hallo summerdream,
danke,
ich persönlich finde es ganz toll, dieses forum nutzen zu können.
ich freu mich auch, wenn jemand "mich" liest.
vom lesen anderer bekomme ich auch immer wieder anstöße.
im moment habe ich das gefühl, dass ich dadurch auch immer tiefer in die thematik hineinkomme. das klingt vielleicht doof, aber es beschäftigt mich, als ob ein stein ins rollen gekommen ist.
ich kann auch nur bei den kleinen schritten bleiben.
im augenblick merke ich außerdem meine grenzen in bezug auf andere, also im kontakt, umgang. irgendwie ziehe ich mich oft selbst in zweifel, das ist fast automatisch. soziale situationen, kontakt halten ... sind für mich anstrengend. obwohl sich das für mich schon gebessert hat.
auf der anderen seite gibt es dann wieder kein mittelmaß für mich. zum beispiel waren wir diese woche mit kollegen essen: ich war wie angeknipst, so aufgedreht, so im sinne von, ich spul mich jetzt mal hoch. in solchen high-phasen habe ich dann echte probleme wieder auf den teppich zu kommen. dann schlafe ich schlecht, bin müde, und bei müdigkeit werde ich dann wieder aufgedreht und es geht von vorne los.
gleichzeitig beobachte ich, dass andere viel ruhiger sind als ich, obwohl ich nach außen auch ruhig wirke, weil ich die anspannungen alle schön kontrolliert halte.
als kind war das auch schon so. ich habe nach außen teilweise den clown gemimt. trotz der verheerenden häuslichen verhältnisse.
trotzdem hat mir das erleichterung verschafft, lachen, gute stimmung, wenn auch oberflächlich oder wie ich manchmal fühle nicht echt, weil es eigentlich nichts zu lachen gibt. bei meinen eltern war es ja zeitweise alles andere als witzig.
so, jetzt geh ich erst mal arbeiten,
grüße
simmie