Beiträge von Maria

    Hallo Stefan,

    bei meinem 1. Silvester war ich 3 Monate ohne Alkohol. Da war ich noch dabei trocken zu werden, obwohl ich nicht mehr trank. Ich schreibe bewusst nicht trocken, weil das kam erst viel später im Laufe der Zeit.

    Meine Freundin bot mir an, dass wir zusammen feiern. Allerdings könne zwar sie ;) aber wolle nicht ihr Mann ohne Alkohol an diesem Tag sein.

    Ich habe mich dafür entschieden überhaupt nicht wie die Jahre zuvor zu feiern. Ich wollte ganz bewusst, diesen Tag ganz anders gestalten.

    Mir war der Alkohol an diesem Tag eh schon viel zu nah.

    Du fragst: Wie komme ich aus diesem Teufelskreis raus?

    Indem du ihn verlässt !

    Maria

    Zitat

    Ich geniesse meinen klaren Kopf und ich geniesse meine FREIHEIT, nicht mehr trinken und rauchen zu müssen. Das trockene Leben hat mir auch immer wieder einige schwere Brocken vor die Füsse geworfen. Aber NÜCHTERN bekomme ich das Leben gut gemeistert.

    Hallo Peter,

    so geht`s mir auch... auch wenn manchmal das Ziel noch nicht klar zu erkennen ist.

    Danke für deine Worte hier. Ich lese regelmäßig bei dir.

    Alles Gute für dich,

    lg Maria

    Zitat

    Womöglich habe ich sehr oft auch noch das Gefühl, dass mir beim Nichttrinken etwas entgehen könnte. Ich bin nicht der einzige in der Familie, der trinkt.

    Hallo Stefan,

    damit bist du nicht alleine. Wenn du dich durch das Forum liest, wirst du feststellen, dass sich die Sucht leider oft durch einige Generationen zieht.

    Hast du dir bereits gezielte Gedanken für Weihnachtstage gemacht?
    Da halte ich eine Struktur persönlich für besonders wichtig, die bereits vorher schon steht.

    Maria

    Hallo Stefan,

    jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Und dann geht es Schritt für Schritt weiter. Du bist angefangen und das ist schon ein gewaltiger Schritt.. nun geht's nur in kleinsten Schrittchen weiter.

    Kann es sein, dass du gedanklich zu viel in der Zukunft herum denkst? Und dich dies unter Druck setzt oder mit verantwortlich dafür ist, dass es dir nicht so gut geht?

    Mir hat es am Anfang sehr geholfen, mich auf das Jetzt zu besinnen und nur die nächsten 24 Stunden im Blick zu haben.

    Ich habe mein Augenmerk darauf gerichtet, mir eine Struktur für den Tag zu schaffen. Zu schauen, was kann ich tun, damit ich mir meine Situation JETZT aktuell erleichtern kann.

    Ebenso wie dir, halfen mir dabei Spaziergänge an der frischen Luft. Sport ist mir immer noch ein gutes Mittel, negative Stimmungen abzuschütteln.

    Worauf ich ebenso sehr geachtet habe, den ganzen Tag über viel zu trinken. Wasser in rauen Mengen und die ganze Teepalette, die nicht aufpuscht - sondern eher ein beruhigende Wirkung hat.

    Die Gedanken, die dir bezgl. Alkohol und dessen Wirkungen kommen, solltest du mit aller Kraft auf was anderes lenken und ihnen gar keine Gelegenheit geben, sich bei dir einzunisten. Lenk` dich gezielt ab. Ich habe z.B. die Fliesen im Bad geschrubbt. Alles ist erlaubt, was dich auf andere Gedanken bringt. Da kannst du direkt entgegenwirken. Du musst dich diesen Gedanken nicht aussetzen ! Woran du denkst, bestimmst du !

    Ich hatte auch lange mit diesen Stimmungsschwankungen zu tun. Irgendwann konnte ich sie als einen Teil annehmen, der für mich scheinbar dazugehört hatte und irgendwann ging es wirklich besser. Ich hätte es in den Momenten nicht geglaubt und ich habe es echt gehasst, wenn mir das hier geschrieben wurde, aber heute kann ich dir bestätigen:

    Bleib' dran für dich. Vieles kommt halt erst später.

