Beiträge von simmie

    hallo cora,

    schmerz und trauer arbeiten in einem, ich habe es selbst erlebt und erlebe es auch heute noch, nachdem meine mutter etwa ein jahr tot ist. dieses nicht wiederkommen, nie mehr da sein, es ist schwer sich daran zu gewöhnen oder damit zu leben, bei einem menschen, der von beginn an im eigenen leben da war.
    die erste zeit ist am schlimmsten, da ist alles noch frisch, ich glaube aber, es ist wichtig, diesen schmerz anzunehmen und auch traurig zu sein und sich zeit für die trauer zu nehmen.

    grüße
    simmie

    hallo,

    im moment kommt bei mir wieder die trauer durch, meine mutter ist ja jetzt ein gutes jahr tot.
    ich habe schwierigkeiten, es an mich heranzulassen, das kommt immer in schüben. dann auch nur, wenn ich alleine oder nur für mich bin.
    die vergangenheit habe ich auch irgendwie abgeklemmt, wie etwas, das nicht zu mir gehört. ich muss mich anstrengen, es zu mir zu holen.
    meine gefühle sind meistens wie abgestorben.
    ungünstig ist mein arbeits- und beschäftigungsdrang, ich lenke mich damit ab. das ist wie ein rauschmittel, am besten noch etwas herausforderndes, so dass ich auch noch unter strom stehe.
    jetzt ist die luft raus phase, das kann aber morgen schon wieder anders sein.

    grüße
    simmie

    so,

    was ist in der letzten zeit passiert? erst einmal hatte ich viel zu tun, einen nebenjob. das ist jetzt vorbei.
    ansonsten arbeitet es natürlich in mir weiter, ich habe ja meine erwartungshaltungen, eben auch bezogen auf meinen partner, dass er zu einer bestimmten zeit bei mir vorbei kommt, dass wir zeit gemeinsam verbringen, es ist häufig so, dass ich in meinen erwartungen enttäuscht werde. eigentlich ist es absehbar, und ich habe mich zum teil darauf eingestellt. wenn mich aber die enttäuschung überfällt, dann macht es bei mir klick, ein schalter legt sich um, und ich reagiere wütend. so auch diese woche, ich bin fast ausgerastet, weil er nicht pünktlich war, so wütend war ich am telefon, dass ich hinterher ein schlechtes gewissen hatte und meine reaktion überzogen fand.
    letztendlich hat es aber nicht geschadet, ich merke, dass ich zum teil sehr angespannt bin, wenn es dann nicht so läuft, wie ich möchte, dann schlägt meine stimmung schlagartig um.
    sein alkoholproblem binde ich ihm bei jeder sich bietenden gelegenheit auf die nase.
    im moment sehe ich aber die gefahr, dass ich mich einlullen lasse, und überlege deshalb, eine reale shg aufzusuchen. ich war ja vor drei oder vier jahren einmal bei den aa für erwachsene kinder, jedoch bin ich nicht wieder hingegangen, weil mir die methode unbehaglich war.

    grüße
    simmie

    hallo,

    ich hatte ja in der therapie diese woche auch darüber gesprochen, dass meine mutter nie gesehen hat, welche auswirkungen das trinken auf die kinder gehabt hat.
    ich erkläre es mir jetzt so, dass sie es auch einfach nicht mitbekommen hat. ich hätte es ihr als kind erst einmal erzählen müssen, wie das so ankommt.
    das wurde natürlich nicht thematisiert, zurückkehren zur tagesordnung war dann angesagt, bedeutet jedoch, dass ich mit ganz merkwürdigen dingen alleine zurückblieb.
    das schafft auch innere isolation.
    es kam die frage nach dem warum auf, einer erklärung. ich habe hier jetzt gelesen, es gibt eigentlich in keiner situation einen grund zu trinken, alles ausreden. trotzdem gibt es zum beispiel die aussagen, dass alkikinder eine höhere wahrscheinlichkeit alkoholiker zu werden als nicht alkoholikerkinder. oder was ist, wenn extreme erfahrungen in der kindheit gemacht wurden, destabilisiert das nicht auch, so dass ich anfälliger gegenüber einer suchtkrankheit werde?

