Beiträge von brit123

    ich bin wütend über mich selber, sehr wütend,.Richtig ich weiss nicht wer alles mitliest, das kann ich ändern ich weiss! es ist sehr schön das so schnell eine reaktion gekommen ist! ich bin wieder mal ganz ... oder fast ganz am anfang .. oder habe ich gar nicht angefangen ..

    Wie es dazu gekommen ist.. Selbstüberschätzung,.. nicht realisieren das ich krank bin, nicht erkennen der Krankheit… Feststellung das ich nicht stark bin, ich wiederhole mich, vielleicht fühle ich mich alleine , aber das kann ich mir nicht eingestehen, es kotzt mich an … grrr ich mag mich so nicht …

    Hallo Maria,

    es geht langsam wieder aufwärts.
    Mir ist wieder mal bewußt geworden das Gesundheit ist das wichtigste ist ,was es überhaupt gibt.

    Es ging mir richtig schlecht, solche Schmerzen hatte ich noch nie in meinem Leben. Wegen der Krankheit stand der Job auf der Kippe, ( am wackeln ist es immer noch etwas) meine Nerven waren verdammt dünn ! Es gab Momente da dachte ich, puh ich will abschalten ich will verdrängen, ich will einfach nicht andauernd kämpfen müssen. Ich denke ich habe etwas dazugelernt, ich habe mir gesagt, ok ändern kannst du jetzt nichts, ich kann jetzt nur abwarten das es besser wird. Es gibt Momente da kann ich nicht eingreifen, da bin ich von der Entscheidung anderer abhängig( das meine ich auf den Job bezogen), grübeln, sich verrückt machen bringt mich da nicht weiter, ich kann nur versuchen gesund zu werden und dafür muss ich mir Ruhe geben und Dinge hinnehmen die ich nicht ändern kann.

    Aber ich versuche positiv zu denken, das sich alles irgendwie regelt.

    Aber wie geht es dir ?

    Ich freue mich das du an mich gedacht und geschrieben hast!

    Den morgigen Tag werde ich mit meiner Tochter alleine verbringen, und das ist auch gut so. Wir werden den Weihnachtsbaum schmücken, abends gemeinsam essen kochen und uns einfach einen ruhigen schönen Tag machen. Ohne die ganze Familie! Ich freue mich darauf ,das anfängliche Gefühl das ich mich alleine fühlen könnte ist geschwunden. Es hätte nur die Alternative gegeben mit Leuten oder Famile zu feiern wo auch getrunken wird, und das will ich einfach nicht! Ich habe einfach keine Lust dazu !

    Ich wünsche dir alles Liebe bis bald und ganz viele Grüsse Brit

    Hallo ihr lieben,

    eure Beträge sind gut und helfen mir!

    Bitte nicht vorsichtig sein oder Dinge zurückhalten.

    Für mich ist es wichtig andere Meinungen und Sichtweisen zu lesen.
    Natürlich ist es nicht immer "schön" mit negativen Erlebnissen konfrontiert zu werden. Aber ich habe mich entschieden mein Leben zu ändern und da gehört das mit dazu!
    Wenn ich mich nicht mit meiner Vergangenheit auseinandersetze würde ich eine Trinkpause machen.
    Ich möchte Dinge manchmal zu schnell verändern und muss versuchen zu lernen geduldiger zu sein.

    Und gerade zu lesen wie ihr euch als " Kinder" gefühlt habt bringt mich weiter macht mir Dinge bewußter!
    Ich möchte diese "Kette" , in meiner Familie wurde getrunken, ich habe getrunken etc. unterbrechen. Ich möchte das meine Tochter ein selbständiger freier Mensch wird und nicht in die gleichen " Fallen" tapst wie ich.

    die Idee mit der Vertrauensperson finde ich gut, ich muss mal schauen wie ich das machen kann.

    Gestern habe ich einen schönen Abend mit meiner Tochter verbracht, ich habe das Gefühl das sie sich erst mal sicher fühlen muss das Mama wirklich nicht mehr trinkt. Sie ist sehr verschlossen.

    So jetzt muss ich arbeiten gehen

    viele liebe grüsse bis später brit

    Guten abend,

    Offenheit, ja das ist wichtig!

    Und das sie das Handeln bewußt oder unbewußt übernommen hat .. ja das hat auch seinen Grund!

