Beiträge von Plejaden

    So, ich habe heute 3 Stunden in einem Wartezimmer verbracht, und in der Zeit beinahe Terry Pratchet durchgekriegt :lol: . Die Neurologin hat mir zum Absetzen der ADs im Grunde das gesagt, was ich schon aus dem Internet weiß. Allerdings wollte sie mich unbedingt nochmal sehen, wenn ich das Medikament komplett ausgeschlichen habe, um zu besprechen wie es gelaufen ist. Ich habe mir demnach in zwei Monaten einen Termin geben lassen. Ich hatte zumindest den Eindruck, dass sie das Medikament und seine möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen ernster nahm als meine vorherige Neurologin. Das ist schonmal gut.

    Es geht mir nun körperlich wieder gut, so wie vor einer Woche halt, bevor das ganze Theater anfing. Ich fühle auch eine gewisse Aufbruchstimmung, merke, dass ich in meinem Leben etwas verändern möchte. Nehme den anrollenden Frühling bewusst wahr. Das war damals, vor einem Jahr, als ich noch in den Depressionen steckte anders. Da brachte mir der Frühling keine Besserung.

    Ich schmiede demnach ein paar Pläne... zuerst möchte ich wieder sportlich aktiv werden. Habe in meiner "düsteren" Zeit körperlich abgebaut, zugenommen, weil alles grau und finster war und ich mich zu nichts aufraffen konnte. Eine gewisse körperliche Fitness ist eine wichtige Grundlage um sich wohlzufühlen, das weiß ich von früher.

    Wie sagte ein weiser Mensch: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist ;)

    So, ich war gestern morgen noch bei einem Bereitschaftsarzt, der hat mir zu den Medis was gesagt, das habe ich getan, heute geht es mir schon besser. Für nächste Woche werde ich dann mal bei einem Neuro aufschlagen, mit viel Zeit und einem guten Buch :lol: .

    Danke kommal, dass du mir diese Option aufgezeigt hast; daran habe ich noch gar nicht gedacht. Falls es mir nochmal so akut schlecht gehen sollte, wäre das eine echte Alternative.

    Und Yvonne, ja ich wohne leider weit weg von Zürich :? , im schönen *hust* Ruhrpott. Nach innerer Wärme zu suchen ist für mich ein echt gutes Stichwort. Ich fühle mich zwar insgesamt schon viel viel besser was meine Depressionen anbetrifft, aber was bleibt ist eine komische "Gefühllosigkeit". Wenn ihr versteht was ich meine.
    Was mir dagegen hilft sind im Moment vor allem meine Wellensittiche, die ich seit Anfang Januar habe. Ich merke, wie ich den Tieren mit viel Wärme entgegenkomme, und mir das gut tut. Ich beschäftige mich viel mit ihnen, gewinne langsam ihr Vertrauen. Es rührt mein Herz zu sehen, wie solche kleinen, zerbrechlichen und schreckhaften Wesen langsam "auftauen" und mich an ihrer Fröhlichkeit teilhaben lassen. Inzwischen werde ich sogar vermisst, wenn ich mal nicht da bin ;)

    LG
    Plejaden

    Huhu und danke für die Antworten!

    Hartmut : Ich hoffe, ich darf nun wenigstens das schreiben, ein Medikament hat bei mir Nebenwirkungen ausgelöst, welche einem "Kater" gleichkommen. Etwas, das ich ja nun schon seit fast vier Jahren nicht mehr hatte, so lange bin ich ja nun trocken. In einem Rückfall stecke ich nicht, es ist allerdings ein extrem mulmiges Gefühl, mich nach all den Jahren wieder "so" zu fühlen.
    Ich werde mal schauen ob es morgen einen Notdienst irgendwo gibt, ansonsten setze ich mich - wie mir schon geraten wurde - aufs geradewohl bei einem Neurologen ins Wartezimmer. Sowas wie die letzten Tage will ich echt nie wieder erleben.

    An meiner Meinung zum Alkohol hat sich nie etwas geändert. Er ist das Schlechteste, was mir in meinem Leben passiert ist, und der Gedanke "nie wieder Alkohol" erfüllt mich nicht Angst und Schrecken (wie zu Beginn meiner Trockenheit), sondern mit Freude. Ich bin einem fürchterlichen Gift entkommen, in dessen Arme ich nie wieder zurück will.

    Meine Therapeutin und ich haben uns schon ein paar Möglichkeiten ausgedacht, wie ich neue Kontakte knüpfen kann. Die Maßgabe ist, dass es wenig bis gar nichts kosten darf, weil ich nach wie vor knapp bei Kasse bin. Ich möchte das in Angriff nehmen, sobald es mir wieder besser geht. Die alten Kontakte herzustellen traue ich mich nicht, weil ich Angst habe, dass die Leute sauer auf mich sind. Ich kann schließlich nicht von jedem Verständnis erwarten

    In meine reale Gruppe gehe ich schon seit einiger Zeit nicht mehr, weil ich dort von einem Typen angebaggert wurde. Da dieser Typ ein vorbestrafter Gewalttäter war, wollte ich mich dort nicht mehr blicken lassen, eh der gute Mann richtig Feuer fängt.

