Ein zweites Mal danke für die Glückwünsche
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@currlinger: Das ist echt so, irgendwann war ich so fixiert auf mein Thema, dass nichts anderes mehr in meinem Kopf reinpasste. Aber das war auch gut so, weil ich dann in der Prüfung gut darüber sprechen konnte.
Über Dinge, die im Leben wirklich wichtig sind, mache ich mir zur Zeit ja auch Gedanken. Karriere, Auto etc. standen aber schon seit eeewigen Zeiten ganz weit hinten an bei mir
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JoeDoe : Es ist doch eigentlich immer so - von dem ganzen Wissen, dass man im Vorfeld anhäuft, kann man letztendlich nur 5 % gebrauchen... Aber besser ich weiß zuviel als zuwenig.
Und keine Bange, das Fernsehgucken war nur in den letzten Wochen so extrem. Wie ich geschrieben hatte, ich brauchte etwas, um mein Gehirn mal effektiv abzuschalten. Und neben AT ist dazu Fernsehgucken am Besten geeignet. Und der ganze Sport kommt von meinem derzeitigen eurosport-Konsum: Da kommt wenig Werbung und niemals Alkwerbung. Ist sehr angenehm
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In den kommenden Tagen werd ich es wieder auf ein normales Maß runterfahren, versprochen
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engel : Das stimmt, dieses Verlangen, die Energie, damit umzugehen, das raubt nur Energie. Ich bin froh, dass mir das alles weitestgehend erspart geblieben ist.
So, zu heute. Langer Tag und ich hab verpennt. Zum Glück nur ne halbe Stunde, war nicht so wild. Bin um 8 Uhr zur Uni, dort hab ich ein wenig gelesen, dann ging es in eine Vorlesung. Anschließend eine Stunde arbeiten, Mittagessen, danach wieder in die Bibliothek. Dann bin ich los und hab etwas gemacht, was ich mir schon seit Wochen vorgenommen habe: Ich bin in die Stadt ein bisschen bummeln. Hab mir Tee gekauft und ein Buch. War richtig schön
! Anschließend ging es direkt zur SHG.
Dort haben wir über Rückfälle geredet, es kam auch das Thema "Wie ein Roboter losziehen und was kaufen" zur Sprache. Da dies hier im Forum auch behandelt wird, habe ich mir auf der Rückfahrt ein paar Gedanken dazu gemacht. Ich hatte das ja auch teilweise: Minutenlange Kämpfe mit mir selbst, dann bin ich "plötzlich" aufgestanden, in den Keller gelaufen und hab mir was geholt und mich besoffen. Wie ein Roboter, gegen meinen Willen. Wirklich...? Je länger ich darüber nachdenke, wenn ich mich zurückerinnere, mich einfühle, dann komme ich zu dem Schluss - ich wollte trinken. Ich hab mit mir selbst gefeilscht und verloren. Das, was mich zurückzuhalten versuchte, war mein Verstand. Der machte mir klar, wenn du jetzt gehst, dann verlierst du die Kontrolle, besäufst dich und sitzt morgen in der Uni wie ein Rotaugen-Nachtolm. Aber das war nur mein Verstand. Mein Wille, der sagte, ist alles egal, ich will saufen.
Lehrreich, aber auch erschreckend.
Werd jetzt die Künstlerbiografie weiterlesen. Ich weiß, die Prüfung ist vorbei, aber es ließt sich doch interessant. Guten Abend und gute Nacht!
LG
Plejaden