    Liebe Grüße
    Maria

    Zitat

    Natürlich bin ich in einem öffentlichen Forum und weiss, dass es viele Menschen gibt die hier lesen.
    Heisst für Dich anscheinend: Schreibe nur was genehm ist und weiche nicht von den Grundbausteinen ab. Poste nichts was gefährdend und falsch verstanden werden könnte.
    Das ist für mich kein Austausch.
    Dann können wir auch gleich die Grundbausteine an die Tür zum Forum nageln mit der Überschrift:
    Lebe danach oder stirb. Und das Forum gleich stillsetzen.
    Denn so ist ein Austausch überflüssig.

    Hallo Bernsteinauge,

    ich gehe nur auf die Worte ein, die du gezielt an mich richtest:

    Davon habe ich nichts geschrieben, dass du nur das schreiben darfst was angenehm ist und ebenso möchte ich dir nichts unterstellen. Das liegt mir absolut fern und möchte ich deutlich nochmals hervorheben.

    Jedoch finde ich die Aussage, in welchem du sie getroffen hast, als verantwortungslos.

    Und das habe ich zum Ausdruck gebracht.

    In einer Gruppe von Menschen sollte von dem schwächsten Glied in der Kette ausgegangen werden.

    Ich bin nicht weltfremd und weiß was hinter den Fourmsmauern sich verbirgt. Ich nehme am Leben teil.

    Ich erzähl dir mal von mir: Meine Ärztin nahm mich nicht richtig ernst. Sie sagte was von Problemen, die ich erstmal zur Seite schaffen sollte, dann würde ich schon weniger trinken. Mein Weg damals ging weiter zur Suchtberatung. Mit dem lockeren Umgang dort, habe ich mich gefragt, bist du überhaupt richtig hier? Mir hat das Forum mit den klaren Ansagen die Möglichkeit gegeben, trocken zu werden. Hier bin ich ernst genommen worden in meiner Verzweiflung, das erste Glas trotz allem Willen nicht stehen lassen zu können. Ich war nicht tief unten, habe nach außen hin noch funktioniert. Und von außen betrachtet sind die wenigsten darauf gekommen, dass ich eine Alkoholikerin sein soll. Aber ich habe 25 Jahre lang gesoffen. Heimlich, versteckt... das ganze Programm. Es wurde stetig mehr. Früher am Tag. Mein Leben richtete ich danach aus.

    Ich möchte dich nochmal was fragen, auch wenn es grad hier ziemlich turbulent zugeht... vlt. magst du ja drauf eingehen:

    Hast du echt keine Bedenken einem User zu sagen, geh mal deinen Weg... wo du dir nicht ganz sicher sein kannst, ob der gut geht? Wohlgemerkt: ich meine in dem Zusammenhang, in dem du diese Aussage getroffen hast.

    Maria

    Hallo Bernsteinauge,

    ich möchte dir überhaupt nichts unterstellen.

    Lediglich zu Denken geben, dass du in einem öffentlichen Forum schreibst. Wo jedes einzelne geschriebene Wort von allen Menschen ersichtlich ist, die diese Seite anwählen. Ob sie sich nun eingeloggt haben oder nicht. Und über welchen Alkoholstatus sie auch verfügen mögen.

    Geh` bitte deinen Weg und lass' dich nicht beirren hat für mich den gleichen Wortlaut, wie: Was...? Du sollst Alkoholiker sein? Ich trinke doch viel mehr als du. Laß` dich nicht bequatschen von den Saubermännern. Es saufen doch alle mehr oder weniger.

    Wo ist deine Grenze?

    Zitat

    Wenn Betroffene so sensibel sind, dann braucht es eher einen Psychotherapeuten oder einen Suchtberater, der explizit auf diesen Fall eingeht.

    Stimme ich dir zu. Allerdings muss der Betroffene überhaupt die Möglichkeit dazu bekommen.

    Was ist wenn er solche Dinge liest in einem klaren Moment, dennoch instabil, weil grade ganz am Anfang der Abstinenz. Seinen Weg noch suchend, total verunsichert. Seine Sosse daraufhin zu Weihnachen, weil er eben nicht mehr trinken darf, mit Wein anmacht und sein Suchtgedächtnis anspringt und ein Prozeß ausglöst wird, der ihn gar nicht mehr zum Suchtberater führt; sondern in den Sarg.

    Denkt da mal jemand drüber nach, der solche Aussagen trifft?

    Mir ist vollkommen bewußt, dass kein Alkoholiker vom Trinken abgehalten wird, wenn er nicht will.

    Jedoch liegt es in der Verantwortung eines jeden einzelnen der hier schreibt, Gefahren deutlich zu machen und eben nicht darin zu bestärken, mal selbst nach einer Lösung für sich zu suchen.

