedoch vor allem mit meiner geistigen Verfassung zu tun - ich wurde schlichtweg zu depressiv um das Haus noch zu verlassen.
    Eigentlich mochte ich Spiele wie WoW, Morrowind ist ja so ähnlich, wenn auch ohne Online-Funktion. Die Quests sind allerdings doch etwas eintönig: Hol mir dies, kill mal den, bringe dem da dies und das... Da soll dann wohl die Interaktion zwischen den Spielern für das Salz in der Suppe sorgen. Bis jetzt noch nicht so ganz meins, aber mal sehen ;)

    LG
    Plejaden

    Guten morgen,

    irgendwie war ich gestern abend voll müde und bin immerzu eingeschlafen - warum auch immer. Jedenfalls schreib ich deshalb heute morgen.

    Gestern wars ja richtig schön! Ich bin um acht aufgestanden, hab gefrühstückt und bin dann zwei Stunden später joggen gegangen. War etwas mühsam, kam vom warmen Wetter. Freitag bin ich ja nass geregnet worden und heute war es gefühlte zwanzig Grad wärmer :roll: . Hab mich auch brav eingecremt...
    Danach hab ich mein Thesenpapier fertig gemacht und ein wenig World of Warcraft gespielt. Anschließend gabs Springreiten und ich danach ein wenig lesen auf der Terrasse.

    @Erdling: Dass das nur zu deiner Anfangszeit war, macht mich wieder nachdenklich. Ich befand mich in der Phase, in der die "Erklärungssysteme" noch funktionierten.

    Gegen Ende, kurz bevor ich aufhörte, find das auch an sich zu wandeln - ich hab immer öfter "einfach so" getrunken, ohne eine Erklärung und das, obwohl es mir schlecht ging. Ich muss dazu, gaaanz früher hab ich nicht getrunken wenn ich z.B. Kopfweh hatte oder mein Magen schmerzte. Am Ende war mir das auch egal, wenn an dem Tag trinken angesagt war, dann musste ich eben trinken. Ich hatte mein Trinken noch rigide restriktiert - an einem Tag in der Woche war "es" zunächst erlaubt, dann schonmal an zwei Tagen, zuletzt an drei. Und an den Tage musste dann gesoffen werden, komme was wolle. Es war mir schon nicht mehr möglich, das Ganze auch nur um einen Tag zu verschieben.
    Natürlich kreiste mein Denken in der Zwischenzeit, den paar Tagen wo ich nicht getrunken habe, weiterhin nur um den Alkohol. Was würde ich denn trinken, wenn es wieder "soweit" war? Und wieviel? Das Trinkereignis musste perfekt werden, weil es musste ja wieder für ein paar Tage reichen.

    Ich will gar nicht wissen, wie lange ich das noch durchgehalten hätte. Der Druck war zuletzt schon enorm, die Regeln immer weiter aufgeweicht.

    LG
    Plejaden

    Guten Tag,

    den Tag heute konnte ich ganz für mich gestalten, mein Freund war nicht da. Ich bin ziemlich früh aufgestanden und hab mir ein Brot zum Frühstück geholt. War ein schöner Spaziergang im Sonnenschein! Nach dem Frühstück war ich kurz im Forum, danach ging an den Computer, die Bildbearbeitung wartete ja auf mich :roll: . Ging aber alles soweit glatt, ich musste eine Karte zusammensetzen, wegen der (Meridian?)Linien ist das relativ einfach. Danach habe ich mal World of Warcraft ausprobiert, mein Freund hat sich das Spiel ja gekauft. Ich fand es interessant, habe aber schon besseres gespielt. Diese Steuerung am PC ist völlig ungewohnt :lol: .
    Als dann die Sonne draußen lachte hab ich mich ein wenig raus auf die Terrasse gesetzt und gelesen, anschließend bin ich wieder rein und hab aufgeräumt. Dann noch ein wenig Snooker geguckt bis mein Freund kam. Der ist totmüde und schläft wo er geht und steht ein :? . Aber ich sag nichts dazu, er ist für sich selbst verantwortlich und muss wissen, dass da eigentlich mal ein Nickerchen im Bett angebracht wäre ;) . Aktuell ist er glaub ich grad auf der Toilette eingeschlafen.

    Gotti : Danke für die Blumen :oops: . Ich habe noch bis vor ein paar Wochen gedacht, dass ich ziemlich rumgeeiert habe - von wegen seit 2003 schon an mir gearbeitet... Aber irgendwie habe ich inzwischen das Gefühl, zumindest was Ängste und Minderwertigkeitsgefühle angeht, da braucht man einfach seine Zeit. Dinge für sich zu akzeptieren, der Seele Zeit zu geben zu heilen...
    Mit dem Alk ist es selbstverständlich was anderes, da ist Rumgeeier im besten Fall gesundheitsschädlich und im Schlimmsten tödlich.

    Ich hatte gerade eine Artischocke in meinem Salat und da ist mir aufgefallen, dass ich mich bei meinem Alk-Konsum nicht nur von der Werbung, sondern auch von "Gesundheitsnews" habe beeinflussen lassen. Ich dachte z.B., dass mein Herz ohne Rotwein nicht mehr funktionieren würde und habe jeden Tag, an dem ich nicht gesoffen habe, genau nachgefühlt "ob da etwas piekst". Ich habe gedacht, dass meine Gefäße nur mit Wasser allein nicht lange leben würden. Bei Artischocken dachte ich immer: Die sind gut für die Leber, also kannst du eine Flasche mehr als sonst saufen :shock:

    Mh. Sollte ich die lieber von meinem Speiseplan streichen? Verzicht würde ich dabei zumindest nicht empfinden ;) .

    LG
    Plejaden

    Hallo Karotte,

    das habe ich im Laufe der Jahre so angesammelt; such mal im Internet nach Begriffen wie "emotionale Gewalt" oder "emotionaler Missbrauch". Dann kann ich noch das Buch "So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen" von Rolf Merkele empfehlen, da wird recht gut auseinander genommen, wie man im Laufe seines Lebens beeinflusst worden ist und wie dadurch das Selbstvertrauen zerstört wurde.

    Falls du denkst (oder weißt), dass du als Kind Opfer seelischer oder körperlicher Gewalt warst, such mal nach Alice Miller oder "Schwarzer Pädagogik". Die Bücher von Alice Miller habe ich noch nicht gelesen, aber ein paar Zusammenfassungen ihrer Kernaussagen und die haben mir sehr geholfen!

    Ich für mich habe herausgefunden, dass es wichtig ist die ganzen Einflüsse, die andere auf mein Leben hatten rauszufiltern und durch meine eigenen Ansichten zu ersetzen. Wenn man lange genug bestimmten Ansichten ausgesetzt war, werden diese irgendwann zu den EIGENEN Ansichten. Das kann mitunter sehr destruktiv sein. Die Bücher und Texte begleiten beim "Herausfiltern" der destruktiven Ansichten und Einflüsse.

    Mit meinen Eltern habe ich nicht geredet. Meine Mutter weiß zwar, dass es falsch war mich und meinen Bro zu verprügeln. Aber die emotionale Gewalt wollen die beiden nicht wahrhaben. Das ist auch logisch, weil sowas ja meist nicht absichtlich eingesetzt wird. Die Täter sind sich häufig gar nicht bewusst, was sie da tun.
    Ich hab jetzt so meinen Frieden mit ihnen geschlossen, weil ich weiß, dass es auch nichts ändern wenn ich ihnen mein Leben lang etwas vorwerfe. Ich verbittere daran nur und das will ich nicht.

    LG
    Plejaden

    Ach ja, das Wichtigste habe ich vergessen: Was tun dagegen?

    Zuerst einmal: Lernen, der eigenen Wahrnehmung wieder zu trauen. Täter schalten diese Wahrnehmung gerne als Erstes ab, weil sie als Mittel der Reflektion dazu dienen kann, das perfide Spiel zu durchschauen. Beispiel:
    Du: Ich bin unglücklich
    Täter: Quatsch, du bist nicht unglücklich. Wie kannst du das behaupten, nach allem, was ich für dich getan habe? Schau dir die Kinder in Afrika an, DIE sind unglücklich.

    Also, wenn du den Eindruck hast, etwas macht dich traurig, unglücklich oder wütend, dann gehe dem nach und traue deiner Empfindung. Aber wie ich lese, tust du das ja bereits ;)

    Dann könntest du schauen, ob du deine Knöpfe lokalisieren kann. Was muss jemand zu dir sagen, dass du dich unhaglich fühlst, ein schlechtes Gewissen bekommst etc.? Überprüfe mal, was dahinter steckt. Wurden dir falsche Wahrheiten verkauft, vielleicht als Kind, vielleicht in deiner Partnerschaft, in der Schule, sonstwo?

    Eine falsche Wahrheit, die mir verkauft wurde: Sei immer artig und brav, dann werden alle nett zu dir sein. Wenn du Ärger machst, wirst du bestraft.
    Diese falsche Wahrheit äußert sich heute in meiner Konfliktunfähigkeit. Ich kann nichtmal einen Pullover im Geschäft umtauschen = Ärger machen. Aber da ich nun weiß, dass diese Einstellung auf einer falschen Annahme beruht, kann ich etwas dagegen unternehmen.

    LG
    Plejaden

    Hallo Lütze,

    ich beschäftige mich nun schon seit etwa 2003 mit meinen Problemen, da kommt dann halt einiges zusammen ;) . Hab angefangen mich auch in dieser Richtung zu informieren, weil ich immer das Gefühl hatte, etwas ist falsch, etwas stimmt nicht. So ähnlich wie bei dir: Wie ich dachte, dass ich bin, und wie andere sagten, dass ich bin.

    Wie gesagt, die Formung dient dazu, dich manipulierbar zu machen. Bei Kindern gelingt das besonders einfach. Meine Eltern haben mir z.B. die Schuld daran gegeben, dass ich so "komisch" bin, instabil, weinerlich, still, schüchtern. Motto: Was haben sie nicht alles für mich getan, ich hätte doch alles gekriegt was ich wollte, und dann das...
    Meine Therapeutin meinte im O-Ton zu mir: "Bei allem, was Ihnen passiert ist und wie sie behandelt wurden, sollen Ihre Eltern froh sein, dass Sie nicht aus dem Fenster gesprungen sind." Jo. Da hat sie wohl recht.

    Es müssen keine Schläge oder Beleidigungen sein, wie ich schon sagte. Viel schlimmer und subtiler ist die sogenannte emotionale Gewalt oder der emotionale Missbrauch. Wird am häufigsten in der Kindererziehung angewendet, kommt aber auch häufig in destruktiven Partnerschaften vor. Emotionale Gewalt hinterlässt keine erkennbaren, äußerlichen Spuren, ist schwer zu beweisen und wird vom Täter immer abgestritten.

    Es können viele kleine Dinge sein, Beispiel gefällig? Mein Freund wollte von mir, dass ich mir seine ganzen (vielen!) Termine merke. Der dahinterliegende Grund ist einfach: Er hatte keinen Bock sich damit auseinander zu setzen. Habe ich dann einen Termin vergessen, war ich natürlich Schuld daran, dass ein wichtiges Geschäft etc. geplatzt ist und eine manchmal stundenlange Tirade folgte. Habe ich mich geweigert mir seine Termine zu merken, hieß es "und ich dachte, du liebst mich!"

    Durch solche Sachen sollst du in eine bestimmte Form gepresst werden; du sollst leicht zu handhaben, immer kontrollierbar sein. Deine Eltern oder dein Partner/Partnerin wollen sich nicht mit einem selbstständigen Menschen mit eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Wünschen auseinandersetzen. Sie wollen im Gegenteil, dass du ihre Bedürfnisse und Wünsche erfüllst und ihre Gefühle aufsaugst wie der berühmte seelische Mülleimer.

    Das klingt alles vielleicht etwas hart, aber trifft es doch im Kern. Es ist sehr oft im Mantel der "Liebe" versteckt und deshalb schwer zu erkennen.

    Noch mehr gefällig ;) ?