    grüße
    simmie

    hallo vergissmeinnicht,

    ich bin noch nicht so weit, dass ich dem so folgen kann.
    geht nicht, ich komme auch so nicht weiter.
    :(
    im moment spüre ich auch keinen leidensdruck, bin eher in so einer hochstimmung. auch eigenartig.
    wenn ich arbeite sind probleme bei mir ohnehin abgedämpft, da bin ich komplett abgelenkt.
    kommendes wochenende bin ich nicht da.

    ich werde jetzt erst einmal tun, was mir spaß macht und was mir gut tut.
    es ist zu oft der fall, dass ich mich nach anderen richte.

    viele grüße
    simmie

    hallo,

    mit den grenzen meine ich, dass ich für andere mache und tue, und dann, wenn ich das von anderen fordere, was ich selbst tue, es nicht bekomme.
    das nenne ich dann an meine grenzen stoßen.

    ja, ich bin sehr beschäftigungswütig, das lenkt mich ab. das hat sich bei mir so festgefahren. außerhalb der betriebsamkeit falle ich leicht in tiefe löcher.


    grüße simmie

    hallo,

    lebensqualität, ich nehme im moment nicht wahr, was mit mir ist. was ist gut, was ist schlecht?
    ich hatte heute meine therapiesitzung, habe auch gesagt, dass meine trennungsabsichten nur absichten geblieben sind.
    die therapeutin hat das nicht überrascht.
    es ging dann auch noch einmal um meine mutter, ihr trinken und meinen umgang damit. alkohol war für mich bisher ein gespenst. ich war zwar dem ausgesetzt, doch habe ich es beiseite geschoben.

    grüße simmie

    hallo,

    habe vorhin den phoenix beitrag trocken oder tot gesehen, fand ich sehr hart. ich habe, glaube ich, auch zum ersten mal erfasst, dass alkoholismus eine krankheit ist, heißt, man muss sich helfen lassen.
    die krankheit war ja schon so weit fortgeschritten, dass der mann ein pflegefall war. für die angehörigen ein vollzeitjob, der alkoholkranke ist so nicht mehr lebensfähig, die angehörigen haben angst, ihn sich selbst zu überlassen und nehmen alle mühsal in kauf und kümmern sich um alles.
    wie um ein kind.
    aber das nützt ja nichts; ob sie das tun oder nicht, es ändert nichts.
    zu der einsicht muss man aber selbst erst einmal kommen. ohne hilfe schafft man das auch nicht.

    grüße simmie

    hallo nelly,

    ich kenne diese zustände auch, früher hatte ich die sehr oft, das war ganz schlimm, man fühlt sich dabei nicht so gut.
    es hat, glaube ich, mit dem selbstwertgefühl zu tun, die anderen sind nicht toller, besser oder sonst irgendetwas als man selbst.
    und diese schrägen phasen gehören auch zu einem selbst, das bin ich auch, und ich bin trotzdem wertvoll.
    lass dich nicht davon entmutigen!
    es ist auch gut, habe ich festgestellt, den anderen zu sagen, ok, mir ist jetzt komisch, merkwürdig zumute, ich habe gerade einen hänger.

    grüße
    simmie

    hallo,

    also wochenende ist de facto vorbei, es war ja alles vorhersagbar, mein partner hat sich vollaufen lassen, er ist dann so dermaßen weggetreten...
    alles unschön.
    ich hab ja nur mal am rotwein genippt und war von daher nüchtern und hatte auch einen nüchternen blick.
    ich merke, dass ich bei ihm genau den blick habe, den ich bei meiner mutter auch hatte, jede kleinigkeit wird wahrgenommen, um das stadium der trunkenheit zu entziffern.
    ich spürte dann auch diese ohnmacht und wut, wundersamerweise habe ich mich dann trotzdem amüsiert und ihn einfach ignoriert.
    am nächsten tag habe ich ihn auch darauf angesprochen, fand er unangenehm und er relativiert auch, nach dem motto alle haben viel getrunken etc.
    jedenfalls habe ich mich schon einmal nicht herunterziehen lassen, ist mir sonst des öfteren passiert, ich habe viel getanzt und gemerkt, dass mir das sehr gut bekommt.

    grüße simmie

    grüße simmie

    Hallo,

    wochenende und ich muss mir eine strategie überlegen, veranstaltung + party stehen an, in der hauptsache das ding von meinem partner, ich muss da auch mithelfen, bin aber innerlich eingefroren im moment.
    ich bin auch sonst noch nicht weiter mit der trennung, ich merke nur eine ungeheure innere distanz.
    solche events tun mir dann an sich nicht so gut. außerdem hatte ich eine anstrengende woche und möchte eher nichts tun.
    aber ich fühle mich ja in dem fall verpflichtet. dieses verhalten abzulegen, mehr für andere als für mich zu tun, das fällt so schwer.

    grüße simmie

    hallo,

    gestern bin ich wieder einmal an meine grenzen gestoßen. ich habe das gefühle, dass ich zu viel mache und tue und dass andere das nie so machen würden, sich so viel aufbürden, sich in so viel schwierigkeiten hineinbegeben, sowohl privat als auch im job.
    meine denkungsart ist, so wie du lebst, wenn sich jemand das von außen ansehen würde, der würde die hände über dem kopf zusammenschlagen: das ist doch kein leben.
    ich habe angst, dass jemand das so sieht.
    dieses sich mit den augen der anderen sehen, verschafft keine guten gefühle, zieht mich richtig herunter.
    das habe ich phasenweise.
    die andere phase ist die haltung, ich selbst kann froh sein, dass ich an dem punkt bin, an dem ich jetzt bin. in richtung der anderen wüte ich dann (innerlich): ich möchte euch mal sehen in meiner situation.
    oder: ich bin eigentlich noch viel zu angepasst.

    ich habe mich immer bemüht, ein normales leben zu führen oder keine fehler zu machen, nirgendwo ins fettnäpfchen zu treten.

    dahinter hängen alte sachen:
    ich wollte auch eine normale familie, ich wollte als kind nicht, dass jemand mitbekommt, wie es wirklich in der eigenen familie ist.

    das setze ich auf mich bezogen fort.

    grüße simmie

    hallo bambue,

    vielen dank für deine freundliche antwort.


    hallo summerdream,

    tja, wirklich abgehärtet, was wäre das? ich kann es ertragen, ohne dass es mir etwas ausmacht. ich stimme dir zu, dass das nur nach außen ist.
    aber sie hätte es ja auch anders ausdrücken können, abgehärtet klingt nach blockade. ich lasse das nicht an mich heran. sie hat das gleiche getan wie das andere mädchen, den alkohol toleriert, nicht weggekippt. was tut man da eigentlich? eigentlich will ich das doch gar nicht. ich will nicht, dass sie trinkt, ich lasse es aber laufen, und das tag für tag.
    abgehärtet ist für mich auch, in sich gefangen zu sein. es gibt keine loslösung, aber ich kann mich davon auch nicht fertigmachen lassen.
    und wenn ich ständig von meiner betrunkenen mutter umgeben bin, wie es bei diesem mädchen den anschein erweckte, dann kommt vielleicht so eine automatische resignation und abgestumpfheit zustande.
    ich habe mich als kind auch irgendwann dafür entschieden, es nicht an mich herankommen zu lassen. das hat natürlich einen preis.
    auch heute noch kann ich in anderen situationen erst einmal vieles abprallen lassen. die wirkung wird dann später im stillen kämmerlein betrachtet.
    als kind habe ich jedenfalls schlechte karten, ich kann mich nicht distanzieren, bin abhängig, emotional wie materiell. je mehr ich mich auf den alkoholkranken elternteil fixiere, desto schlimmer ist es für mich.
    mir haben als kind vor allem außenaktivitäten, so nenne ich es einmal, erleichterung verschafft. diese haben das problem nicht beseitigt, aber sozusagen für entspannung gesorgt, zumindest ab einem bestimmten alter, als jugendliche.