    Sucht ist halt ein bisschen mehr als ein Problem mit Alkohol zu haben.

    Maria

    Hallo preha,

    jetzt komm ich auch nochmal.

    Du hattest angemerkt, dass du dich von den Äußerungen in die Ecke gedrängt fühlst oder bzw. dass die Moderatoren oder Administratoren mal über den Tellerrand hinweg schauen sollen.

    Meine Frage nun an dich: Wie weit schaust du über den Tellerrand?

    Und siehst im Moment nur deine Dinge und eben nicht die Menschen, die hier eventl. auch lesen, die nicht so klar trennen können wie du.

    Maria

    Hallo Bernsteinauge,

    ich empfinde diese Aussage als absolut verantwortungslos.

    Mag sein, dass mein Vater damals solche Aussagen zum Anlass genommen hat, sich nicht beirren zu lassen. Mit dem Ergebnis, dass er nie die Möglichkeit hatte über Vorruhestand auch nur nachzudenken. Er ist mit 51 Jahren an seiner Sucht gestorben.

    Maria

    Hallo preha,

    das ging mir nicht anders am Anfang. Grad das Hochkochen fand ich befremdlich.

    Heute denke ich, dass liegt in der Natur der Sache.

    Es geht hier um unser Leben. Da ist kein Platz mehr für Verharmlosung, Verstecken hinter Persönlichkeitsstrukturen und ein Austesten der Grenzen.

    Und das ist gut so - auch wenn es bedeutet, dass ich mich in manchem verändern muss und mich mit Dingen auseinander zu setzen habe, wo ich lieber die Augen vor verschließen würde.

    Aber wie gesagt, ich brauchte dafür auch ein bissi Zeit. Habe einfach das getan was mir die Langzeittrockenen empfohlen haben und abgewartet was passiert mit mir. Was hatte ich denn noch zu verlieren? Gar nichts - denn alles was ich wollte war, von denen zu erfahren was ich zu tun habe, damit ich nicht wieder in die Falle laufe.

    Maria

    Hallo preha,

    ich finde das immer sehr schade, wenn sich etwas so entwickelt.

    Zitat

    was ich mir von dem Forum versprochen habe? Natürlich Hilfe, wenn sich ein Rückfall anmelden würde bei mir.

    Vielleicht kannst du ja die Worte, die dir geschrieben wurde, genau als das ansehen und nochmal in Ruhe überdenken.

    Ein Rückfall kann sich genau dadurch anmelden, durch Nachlässigkeiten in der Risikominimierung. Trinken will hier keiner - davon geh` ich gutgläubig wie ich bin nun mal aus. Aber trotzdem kommt es immer wieder zu Rückfällen. Wird wohl was mit der Sucht an sich zu tun haben und nix mit der Persönlichkeit.

    Keiner will dir böses. Und nichts ist persönlich gemeint.

    Die Erfahrung spricht und nichts anderes.

    Maria


    PS.: Ich bin im Forum, damit ich lesen kann wie ich einen Rückfall vermeiden kann und nicht um erst dann handlungsfähig zu werden wenn sich einer anbahnt. Das ist meiner Meinung nach dann eh' zu spät.

    Hallo ClaudiA,

    das ist ja schön mal wieder von dir zu lesen :)

    Zitat

    "Was kann ich tun, damit es mir gut geht?"

    Eben - meine Suche nach DEM (einen (!!!) ) Sinn des Lebens - hat mich frustiert und mich im Kreise drehen lassen.
    Also tat es mir nicht gut. Von daher verbinde ich die Suche danach für mich eben als nasses Denken.

    Ich kann meinem Leben aber durchaus einen Sinn geben. Und das wiederrum emfpinde ich als überhaupt nicht nass - vielmehr als sehr gesund.

    Doch das ist wäre wieder ein anderes Thema, oder?

    Liebe Grüße
    Maria

    Hallo Wolfgang,

    nach dem Sinn des Leben suche ich nicht mehr. Diese Phase in meinem Leben kenn' ich zwar auch und das hat mich unglaublich frustiert.
    Kostete unheimlich viel Kraft, die ich nüchtern lieber anders verwende. Ich würde heute die Suche danach für mich mit nassem Denken verbinden.
    Heute denk' ich - sofern es DEN Sinn des Lebens überhaupt gibt - wird er mich wohl finden müssen :-P. Das gibt mir innere Gelassenheit
    und macht meinen Blick frei auf die Dinge links und rechts. Ich fühle mich entschieden unbelasteter dadurch und schaffe Platz für das Leben an sich.

    Gestern hörte ich eine Aussage, die mich anspricht: Einen Umgang zwischen den Extremen zu finden.

    Ich denke... das isses wohl... was mich antreibt. Ich versuche meine Mitte zu finden und falls ich sie wieder mal verloren habe (was ja immer wieder vorkommt wenn ich mich bewege),
    wieder zu ihr zurück zu finden. Ich lerne mich immer besser kennen und dadurch finde ich zu inneren Halt.

    Liebe Grüße und dir alles Gute,

    Maria

    Hallo Wolfgang,

    ich habe auch so meine Probleme mit Weihnachten und empfinde es ebenso. Ich bin immer froh, wenn Weihnachten endlich vorbei ist. Da wird soviel Aufhebens drum gemacht und deswegen nur Stress überall. Als würde nach Weihnachten nix mehr kommen.

    Aber doch, die Erde dreht sich auch nach Weihnachten weiter (zumindest die letzten Jahre war es so ;) ). So als wäre nix großartiges passiert.

    Ich versuche dem Trubel recht gelassen entgegen zu sehen und mir für diese Tage gezielt Zeit für mich vorzunehmen, die ich mir so einrichte wie es mir gefällt. Ob Weihnachten hin oder her.

    Liebe Grüße
    Maria

    Hallo Wolfgang,

    mein Leben ist auch geprägt von unterschiedlich schweren Etappen. Mal geht's ganz leicht und mal komme ich ganz schön aus der Puste. Das kann ich so zugeben. Und dann muss ich auch mal fluchen.

    Allerdings empfinde ich es nicht als Kampf. Es ist nicht einfach, aber ich bin sehr dankbar, dass ich es heute mit klarem Verstand und nüchternen Gedanken leben darf.

    Ich vermute mittlerweile Halt erarbeiten wir uns ganz unweigerlich auf dem Weg. Das kann sozusagen ein Nebenprodukt der Trockenheitsarbeit sein - sofern ich in der Trockenheit keine faulen Kompromisse eingehe und sie auf ein wackeliges Fundament baue, was irgendwann einzustürzen droht.

    Ich habe für mich herausgefunden, je ehrlicher ich zu mir sein kann in dem was ich bin und je besser ich meine Grenzen anerkenne, je mehr finde ich den Draht zu mir und je besser finde ich heraus, was mir gut tut.

    Und ich habe herausgefunden, wenn der Berg sehr hoch ist, meine Geschwindigkeit so anzupassen, dass ich ihn schaffe... langsamer, aber ich schaffe das. Das soll nicht heißen, dass ich mit der Trockenheitsarbeit aufhöre, aber ich darf mich zwischendrin auch drauf besinnen, was mir schon gelungen ist. So schöpfe ich daraus wieder Kraft für die nächsten Schritte.

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Kommt grad zur rechten Zeit für mich.

    Maria

    Hallo,

    diesen Thread habe ich am 01.01.2010 begonnen. Damals angefangen mit den Worten... meine Gedanken zum Jahreswechsel

    Heute kam mir in den Sinn meine Gedanken zum ausklingendem Jahr festzuhalten und mich zu überprüfen:

    Zitat

    Wie messe ich das mit den inneren Zielen? Ein gutes Ziel für mich am Jahresende 2010 näher an mir dran zu sein, mich tiefer kennengelernt zu haben. Meinem Weg gefolgt zu sein. In meiner Trockenheit weiter eine Stabilität zu erlangen, ohne überheblich zu werden und die Risiken aus den Augen zu verlieren.

    Wie war das im Jahr 2010 für mich - mein 2. komplett (da greife ich mal vor ;) ) trockenes Jahr?

    Anstrengend und bunt war`s. Die ganze Palette hatte ich in meinem Programm. An manchen Tagen war`s sehr schmerzlich, an manchen Tagen hoffnungsfroh, an anderen niederdrückend, an vielen hätte ich die ganze Welt umarmen können, manchmal war ich einsam, manchmal nur allein, manchmal war ich verbunden, manchmal fühlte ich mich verloren, sehr oft berührt aber immer mitten im Leben. Ich habe gelacht und geweint, war fröhlich und unglücklich, hadernd mit mir und unzufrieden aber auch überaus zufrieden mit dem was ich habe und mir selbst ermögliche.

    An meine Grenzen bin ich gestossen, manche konnte ich erweitern, andere muß ich vorerst anerkennen, um mich ihnen evtl. behutsam zu nähern... vlt. bleiben sie aber auch.