    Melinak : Danke fürs Mut machen :) . Gerade die Motivationslosigkeit hat mir echt zu schaffen gemacht. Keine Interessen mehr haben, sich zu nichts aufraffen können, am Liebsten den ganzen Tag schlafen etc.
    Ich weiß, dass ich nie ein "Partytier" mit 200 Freunden werde, aber ein paar gute Freunde sind wichtig, das weiß ich jetzt.
    Mit den Medikamenten habe ich es bisher ähnlich gesehen wie du. Allerdings ging es mir dann vorletztes Jahr so schlecht, dass meine Therapeutin es für nötig hielt. Naja, seit den Erfahrungen der letzten Tage bin ich mir nun sicher, dass ich echt nie wieder welche nehmen werde. Gerade auch deshalb, weil der Zugang zu den beratenden Ärzten (Neurologen) zumindest hier in meinem räumlichen Umkreis extrem schwierig ist, und man bei akuten Problemen keine Hilfe erwarten kann.

    LG
    Plejaden

    Hallo,

    da mein anderer Thread geschlossen wurde, möchte ich hier einen neuen aufmachen mit meinem eigentlich Anliegen (dem auch der andere Thread zugrunde lag - eigentlich :roll: ). Ich habe im Moment ein wenig Sorge um meine Trockenheit, warum schreibe ich nun also nicht, damit der Thread hier nicht wieder geschlossen wird.

    Nur soviel zum anderen Thread - nein, ich suche keine Anleitung zum Rumexperimentieren oder dergleichen, ich fühle mich momentan von der ganzen Ärzteschaft völlig im Stich gelassen. Aber gut, ich werde mir einen anderen Neurologen suchen (der derzeitige ist völlig überlaufen, und hat mir auch Informationen gegeben, die mich in die derzeitige Misere geführt haben) und dort ohne Termin aufschlagen.

    Noch kurz etwas zu meiner derzeitigen Situation. Es ist ja einige Zeit vergangen, seit ich mich das letzte Mal gemeldet hatte. Ich hatte das letzte Jahr mit Depressionen zu kämpfen, nachdem ich mich im Oktober 2009 von meiner langjährigen Beziehung getrennt hatte. Dank Psychotherapie geht es mir inzwischen wieder gut, auch wenns hin und wieder natürlich noch kleinere Rückfälle gibt :roll: .

    Allerdings bin ich momentan völlig allein, außer meiner Familie habe ich keinerlei Sozialkontakte mehr. Die habe ich im Laufe meiner Beziehung abgebroche, weil alle mir erzählt hatten, was für einen Scheißkerl ich da am Wickel hatte. Ich habe auch das ganze Jahr über mein Studium schleifen lassen, weil ich einfach nicht mehr dazu in der Lage war. Mir ging es einfach zu schlecht.

    Soviel erstmal von mir, ich muss nun leider los zum Arzt (nur zahnärztliche Vorsorgequal, wenn er bohren muss schreie ich :lol: ). Allerdings möchte ich mich nochmal aufrichtig für meinen vorherigen Thread entschuldigen, ich bin langjährige Nutzerin dieses Forums und war mir sicher, nicht gegen die Regeln verstoßen zu haben. Es tut mir echt leid :? .

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    ich weiß ich habe mich lange nicht mehr gemeldet *schäm*. Das lag vor allem daran, dass sich in meinem Leben seither buchstäblich nichts ereignet hat. Ich bin immer noch allein, sitze den Großteil des Tages zu Hause und lebe in meiner eigenen kleinen Blase. Trocken bin ich allerdings auch immer noch :lol:

    Der Grund warum ich mich hier melde, ist nun eben diese Trockenheit. Meine Therapie läuft bald aus, ich habe meine Depressionen soweit überwunden. Im Zuge dessen wollte ich nun zum Frühling hin auch die Antidepressiva absetzen, die ich seit ca. einem Jahr nehme. Mit meiner Neurologin bin ich allerdings sehr unzufrieden, man kriegt dort nur schwer einen Termin, selbst in Notfällen ("Wir haben hier soviele Notfälle, da haben wir ne Liste für Notfälle"). Von ihr hieß es, ich solle von dem Antidepressivum zuerst zwei Wochen lang die halbe Dosis nehmen, und dann halt ganz aufhören.

    Naja was soll ich sagen - jetzt nehme ich das Zeug ca. ne Woche nicht mehr und hab seit Dienstag Absetzsymptome. Die ähneln in weiten Teilen einem alkoholischen Kater, weshalb ich mich - aus Sorge um meine Trockenheit - hier wieder melde :? . Ich habe akut keinen Suchtdruck, aber ich möchte natürlich vorbeugen und suche deshalb wieder verstärkt den Austausch und die Beschäftigung mit meiner Alkoholkrankheit.