    Wenn ich ehrlich bin habe ich etwas Angst offen ihr gegenüber zu sein ( sie ist auch 13) und Unsicherheit deshalb , weil ich mich schäme!

    Weil ich doch als Mama ein Vorbild sein sollte, und da war ich kein gutes!

    Ich habe zwar mir ihr Hausaufgaben gemacht, morgens mit ihr aufgestanden Frühstück , für die Schule und sie angespornt ihr versucht Werte zu vermitteln , sie ist auch ein tolles Mädchen.

    Aber gerade was die Werte angeht, war es doch meinerseits eine Lüge, ich habe ihr immer gesagt das es sehr wichtig ist ehrlich zu sein, zu scih selbst zu anderen und was hab ich gemacht....

    Das fällt mir sehr schwer, wie kann ich von einem großen Kind fordern ehrlich zu sein wenn ich ich selbst nicht war..

    Ist es ihr peinlich wenn ich ihr sage das ich alkoholikerin bin, mir ist es peinlich, ich bin nicht die immer die starke selbstbewußte mama, und da sie keinen "papa" hat sollte ich doch versuchen beides für sie zu sein.

    Aber ich habe nicht immer die kraft dazu, es gibt momente da fühle ich mich nicht stark. und jetzt wo ich einen längeren zeitpunkt einen klaren kopf habe ( den ich auch weiter haben will!!) wird mir meine Vergangeheit bewußter, meine selbstlüge... warum habe ich so viele jahre verschenkt, ich weiss das bringt nichts, aber ich werde wütend auf mich selbst.

    Wie kann ich mit meiner Vergangeheit ( sie bleibt immer ein Teil von mir) aber wie kann ich damit abschließen und sie positiv nutzen?

    ich weiss es nicht... nach vorne schaun!

    hmm bischen zeit brauch ich da wohl noch!
    Danke für eure Antworten!

    viele liebe Grüsse

    Hallo,

    so nun der zweite Versucht hatte diese Beitrag eben ausvershen noch mal in meinen Vorstellungsbereich kopiert... nun aber.... eine Auszug worüber ich mir Gedanken mache :

    Ich möchte wie ich auch schon geschrieben habe meine " Familiengeschichte" nicht als Alibi nehmen

    Aber es tauchen Fragen in Bezug auf meine Tochter auf, sie hat ja auch einiges mitbekommen ( was ich mir lange nicht eingestehen wollte) aber mit meinem Verhalten in der Vergangenheit habe ich sie auch einer Gefahr ausgesetzt. Das tut mir schrecklich leid !
    Sie hat einiges von mir mitbekommen , sie hat einiges in der Familie mitbekommen. Sie lehnt Alkohl ab, sie mag es nicht wenn sie betrunkene Menschen sieht. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen!
    Bevor ich mit dem trinken aufgehört habe war sie ein sehr diszipliniertes Mädchen was Hausaufgaben aufräumen und die ganz alltäglichen Dinge angeht. Jetzt nachdem sie gemerkt hat das ich nichts mehr trinke habe ich das Gefühl das sie sich mehr " fallenlassen " kann. Wir haben mehr Meinungsverschiedenheiten ich muss sie an die Hausaufgaben erinnern. Ich denke das sie das Gefühl hat sie muss nicht mehr so viel Verantwortung übernehmen, das meine ich auf keinen Fall negativ.!

    Sie redet mit mir über andere Kinder deren Eltern die ein Alkohl Problem haben, wir reden darüber wie es dem Kind geht , sie sagt sie ist froh das ich nicht trinke, sagt ich hätte früher zwar auch etwas getrunken aber es wäre ja nicht so schlimm gewesen wie bei dem anderen Kind. PUH

    Aber ich fühle mich verunsichert , sie ist so das sie viele dinge mit sich selbst ausmacht ( ja da sehe ich so einige Paralelen zu mir) .

    Ich weiss nicht wie ich mir ihr das thema angehen soll
    Sie wird älter und irgendwann kommt auch die erste party

    Habe ich mit meiner Vergenheit auch ihre Hemmschwelle niedriger gesetzt?

    Diese Frage sollte ich eigentlich den "Kindern von Alkoholikern " stellen, ich bin ja auch eins davon... aber ich habe dazu zur Zeit nicht den richtigen Abstand zu beurteilen wie ich es als Kind oder als Tennie empfunden habe. Meine Erinnerungen an diese Zeit sind verdrängt .

    Wie kann ich lernen mit meiner Tochter damit offen umzugehen, ohne sie damit zu überfordern?

    Wie kann ich ihr die Gefahren deutlich machen?

    Wie lerne ich mit meinem schlechten Gewissen umzugehen ?

    Viele Grüsse Brit

    Hallo ,

    erstmal der Artikel ist sehr interessant.
    Beim ersten Lesen hat es mir etwas Angst gemacht zu lesen das das Suchtgedächtnis „ nicht zu löschen ist“, im nach herein denke ich, jeder kann über sich sein leben selbst entscheiden, niemand ist machtlos.

    Über einige Begriffe habe ich mich noch ein paar Gedanken gemacht. zb. Kontrolle (empfinde ich immer noch teilweise als negativ), dabei bin ich auf den Satz gestoßen:

    Kontrolle - Sucht
    - Kontrollverlust kann nur jemand erleben der kontrollieren will.

    Hmm.. so recht weiß ich nicht was ich damit anfangen soll….

    Einige Dinge konnte ich mir erklären, ich hoffe nicht dass ich euch damit langweile

    Verlust der Selbstkontrolle,- streben nach angenehmen Gefühlen, ja dies war der Auslöser weshalb ich anfing zu trinken.
    Frage dabei warum wird die Selbstkontrolle oft als negativ empfunden?

    Sucht = selbst schädigendes Verhalten aber lustversprechend… (warum wird die Selbstzerstörung nicht bemerkt, warum ist das „lustversprechen „ größer?)

    Süchtiges Verhalten mit dem Ziel ist sich besser zu fühlen, Verdrängung von negativen Gefühlen. Der Kreislauf beginnt, heißt früher würden die negativen Gefühle weg getrunken jetzt entstehen noch mehr negative Gefühle durch das Trinken bis zum Tiefpunkt.

    Das Suchtgedächtnis gaukelt positive Erinnerungen vor.

    Wodurch ist mein Trinken entstanden? Meine Hemmschwelle war „geringer“ das Alk seit meiner Kindheit ein Bestandteil meiner Familie war, Aber dies möchte ich nicht als Alibi nehmen. Ich denke ich werde mir aufschreiben warum ich getrunken habe, die Situationen die die Auslöser waren. Weshalb ich vom „Spasstrinken“ zum „heimlich“ Trinken gekommen bin, ab wann es mir peinlich wurde das andere bemerken das ich regelmäßig trinke.

    Liebe Maria,
    nein, meine Freizeit verbringe ich nicht mit Menschen die trinken. Das möchte ich auch nicht, da ich mich dafür auch nicht „stabil „ genug fühle. Ich möchte mich nicht Versuchungen aussetzen. Auf der Arbeit ist es so, das sich die Kollegen sich zum „ Feierabend“ ihr Bier aufmachen.
    Ich merke das ich mir ein neues Umfeld aufbauen muss, das ich mich von Menschen um mich herum trennen muss. Das macht mich teilweise etwas traurig und da fühl ich mich auch manchmal etwas alleine. Aber so viele Leben habe ich nicht.... und ich lebe jetzt! Und in solchen Momenten wo ich mich dann etwas alleine fühle kommt dann auch schon mal dieser „Teufel im Nacken“ , …na nun geh doch mal feiern ….dann lernst du schon neue Leute kennen, aber dadurch würde ich mir ja mein Umfeld nicht neu aufbauen.

    Ich glaube das war der längste Beitrag den ich bis jetzt hier im Forum geschrieben habe.

    Viele liebe Grüsse Brit

    Guten abend,

    euer Meinungsaustausch gibt mir viele Ansätze zum nachdenken.

    Ich kann verstehen das man sich nicht nur "einigeln" möchte und ich kann auch verstehen das " Partys" Gefahren bedeuten können.

    Mein gesamtes Umfeld , inklusive der Menschen mit denen ich zusammenarbeite sind nicht "alkfrei", meinen job brauch ich zum überlegen, die Rechnungen müssen bezahlt werden.

    Aber was mich im Moment am meisten interessiert ist das "suchtgedächniss". Ich habe zur Zeit ( und so soll es auch bleiben)l keinerlei Ambitionen Alk zu trinken, ich merke das ich wieder besser schlafen kann und das ich Stress Situationen auch anders bewältigen kann.