    Ab und zu ertappte ich mich bei dem Gedanken, wie wäre dein Leben mit Alkohol heute? Wäre es an den Tagen, die mir schwer fielen, leichter zu ertragen gewesen? In dieser Frage kam ich allerdings nie sehr weit, weil mein Leben mit Alkohol mich niemals dahin geführt hätte, wo ich in diesem 2. Jahr ohne Alkohol war. Vielleicht wäre ich auch gar nicht mehr da... betrunken gestürzt oder was auch immer.

    Dankbar bin ich jeden Tag, dass ich meinen Tiefpunkt als Wende in meinem Leben begreifen durfte.

    Wertvolle Erfahrungen durfte ich machen. Ich hatte Begegnungen, die mich tiefgründig und nachhaltig bereichern. Keinen Moment möchte ich missen.

    Ja... ich durfte mich besser kennenlernen... näher an mir dran sein. Durfte in diesem Jahr Dinge über mich erfahren, die entweder nie da waren oder wieder aufgetaucht sind und mich selbst überrascht haben.

    Ich fühle mich sicherer in meiner Trockenheit, verändere nichts an der Umsetzung der Grundbausteine... Es fällt mir heute leichter, es geschieht von innen heraus und nicht mehr als Pflicht... bin offener geworden in meinem Umfeld. Kann eher drüber reden, Alkoholikerin zu sein und schäme mich nicht mehr. Kläre manchmal auf... manchmal lasse ich es.

    Ich mag die Klarheit und Nüchternheit in meinem Leben.

    Ja... ich denke ich bin gewachsen. Manchem war ich nicht gewachsem und in anderem habe ich noch reinzuwachsen.

    Ein gutes Ziel auch für 2011... weiterhin unterwegs zu sein... den Blick nach vorne.

    Maria

    Hallo rowi,

    schön, dass du dich mal meldest. In manchen Situationen wachsen wir über uns hinaus, die Grundlage haben wir dafür geschaffen, weil wir es heute nüchtern angehen können.

    Du hast deinen Vater bewußt begleiten könnnen. Dieses Geschenk hast du dir selbst gemacht. Es war bestimmt ein schwerer Weg, aber dennoch kann es stärken.

    Ich freu` mich, dass du dich an "uns" erinnerst und freu` mich über deine eigene Entwicklung. Du sorgst für dich. Super. Weiter so ;)

    Ich wünsche dir einen schönen 2. Advent,

    liebe Grüße
    Maria (Mieken)

    Nee Xenica. Du bringst dauernd so Klöpse, wo ich mir mittlerweile denke, du brauchst diese Art der Aufmerksamkeit für irgendwas anderes was mit der Sucht überhaupt nix zu tun hat und komplett in einen anderen Bereich fällt.

    Du bist seit über 1 Jahr trocken und dürftest mittlerweile das kleine 1x1 der Trockenheit kennen. Und grade Pralinen... sorry... ich halte mich echt für verständnisvoll aber das übersteigt selbst meine Gutgläubigkeit.

    Was ist nun? Wusste die Dame von deiner Sucht, die dir das angeboten hat? Ja oder Nein?

    Vielleicht wäre ein Ansatz für dich, dich bevor Situationen eintreffen können grundlegend zu informieren. Oder dir im Vorfeld Gedanken zu machen. In Ruhe nochmal die Grundbausteine zu studieren und anfangen danach zu handeln. Und nicht erst danach, wenn sie eingetreten sind.

    Das ist nämlich ein Unterschied.

    Schönen Abend,

    Maria

    Davon mal abgesehen, ob schuldig oder nicht ;) Ich glaube, einen Menschen, der nicht suchtkrank ist und keinerlei eigene Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht hat, davon zu überzeugen, dass Alkoholismus eine Krankheit ist, ist schwer.

    Denn dieser Mensch wird das nicht verstehen können. Und wahrscheinlich ist es ihm sogar egal. Ob Krankheit oder eigene Schuld. Warum sollte er sich auch weiter damit befassen, es betrifft ihn ja nicht.

    Hallo Karsten,

    für mich war das auch wichtig mit mir abzuklären. Denn als ich annehmen konnte, selbst dafür verantwortlich zu sein, konnte ich ebenso annehmen, mir da eigenverantwortlich einen Weg heraus zu suchen und Hilfe anzunehmen.

    Die Frage stand nicht an erster Stelle... doch im Verlauf tauchte sie auf. Ist heute zu meiner Zufriedenheit beantwortet (s.o.) und gut is`.

    Liebe Grüße
    Maria