    grüße
    simmie

    hallo,

    ich finde es auch sehr hilfreich, die geschichten hier im forum zu lesen. gerade habe ich auch "wenn mutti säuft" gesehen, eine doku über zwei töchter von alkoholikerinnen.
    jede geschichte ist immer anders, aber man findet auch immer identische aspekte.
    erst einmal wurde mir sehr deutlich, wie stark das leben von kindern durch alkoholkranke eltern beeinträchtigt ist und wie sehr sie darunter leiden. meine reaktion: wut.
    das schlimme ist, dass es keinen ausweg gibt bzw. man als kind nichts machen kann. noch schlimmer wird es, wenn es keinen ausgleich gibt, freunde, aktivitäten etc.
    in dem einen fall konnte das kind am ende relativ gut damit umgehen oder ließ sich davon nicht mehr so herunterziehen, ich führe das darauf zurück, dass in der familie auch keine heimlichtuerei mehr statt fand, darüber geredet worden war, auch wenn die mutter wieder rückfällig wurde.
    sehr gefährlich fand ich den zweiten fall, wo die mutter ihrer tochter auch schuld an ihrem trinken gab und auch sehr negative sachen zu ihr sagte. diese persönlichen angriffe kenne ich. damit kann man nur schwer umgehen. einmal sagte die tochter, sie sei abgehärtet.
    das ist wohl unausweichlich, kenne ich.
    einen knackpunkt fand ich im ersten fall, die erste phase nach der entgiftung der mutter, quasi das warten auf den rückfall und die ungewissheit. das heißt, es gab keine garantie. das hat für mich als kind auch etwas hoffnungsloses. das vertrauen ist weg.
    obwohl ich oberflächlich betrachtet immer ein gutes verhältnis zu meiner mutter hatte, war auch hier das grundvertrauen nicht da oder gestört durch zahllose enttäuschungen, ein zumindest zwiegespaltenes verhältnis.

    simmie

    hallo vergissmeinnicht,

    lähmung trifft es auch. ich bin innerlich gelähmt. an sich lebe ich ja schon komplett autonom, habe meine eigene wohnung, eigenes einkommen, eigene freunde, wenn auch nicht viele. von außen betrachtet sieht das unproblematisch aus, angepasst, brav, relativ zurückgezogen usw. mein partner dagegen eher das gegenteil, chaotisch, wackelnde existenz, probleme, alkohol, nach dem motto, wir lassen keine party aus.

    hm, ich muss sehen, wo ich da bleibe, zu parties habe ich ohnehin ein gestörtes verhältnis, stehe da häufig neben mir. außerdem ziehe ich es vor, früh schlafen zu gehen, ansonsten wache ich viel zu früh auf und bin unausgeschlafen.

    jedenfalls habe ich moment noch schwierigkeiten meine bedürfnisse und ansprüche zu artikulieren.

    grüße
    simmie

    hallo,

    ich selbst bin auch co-abhängig und habe bei der auseinandersetzung damit auch mein eigenes trinkverhalten unter die lupe genommen. mein eigenes verhalten zu alkohol hat sich auch geändert, ich sehe alkohol als sehr gefährlich an.
    ich persönlich finde es vor allem sehr ratsam, wenn man probleme, depressionen oder sonstige psychische instabilitäten hat, auf jeden fall keinen alkohol zu trinken, egal, ob man meint, das unter kontrolle zu haben oder nicht. die alarmglocken sollten auch schrillen, wenn man alkohol benutzt, um locker zu werden, oder andere zwecke zu erreichen. als alkoholikerkind trägt man auch ein höheres risiko.
    man ist da vielleicht schneller drin, als man selbst glaubt.

    grüße
    simmie

    hallo,

    so, es kommt mir ja immer noch schwer über die lippen, dass meine mutter alkoholikerin war.
    aber ich bin jetzt einen schritt weiter, letztes telefonat mit meiner freundin enthielt unter anderem, dass ich sagte, dass ich mich momentan damit auseinandersetze. ich erzähle keine einzelheiten, da habe ich das gefühl, da sage ich dann schreckliche dinge. das ist, weil ich irgendwie ahne, dass die anderen dies als schrecklich empfinden, oder traurig.
    heute nacht habe ich geträumt, dass ich meine mutter regelrecht angebrüllt habe, wegen der trinkerei. sie müsse damit aufhören.
    das habe ich in wirklichkeit nie getan.
    wenn ich das als beziehung betrachte, dann bestand diese auch darin, dass über ein wesentliches problem fast nie geredet wurde. über alles andere ja, das wetter, smalltalk etc.
    in der folge habe ich das problem auch mit anderen, ich komme nur schwer auf eine beziehungsebene.

    hallo vergißmeinnicht,

    stimmt, ich katapultiere mich gerne in die opferrolle.
    das habe ich wohl auch übernommen von meiner familie bzw. meine mutter, die diese opferrolle ja komplett ausgelebt hat.

    ich habe übrigens den kontakt zu meinem partner wieder aufgenommen. es ist wie die therapeutin vorausgesagt hat, ich mag ja meine trennungsabsichten haben, aber wenn er davon nichts weiß, wird er sich nichts böses denken, und so weiter verfahren wie bisher.
    das war auch so. er fand es zwar merkwürdig, ich habe aber keine erklärungen gegeben, nichts gesagt.
    nicht einen ton. schlicht und einfach hatte ich gar nicht das bedürfnis.
    so geht es jedenfalls nicht. mein rückzug bewirkt auf diese weise nichts.
    ich muss mich artikulieren bzw. das tun, was ich möchte.
    klingt jetzt vielleicht konfus und widersprüchlich.

    zum lachen: das habe ich noch nicht verlernt.
    ich lache übrigens gerne und häufig.

    grüße
    simmie

    hallo mini,

    wahrscheinlich hat sich bei dir einiges aufgestaut. und das will irgendwie raus. das mit dem schweigen, nix sagen, kenne ich auch, es ist unschön.
    aber das schweigen oder alles in sich hineinfressen hilft nicht weiter und tut einem selbst auch nicht gut. du hast ja schon angefangen alles aufzuschreiben und dich an das forum hier gewandt. ich finde, das sind die ersten schritte, um die mauern aufzubrechen.
    mein partner ist auch ein geselliger trinker, wir sind auch schon sehr lange zusammen, und ich versuche jetzt auch meinen weg zu finden.
    die sprachlosigkeit lässt einen jedenfalls in einer situation verharren, kritische punkte können so nicht angesprochen werden. es ändert sich nichts.
    grüße
    simmie

    hallo,

    gestern habe ich meiner therapeutin von meinen trennungsabsichten erzählt. sie war überrascht. bisher war das nicht thema. allerdings hatte ich bereits gesagt, dass mein partner ein alkoholproblem hat.
    jedenfalls hat sie nicht gesagt, dass das die richtige entscheidung ist.
    sie fand, dass ich so ein bisschen schwarz-weiß-denken betreibe, allerdings könnte es sein, dass man in einer beziehung an einem punkt festmacht, dass es nicht mehr geht.
    das irritiert mich jetzt etwas. vielleicht hätte ich meine leidensgeschichte etwas plastischer erzählen sollen. ich weiß es nicht.
    mein punkt ist eher der, dass ich sehe, dass diese partnerschaft auch deshalb besteht, weil es eine vorgeschichte meinerseits, mutter alkoholikerin, gibt. deshalb toleriere ich in einer beziehung weitaus mehr als andere dies tun, lasse mich verletzen, schlucke das herunter und mache dann weiter wie bisher.
    das kann es ja auf lange sicht nicht sein, ich gerade dann immer wieder an dieselben punkte.