    Da ich aber erst meinen fast zweiten Monat erreicht habe , muss ich an mir weiterarbeiten . Möchte verstehen wie das Suchtgedächniss funktioniert um gegensteuern zu können.

    Durch meinen job , ich habe diese Woche fast täglich 10 gearbeitet und sport auf den ich zur zeit auf keinen Fall verzichten möchte und Kind blieb mir wenig zeit hier im forum zu lesen schreiben bzw zur SHG zu gehen.

    Aber jetzt ist ja Wochenende. Danke für eure Antworten!!!!

    Für heute falle ich " tot" ins Bett.

    Viele liebe Grüsse und allen noch einen schönen abend. Brit

    Hallo Maria,

    nein, nicht mehr!

    Ich hatte letzte Woche eine Phase wo es mir nicht ganz so gut ging.

    Ich hatte das Gefühl das ich mich zu sehr "zurückziehe", das ich mich etwas einsam fühlte, wo ich mich früher mit Leuten verabredet hatte und ausgegangen bin. Ich würde sagen die "Verhaltensformen von früher" sind aufgekommen, aber wenn ich das gemacht hätte, hätte ich mich einem Risiko ausgesetzt.

    Und dieses Risiko will ich nicht eingehen!

    Ich muss viel in meinem Leben jetzt umstellen, das ist nicht immer einfach

    Es fällt mir nicht immer leicht bewußt mit Dingen umzugehen, es geht um Verhaltensweisen die ich jahrelang gelebt habe, einfach gemacht habe ohne mir über die Konsequenzen bewußt zu sein.

    Wenn es mir bewußt gewesen wäre, wäre ich nicht zu meiner Krankheit gekommen.

    Ich merke das es viele Sachen gibt die für mich eine Gefahr darstellen könnten, ich muss lernen u. a mit Stresssituationen anders umzugehen, mich weiter zu öffnen und dieses " ich schaffe alles alleine" ablegen.

    Es ist immer noch so ( etwas besser schon geworden ist es..) das es mir nicht immer leicht fällt jemanden um Hilfe zu bitten. Dieses Gefühl, um Hilfe zu bitten verbinde ich immer noch mit Schwäche. Ich weiss nicht warum es mir so schwerfällt.

    viele liebe grüsse Brit

    Guten morgen,

    danke für die Antworten.

    Dann würde ich für mich sagen das ich mich nicht in einer Trinkpause befinde.
    Ich "verzichte" nicht, ich vermisse nicht die Situationen in denen ich getrunken habe. Was soll ich da denn auch vermissen.. das ich entweder "tot" ins Bett gefallen bin, oder den nächsten Morgen gerädert wach geworden bin etc....

    Feiern, Partys mit Alk sind Dinge von denen ich mich zur Zeit fernhalte.

    Da ich gemerkt habe das sich nach der ersten " Hochphase" , Gedanken eingeschlichen haben " na vielleicht doch mal mehr unter Menschen und "feiern".

    Das "nein" sagen fällt mir zwar nicht so schwer, aber insgesamt würde ich sagen bin ich doch noch etwas zu labil dazu, also lasse ich es sein!

    Ich bin noch ziemlich am Anfang und will meinen Weg fortsetzen!

    Viele Grüsse Birt

    Hallo ,

    ich bin Brit, ich habe noch nicht oft hier im offenen Forum geschrieben.

    Was mir die letzten Tage durch den Kopf geht:

    Mir ist der Unterschied zwischen "nass" und "trocken" noch nicht richtig bewusst.
    Und ich weiß nicht wo ich da im Moment stehe ab wann ich trocken sagen kann ( bin ja noch ziemlich am Anfang)

    Wäre schön wenn mir jemand etwas mehr dazu sagen könnte.

    Kurz zu mir, 30.09 war der letzte Tag an dem ich etwas getrunken habe.
    Die Vorgeschichte ist ähnlich wie bei anderen, über Jahre hinweg regelmäßigen Konsum und immer mit dem Alibi " Wieso, ich kriege mein Leben doch geregelt und die anderen sprechen mich ja auch nicht drauf an.

    Mehr möchte ich im Moment eigentlich gar nicht dazu schreiben.

    Über Antworten von euch würde ich mich freuen.

    Viele Grüsse Brit