    LG
    Plejaden

    Heute war ein Halb-Brückentag. Eigentlich hätte ich frei gehabt, aber ich musste nochmal zur Uni um etwas abzugeben. Habe jedenfalls bis sieben Uhr geschlafen und bin dann um neun Uhr aufgebrochen. Leider hat mir Dozent meine Papiere nicht einfach so abgenommen, sondern wollte noch was ganz Spezielles haben :roll: . Naja, ich habe es dennoch pünktlich nach Hause geschafft, muss aber morgen oder übermorgen noch ein wenig Bildbearbeitung machen.
    Daheim angekommen ging es jedenfalls gleich wieder los, mit meinen Eltern einkaufen, und danach etwas essen. Anschließend gabs ein wenig Mittagspause, bis ich dann gegen 15 Uhr joggen gegangen bin - und in den Platzregen des Jahrhunderts geraten bin. Ich bin trotzdem tapfer weiter gelaufen, wenn man einmal nass ist, sollte man nicht mehr stehen bleiben. Ich glaube alle, die mir entgegen kamen, haben mich um meine Baseballkappe beneidet :lol:
    Anschließend habe ich mich daheim warm eingekuschelt und eine Sendung über Rom geguckt, die ich mir aufgenommen habe. War sehr interessant.

    Ich merke zur Zeit, dass mein Fernsehkonsum immer geringer wird - von ganz allein, also fast. Ich muss mich zumindest sehr sehr selten zwingen, die Kiste mal auszuschalten. Das ist sehr interessant, es ändern sich viele Dinge in meinem Leben in letzter Zeit von alleine, wo ich vorher gedacht hatte "Mensch, noch eine Baustelle". Das gibt mir natürlich Kraft, mich auf andere Baustellen zu stürzen, die sich nicht von alleine regeln.

    Das ist allgemein so - seit ich nicht mehr trinke, habe ich mehr Kraft, mehr Energie. Habe letztens irgendwo gelesen, dass der Alkoholabbau auch noch einen oder mehrere Tage nach dem Rausch noch Kraft kostet. Deshalb hab ich mich auch immer so fertig gefühlt mit einem Kater :? .
    Aber das ist alles nun vorbei und ich bin froh um jedes Fünkchen Lebensenergie, das ich zurück gewinne, Tag für Tag.

    LG
    Plejaden

    Auch von mir alles Gute zum halben Jahr :D :D . Mögen noch viele viele weiter folgen, du hast es in der Hand :lol:

    Zitat

    Ist es fürs neue Selbstbild nötig,herauszukriegen,warum ich von anderen in diese Form gepresst wurde?


    Die Frage ist weniger warum. Das Warum ist nämlich klar: Du solltest vor allem manipulierbar sein. Ich spreche da nur mal die "Generalschuld" an - das ist fast wie ein Knopf, auf den man nur zu drücken braucht und schon gerätst du zumindest ins Wanken. Ich habe auch zuviele von diesen Knöpfen.

    Die bessere Frage ist das wie, auf welche Weise: So kannst du deine Knöpfe finden und abmontieren.

    Ich muss eben essen gehen, wenn du magst schreib ich später noch was dazu :lol: .

    LG
    Plejaden

    Guten Abend zusammen,

    autsch, ich habe Muskelkater. Wie doof. Ich hoffe das ist morgen besser, damit ich wieder laufen gehen kann 8) .
    Wie dem auch sei, heute war ein ruhiger Tag. Ich habe mal ausnahmsweise bis halb zehn geschlafen und bin dann gemütlich aufgestanden. Nach dem Frühstück habe ich an einem Thesenpapier weitergearbeitet, bis mein Freund aufgestanden ist. Anschließend bekam ich eine andere Arbeit von einer Kommilitonin, das ich nachgucken sollte. Sie ist mit der Rechtschreibung nicht so fit. Ich habe dann noch bis 15 Uhr weiter gearbeitet und hatte dann alles fertig. Schön ausgedruckt und frei war :lol: .

    Habe dann noch ein paar Bilder bearbeitet bis mein freund nach Hause kam, anschließend haben wir Fußball geguckt. Ein schöner Tag.

    JoeDoe : Mh ich kann die Werbung auch recht aufmerksam betrachten; da ich in gewisser Weise "vom Fach" bin, kann ich sie auch recht gut auseinander nehmen und weiß, dass in geradezu perverser Weise mit Emotionen gespielt wird.
    Ich weiß diesbezüglich auch nicht recht was richtig ist. Saufdruck kriege ich nicht wenn ich Werbung sehe, aber das heißt ja nichts wie wir alle wissen.

    Heute wollte ich eigentlich zum Stausee gehen, aber aufgrund der "Vatertagsbevölkerung", die sich an einem Tag wie heute an diesem Ort einfindet, habe ich es doch lieber gelassen.

    LG
    Plejaden

    Hallo Lütze,

    Zitat

    Ich war wiedermal überrascht,dass ich dort als sympatisch und naja...nett charakterisiert wurde.Wo ich doch denke manchmal,das auf meiner Stirn das Wort "Looser" steht...

    Mit solch einem verschobenen Selbstbild hatte ich auch jahrelang zu kämpfen. Es entsteht, wenn dir Menschen mit denen du viel Zeit verbringst (gezwungenermaßen oder freiwillig) dir immer wieder bestimmte Dinge einreden. Dabei muss es nicht gleich um Beleidigung oder Mobbing gehen, es können auch ganz subtile Dinge zu einer Verschiebung führen, wie z.B. jemanden nie etwas zutrauen oder Doppelbindungs-Konstellationen etc.

    Du kannst dein Selbstbild selbst bestimmen. Ich bin auch gerade dabei und es ist eine sehr schöne Erfahrung endlich zu lernen, wer und wie ich wirklich bin ;) .

    Schönen Feiertag!
    Plejaden

    Guten Abend,

    heute war ein entspannter Tag. Bin zur gewohnten Zeit zur Uni, hab eine Stunde gelesen, dann eine Vorlesung besucht und anschließend noch eine Stunde gelesen. Danach ging es heim, ich hab meine Fotos abgeholt, sie sind schön geworden :) . Nach dem Mittagessen hab ich hier im Forum gelesen und bin anschließend joggen gegangen, das erste Mal seit zwei Monaten. Hat gut geklappt und nun fühle ich mich angenehm müde.

    Ich habe mir ein wenig Gedanken über Alkohol in der Werbung gemacht. In meiner Saufzeit gehörte die Werbung leider zu meinem Erklärungssystem, das die Sucht aufrecht erhalten hat. Ich habe mir sehr bewusst Werbung angesehen, hab immer neue Sorten von Alkohol "entdeckt" die ich unbedingt ausprobieren musste ("Ich kann jetzt nicht aufhören zu trinken, ich muss XY probieren. Danach..."). Außerdem zeigte mir die Werbung, dass Alkoholtrinken normal ist, "alle" Menschen, egal ob alt oder jung trinken ganz easy Alk und denken nichts dabei. Ich habe mir auch eingeredet, dass vor allem Wein ein "edler" Teil unserer Kultur ist (Wer hat's erfunden? Na wir bestimmt nicht, wir haben bis etwa hundert vor Christus aus Näpfen gefressen...). Schlussendlich dachte ich sogar , dass ich ein noch größerer Kunstkenner werde wenn ich nicht auf Ausstellungen gehe sondern "Weinliebhaberin" werde und mir einen schönen Keller anlege.

    Oh mein Gott.

    Aus diesem Grund versuche ich so wenig Werbung wie möglich an mich heran zu lassen. Im TV gucke ich sehr oft einen großen europäischen Sportkanal, bei dem nie Alkoholwerbung gezeigt wird; bei anderen Sendern schalte ich um, sobald Werbung beginnt. Auf der Straße versuche ich bewusst wegzuschauen, wenn ich Plakate sehe.

    Ich weiß jetzt nicht, ob das falsch ist, aber ich weiß nicht wie ich anders damit umgehen soll :? . Aus meiner Suchtgeschichte heraus scheint es mir wichtig zu sein, mich so wenig Alkoholwerbung wie möglich auszusetzen. Ich möchte das Thema auch mal in meiner SHG zur Sprache bringen.

    LG
    Plejaden

    Hallo Lütze,

    ich habe für mich eine Sache erkannt, die mir sehr wichtig erscheint: Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Das Auf und Ab ist völlig normal und auf diese Weise kann ich auch Tiefs recht gelassen überstehen, weil ich weiß, bald wird es wieder besser.

    Solange die Amplitude nicht zu heftig wird, wohlgemerkt. Wann sie zu heftig wird, das finde ich langsam aber sicher heraus. Ich muss mich dafür selbst kennen lernen und auch wissen, ab wann ich mir (professionelle) Hilfe suchen muss.

    Vor drei Jahren hatte ich mittelschwere Depressionen, das war ein Tief, aus dem ich von alleine nicht mehr herauskam. Damals habe ich mir dann auch Hilfe gesucht.

    Inzwischen ist bei mir die Amplitude weniger stark, d.h. die Tiefs sind nicht mehr so "tief", kommen seltener und dauern auch nicht mehr so lange. Das kam aber erst mit der Zeit und durch teilweise intensive Arbeit. Und sechs Monate sind doch nichts im Vergleich zu der Zeit, die du schon an diesen Stimmungen leidest (und sie vielleicht auch mit Alkohol "kurieren" wolltest).

    LG
    Plejaden

    Guten Abend,

    heute war ein schöner Tag. Bin um sechs Uhr aufgestanden, hab dann von 8 bis 10 Uhr am Computer gearbeitet und bin dann auf zur Uni. Dort habe ich dann eine Stunde in der Bib gesessen, wurde aber immerzu von einem "neuen" Mitarbeiter gestört. Der Mensch ist leider höchst unselbstständig. Er schafft alle möglichen Sachen nicht, die er eigentlich draufhaben müsste, das muss ich dann erledigen. Dadurch fällt mir zwar keine Extra-Arbeit zu (wir haben keinen zeitlichen Rahmen, in dem wir die Arbeiten schaffen müssen), aber mal sehen. Ich werd mir was überlegen.
    Naja, jedenfalls hab ich dann eine Stunde gearbeitet und bin danach heim - denn ich brauche eine neue Brille :? . Leider sind meine Augen wieder um fast eine Dioptrie schlechter geworden. Der Optiker hat mich noch freundlich daraufhin gewiesen, dass ich so kein Auto fahren darf. Danke, isch 'abe gar kein Auto ;) .
    Danach habe ich mich draußen in die Sonne gesetzt und einen Text für die Uni gelesen, und nun hab ich frei und tippe hier.

    Ich habe in einem anderen Thread schon geschrieben, dass ich mir etwas Gedanken zur "Individualität der Sucht" gemacht habe. Dazu habe ich hier beobachtet, dass häufig dann auf Individualität gepocht wird, wenn Veränderungen anstehen.
    Bei mir hat sich vor allem dann Widerstand manifestiert, wenn es um die "Öffentlichkeitsarbeit" ging. Ich wollte nicht auffallen. Niemand sollte erfahren, dass ich Alkoholikerin bin. Niemand sollte sich wegen mir Umstände machen. Bloß nirgendwo anecken oder Schwierigkeiten machen! Nur nicht auffallen, Leute denken schlecht von Außenseitern. Einfach in der grauen Masse untergehen und nur nichts trinken. Dieser Drang geht natürlich aus meiner individuellen Lebensgeschichte hervor - schon seit Kind an war ich bemüht, ja nicht aufzufallen und unsichtbar zu werden. Ich wurde meist bitterlich bestraft, wenn ich aneckte, Schwierigkeiten machte, auffiel oder weil ich Außenseiterin war.

    Ich sehe das heute als Chance diese alten Verhaltensweisen abzulegen lernen - nicht nur, weil es lebenswichtig für mich ist. Ich bin kein wehrloses Kind mehr, ich bin selbst für mich verantwortlich und kann diese Verantwortung auch umsetzen. Es geht nichtmal um's Gewinnen oder Verlieren, wenn jemand meine Alkoholkrankheit nach ausführlicher Erläuterung nicht akzeptiert, dann habe ich nicht "verloren".

    Es geht um mich.

    LG
    Plejaden

    Über die Sucht-Individualität mache ich mir bis heute abend mal Gedanken...

    Hallo Hartmut,

    vielleicht stecken Erfahrungen mit anderen Krankheiten dahinter. Man ist es ja gewohnt, bei einer Krankheit eine gewisse Therapie zu erhalten und danach "geheilt" zu sein. Man nimmt ein paar Wochen lang ein Medikament, geht für einige Zeit ins Krankenhaus, zur Kur oder sonstwohin und danach ist der Körper wiederhergestellt und es kann weitergehen wie vorher.*

    Ich kann mir vorstelle, dass dasselbe Prinzip auch auf die Alkoholkrankheit angewendet wird - ich halte mich ein paar Monate an die Grundbausteine, verbanne den Alkohol aus meinem Leben, und dann bin ich stabil ("geheilt"?) und kann wieder alten Beschäftigungen nachgehen und alte Orte aufsuchen. Stabil und trocken, wie ich bin.

    Eine Bekannte hat interessanterweise eine ähnliche Entwicklung durchlaufen: Sie hat während der Pubertät eine Lebensmittelallergie entwickelt und hat die "verbotene Speise" einige zeitlang verbannt. Nach einigen Monaten dachte sie, "jetzt müsste es ja wieder gehen". Ging natürlich nicht. Sie malträtiert soweit ich weiß ihren Körper bis heute mit Versuchen, das "Verbotene" dennoch verspeisen zu können.
    Auch hier scheint ein ähnlicher Mechanismus am Werk zu sein - Verzicht.

    Ich persönliche habe mit meiner Angsterkrankung eine weitere chronische Krankheit, mit der ich mich ein Leben lang auseinandersetzen muss. Niemand kann meine schlechten Erfahrungen mit Menschen, mein Gedächtnis einfach löschen, so dass ich in bestimmten Situationen naiv, unbedarft und unbelastet reagieren kann. Genausowenig kann mein Suchtgedächtnis gelöscht werden. Durch Beides hatte ich die Möglichkeit erhalten, mich besser kennen zu lernen und es war ein Anstoß mir ein neues Leben zu schaffen.

    Wenn ich mir Menschen in meinem Umfeld ansehe, die unter ihren mehr oder weniger starken psychischen Problemen leiden und sich dessen überhaupt nicht bewusst sind, einfach jeden Tag weiterleiden und denken "das ist so und damit basta"... Ich bin dankbar.

    *Auch das ist natürlich eine bestenfalls fragwürdige Einstellung.

    Guten Abend zusammen,

    gestern hatte ich einen sportlichen Tag und war dementsprechend Abends so müde, dass ich zeitig eingeschlafen bin :roll: . Ich war zuerst in einem "neuen" Waldabschnitt spazieren mit meiner Kamera, musste ja den Meisen-Film noch vollkriegen :lol: . Es war zauberhaft dort, unbeschreiblich. Ich war allein, weil am "Eingang" einige Bäume umgestürzt sind und den Weg versperrten. Dadurch lassen sich dann wohl die meisten Leute abhalten... naja, nach einem längeren Aufstieg stand ich dann auf einem baumbestandenen Plateau, der Wind streifte durch die Wipfel, einfach herrlich.
    Nach zwei Stunden war ich wieder daheim, hab mit meinem Freund gefrühstückt, ein wenig hier im Forum gestöbert und bin danach walken gegangen. Erfreulicherweise ist mir trotz des warmen Wetters nicht schwindelig geworden, Training zahlt sich aus ;) .
    Danach war ich rechtschaffend platt und habe mir einen ruhigen Abend gemacht und bin nach dem üppigen Abendessen ziemlich schnell eingeschlafen.

    Heute war ein entspannter Tag nach Plan: Habe erst bis 10 Uhr am Computer gearbeitet, danach den Film weggebracht und bin dann ab zur Uni. Dort hab ich einige Pläne kopiert und zwei Stunden gearbeitet, anschließend ging es wieder heim. Dort hab ich die Pläne eingescannt und noch an meinen Thesenpapieren weiter gearbeitet, bis mein Freund heim kam - mit der neuen Grafik-Karte! Ich hab erstmal Daten gesichert und dann (die Heldin!) das Ding eingebaut. Jetzt läuft der Rechner und ist noch nicht explodiert. Brav.

    Gestern haben wir übrigens außer der Reihe einen Nachtisch geschenkt bekommen, von den Nachbarn von gegenüber. Mein Vater hat auf die Katze aufgepasst, während die Herrschaften im Urlaub waren. Und ich hab sofort nachgefragt, ob Alkohol drin ist - worauf mein Vater noch nachsetzte: "Die Plejaden möchte überhaupt gar keinen Alkohol mehr zu sich nehmen!". "Möchte. Nicht "Darf nicht". Wer hat ihm das beigebracht? Ich nicht ;) .
    Es war jedenfalls kein Alkohl drin: "Die Kinder sollen das auch essen, selbstverständlich ist das ohne Alkohol." Na, dachte ich so bei mir, so selbstverständlich ist das leider nicht :rolleyes: .

    kommal : Na dann wünsche ich dir viel Spaß ;) . Wenn man dann Zeichnen kann, ist das übrigens auch eine Entspannungsmethode: Man gerät in einen Flow-Zustand und es sind Alphawellen im Gehirn nachweisbar. Aber AT ist effektiver :lol: .

    LG
    Plejaden[/i]

    Guten Abend,

    ich schreibe mal kurz, heute war ein sehr aufwühlender Tag für mich und ich bin immer noch ein wenig verwirrt, aber es wird besser. Ich hab ziemlich tief in den Eingeweiden meiner Psyche gewühlt und ein paar hässliche Dinge zum Vorschein gebracht, aber nun sind sie im Licht und mir geht es relativ gut. Nein, Saufdruck habe ich nicht.

    Erfolgreich war ich heute irgendwie trotzdem: Habe Fenster geputzt, der alljährliche Kampf gegen Singvogel-Ausscheidungen geht wieder los :rolleyes: . Dann noch gesaugt und irgendwann wollte ich dann anfangen zu malen. Habe ein Frauengesicht in einer ganz bestimmten Position im Netz gesucht, nichts gefunden, und dann schließlich meins im Spiegel genommen. Ist nicht so ideal weil ich Brillenträgerin bin, aber es kam erstaunliches zum Vorschein. Am Ende konnte ich mich irgendwie... schöner finden, mein Äußeres besser annehmen. Und zudem habe ich mich mit wenigen Strichen selbst perfekt portraitiert. Das war eigentlich nicht Sinn der Übung, ich bin immer noch überrascht. Die Person auf dem Bild sieht mir völlig ähnlich. Erstaunlich was ich alles kann... :lol:

    So, ich wünsche euch eine gute Nacht!

    LG
    Plejaden

    Hallo clare!

    Zitat

    Jedesmal, wenn ich angesprochen wurde, sprangen meine Gehirnzellen und überlegten, warum ich das, worum ich gebeten wurde, nicht machen könnte, suchten nach Ausreden.
    Aber ich hielt mich an den Satz und es war zum einen Erleichterung spürbar, mich nicht verantwortlich für den anderen und sein Befinden verantwortlich zu fühlen.

    So ein Konflikt-Seminar bräuchte ich auch :roll: . Mal sehen, ob sich sowas finden lässt...

    Es geht mir genauso: Ich denke mir sofort Ausreden aus. Andererseits bin ich zeitlebens so konditioniert worden, obwohl ich glaube, dass dieser Sachverhalt ein Perpetum Mobile ist. Ich habe meine Weigerungen wohl nie mit genügender Bestimmtheit vorgebracht, so dass die meisten Menschen gemerkt haben "da geht doch was". Darauf wurde ich dann unter Druck gesetzt und manipuliert, sehr oft mit emotionaler Erpressung.

    Ich habe dazu mal was gelesen, allerdings fand ich einige Beispiele grenzwertig, bzw. hatte ich ein schlechtes Gefühl dabei. Im Prinzip ging es darum, dass man einem Freund ein Versprechen gibt. Am Tag, wo das Verprechen fällig wird, hat man aber keine Lust dieser Verpflichtung anchzugehen und soll dem Freund sagen "Nö, mach ich nicht." "Warum?" "Keine Lust."*
    Ich würde das nicht machen. Mag sein dass das noch Old School ist, aber wenn ich jemandem ein Versprechen gebe, dann löse ich es auch ein. Ich würde mir eher überlegen, ob ich demnächst vorsichtiger mit meinen Versprechen umgehe...

    LG
    Plejaden

    *Dialog von mir frei erfunden, trifft jedoch den Kern der Sache

    Hallo JoeDoe,

    Zitat

    Die Gruppen, die ich bisher kennen gelernt habe, waren in ihrer Geradlinigkeit und Stringenz Meilen von diesem Forum entfernt und so manches mal habe ich mir nach den Treffen gedacht, dass ich mir diese Auseinandersetzung auch hätte schenken können.

    Genauso geht es mir in meiner SHG auch. So ist einer dort ein großer Karnevalsliebhaber :roll: . Da jedoch meine stringente Einstellung akzeptiert wird, ist das nicht weiter schlimm.

    Ich bin auf jeden Fall froh, zuerst hier im Forum gelandet zu sein. Ich weiß nicht ob ich nur mit Hilfe der SHG trocken geblieben wäre.