sorry es sollte heißen, weder quälen noch prügeln.
Beiträge von simmie
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Zitat von Lenjana
mein großer mußte zweimal mit ansehen, wie mich mein mann über stunden gequält und verprügelt hat, hat sich aber in der situation ganz auf die seite seines vaters gestellt.
ich habe selbst auch gewalt in meiner familie erlebt aufgrund des alkoholkonsums meiner mutter. unabhängig davon, wie dein sohn reagiert, das geht nicht. dein mann darf dich weder quälen und prügeln.
simmie
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hallo,
warum ist gut gefragt, ich würde nicht sagen, dass ich mich nicht mag. aber ich habe manchmal so ein egal-verhältnis zu mir, zumindest, was das äußere betrifft.
ich merke, dass dies teilweise grenzwertig ist, bin aber, vor die aufgabe gestellt, daran etwas zu ändern, wie gelähmt. besonders schlimm sind diese phasen dann, wenn ich mich von meinem partner im stich gelassen fühle. verlassen, allein.
nicht mögen trifft es nicht, nicht achten oder verachtung. ich verachte mich, bringe mir selbst keine achtung entgegen.simmie
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hallo,
nur eine kleine anmerkung, ich fand meine geschichte geschrieben auch schlimm. das eigene empfinden für das ausmaß an verletzungen sinkt. ständige grenzübertritte werden als normal empfunden, obwohl sie es nicht sind.
das ist nicht so einfach, das wieder gerade zu rücken. man fühlt sich immer schuldig, verantwortlich, hat nie genug für den anderen getan, und ist ja auch der- oder diejenige, von dem alles abhängt. so gesehen, kannst du nie genug geduld aufbringen. es ist keine grenze in sicht.simmie
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hallo,
wochenende allein verbracht, mein partner wollte wegfahren, ist er dann doch nicht, habe ich zufällig erfahren. hatte inzwischen nicht einmal bescheid gesagt.
hm. insbesondere auch deshalb bin ich froh, dass ich mich aufgerafft habe, etwas zu unternehmen und nicht eingeknickt bin wie sonst und in ein tiefes loch gefallen bin.
ich versuche mich in der tat auf mich zu konzentrieren, für mich zu sorgen.
es fällt schwer.
ein wunder punkt ist mein mangelndes ordnungsvermögen. ich habe das gefühl, dies spiegelt auch meine innere verfassung, meine einstellung zu mir selbst. heute habe ich geputzt und aufgeräumt, es tat not. es kostet mich sonst überwindung, ich lasse es ganz gerne ein wenig herunterkommen. ich lege auch nicht so viel wert aufs äußere.
aber ich merke, dass, wenn es besser aussieht, es mir auch besser geht.so, jetzt verlasse ich meine vier wände sogar am sonntag abend noch einmal.
grüße simmie -
hallo,
ich bin der auffassung, dass kinder altersunabhängig massiv darunter leiden, wenn ein elternteil alkoholkrank ist, das hat in meinen augen mit mitbekommen, im sinne von bewusst mitbekommen nichts zu tun.
meine mutter, alkoholikerin, hat sinngemäß immer gesagt: ihr ward ja noch klein, ihr habt nichts mitbekommen. damit schützt der alkoholkranke in erster linie sich und verharmlost so seine krankkeit.
vielleicht ist es sogar noch schlimmer, je jünger die kinder sind, desto mehr leiden die kinder, weil sie dann das verhalten der eltern nicht einordnen oder sich distanzieren können wie ein erwachsener.viele grüße simmie
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Hallo Angelina1,
vor der beerdigung meiner mutter war ich auch sehr angespannt und wollte am liebsten gar nicht hingehen. natürlich war ich da. jeder hat seine eigene art damit umzugehen, die gefühle, trauer, die hoch kommen.
es ist nicht einfach. ich wünsche dir viel kraft und vertrauen.simmie
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hallo,
gestern war ich wieder bei der therapeutischen sitzung. ich habe auch von dem brief erzählt, von meinen problemen, dies anderen gegenüber zu thematisieren.
es kam raus, ich schäme mich. auf die frage warum, wusste ich eigentlich nichts zu sagen.
heute habe ich darüber nachgedacht und bin zu einer lösung gekommen: ich fühle mich durch meine erfahrungen und auch meine nachfolgende entwicklung weniger wert. ich sehe die anderen und denke, toll, wie das bei denen alles so super funktioniert, wie die so einfach mit der welt klar kommen. da, wo die stehen, stehst du noch lange nicht.
also habe ich dann natürlich erst recht nicht alles offen gelegt, im gegenteil, alle schwächen, handicaps, beeinträchtigungen, alles leid verborgen.
ich habe von daher auch immer panische angst davor aufgedeckt zu werden bzw. dass jemand hinter die fassade blickt.ich sehe da parallelen zu dem verhalten eines alkoholikers. dieser gesteht sich ja seine abhängigkeit auch nicht ein, seine wahre situation, die natürlich unangenehm ist. genauso ist es bei mir auch, ich bin nicht aus einer heilen familie herausgewachsen, durch die sucht meiner mutter habe ich selbst probleme und schwierigkeiten, die ich bisher geleugnet habe.
viele grüße simmie
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Hallo Jackrespekt,
ähnliches kenne ich auch, meine mutter hat ebenfalls getrunken und es gab häufig aggressive auseinandersetzungen.
auch würde ich sagen, dass nicht alles schlecht war in meiner familie. du schreibst von gutenachtgeschichten, welches kind wünscht sich das nicht.
leider gibt es dann auch das komplette gegenteil, wenn ein elternteil trinkt. nicht nur keine gutenachtgeschichten, noch viel schlimmeres.
deine mutter leugnet ihre sucht und stellt sich ihr nicht, das ist so, wenn man trinkt. meine mutter trank, jeder wusste es, aber es wurde geleugnet.
es hilft auf jeden fall einem selbst, seine sorgen und ängste los zu werden, sich jemandem mitzuteilen, beratung und hilfe zu suchen.viele grüße simmie
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hallo,
zwar habe ich hier jetzt nicht so viel geschrieben, aber ich bin immer noch am thema dran.
ich weiß ja, dass die beziehung zu meinem partner ihren namen nicht verdient. ich empfinde das so, habe es mir aber bislang nicht offen eingestanden.
nun habe ich festgestellt, dass ich nicht einmal schaffe, das zu thematisieren. ich sitze da wie ein stummer fisch.
ein weiterer punkt ist, weshalb mir eine loslösung schwer fällt: er ist meine bezugsperson, und das jetzt schon über lange jahre. ich habe sonst niemanden, der mir ähnlich nahe steht. ohne ihn fühle ich mich wie ausgesetzt. auch darüber habe ich mich getäuscht. ich dachte, dass ich unabhängig sei. in wirklichkeit ist das nicht so.grüße simmie
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hi,
da ich heute noch zu hause war, habe ich die gelegenheit genutzt und ein wenig in der vergangenheit gekramt.
ich besitze ja reichlich aufzeichnungen. mir ist eingefallen, dass ich damals per brief mit 16 meiner freundin erstmalig von den verhältnissen zuhause erzählt habe. wir waren umgezogen, deshalb hatte ich nur noch briefkontakt. von angesicht zu angesicht hätte ich mich gescheut, da bin ich sicher.
ihre briefe habe ich noch, meine nicht mehr, aber ich habe den eindruck gewonnen, nachdem ich ein paar gelesen hatte, dass sie viel gelöster und entspannter war als ich in dem alter.
meiner mutter hatte ich ja dann auch per brief alles mitgeteilt. ich hatte geglaubt, sie hatte nach ihrer aussage ja wegen meines vaters getrunken, dass sie nun aufhören würde, wo er nicht mehr lebte.
das war ein irrtum. es mäßigte sich zwar, doch die sucht bestand weiter.
ich habe eine andere aufzeichnung gefunden, einen brief an irgendjemanden, den ich nie abgeschickt habe, der auf drei din a4 seiten, eine auseinandersetzung mit meiner betrunkenen mutter beschreibt, nachdem ich bereits von zuhause ausgezogen war.
die auseinandersetzung entzündete sich an einem wortspiel, das ich machte, das sie aber als persönlichen angriff interpretierte. von da ab ging es los. ich wusste, dass ich sie nicht reizen durfte, eher eine auseinandersetzung vermeiden, doch das ist dann in der situation nicht einfach.
ich habe sie dann angeschrien, dass sie betrunken sei. sie sagte wohl, dass sie nicht trinke, aber man müsse halt mal zur flasche greifen. sie versank in selbstmitleid. ich habe das noch am selben tag in der nacht aufgeschrieben. meine schwester war dann auch noch involviert. der abend kostete mich unmengen an energie und kraft, das habe ich noch in erinnerung.
ich habe manchmal so schlappi phasen, heute auch, ich mache dann nix, alles liegt brach. wenn ich das dann lese, weiß ich, woher diese leerlaufphasen kommen.
was mich gerettet hat, war, dass ich wieder abreisen konnte. die distanz. weg. nach so vielen jahren immerhin sehe ich mich nach dieser lektüre in meinen vier wänden um und denke, wunderbar, hier ist ruhe. hier ist eine insel. mein zweiter gedanke ist, mich kann im grunde nichts mehr schrecken. ich bin abgehärtet. das habe ich durchgestanden.
aus der situation bin ich heil herausgekommen, sie ist vorüber oder so ähnlich sind meine gedanken. da ist dann aber das problem, meine gefühle bleiben außen vor, wenn ich so denke.grüße
simmie -
Hallo Schneeglöckchen,
ich sage einmal, herzlich willkommen. Deine Geschichte kommt mir bekannt vor, meine Mutter hat auch getrunken und es wurde totgeschwiegen. Nach außen war und sollte alles immer in Ordnung sein.
Das ist es natürlich nicht, man leidet als Angehöriger, und der oder die Alkoholikerin tut sich auch nichts Gutes.
Hast Du überhaupt schon einmal Deine Mutter auf ihren Alkoholkonsum angesprochen?
Das ist nicht einfach. Ich hatte meiner Mutter einen Brief geschrieben. Das hat zwar nichts genutzt, sie hat deshalb nicht mit dem Trinken aufgehört, aber es war zumindest einmal ausgesprochen oder ausgeschrieben, jedenfalls irgendwie rausgekommen.
Ansonsten arbeite ich auch noch an dem Mitteilen, das bedeutet aber, dass ich mich auch mit mir auseinandersetzen muss. Du schreibst von Macken, die hat sicher jeder mit einem solchen Hintergrund. Allerdings habe ich mir, als ich einmal anfangen wollte, alle Macken aufzuzählen, erst einmal ein paar positive Dinge aufgezählt. Wenn man das macht, sehen die Macken auch schon wieder anders aus und wirken nicht so übermächtig.
Kontrolle scheint ein Knackpunkt zu sein. Das mit der Ordnung habe ich nicht so, ich bin eher unordentlich, meine Mutter war sehr ordentlich. Aber Menschen müssen für mich kontrollierbar sein, d.h. berechenbar.
