Beiträge von vergissmeinnicht

    Hallo Alex,

    Das du in diesem Forum schreibst zeigt doch das es dir nicht gut geht. Dir könnte es besser gehen.
    Du möchtest den ALK akzeptieren? Das kann nicht dein Ernst sein. Es wird nicht so bleiben wie es jetzt ist, es wird schlimmer werden..........
    Das kannst du zu Hauf bei den anderen lesen.

    Brich aus dem Kreisverkehr aus und versuche mal euch ganz sachlich von aussen in der "Flasche" zu
    betrachten.

    Nachgedacht hast du wahrscheinlich schon genug.
    Triff Entscheidungen, setz "dir" eine Frist.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hallo zusammen,

    Also mir geht es gut.
    Meinem Mann auch, hatte ich ja schon geschrieben. Irgendwie geh ich ja dabei unter. Manchmal fühle ich mich müsste es mir automatisch gut gehen, weil meinMann so viel geschafft hat.
    Was habe ich geschafft?
    Haben wir es gemeinsam geschafft?
    Mein mann ist nun 18 Monate trocken, zufrieden trocken wie er sagt.
    Bin ich es auch?

    Kann einer berichten mit der gleichen/Ähnlichen Erfahrung?

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo jetztich,

    versuche doch einfach die situation so hinzunehmen wie sie jetzt ist.
    es gibt für jetzt sofort keine lösung.
    doch, die trennung, aber das willst du nicht.
    also, grenz dich so weit wie möglich ab, nur so könntest du es ertragen.
    wenn du es nicht aushälst, dann musst du gehen.

    der ALK ist nicht euer einziges problem. er überdeckt und beherrscht nur alles.
    das braucht ganz ganz viel zeit und geduld.

    lg

    vergissmeinnicht :wink:

    Hallo,

    Das bin genau ich vor ungefähr 17 Monaten.
    Ich habe auch meine Bedingungen gestellt.
    Meine Bedingung für ein weiters Zusammenleben war das er überhaupt was gegen seine Sucht unternimmt, denn er wollte das wie deiner auch überhaupt nicht sehen das er ein Problem hat.

    Er ist dann auch zur Entgiftung und anschließend für drei Wochen zur Motivation in eine Suchtklinik.
    Erstmal sagte er das das dann für ihn erledigt sei, er bliebe auf keinen Fall länger.
    In mir schnürte sich alles zu, wenn ich das gehört habe, 4 Wochen sind auf keinen Fall genug, der Rückfall wäre vorprogrammiert gewesen. Das habe ich ihm auch gesagt. Ich gab unserer Zukunft keine Chance.

    Gott sei dank hat er sich dann anders entschieden. Durch Gespräche mit den dortigen Patienten und Therapeuten. Ich habe ihn nicht gedrängt. Es war seine Entscheidung.
    Was ich damit sagen will ist:
    Die Motivation ist keine Therapie. Die Zeit soll die Betroffenen dazu bewegen in eine Langzeittherapie einzuwilligen und nur die kann was bringen.

    Mein Mann sagt heute, das war die beste Entscheidung in seinem Leben die er je getroffen hat.

    Ach ja, tu unbedingt was für dich, das mit dem Angehörigengruppen ist super. Du bist dann mit die und deinen Problemen und Sorgen nicht mehr alleine. Und uns gibt es ja auch noch!

    Also, wir lesen uns

    vergissmeinnicht

    Morgen Alex

    Wenn du denkst dein Großer bemerkt das trinken deiner Frau nicht, machst du dir ganz dicke was vor. Kinder wissen genau was los ist, die haben ganz feine Antennen. Sprich doch mal mit ihm, oder hast du Angst davor was du da hören würdest?

    Ich denke, getrennte Eltern sind alle mal besser als so ein Familienleben. So kommt ihr alle nicht zur Ruhe.
    Und überhaupt was ist denn ein gutes Vorbild?
    Die Resignation vor der Situation? Sicher nicht.
    Der Mut zur Veränderung!
    Du willst doch deinen Kindern und dir natürlich auch dir eine Zukunft bieten, dann tu was bevor es zu spät ist.
    Wenn du handelst könnt ihr alle nur lernen und provitieren.

    Viel Kraft für dich...........

    LG

    vergissmeinnicht

    Super, besser gehts gar nicht.
    Das ist ganz, ganz wichtig für dich/für euch.
    Die ganze Familie muss gesund werden nicht nur dein Partner.

    Natürlich macht es dir Angst was alles auf dich zukommen könnte. Deshalb mach kleine Schritte und sei geduldig.
    Ihr könnt das schaffen.

