Guten Abend,
heute ging es mir wieder ein kleines bisschen besser. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ich muss dazu sagen, bis vor zwei Jahren hatte ich eigentlich jedes Jahr im Winter jeden Tag solche Halsschmerzen. Sobald die Temperaturen unter 10° gefallen sind - zack. Hab als Kind alle Mandeln rausbekommen und nun fehlt die Defensive im Hals. Aber seit ich bei Wind und Wetter draußen Sport treibe ist das weeesentlich besser geworden. Nur manchmal erwischt es mich dann doch
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Wie dem auch sei, heute war wieder der gewohnte Trott angesagt - um 9 Uhr zur Uni, vorher noch Einkaufen. Danach ne Stunde gelesen, zwei Stunden arbeiten und danach hab ich noch bis 15 Uhr ausgehalten. Ich bin voll stolz auf mich
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Daheim hab ich erstmal den Müll weggebracht, hat zwar etwas Überwindung gekostet, eigentlich hat mein Schweinehund geschrien "Couch!" aber ich hab mich durchgesetzt. Danach ging es dann erstmal auf die Couch, Tennis gucken, und dann kam die Kartoffelsache dran... Und was soll ich sagen, es hat geklappt, und es hat besser geschmeckt als der Instantbrei (nuuuu.... wer hätte das gedacht). Kochen macht mir wirklich Spaß, ich glaube darauf freue ich mich mit am meisten - wenn ich hier nicht mehr wohne, kann ich selber kochen, auch wenn ich es noch nicht so wirklich kann
. Also, nochmal danke an currlinger und JoeDoe!
Anschließend hab ich mir die Halswickel gemacht, hat sehr gut getan und unter der Decke Tennis geguckt, danach dann noch Blumen umgetopft und anschließend gerade eben nochmal inhaliert.
@currlinger: Auf die Idee mit dem Vitamin C bin ich auch schon gekommen, ich muss aber erst noch ein Präparat finden, das ohne einen Batzen an Säurungsmitteln auskommt (ja jaa, ich weiß... Ascorbinsäure muss im Vitamin C sein
). Sonst verträgt es mein Magen nicht. Ich werde mal schauen.
JoeDoe : Auf dieses "Mir geht es schlecht, also kann ich auch wieder trinken"-Hintertürchen bin ich auch schon gestoßen. Ich hab es für mich geschlossen indem ich mir sage, dass ich eben ohne eigenes Dazutun krank geworden bin. Bin ja jetzt nicht gerade mit T-Shirt draußen rumspaziert. Dann ist noch der Ponyhof-Gedanke hilfreich: Nur weil ich nicht mehr trinke, wird die Welt nicht automatisch besser. Und - was hätte ich mit der Erkältung angestellt, wenn ich noch getrunken hätte? Ich will es gar nicht wissen...
Ich hatte letztens noch einen Beitrag bei den Kindern gelesen, wo es im Groben darum ging, ein Elternteil zu pflegen, das sich zum Pflegefall gesoffen hat. Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Mit dem Alkohol habe ich mich selbst krank gemacht. Ich hab das Zeug gesoffen und billigend eine Vergiftung mit diversen Aldehyd-Varianten in Kauf genommen (aka einen "Kater"). Als Resultat habe ich mich krank gefühlt und habe dieses Kranksein selbst verschuldet.
So, trinke jetzt meinen Tee und packe mich warm ein. Morgen gibt es Mensa-Essen, weil es ein langer Tag wird.
LG
Koch-Plejaden