Von meinen eigenen Plänen weiche ich in der Regel ab.Viele Grüße
Simmie -
hallo summerdream,
das buch werde ich mir organisieren. verinnerlichen ist schwierig, ich muss mich immer wieder darauf stoßen.
weihnachten war ich bei meiner schwester, auch wir sprechen nicht darüber, das alte familienmuster wird fortgeführt.
ich hatte ja vage vorgehabt, darüber zu sprechen, je mehr zeit verstrich, desto mehr rückte dieses vorhaben in den hintergrund.
ich fühlte am ende wieder diese isolation und innere einsamkeit.
wie damals. wenn aber am nächsten tag alles wieder weiter ging, als sei nichts geschehen, war ich auch zufrieden.viele grüße simmie
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Hallo Meausekind,
distanz und aufarbeitung sind wichtig, um nicht zu sehr unter der vergangenheit zu leiden. ich habe auch die distanz gesucht, aber so früh, mit 18, keine therapie o.ä. machen können.
ich hatte auch nicht die gelegenheit oder die möglichkeit, mit meiner mutter als trocken umzugehen. ich stelle es mir nicht einfach vor, da wieder eine vertrauensbasis aufzubauen. umso besser, wenn da etwas neu wachsen kann.
ich war zumindest froh, dass sich bei meiner mutter keine schnelle abwärtsspirale entwickelt hat, der alkoholkonsum hat sich auf gleichbleibendem niveau ohne weitere verhaltensauffälligkeiten gehalten. das ist auf dauer nicht minder gefährlich, jedoch wog es mich in sicherheit, dass alles in ordnung ist, zumal ich ja nicht mehr zu hause, mehrere 100 km entfernt, wohnte.
entgiftung, trocken werden, wäre natürlich besser gewesen. aber die realität war im grunde so verschleiert bei uns, dass allein schon das wort entgiftung für mich so geklungen hätte wie von einem anderen stern.dein gedicht finde ich gut.
viele grüße
simmie -
hi,
mir fällt jetzt noch etwas ein, ich habe mich meistens für meine partner geschämt, sie hatten alle mehr oder weniger etwas nicht gesellschaftstaugliches. für die alkoholsucht meiner mutter, für die ganze familiensituation habe ich mich auch geschämt und auch für meine eigene situation bzw. unzulänglichkeiten.
dieses gefühl, immer etwas vor den anderen verbergen zu müssen, kann sehr beklemmend sein.
grüße simmie -
hallo,
bin immer noch am grübeln, wo ich denn nun stehe. ich schaffe es, mich abzugrenzen, meine sachen zu machen, unsere gemeinsamen aktivitäten beschränken sich auf ein minimum. wenn ich nicht will, ziehe ich mich zurück.
mit ihm lebe ich eine große distanz, eine distanz, die ich auch zu anderen habe. bloß nicht zu viel nähe. vielleicht liegt es daran, dass ich auf der stelle trete.grüße
simmie -
hi,
ich kann in der therapie darüber reden, immerhin. wobei ich mich selbst da überwinden muss, es fällt mir nicht leicht.
das sind dinge, die ich noch keinem menschen erzählt habe oder nur in ausnahmesituationen.
ich habe immer viel geschrieben und dadurch einiges verarbeitet und habe immer geglaubt, das reicht. scheinbar nicht, da ich mit den ereignissen letztendlich alleine geblieben bin.grüße simmie
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hi,
letzte therapiesitzung war bei mir thema, dass ich probleme habe auszusprechen, dass meine mutter alkoholikerin war, muss ich ja auch nicht tun, habe aber immer das gefühl falsche tatsachen vorzuspiegeln, wenn ich das nicht sagte, was ich meistens nie tat. mein ziel wäre, das normal sagen zu können, wie irgendeine andere krankheit auch.
für mich ist alkoholismus mit scheitern im leben assoziiert, man bekommt irgendetwas nicht gebacken oder hat ein riesenproblem. ich will das auch gar nicht auf mich projiziert wissen.
auf der anderen seite gehört diese geschichte oder vergangenheit zu meinem leben.
ich wollte mich davon bisher aber nicht herunterziehen lassen, die auseinandersetzung führt automatisch schlechte stimmungen herbei.mir fällt ein, dass ich als kind schon eine recht bewusste entscheidung getroffen habe, wie ich damit umgehe bzw. wie ich mich in dieser falle verhalte. ich weiß nicht, ob ich das schon geschrieben habe.
