Hallo Frank,
danke für deinen verbindenden Beitrag.
Ich erkenne mich darin wieder. Vor allem am Anfang fiel es mir selbst schwer anzunehmen und Vertrauen in Menschen aufzubauen, die mir bei sowas wichtigem helfen sollten, wie trocken zu werden und mir den Weg für ein trockenes Leben zu ebnen.
Ich war da sehr kritisch und habe die Wegbegleiter & "meine Langzeit-Trockenen" genau auf den Zahn gefühlt und immer wieder nachgefragt wie sie was meinen. (eigentlich ist das so auch geblieben
). Und bei gezieltem nachfragen habe ich nebenbei festgestellt, dass ich mir auch die Zeit geben darf, um mich zu entwickeln. Mir waren viele Dinge auch nicht logisch, ich habe sie aber trotzdem getan.
Zitat
Ist es da verwunderlich daß die Reaktionen nicht immer dankbar sind: "Ah ja so geht das?", daß bequeme Abkürzungen gesucht und ausprobiert werden...
Nein verwunderlich ist das nicht.... der Impuls, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen ist ja noch fest verankert (also ich zumindest habe mich nass nie einem Problem gestellt oder nach einer wirklichen Lösung gesucht). Da muss erst eine Umgewöhnung stattfinden.
Aber es kann eben sehr gefährlich werden - grade bei Abkürzungen und grade am Anfang... vlt. erklärt das ja andererseits die "Härte der Worte".
Am Anfang steht häufiger mal das TUN auf dem Programm (wie sich von nassen Veranstaltungen fernzuhalten) - ohne zu Wissen, wofür das gut sein mag. Manches erschließt sich erst sehr viel später. Schreibst du ja selbst. Und bei mir war es nicht anders.
Doch wenn ich nicht annehme und vertraue, kann im schlimmsten Fall sich nichts mehr erschließen, weil vorher schon der Rückfall da ist. DAS sollte jedem halt auch bewusst sein.
Ich danke dir für deine Worte hier (und Respekt für deinen per Handy geschriebenen Beitrag :-))
Lg Maria