Beiträge von vergissmeinnicht

    Selbst wenn viele in einer scheinbar ausweglosen Situation stecken, passieren täglich manche Dinge die sie froh stimmen könnten. Aber sie sehen es nicht. Zu schwer drücken die Sorgen.

    Doch führt man es sich nochmal vor Augen!
    Wir haben es alle in der Hand.
    Wir haben jeden Tag die Wahl.
    Wir bestimmen unser Leben unser Glück oder Unglück.
    Mit kleinen Schritten können wir glücklich sein lernen. Das Leben ist keine Einbahnstrasse!

    LG

    vergissmeinnicht

    Oh Elocin, du hast ja so recht, mit dem was du schreibst. Das trifft den Nagel auf den Kopf.

    In der Suchthilfe sagt man: Es ist kein Kampf gegen den ALK, sondern ein Kampf gegen die Ursache.
    So ist es sicher auch bei uns Co,s.
    Sicher bei uns ist die Sucht nicht so lbensbedrohlich wie bei den ALKI,s, aber es zeigt sich viel Gleiches. Wie bei jeder Sucht eben.

    Seine Herkunft kann man nicht einfach ablegen wie ein altes paar Schuhe. Genausowenig wie unsere Verhaltensweisen die bis jetzt unser Leben mehr oder weniger geprägt haben.
    Wir können versuchen daraus zu lesen und verstehen lernen und so vielleicht Frieden finden in uns.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Ettena

    Sicher gleiten nicht alle mit einer ungeliebten Kindheit ins Leben der Co-Abhängigkeit.
    Das mag auch andere Ursachen haben.

    Ich gleite nur allzuoft in alte Verhaltensweisen ab.
    Gibt mir dann wieder neue Impulse am Ball zu bleiben, denn das wird wie beim ALKI selber ein leenslanger Kampf/Aufgabe bleiben, denke ich.

    Ich find mich extrem O.K.
    Und ich bin stolz darauf heute "ich" sein zu können.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo just.me

    Fühlte mich ein bisschen zurückversetzt, als ich deinen Thread las.
    Ich habe auch gedacht mein Kopf ist eine Achterbahn, ich konnte die Gedanken einfach irgendwann nicht mehr ordnen. Ich habe wirklich manchmal gedacht, wenn das noch lange so geht verliere ich den Verstand.
    Das man sich so bescheuert verhällt, obwohl man im gleichen Moment weiß das es falsch ist, das ist ja das krankhafte.

    Ich denke du bist auf einem guten Weg wieder Ordnung in den Leben zu bringen, egal ob mit oder ohne deinen Mann.
    Sich mitzuteilen ist das wichtigste, oder einfach nur zuhören, lesen nicht alleine sein.
    Sich in der Vergangenheit zu betrachten, neue Facetten zu entdecken, daraus können wir viel lernen.

    Ich wünsche dir mit deinem Therapeuten viel Glück.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Ist das Glücklichsein nicht aufregend?
    Gute Frage!

    Wir müssten es aufregend machen, es bewusst wahr nehmen, wir haben durch unsere Vorgeschichten das Fundament dafür gelegt.

    Viele Menschen rennen durchs Leben auf der Suche nach dem Glück, dabei laufen sie x-mal am "Glück" vorbei, ohne es zu sehen.

    Vielleicht nehmen wir es deshalb oft nicht wahr, weil unsere Empfindungen beim Unglücklichsein, bei negativen Dingen stärker reagieren, offenkundiger sind.
    Passieren uns angenehme Dinge, nehmen wir die oft als selbstverstänlich hin. Das ist es aber nicht.

    Ein altes Sprichwort sagt:
    Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Wie wahr!!!

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hej frenzy

    Danke für die Blumen!

    Schön das es die besser geht.

    Für euch als Paar kommt ihr nicht drumherum eine Paartherapie zu machen. Das kann man über die Suchtberatung oder den Hausarzt bekommen. Wir haben mit der Suchtberatung gute Erfahrungen gemacht.
    Das würde dir auch super weiterhelfen dein Gleichgewicht wiederzufinden.

    Ich habe trotzdem immer das Gefühl das dein Mann dir einiges verschweigt, was in seinem Aufenthalt in der Klinik so gelaufen ist.

    Warum ist er schon so früh wieder zu Hause?
    Hat er nicht mitgemacht?
    Normalerweise stellen die dort in den Therapiegsprächen fest, wie weit eine Abhängigkeit vorhanden ist?!
    Natürlich ist der Übergang fließend und um das festzustellen war er doch auch unter anderem da, oder nicht?
    Warst du denn beim Abschlussgespräch dabei?

    Sorry wegen der vielen Fragen, aber für mich hört sich das alles nicht sehr plausibel an.

    Viel Glück auf deiner Expidition!

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hej Niki,

    Willkommen hier!

    Hab keine Angst. Das kann ein Anfang sein. Natürlich gibt er dir die Schuld, wie immer, oder?
    Er will deine Schuldgefühle wachrütteln.
    Lass dich darauf nicht ein, du weißt es besser. Lass ihn reden und tun, du kannst das jetzt nicht ändern.

    Glaube mir, die bei der Suchtberatung können genau ahnen wie groß das Ausmaß ist. Die haben täglich damit zu tun. Die kann man schlecht täuschen, die sehen den Betroffenen an und können das ziehmlich genau einschätzen.

    Wenn du möchtest dann versuche ihn zu unterstützen sobald er zur Ruhe gekommen ist in der Therapie.
    Wie schon gesagt, es gibt nur zwei Wege:
    Mit oder ohne ALK!

    Wünsche dir viel Kraft

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hallo ihr Lieben,

    Das Glück auf Dauer bedeutet nicht den ganzen Tag Schmetterlinge im Bauch zu haben.
    Wie schon gesagt, das sind die kleinen schönen Dinge. Oft sind sie unbemerkt bei uns.
    Anders wie die negativen Dinge bleiben sie uns nicht so im Gedächtniss. Sicher ein Selbstschutz unserer selbst.
    Umso mehr sind es die guten Dinge und seien sie auch noch so klein, wert sie festzuhalten.

    Unser Bewußtsein stärken, unsere Wünsche und Gefühle äußern ist dabei fundamental wichtig.
    Wenn wir das können, dann heben wir schon ein wichtiges Stück Glück bei uns.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo ihr alle,

    Beim schreiben in einem anderen Thread fällt mir auf das das ein gutes Thema ist über das ich schon oft nachgedacht habe.

    Bin ich glücklich? Wie oft habe ich mir in der nassen Zeit meines Mannes diese Frage gestellt? Ich weiß es nicht mehr.
    Ich hatte so klischeehafte Vorstellungen wie was zu sein hat.
    Bei anderen war alles so schön, nur bei uns nicht. Das hat mich unglücklich gemacht.
    Ich war wie gelähmt, konnte mich nicht daraus befreien, oder wollte ich es nicht?

    Heute weiß ich, das ich alleine dafür zuständig bin, das es mir gut geht.
    Wenn es mir gut geht, dann bin ich glücklich.
    Mir geht es gut. Ich fühle einen inneren Frieden, eine Ausgeglichenheit, das macht mich zufrieden. Diese ganze materielle Schlacht ist mir ziemlich egal geworden. Sicher manchmal gönn ich mir auch was, dann freu ich mich, das ist auch alles.
    Zufriedensein, das ist für mich Glück.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Liebe Crevette

    Mann kann verzeihen aber nicht vergessen.

    Dieser Satz half mir sehr.
    Es bleibt nichts wie es ist. Das Leben ist eine ständige Veränderung.Schau nach vorne, du wirst wieder glücklich sein aber anders, vielleicht mit anderen Menschen, anderen Dingen.
    Unsere Lebenserfahrung stellt ständig andere Ansprüche an das Glücklichsein.

    Ich möchte auch oft unbeschwert sein, mich fallen lassen, aber das Leben gibt das nicht her.
    Trotzdem kann jeder seine eigene Zufriedenheit finden. Das kann auch Glück berdeuten.

    Alles liebe

    vergissmeinnicht

    Hallo

    Habe die Unterlagen fertig. Bin echt zufrieden mit mir, gefällt mir echt gut.
    Sollte ich das vorm Spiegel mal durchgehen?
    Vielleicht...........

    Heute habe ich mir quasi eine Tag Urlaub genommen. Habe nur das nötigste im Haushalt gemacht und ein neues Buch angefangen.
    Das schöne Wetter habe ich genossen und den ganzen Nachmittag gelesen.
    Das werde ich öfter einschieben.
    Mein Mann ist heute alleine zur SHG, ich denke er soll auch ruhig ohne mich gehen. Es gibt sicher Dinge die er ohne mich besprechen möchte.
    Er sagt zwar das ist nicht so, aber ich denke da anders.

    Hej, wir waren alle zusammen beim Motocross. Waren hinterher pottdreckigt und hatten viel Spass.
    Hoffen auf Wiederholung!!!!!!!!

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Nexia

    Willkommen hier!

    Versuch einen klaren Kopf zu behalten! Wenn er für sich schon ein Problem sieht, dann ist es auch eins. Die Menge ist völlig egal. Eine Alkoholgewöhnung führt in die Sucht.

    Klarheit kann in der Tat ein Arztbesuch bringen, oder die Suchtberatung.
    Aber wenn er da schon rumeiert, dann lass es lieber.

    Es gibt nur 2 Wege:
    Pro oder Contra

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hallo Punkterl

    Lass dich nicht beirren oder bequatschen. Geh den Weg weiter.
    Es ist "dein Weg".
    Natürlich liegen da Stolpersteine, aber die kannst du wegräumen. Mit jedem deiner kleinen Schritte die du machst wird deine Kraft wachsen. Sei nicht zu übermütig und erwarte nicht zuviel, denn du wirst lange unterwegs sein.
    Schau nicht zurück sondern nach vorn, dort liegt deine Zukunft, "dein Leben".

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Geh da unbedingt hin, das ist sehr hilfreich.
    Habe das für mich leider viel zu spät entdeckt.

    Für mich ist die SHG heute eine ganz wichtige Anlaufstelle, auch wenn bei mir im Moment nichts akut ist.
    Dort stösst man auf ganz besonderes Verständnis. Absolut lebenswichtig!!

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hallo Papi

    Wie furchtbar!!
    Wie sagt man so schön:" zum Wohle des Kindes"?!

    Das ist so zum kot.......
    So eine Bürokratie. Keiner guckt sich die Menschen wirklich an. Alles nur Paragraphen.
    Was für ein Paradoxum!!

    Ich leide echt mit dir. Du kämpfst wie ein Löwe.
    Ich hoffe die Gerechtigkeit siegt, aber bis dahin ist ein langer Weg.
    Will sie den überhaupt das Kind unbedingt?
    Könnt ihr euch nicht einigen über das Sorgerecht?
    Würde das Kind auch befragt?

    Sorry meine vielen Fragen, aber kenne mich mit der Materie nicht aus.

    LG

    vergissmeinnicht :wink: