guten morgen zusammen! 
möchte doro`s post auch gern noch mal aufgreifen...
einfach nur um meine eigene erfahrung zu verdeutlichen....hab mir jetzt in der letzten stunde gedanken dazu gemacht
warum ich nicht selbst zu nem arzt gegangen bin als es immer steiler berab mit MIR ging:
ich war/bin KRANK!
so,dann kam der punkt und ich wollte/musste hin...da organisch ja alles in bester ordnung war.war schon ne leistung für mich durchzuhalten,die ganze prozedur von einem arzt zum anderen...damit fing es nämlich an.hatten mich doch die ärzte schon jahrelang nicht mehr zu gesicht bekommen...
ich nenn es glück das ich nen richtig guten,lieben,verständnisvollen hausarzt habe...er ging mit mir schritt für schritt...übermittelte KEINERLEI druck auf mich.denn diesen hätte ich als "angriff"gegen mich und meine eigene "kranke"person empfunden.wäre wahrscheinlich NICHT mehr hingegangen...
der doc sagte nach meiner "ärztereise"(bei der übrigens noch son paar wehwehchen ans tageslicht kamen)...
ja,möchten sich sich denn mal bei der psychatrischen institutsambulanz vorstellen?
da mittlerweile ca.nen halbes jahr vergangen war und ich nach wie vor körperlich am ende war gab es meinerseits KEIN zögern mehr...
das hilfe ANNEHMEN nahm seinen(meinen)lauf.....
ich bin sehr glücklich noch soviel selbsterhaltungstrieb für MICH aufgebracht zu haben 
wichtig für mich ist nebenbei auch die erkenntnis geworden das...
meine eigene klitzekleine umwelt(sprich der sogenannte freundeskreis)ÜBERHAUPT nicht damit klarkommen WILL
"sie"sind NICHT mehr da...alle wech!
denkt jetzt nicht das ICH noch unglücklich darüber bin!NEIN,dies gehörte wohl zu meinem eigenen gesundwerden DAZU....
menschen kommen nicht klar drauf!es ist fremd und es kann anstrengend sein...
ja und ICH war ANSTRENGEND
zuerst war da meinerseits das schamgefühl...wusste es ja selbst nicht "besser"
als ich zu anfang angesprochen wurde...hey,du wurdest da und da gesehen...log ich!nein,ich war da doch nicht für MICH!es ging um meine mutter....hach ja...so war das zum derzeitigen zeitpunkt einfacher für MICH...
dann kam die phase das ich einsah mit offenen karten zu spielen,sei besser...nach dem motto das bist du deinen "freunden"schuldig...
aaaaaalso,begann ich drüber zu sprechen,nicht mit jedem aber mit denen wo ich meinte auf gehör und verständnis zu stossen...
ja zugehört WURDE...auch ein paar schlimme phasen meinerseits "mitgemacht"(streitereien,ausraster,tränenflüsse,ect.)
und irgendwann wurden sprüche geklopft:
wenn ich probleme hab,dann geh ich zu freunden.ich brauch "sowas"nicht..
ich war auch schonmal in psychologischer behandlung...ha...aber "die"kamen nicht an mich ran...
langsam aber stetig wurde mir der "kranken"der rücken auf ganz uncharmante art und weise zugedreht....
wurden nicht mehr eingeladen
wurden gemieden
mein mann war willkommen,ich jedoch nicht
mein mann wurde manipuliert
meinem mann wird bis zum heutigen tag übelgenommen das er mit MIR zusammengeblieben IST
mein mann ist zu bedauern,nen idiot und hat "das"doch NICHT verdient..mit ner crazzy-frau weiterhin zusammen zu sein
mein fazit dazu ist,das ich niemals diese menschen SO KENNENGELERNT hätte(ihr wahres gesicht)...wenn ich nicht meinen weg unterstützt durch professionelle hilfe gegangen wäre...
es gibt wieder NEUE menschen in meinem NEUEN leben...sie waren auf einmal da und erleben mit mir höhen und tiefen
meinerseits sind die alten ängste,zweifel ect.weg....was ich erzählen darf oder nicht...denn diese neuen menschen akzeptieren mich SO WIE ICH NUN BIN
ich weiss ich hab mal wieder ziemlich weit ausgeholt 
doch tat es mir GUT 
im leben eines angehörigen von alkoholikern ist soooooooooviel was im argen liegt
fange ich an auf MICH zu schauen,erkenne ich bald das mir keine zeit mehr bleibt mir unnütze gedanken und sorgen um den alkoholiker zu machen...
ich sorge für mich,weil ich es verdient habe...ein gesunder mensch zu werden
liebe grüsse caro 