    Die Absetzsymptome äußern sich in Übelkeit, Schwindel, grippeähnlichen Symptomen (Kopfweh, Halsweh, Schnupfen), leichtem Tinnitus und elektrischen "Stößen" im ganzen Körper sobald ich mich bewege. Nachdem weder von meiner Hausärztin noch von der Neurologin schnelle Hilfe zu erwarten ist (erstere fühlt sich nicht zuständig, zweitere Termin erst in drei Monaten) hab ich mich im Internet schlau gemacht. Dort hieß es, zwei Wochen ausschleichen seien viel zu kurz, und der Schritt von halber Dosis auf null in vielen Fällen zu hart (in meinem Fall von 10mg Wirkstoff auf null).

    Ich nehme das Dreckszeug nun wieder, 10 mg, weil es so echt unerträglich ist. Ich wünschte, ich hätte nie angefangen es zu nehmen :( . Naja, werd jetzt erstmal drei bis vier Wochen diese 10 mg nehmen und dann auf 5 mg gehen, das dann auch wieder drei bis vier Wochen, dann auf null. Evtl krieg ich bis dahin auch einen glohrreichen Termin bei der Neurologin :roll:

    Ich hoffe jedenfalls, dass diese "Katersymptome" keinen Suchtdruck auslösen; unter anderem bin ich genau deswegen hier.

    Mehr zu mir schreib ich beizeiten dann in einem eigenen Thread. Auch wenn es leider wenig zu erzählen gibt.

    LG
    Plejaden

    Hallo,

    und ein verspätetes frohes Neues auch von mir :lol: . Ich habe mich länger nicht mehr gemeldet weil sich nicht wirklich Neues ereignet hat und ich euch nicht mit den immer wiederkehrenden Gedanken und Gefühlen nerven wollte. Mein Leben läuft momentan wie ein Rad, wie ein ewiger Kreis bestimmt von morgens irgendwie aufstehen und abends schlafen gehen. Momentan versuche ich diesen Kreis langsam aber sicher zu durchbrechen, auch wenn das nicht einfach ist.

    So habe ich über Weihnachten wieder begonnen Gitarre zu spielen, was mir wirklich Spaß macht. Nur, nun habe ich es seit zwei Wochen wieder nicht gemacht, weil mir der Antrieb fehlt :( . Was ich immerhin geschafft habe ist ein gewisses Morgen- und Abendritual zu installieren, zu dem auch Frühstücken gehört. Habe entdeckt, dass auf den Öffentlich-Rechtlichen und anderen Sendern morgens Kultur- und Infosendungen laufen, die mich interessieren und einen guten Tag in den Start bieten.
    Leider sitzt das noch nicht bombensicher wie ich merken muss, denn an Tagen wie heute, wo ich mal wieder zur Uni muss, esse ich schon wieder gar nichts mehr. Dabei hatte ich wirklich das Gefühl, das wäre eine Sache die sich etabliert hat und die "stabil" ist. Mh...

    Wie dem auch sei, ich versuche seit ein paar Tagen langsam aber sicher wieder früher aufzustehen. Mein Ziel ist 8 Uhr, ideal wäre 7 Uhr. Es wäre nciht so dass ich die letzten Wochen zu spät ins Bett gegangen bin - ich bin nur depressionsbedingt bis 10 oder 11 Uhr einfach im Bett liegen geblieben. Ein weiteres Ziel (das auch die Therapeutin für gut hielt) ist es dann, wieder täglich zur Uni zu gehen. Und wenns erstmal nur zwei Stunden und zum Kaffeetrinken ist. Hauptsache ich schleife das wieder ein.

    Dazu hatte ich noch ein Erlebnis (ich möchte hier im offenen nicht näher darauf eingehen, es hat jedenfalls mit einem Mann zu tun) was mir gezeigt hat - alles, was von außen kommt kann mich nicht glücklich machen. Das muss aus mir selbst kommen.

    Leider habe ich wirklich das Problem, dass ich einen riesigen Berg voll liegen gebliebener Arbeit vor mir sehe (Hausarbeiten schreiben (immer noch!), mich langsam auf die Prüfungen im kommenden Semester vorbereiten etc.) und merke, das schaffe ich alles noch nicht. Ich fühle mich immer noch wackelig, unkonzentriert, antriebs- und interessenlos. Das Studium interessiert mich im Moment schlichtweg nicht, und das macht mir irgendwie Angst.

    Trotzdem fühle ich mich im Augenblick recht gut. Ich hoffe es wird bald noch besser.


    LG
    Plejaden

    Hallo,

    ich hab mich etwas länger nicht mehr gemeldet weil ich mein Therapiegespräch abwarten wollte. Das war wie üblich sehr anstrengend (mental), aber auch sehr fruchtbar. Es ist noch nicht ganz klar ob ich nun "echte" Depressionen habe oder ob es nur starker Trennungsschmerz war, in Kombination mit dem irren Unistress den ich von Ende Juli bis Ende September hatte.
    Mir ist klar geworden: Falls es Trennungsschmerz war, dann habe ich ihn verleugnet oder nicht zugelassen. Einfach weil mir eingeredet wurde, dass die Beziehung zu meinem Ex total scheiße war und ich gottfroh sein soll ihn los zu sein. Davon hab ich mich einwickeln lassen und den Schmerz nicht zugelassen. Das sind aber Gedanken die mir eher gestern gekommen sind.
    Ich werd noch ein Nachgespräch haben, mal sehen was sich daraus ergibt.

    kommal : Ja, ich schließe so langsam ab, auch wenn es lange dauert. Aber ich merke, dass es sich gut an fühlt den Schlüssel umzudrehen um ihn dann in einem nächsten Schritt wegzuwerfen. Denn eins ist mir klar: Mit ihm echt nie wieder. Das sage ich, weil ich in meinem Bekanntenkreis soviel rumgeeiere mit Beziehungen erlebt habe, was nur zu immer neuem Leid geführt hat.

    Klar, ich denke er wills mir schmackhaft machen. Als er letztens mal zu Besuch war kurz erzählte er was von wegen "ein oder zwei Jahre die Sau rauslassen und dann eine Familie gründen". Ich denke fast das war ein Wink mit dem Zaunpfahl. Aber nach allem was passiert ist weiß ich, dass ich einen Mann haben will der mich mit Respekt behandelt. Und genau das ist bei ihm fundamental nicht gegeben.

    Lütze : Mh du hast recht. Ich erkenne die Möglichkeiten noch gar nicht, die das Leben mir bieten könnte. Und ich habe auch nie verstanden was es heißt "zwischen den Beziehungen lernt man mehr als mittendrin". Nun merke ich es allmählich. In Beziehungen wird man immer beeinflusst. Auch wenn man sich dagegen abschotten will, auch wenn man es nicht merkt (merken will). Jetzt ist diese Einflussnahme weg bei mir und ich kann selbst entscheiden wohin ich mich entwickeln will. Ohne jemanden, der mir immer Knüppel zwischen die Beine wirft.

    Ich muss denne los zur Uni, bis später vielleicht.

    LG
    Plejaden

    Huhu da bin ich wieder. Habe länger nichts geschrieben weil ich erstmal ein bisschen für mich schauen wollte. Mir geht es in den letzten Tagen/Wochen recht stabil besser, von einigen kleineren Jammertälern abgesehen, was mich positiv stimmt.

    Zwei Dinge gingen mir besonders durch den Kopf: Zum einen ist mir klar geworden, dass ich nun den Klotz losgeworden bin, den ich 12 Jahre mit mir herumgeschleift habe. Ich weiß es ist nicht nett so von seinem Ex zu reden :? , aber es ist nunmal so. Er hat immer, die ganze Zeit, versucht mich klein zu halten. Kleiner als sich selbst natürlich. Das war so als würde ich gegen einen Strom anschwimmen und nie wirklich vorwärts kommen. Der Mensch, der mich hätte am meisten unterstützen sollen, ist mir immerzu in den Rücken gefallen. "Du hast dich nicht zum Positiven verändert" hatte er immer gesagt. Sehr schön. Er hätte am Liebsten seine schüchterne Kleine wieder gehabt, die er anfangs kennen gelernt hatte. Das alles bin ich jetzt los, es gibt niemanden mehr, der mich in meiner Entwicklung aufhalten kann.

    Der zweite Punkt ist die Tatsache, warum ich meine neue Freiheit noch nicht wirklich annehmen kann. Ich mein - ich bin nun frei. Ich kann tun und lassen was ich will, ohne auf einen Partner Rücksicht nehmen zu müssen. Das betrifft Kleinigkeiten wie "was gucken wir heute abend im TV", aber auch größere Dinge wie, ich ziehe in ein anderes Land, weil mir das gefällt. Mir kommt es allerdings so vor, als habe ich alle Möglichkeiten dieser neuen Freiheit noch nicht entdeckt. Ich denke das ist die nächste Richtung, in die ich mich wenden werde - ich gehe mal auf Erkundungstour. Gedanklich erst - was kann ich nun alles tun?

    Und ich finde es wirklich schön das sagen zu können - ich freue mich darauf :D . Das, nachdem Freude meinem Leben lange Wochen fern war.

    LG
    Plejaden

    P.S.: Ich habe mir nun von zwei meiner eigenen Fotos, die ich echt schön finde, Poster anfertigen lassen und sie hier aufgehängt. Werde wohl beizeiten wieder auf Motivsuche gehen, meine Wände brauchen noch mehr Schmuck.

    Huhu kommal und Feuervogel,

    danke für die Antworten! Reaktiv, als Reaktion auf etwas sehr Anstrengendes, das trifft es richtig gut. Ich hatte ja dieses Jahr ohnehin verkürzte Semesterferien, weil direkt am Ende des Semesters eine Woche Blockseminar angehängt war; da mussten wir Referate halten und hockten jeden Tag von 10 bis 17 Uhr auch noch in der Uni. Gleich danach musste ich eben (ab Anfang August) sechs Seminararbeiten schreiben, von denen ich final nur drei fertig bekommen habe, die dringendsten. Dann kam Anfang September eben der Riesenkrach mit meinem Ex, wo es wirklich wüst zugegangen ist und er mich moralisch/seelisch schwer unter Druck gesetzt hat, weil ich eben wollte, dass er endlich auszieht.

    Das habe ich für mich ja so dringlich angesehen (hatte ich das schon geschrieben? wenn ja tuts mir leid ;) ), weil er komische Anwandlungen entwickelt hatte. So wollte er etwa mit mir eine WG aufmachen "um den Schein zu wahren" (er wollte fast niemandem erzählen dass wir getrennt sind). Außerdem hatte ich mir ein neues recht großes Bett gekauft, nachdem ich monatelang auf einer kaputten Matratze geschlafen habe, und er wollte prompt mit mir in diesem Bett schlafen. Das alles führte mich zu dem Schluss, dass er einfach endlich raus musste. Und ich bin auch froh es durchgezogen zu haben.

    Nur - durch den Rausschmiss ist mir die Trennung eigentlich erst richtig bewusst geworden. Vorher war sie einfach nur gedeckelt. Parallel dazu musste ich dann noch die zwei anderen Hausarbeiten fertig schreiben, und anfang Oktober noch seinen Auszug mitmachen, was mental sehr anstrengend war. Er ist leider sehr sehr umständlich, stand da oft minutenlang mit einem Schräubchen in der Hand herum und hat sich überlegt, wie man das am besten verpacken könne. Ich wäre ein paar Mal fast ausgeflippt.

    Naja, als dann die Arbeiten fertig waren und der Umzug über der Bühne hab ich eben nen absoluten Tilt Error gekriegt. Und seither fahre ich eben nur noch auf "Sparflamme" irgendwie. Von daher passt es wirklich gut, dass mein derzeitiger Zustand eine Reaktion auf etwas anstrengendes war.
    Aber ich merke wie es mir langsam eben anfängt besser zu gehen, vor allem dank eurer guten und richtigen Gedankenansätze. Ich habe eben keinerlei Erfahrung damit "Single" zu sein, ich habe meinen Freund damals mit 17 kennen gelernt und seither waren wir eben immer zusammen, 13 Jahre lang - das ist fast die Hälfte meines Lebens. Ich muss mich eben finden und völlig neu orientieren, aber das geht auch erst wirklich wenn die Depressionen vorbei sind. Von daher sehe ich meinem Therapiegespräch Anfang Dezember doch recht freudig entgegen.

    So ich werde dann wieder mal ein paar Stunden aufräumen... Allmählich fängt hier alles an auszusehen, wie ich es mir wünsche. Es ist völlig unglaublich wieviel unnützer Kram sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. Momentan werfe ich sehr viel weg, vor allem wenn es um Sachen geht, von denen ich gar nicht mehr wusste dass ich sie habe und sie auch gar nicht mehr brauchen kann. Ich merke einfach wie ich langsam anfange mich hier wohler zu fühlen, dass es "meine" Wohnung wird und nicht länger "unsere" Wohnung. DAs ist viel wert. Auch wenn mir alles nun immer mehr ein wenig "leer" vorkommt, mal sehen was ich dagegen tue. Das wichtigste ist, dass ich beim Aufräumen langsam mache und dabei produktiv und kreativ nachdenken kann - es ist kein Grübeln in Kreisen. Das hilft viel. Und wenn ich weiter nachdenken will, gehe ich ein bisschen spazieren.

    Und ok kommal... ich suche dann auch ein wenig ;)

    LG
    Plejaden

    Hallo ihr Lieben,

    inzwischen geht es mir wieder etwas besser. Ich habe ein wenig das Gefühl, das ganze Grau hat sich ein bisschen gelichtet. Zwar traue ich der ganzen Sache noch nicht 100%ig, aber wie sagt man so schön: Ich lebe, ich werde sehen.

    Ich hatte eine Sache vergessen, deren ich mir früher bewusst war, die ich aber vollkommen aus den Augen verloren habe - nur ich allein kann mich selbst wirklich glücklich machen. Ich brauche keine anderen Menschen dazu. Klar, das stimmt auch nicht so ohne Vorbehalt. Aber die Richtung ist wichtig. Ich kann mir meine eigene Welt bauen und sie mir einrichten, wie sie mir gefällt. Ihr habt Recht - ich brauche derzeit auf niemanden Rücksicht nehmen dabei. Ich habe tatsächlich gemerkt, dass ich wieder dabei war auf andere Menschen zu warten, und dass dabei nichts heraus gekommen wäre. Wie z.B. mit diesem Freund, der eine WG mit mir gründen wollte. Davon ward die letzten Wochen nichts mehr gehört und nun habe ich aus einem Nebensatz eher herausgehört als erfahren, dass er schon wieder ganz andere Pläne hat.

    Ich warte nicht mehr auf andere Leute. Ich mache mein eigenes Ding. Aber vorerst warte ich erstmal noch ein wenig auf mich - möchte schauen wie lange die "stabile" Phase anhält. Es wäre fatal jetzt voller Energie alles mögliche anzupacken und dann in einer Woche wieder eine depressive Phase zu haben und dann wieder nichts auf die Reihe zu kriegen. Viel mehr Rückschläge möchte ich einfach nicht mehr einstecken...

    LG
    Plejaden

    Hallo Hoppegarten,

    ich kann nur von mir berichten, wie ich das sehe: Für mich hat Alkohol schlicht keine positiven Aspekte mehr. Er ist einfach keine Option mehr, die mir für irgendwas zur Verfügung stehen würde. Ich verzichte auf nichts, indem ich nicht mehr trinke.

    Mit dem "positiven" Rauschzustand habe ich auch lange gehadert. Letztendlich war das für viele trockene Alkoholiker hier im Forum der Grund für einen Rückfall - der Rausch ist positiv, auf den "verzichtet" man, den gibt man auf, weil das Schlechte überwiegt. Aber wenn ich so denke, kommt früher oder später der Moment wo ich denke: Einmal kann ich ja mal... ist ja nur einmal den Rausch spüren, ich höre dann sofort wieder auf, dagegen ist ja nichts einzuwenden. Aber mir geht es gerade so schlecht, da will ich mich einfach kurz besser fühlen dürfen. Das darf man doch nicht verurteilen.

    So eine Denkweise, hier vielfach gelesen und dann auch vielfach in die Tat umgesetzt.

    Die Wahrheit ist: Ich bin nun über zwei Jahre trocken und ich WILL mich immer fühlen. Egal ob ich schmerze, egal ob ich leide, ob ich wieder meine Ängste habe, Depressionen, oder ob ich mich freue. Und wenn ich mich in einen Rausch versetze, dann fühle ich mich nicht mehr. Dann fühle ich nur noch ein verzerrtes Etwas, das nicht mehr ich selbst bin.

    Von daher hat auch der Rausch keine "positiven" Aspekte mehr für mich. Er macht nur, dass ich mich selbst nicht mehr fühle. Und das will ich.

    LG
    Plejaden

    Huhu zusammen,

    heute gings mir wieder nicht so gut... hatte starke Stimmungsschwankungen. Auf der einen Seite sehe ich endlich ein Licht am Ende des Tunnels, aber dann hat mich wieder das Gefühl aufgefressen für immer allein bleiben zu müssen und nie jemanden zu finden. Dass ich nur Idioten abbekommen werde, die mich auszunutzen sollen und alle anderen sich nicht für mich interessieren. Es ist immer wie eine tiefe Dunkelheit, die sich über mich senkt...
    Tendenziell ist aber weiterhin ein positiver Trend zu verzeichnen. Ich habe zum ersten Mal wirklich das Gefühl, einen Ausweg zu sehen.

    Sorry wenn ich euch immer wieder mit denselben Themen nerve, aber darum kreisen meine Gedanken seit zwei Monaten unentwegt :( . Es ist wie ein Strudel, aus dem ich nicht rauskomme....

    Ich warte wirklich sehr gespannt auf das Therapiegespräch Anfang Dezember. Vielleicht schaffts die Frau ja mich mit einem Gespräch nen bisschen einzunorden.

    Ich gehe nun ins Bett. Fühle mich erschöpft und ausgelaugt.

    LG
    Plejaden

    Hallo Lütze, freut mich dass meine Zeilen dir gefallen :D . DAs ist nur einfach eine Sache, die mir in der langen Zeit der Beschäftigung mit dem Thema aufgefallen ist. Wenn ich mir den Knöchel verstaucht hab (und nicht grad professioneller Hochleistungssportler bin ;) ) würd ich auch mein regelmäßiges Fußballtraining oder dergleichen ein paar Tage/Wochen sausen lassen. Aber hingegen versucht viele mit Depressionen weiter den Tag durchzupowern oder mit einer sozialen Phobie das Flirten zu lernen, obwohl sie nichtmal im Laden einen Verkäufer nach einem Regal fragen können...

    Indem ich solche Sachen wie Depressionen als eine Krankheit anerkenne, gestehe ich ihnen gleichzeitig zu behandelbar zu sein. Mit der entsprechenden Therapie und der nötigen Eigeninitiative können sie verschwinden. Ignoriere ich sie oder denke, das gibt sich von alleine, wird alles noch schlimmer. Ist bei körperlichen Gebrechen genauso - meine Mutter hatte mal nach einem Sturz schlimme Schmerzen im linken Handgelenk, weil sie aber noch alles bewegen konnte ist sie damit nicht zum Arzt. Erst nach Wochen ging sie dann hin, Diagnose: einer dieser kleinen Knochen im Handgelenk war gebrochen und nun falsch zusammengewachsen. Klar, das ist eine komplizierte Sache, aber ich frag mich, auch da hätte eine rechtzeitige Behandlung wohl doch was bringen können.

    Ich persönlich habe für mich nun überlegt, als allererstes zu versuchen eine gewisse innere Zufriedenheit zurückzuerlangen. Mit mir selbst zufrieden zu sein, in mir selbst zu ruhen. Ich möchte verschiedene Dinge ausprobieren das zu schaffen, hab mich z.B. grad ein bisschen mit Thai-Chi beschäftigt. Mich selber mögen tue ich immer noch, daran hat sich nichts geändert. Das ist immerhin schon etwas. Aber ich möchte gerne eine gewisse innere Stabilität finden und etwas unabhängiger von anderen Menschen werden. Klar, das wird mir nie 100%ig gelingen und soll es auch nicht, der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht andere Menschen für sein Wohlbefinden. Aber ich habe im Moment einfach das Gefühl, dass ich mein Wohlsein immer noch zu stark von anderen abhängig mache, bzw. noch immer sehr dazu neige zu klammern. Aktuell gibt es keinen Menschen zum "Klammern", aber ich habe das starke Gefühl, wenn einer käme würde ich es wieder tun. Das möchte ich auch gerne dann mit der Therapeutin aufarbeiten.

    So, ich muss nu noch allen möglichen Schreibkram erledigen für die Uni, Sachen ausdrucken und lesen, Antrag ausfüllen, Emails schreiben.... drum bis später vielleicht :) .

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    ich denke immer noch viel darüber nach was meine nächsten kleinen Schritte sein könnten. Bisher bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es wohl am besten ist einige meiner alten Hobbies wieder aufzunehmen, eins nach dem anderen. Fotografieren, malen, Geschichten schreiben, Gitarre spielen... Nicht alles auf einmal, aber nach und nach. Bis dato mache ich vor allem etwas für die Uni, räume auf (beides sehr "anstrengend", das Aufräumen bisweilen schmerzhaft) und muss mich davon dann erholen indem ich zocke oder fernsehen gucke. Es ist alles sehr anstrengend. Dennoch merke ich, wie es mir langsam besser geht. Das ist ein Lichtblick, der mir Hoffnung gibt meinen Aktionsradius dann erweitern zu können.

    @FrozenTears: Was du schreibst ist sehr wahr. Das ging mir damals bei meiner Sozialen Phobie genauso, ebenso bei der Alkoholkrankheit - als ich aufgehört hatte dagegen zu kämpfen, konnte ich erst richtig damit arbeiten. Diese Dinge als momentan gegeben zu akzeptieren ist wichtig.

    Es ist manchmal erstaunlich, dass wir Dinge wie z.B. einen grippalen Infekt eher als einen "echten" Krankheitsgrund akzeptieren können als z.B. eine Depression. Bei einem grippalen Infekt gönnt man sich soweit es geht Ruhe und kuriert ihn aus, bei einer Depression dagegen versucht mach auf Biegen und Brechen trotzdem sein Leben durchzuziehen und "es" zu ignorieren. Dabei ist eine Depression im Prinzip ein grippaler Infekt der Seele...

    LG
    Plejaden

    Huhu Paddy,

    auch ich habe lange Zeit gesagt: Der Alkohol ist die einzige Freude in meinem Leben. In Wirklichkeit ist es genauso, wie doro es beschreibt. Wenn ich gesoffen habe, dann habe ich mich selbst nicht mehr spüren und mir keine Gedanken um mein Leben machen müssen. Dann habe ich nichts verändern müssen. Dann war ich "weg". Der Katzenjammer kam dann am andern morgen mit dem Aufwachen, aber das konnte man dann ja mit noch mehr Alk beheben.
    Ich wusste eben, wenn ich aufhöre zu trinken würde ich mich mit mir selbst beschäftigen müssen, mich selbst aushalten müssen. Und das wollen viele nasse Alkis nicht.
    Außerdem verzerrt Alkohol extrem die Sichtweise. Man nimmt sich und andere völlig anders wahr. Das ist ja z.B. der Grund, warum sich ein betrunkener Mann für den größten Liebhaber aller Zeiten hält und die Frau ihm gegenüber als ihm völlig verfallen - man selbst sieht nur ein grunzendes Häufchen Elend, das nach Schnaps stinkt und das man so schnell wie möglich loswerden möchte.

    Ich denke das Wort "Spaß" ist aus Not falsch gewählt. Man müsste eher sagen, ohne Alkohol geht es einem uneinsichtigen, nassen Alki besch... und mit "nur" schlecht. Aber schlecht ist besser als besch...

    LG
    Plejaden

    So, jetzt hab ich mich ernsthaft den ganzen Vormittag mit dem Chipkarten-Leser und der zugehörigen Online-Studienverwaltung herumgeschlagen, weil ich gerne einen Antrag stellen wollte. Nach langem Ringen hab ich den Mist endlich ans Laufen gebracht und werde mit der Nachricht empfangen, dass die Studienverwaltung alle Möglichkeiten für Online-Anträge deaktiviert hat, und alles bis nächstes Jahr schriftlich einzureichen ist. Na danke :evil: . Aber wenigstens ist die Software nun auf meinem Rechner eingerichtet, ha!

    Emma : Beim Hausarzt war ich bereits, der hat die Symptome eben als Depressionen diagnostiziert. Ich hatte vor zwei Jahren schonmal welche und war deswegen in therapeutischer Behandlung. Damals waren sie durch lang schwelende soziale Ängste ausgelöst, und die Tatsache dass mein Ex sich ewig neue Geliebte rangezogen hat. Da es mir damals sehr sehr schlecht ging habe ich mich nicht von ihm getrennt, sondern hab unter Qualen jede einzelne dieser Dreiecksbeziehungen ausgestanden in der Hoffnung, dass nach dieser nun wirklich Schluss ist und wir eine "normale" Beziehung führen können. Das war jedoch eine vergebliche Hoffnung und hat mich letztlich komplett kaputt gemacht.
    Von daher, ich bin schon dran an dem Thema, und nehme das auch ernst, also keine Sorge ;) .

    kommal : Ich habe mir ein wenig Gedanken gemacht über alles was du und die anderen in den letzten Tagen geschrieben haben. Ich sollte dies hier wirklich als einen Neuanfang sehen, wie auch die Überschrift meines Threads lautet (instinktiv mal wieder das Richtige geschrieben? ;) ). Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen, kaum Interessen anderer Leute bedienen und kann mich in aller Ruhe neu ausrichten. Erstmal allein mit mir klar kommen, das Alleinsein genießen, meine Mitte wieder in mir selbst finden, gesund werden. Und dann losgehen.

    Ich habe auch darüber nachgedacht was, ich nicht tun (nämlich lassen) kann. Eines habe ich schon getan, nämlich es gelassen die Prüfungen dieses Semester machen zu wollen. Ich denke, die Sache mit den neuen sozialen Kontakten werde ich auch erstmal aufschieben - es besteht für mich die große Gefahr, dass ich noch zu instabil bin und die eventuell entstehenden Freundschaften nicht vernünfte pflege (pflegen kann), und sich darum wieder alle von mir abwenden. Analog dazu ruht auch die Partnersuche. Ich habe das Gefühl, in meinem derzeitigen Zustand würde ich ohnehin nur die falschen Männer anziehen, wenn ihr versteht was ich meine.

    Ich werde mir wohl noch mehr Listen machen, denke ich.

    LG
    Plejaden

    So, eben hat die Therapeutin angerufen, sie hat ein Jahr Wartezeit... da ich aber Vormittags kann, wird sie mich so gegen Ende Januar frühestens unterbringen können. Was heißt, ich werd Freitag auf jeden Fall mal bei psychologischen Dienst der Uni vorbeischauen. Da ich mich vor einem Monat entschieden habe mein Studium um ein Semester zu verlängern (in meinem derzeitigen Zustand müsste ich Mitte Dezember die mündlichen Prüfungen machen und dann direkt mit der dreimonatigen Master-Arbeit beginnen - kannste knicken), bin ich recht guter Hoffnung dass ich bis nächstes Semester wieder beieinander bin.

    Huhu doro, ich weiß leider einfach nie wann es eine Verschnaufpause ist, die ich mir gönne, oder schiere Faulheit oder dergleichen. Fakt ist, mir fehlt momentan einfach jegliche Energie, ich fühle mich kraftlos und leer. Ich war gerade dabei meine Studienunterlagen vom letzten Semester zu sortieren, und schon das empfinde ich als sehr anstrengend und mühselig. Ich müsste noch 3 Seminararbeiten schreiben, kann mich aber kaum konzentrieren, brauche für alles doppelt so lange, starre manchmal minutenlang aus dem Fenster und komme kaum voran. Das alles schwebt aber irgendwie wie ein Damokles-Schwert über mir, aber ich habe einfach grad nicht die Kraft mich damit zu beschäftigen. Andererseits, wenn ich das geschrieben hab, bin ich so gesehen "fertig". Es is eine sehr verzwickte Situation, ich bin schon motiviert das zu tun, aber ich kriegs einfach nicht auf die Reihe weil ich mich leer fühle.

    Falls es irgendjemand schreiben wollte, aber sich nicht getraut hat - ja, ich weiß, dass ich gerade schwere Depressionen habe. Und ich habe nicht vor es dabei zu belassen ;) , nur lähmt mich das Ganze gerade ungemein.

    LG
    Plejaden

    Huhu Lütze, alles Gute zu deinem 2. Trockengeburtstag!! Ich hatte meinen im August, wie du siehst liegen wir echt nah zusammen ;) .

    Ich werd mir wohl die Tage die Muße nehmen und schauen wie es dir so ergangen ist in den letzten Monaten, versprochen :D (na da habe ich mir ja was vorgenommen :shock: )