die entscheidung lautete wohl so ähnlich wie abprallen lassen und hoffen, dass nichts schlimmes passiert bzw. ein neuer tag beginnt.
mittags, wenn ich aus der schule kam, war meine mutter oft schon sehr betrunken, ich musste erst einmal die situation erfassen, wie war sie dann drauf, gereizt, ärgerte sie etwas. dies bedeutete dann nichts gutes.
das gab meist auseinandersetzungen, die natürlich völlig sinnlos waren. da war ich vielleicht zehn oder elf jahre alt.
ich habe infolgedessen ein sehr feines sensorium entwickelt bezogen auf stimme und habitus, um den grad der trunkenheit zu erfassen.
ich habe mich immer gefreut, wenn nichts war, erleichtert war ich, das bedeutete sorglosigkeit, unbefangenheit.wenn meine mutter getrunken hatte, war sie ein anderer mensch. das war nicht ein glas wein zum essen trinken und vielleicht ein bisschen mehr als sonst lachen.
für einen erwachsenen ist das zusammenleben mit einem alkoholiker auch schon hart, für ein kind erst recht. es hat viel weniger möglichkeiten sich abzugrenzen.
komischerweise merkt man mir nichts an, ich bin nicht auffälliger als andere. vielleicht hätte ich mehr aus meinem leben machen können, ohne diesen hintergrund, so ist es auf jeden fall nicht der geradlinige weg geworden.
grüße simmie
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hallo,
bei mir hat sich nichts getan, außer dass ich vor zwei tagen auf die palme gegangen bin, als mein partner mal wieder die phase, ich traue dir nicht hatte. das kommt von zeit zu zeit mal, ich bin dieses mal wütend geworden und habe auch verbal mit nichts gespart. alles am telefon.
die reaktion war vielleicht nicht optimal, aber ich habe mir dadurch blöde, sinnlose diskussionen erspart. alles aus meiner sicht. ich gehe ja sehr selten auf die palme.
früher wäre ich am boden zerstört gewesen, das hätte mich heruntergezogen, jetzt lasse ich mich dadurch nicht allzusehr beeinflussen.ich frage mich langsam, was ich will, ich bin auf einem nullpunkt. ich weiß nicht einmal, ob ich zufrieden oder unzufrieden bin, oder ich traue mich nicht, diese frage zu stellen.
am liebsten ist mir ein zustand, in dem nichts schreckliches passiert, wo alles ruhig und gleichmäßig verläuft. bloß keine aufregung. meine bereitschaft, dinge zu ändern, ist da natürlich nicht gering, ich halte dann vieles eher aus, wobei meine bereitschaft eher sinkt, dinge hinzunehmen.
das betrifft nicht nur die beziehung, zum beispiel habe ich bei der arbeit eine tätigkeit, die ich ungern meinen mitarbeitern aufhalse, ist eine stereotype arbeit, die jetzt im moment für eine gewisse zeit erledigt werden muss. ich mache es anstatt es zu delegieren.
da liegt einiges bei mir im argen.viele grüße
simmie -
hallo,
ich frage mich, wann und wie ich zu meiner vergangenheit stehen kann. am wochenende war ich mit arbeitskollegen unterwegs, kleiner ausflug, auch mit übernachtung. eine kollegin erzählte auch ein wenig aus der familie, auch nicht ganz so tolle erfahrungen. ich kann es nicht. es geht nicht. vielleicht muss ich es auch nicht. es erscheint mir zu brutal, zu wenig nachvollziehbar.
ich war an dem wochenende auch unheimlich aufgedreht, habe viel gelacht und spaß gehabt. es hat mich an früher erinnert, wenn ich mit der schule weggefahren bin, da war kein halten mehr, ich war wie unter strom, völlig überdreht.
das ist, wenn ich in gesellschaft bin, alleine zu hause fällt dann die spannung ab und es kann eher sein, dass ich in ein loch falle.
mir wäre eigentlich so etwas mittleres lieber, das bekomme ich aber nicht hin.grüße simmie