    Deie Kinder haben alles mitbekommen, glaube mir.
    Sprich mit ihnen, du wirst sehen wie gut das tut.
    Kinder geben nochmal ganz neue Impulse.

    bis dahin

    vergissmeinnicht

    Hallo

    Oh wie wahr. Man fühlt eine Leere, aber eine die erholsam ist, die alles von einem abfallen lässt, wenn der Partner nicht mehr trinkt.
    Da wird erst klar um was man sich alles gekümmert hat. Wahnsinn, oder?
    Auch die Kinder bepütschert man so.

    Ich gewöhne mir das gerade alles ab und genieße meine freie Zeit.
    Ich muss sagen, ich kann mich gut aushalten und finde das auch total OK.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Frenzy,

    Herzlich willkommen hier!

    Warum betonst du, das er "nur" Bier getrunken Hat?
    Belüge dich nicht selber. Das hat er bereits genug getan.

    Bei mir ist es fast genauso gewesen. Immer wieder erschreckend wie gleich die Mechanismen ablaufen.
    Das mit dem Führereschein war eigentlich der Anfang vom "guten" Ende, obwohl sich für meinen Mann in vieler Hinsicht die Schlinge immer enger zog.
    Ich hatte auch so unheimliche Angst vor der Zukunft und was hinterher (nach der Therapie) sein wird.
    Mein Mann ist Handwerker. Manch einer weiß vielleicht was da so getrunker wird.
    Bei uns hat sich alles zum positiven geändert.
    Klar gibts Unsicherheiten, aber ich lebe heute. Wenn morgen etwas anders sein wird, entscheide ich dann.

    Dein Motto der Woche ist absolut zutreffend, was die Suchthilfe betrifft.
    Ohne ganz viel Bemühen und Nachdruck erreicht man nichts. Hat auch gute Gründe. Denn nur wer wirklich "will" schafft vielleicht den Absprung.

    Und noch ein guter Rat:
    Rede deinen Kindern nichts schön. Sie sind um so entäuschter, wenn es nicht wahr wird.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hej,

    Das alles kannst du mit einem Satz beantworten:
    Weil der Alkohol stärker ist.
    Er ist sein bester Freund, seine Liebe, sein Betrater wenn es ihm schlecht geht.

    Dei Herz ist in dieser Sache ein schlecher Ratgeber.
    Du musst um zu überleben ganz sachlich denken. Sei ganz edoistisch und denke nur an dich!!!!

    LG

    vergissmeinnicht

    Hej Alex,

    Ist Geld immer so wichtig?
    Kein Geld der Welt kann deinen Kindern und dir helfen.
    Es ist bequem zu sagen, man kann nichts ändern des Geldes wegen, oder warum auch immer.

    Du musst alles ändern wenn ihr da raus wollt!
    Du musst nichts ändern wenn alles so bleiben soll!

    Du weißt offensichtlich was du deinen Kindern und dir zumutest. Versuch mal praktisch zu denken auch wenns schwer fällt.
    Wie lange denkst du hälst du es in der Partnerschaft noch aus? 4 Wochen? 4 Monate?
    4 Jahre? Die Entscheidung liegt ganz allein bei dir.
    Deine Kinder können nichts ändern, aber "DU".

    Wie gesagt, es gibt nur 2 Wege.
    Du hast die freie Auswahl.
    Sprich mal mit deinen Kindern darüber.
    Hast du das eigentlich schon gemacht?

    Ich hoffe du nimmst mir nichts krumm.

    LG

    vergissmeinncht :wink:

    Hej Alex,

    Herzlich willkommen hier!
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    Das ist nicht normal!!
    Du musst das nicht mitmachen!!

    Eigentlich ist es ganz einfach:
    Es gibt nur zwei Wege!!
    Stell sie vor die Wahl. Du und die Kinder oder der "ALK".
    Das ist natürlich rein theoretisch aber das sind einfach die Fakten.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Dani,

    Drück dich ganz, ganz fest.

    Wir wollten alle, das es wieder so wird wie früher, aber sorry, davon musst du dich verabschieden. Es wird nie mehr wie früher, selbst wenn er aufhört! Das sind Illusionen.

    Klar, der Mensch im Kern verändert sich nicht. Wir haben alle unseren Charakter, unsere Grundstruktur.
    Die Jahre in der sich so eine Sucht aufbaut verändern den Menschen, hinterlassen Spuren. Bei ihm wie bei dir.
    Unter normalen Umständen wären auch Entwicklungen in Gang. Veränderungen treten ein im laufe der Jahre, aber die würden nicht durch so einen Teufel wie den ALK bestimmt, sondern durch das normale Leben.

