hallo,
gestern bin ich wieder einmal an meine grenzen gestoßen. ich habe das gefühle, dass ich zu viel mache und tue und dass andere das nie so machen würden, sich so viel aufbürden, sich in so viel schwierigkeiten hineinbegeben, sowohl privat als auch im job.
meine denkungsart ist, so wie du lebst, wenn sich jemand das von außen ansehen würde, der würde die hände über dem kopf zusammenschlagen: das ist doch kein leben.
ich habe angst, dass jemand das so sieht.
dieses sich mit den augen der anderen sehen, verschafft keine guten gefühle, zieht mich richtig herunter.
das habe ich phasenweise.
die andere phase ist die haltung, ich selbst kann froh sein, dass ich an dem punkt bin, an dem ich jetzt bin. in richtung der anderen wüte ich dann (innerlich): ich möchte euch mal sehen in meiner situation.
oder: ich bin eigentlich noch viel zu angepasst.
ich habe mich immer bemüht, ein normales leben zu führen oder keine fehler zu machen, nirgendwo ins fettnäpfchen zu treten.
dahinter hängen alte sachen:
ich wollte auch eine normale familie, ich wollte als kind nicht, dass jemand mitbekommt, wie es wirklich in der eigenen familie ist.
das setze ich auf mich bezogen fort.
grüße simmie