    Selbst wenn der Partner trocken wird, kommt dann ein anderer zum Vorschein kommen, als der der dich mit dem ALK "verlassen" hat.
    Dann gilt es herauszufinden ob man zusammenleben will und kann und ob es noch gemeinsame Ziele gibt.
    Bei mir war das so.
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    Es tut so weh für uns in dieser Ohnmacht zu stecken, das alles was wir tun umsonst ist.
    Du hast es in der Hand für dich, deine Kinder und "dein" Leben.
    Wirklich das ist so!! Du musst nicht warten bis "er" sich endlich bewegt.
    Du wirst alleine nicht untergehen! Du wirst leben!!
    Du musst nur anfangen deinen Weg zu gehen. Der erste kleine Schritt könnte dieses Forum sein.
    Kopf hoch, auch wenn dir die Hürden unüberwindlich scheinen. Du kannst alles schaffen, wenn du willst!

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

    Hallo Dani,

    Oh, wie gut ich dir das nachfühlen kann. Ichj bekomme jetzt noch eine Gänsehaut.
    Ich meine das mit dem Mann wiederhaben wollen.
    Ich war so völlig verzweifelt, das ich es ihm laut ins Gesicht gebrüllt habe:"Ich will den alten ...... wiederhaben!"
    Der ALK hatte ihn begraben unter einer Glocke, wie ein Schutzschild, das er sich selber gebaut hatte. Meine Bemühungen haben zu der Zeit nichts genützt.

    Dein Mann muss selber zu Einsicht kommen, sein Problem erkennen wollen. Nur er alleine kann das.

    Lies hier im Forum und guck wo dein Weg hingehen könnte.

    LG, vergissmeinnicht

    Hallo Käferchen, hallo Karsten, hallo ihr alle,

    Wie schön von euch zu hören. Fühlt sich gut an, das ihr mich vermisst, bin gerne bei euch.

    Aber vorne weg: Mir geht es super!!! :P
    Habe angefangen mich um eine ertragreichere Arbeit zu kümmern.
    Hat noch nicht geklappt, aber irgendwann ist sicher was dabei.
    Mein Mann ist immer noch trocken.
    Er hat endlich seinen FS wieder, nach erfolgreicher MPU!!!!!

    Wir waren gerade in Urlaub an der SEE. Göttlich! Zwar bei Verwanten (könnten wir uns sonst nicht leisten), aber ich würde mich dort auch einquartieren wenn ich ganz viel Geld hätte. Mein absoluter Lieblingsonkel.

    Habe die ganze Zeit nicht geschrieben! :oops:Werde das nachholen! :wink:

    Hatte einfach keine Zeit. Es war furchtbar viel zu tun.......
    und manchmal muss ich auch ein Stück alleine laufen.
    Also bis später!

    LG, vergissmeinicht

    Hallo fish

    Ich schicke dir ganz, ganz viel Kraft und Mut!!!!!

    Ein ganzes ganzes Aquarium voller Tränen würde ihn nicht vom Trinken abhalten. Er sieht nicht was er euch antut.
    Das kann er nur sehen wenn er trocken wird und bleibt.

    Also, konzentriere dich auf dich und deine Kinder und bleib am Ball.
    Nicht mehr umkippen, bitte!?

    LG

    vergissmeinnicht

    Hej fish

    Ist das wichtig?
    Alki ist Alki. Die Menge ist eigentlich unerheblich.

    Mich hat das auch zuletzt unheimlich interessiert. Wann, Was, Wieviel. Eigentlich ist das egal.
    Wenn er jetzt nicht bei der Arbeit trinkt, dann wird er es irgendwann tun. Aber wer will das wissen?
    Du wirst es nie wissen.
    Hör auf danach zu fragen. Das ist Quatsch.

    Oder flüchtest du dich wieder zu dem Gedanken "ist doch noch nicht so schlimm"?????
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    Kein Wunder das dein Mann so reagiert, sauer ist, weil er nun selber Entscheidungen treffen soll.
    Du hast es ihm bis jetzt ja immer abgenommen.

    Unsere Kinder haben ganz genauso reagiert,
    Der Kleine hat es ausgesprochen, manchmal mit bezeichnender Logik.
    Die Große war eher schweigsam, ist mir auch ein bisschen unheimlich.

    Mach weiter so, Schritt für Schritt, Lass dich nicht unterkriegen!

    LG

    vergissmeinnicht :wink: