Hallo espoir,
von Wir sind Helden ist das ![]()
Wünsche dir einen schönen 2. Advent,
lg Mieken
Hallo espoir,
von Wir sind Helden ist das ![]()
Wünsche dir einen schönen 2. Advent,
lg Mieken
Hallo usthund !
Habe dich grad in einem anderen Thread gelesen, zwar schon etwas her, bin momentan nicht ganz so fix ![]()
Magst du berichten, wie es dir geht? Würde mich freuen von dir zu lesen.
Lg Mieken
Nachtrag ![]()
Dein Thread-Titel trifft es sehr gut.
Neue Wege entstehen durch dich selbst...
Herzlichen Glückwunsch zu 38 Tagen Abstinenz. Denn jeder Weg beginnt mit dem 1. Schritt... Weiter so ![]()
Hallo OPA,
bei dieser Frage erkenne ich mich doch direkt wider:
ZitatIst meine Willenskraft und Durchhaltevermögen auf der einen Seite Segen und auf der aderen Seite ein Problem?
Ich bin derweil zu der Erkenntnis gekommen... sowohl als auch. Es kommt auf die Mitte an.
Da bin ich im übrigen vollkommen von überzeugt, daß das Herausfinden der gesunden Mischung für uns Alkoholiker, die größte Herauforderung darstellt.
Mit dem Alkohol stellt sich das so dar: es gibt nichts mehr, dort versuche ich für mich den größtmöglichen Abstand herzustellen. Ich halte mich an die Grundbausteine, die mir erlaub(t)en mir eine Sicherheit herzustellen und mich aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich fernhalten.
Für das andere gilt, ein langsames Herantasten nach den langen Jahren im Nebel. Das geht anfangs sehr schwungvoll daher. Ich hatte auch sehr große Stimmungsschwankungen. Mit der Zeit werden die Schwankungen feiner und ausgegelichener.
Wir müssen das Leben neu oder überhaupt erstmals lernen. Anfangs ängstigte mich das - doch mittlerweile finde ich das überaus spannend.
Halte durch, OPA. Tue dir was Gutes. Joggen ist für mich auch ein gutes Mittel zu mir zu finden ![]()
Lg und einen schönen 2. Advent,
Mieken
Hallo Xenica,
schön, dass du dich wieder meldest.
Bezieht sich deine Erkenntnis aus Beobachtungen heraus, oder betrifft es dich selbst?
Vielleicht magst du ja ausführlicher drüber schreiben ?
Lg Mieken
Hallo Mario,
ich vermisse dich ein wenig. Hoffe bei dir ist alles im Lot. Kannst ja mal ein Update reinstellen, auch wenn es nix Neues gibt ![]()
Lg Mieken
ZitatGestern waren es 3,5 Jahre abstinentes Leben!
Herzlichen Glückwunsch, Backmaus.
Wünsche dir, dass du trotz Schock und Mehrbelastung zu deiner Mitte findest.
Lg Mieken
Hallo Sylvie,
herzlich willkommen hier im Forum. Schön, das du hier bist und etwas von dem loslässt, was dich bedrückt.
Da kommt ja einiges zusammen, so wie ich lese.
Eine Ferndiagnose stellen ist nicht das Richtige, wenn du meinst, daß du in einem Loch sitzt und überhaupt keinen Lichtblick mehr siehst, solltest du zum Arzt gehen und das besprechen. Denn nun begünstigt die Jahreszeit eh drepressive Verstimmungen.
Ich selbst habe da auch so meine Probleme mit und versuche dem entgegen zu wirken, daß ich jeden Tag entweder eine Runde spazieren gehe, oder aber jogge. Denn draußen ist es immer ein wenig heller als drinnen. Außerdem tut mir der Aufenthalt an der frischen Luft nachhaltig gut.
Mit dem Wegstellen des Glases ist es allein nicht getan zur eigenen Zufriedenheit zu gelangen. Für mich bedeutet es auch, tiefgehende Veränderung anzugehen. Das geht nur Schritt für Schritt und langsam an, doch dafür muss der erste Schritt schließlich auch getan werden. Aus dem die anderen dann resultieren können, um irgendwann zu dem Leben zu gelangen, was wir führen möchten.
Überlege dir doch, was dein erster Schritt sein könnte, damit es dir besser geht. Ich denke mir, grad beim Mandalas malen, fließen die Gedanken. Höre doch mal rein, was sie dir sagen.
Liebe Grüße
Mieken
Hallo Sahira,
ich habe durchaus noch depressiven Phasen, die auch mehrere Tage anhalten können. Es fällt mir aber wesentlich leichter durch diese Zeiten zu gehen bzw. mich daraus zu befreien. Außerdem erkenne ich Tief´s eher und kann so eher gezielt dagegen wirken.
Mit Alkohol habe ich verharrt und auf der Stelle gestanden... regungslos und handlungsunfähig. Wenn ich mal durch große eigene Anstrengung einen Lichtblick in mir erarbeitet habe, habe ich ihn aus dieser Euphorie darüber durch das Draufkippen schnell wieder ausgelöscht. So befand ich mich in meinem Kreislauf.
Trinken und hereinfallen ins Loch... durch große eigene Anstrengung wieder herauskrabbeln... Freude drüber es geschafft zu haben... Trinken und wieder hereinfallen.
Lg Mieken
Hallo Sahira,
herzlich willkommen im Forum.
Ich habe mich sehr lange Jahre daran festgehalten, daß ich trinke - weil ich depressiv bin. Wenn ich die nicht hätte - würde ich auch nicht trinken.
So bin ich für mich fast 20 Jahre rumgeeiert - bis eine Therapeutin mich gezielt darauf ansprach, daß der Alkohol die Ursache ist und nicht jeder der Depressionen hat trinkt - jedoch fast ausschließlich jeder der trinkt - an Depressionen leidet.
Vor etwa 6 Jahren war das. Ich wollte davon nix wissen und bin noch lange rumgeiert. Mein Konsum wurde immer mehr - die Kontrollverluste häuften sich. Die Spirale drehte sich unaufhörlich. Täglicher Konsum, schlechtes Gewissen - das ganze Programm halt.
Bis mein Tag X kam und ich den Alkohol als Auflösungsmittel meiner Selbst angenommen habe. Ich habe mich hier erkundigt und etliche Bücher zum Thema Alkoholismus gelesen, um zu erfahren, wie diese Droge überhaupt wirkt und es mit meinem Leben reflektiert.
Ich bin für mich dankbar, daß ich nicht erst eine körperliche Abhängigkeit entwickeln musste, um zu erkennen, daß ein Aufhalten lediglich die vollkommene Abstinenz ermöglicht. Heute bin ich erstaunt, wie tief der Alkohol in mein Leben eingriffen hat.
Schau für dich genau hin... werde achtsam dir selbst gegenüber, denn der Grat ist extrem schmal.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Lütze,
dann mag ich dich herzlich in deinem trockenen Leben begrüßen und freu´ mich von dir und deinen Erfahrungen lesen zu dürfen.
Lg Mieken
Hallo Weißbär,
ich danke dir für deine Lebensgeschichte.
Mich beeindruckt sehr, wenn ich lesen kann, wenn Langzeittrockene zeigen, daß ein Dranbleiben ein Muss ist.
Mir als frisch Trockene macht das Mut, genau hinzuschauen und nicht den Gedanken zuzulassen, wenn du erstmal 2 oder 3 Jahren trocken bist - wird das zum Selbstläufer, denn das ist ja die wirkliche Gefahr dabei.
Danke für deine Offenheit !
Lg Mieken
ZitatIch kann das meinen Kindern gewissensmäßig nicht antun.
Hallo Bianca,
ich nochmal: überdenke doch mal ganz in Ruhe für dich, ob du deinen Kindern es denn antun kannst, wieder zu trinken und so gar nicht für sie dazu sein?
Lg Mieken
Hallo Sven,
darüber habe ich mit meiner Suchtberaterin seinerzeit auch gesprochen. Sie meinte dazu... die Tendenz wäre, dass ein eventueller übermässiger Konsum meist so um das Alter von 30 (bei Gewohnheitstrinkern) überdacht wird. Ein Teil schränkt sich nach Überlegungen ein und trinkt sich so weiter durchs Leben - ohne weitreichende Probleme zu bekommen oder eine Sucht zu entwickeln.
Bei mir war´s halt so, daß es nicht weniger wurde, sondern immer mehr. Trinkpausen wurden kürzer und die Abstürze mehr. Bis ich erkannt habe, daß die alleinige Abstinenz das weitere abrutschen verhindert, hat es eine ganze Weile gedauert. Das was mit meinem Trinkverhalten nicht stimmt, wußte ich zwar schon immer irgendwie - doch durchgedrungen ist es nicht zu mir.
Heute bin ich froh und dankbar, daß ich es erkennen durfte und bin erstaunt - wie weit ich in den Fängen der Sucht drin war und was der Alkohol in mir angerichtet hat.
Lg Mieken
Zitatkeine Ahnung, wie ich das verständlicher ausdrücken soll ...
Ich habe dich schon verstanden ![]()
Das finde ich persönlich ja auch sehr spannend an der Trockenheit.
Ich war im letzten Jahr noch nie so oft in der Wanne. Jeden Tag habe ich mir grad noch so verkniffen, aber spätestens jeden 2. Tag war das MEINS.
Regelmäßige Spaziergänge helfen mir heute auch immer - etwas den Kopf freizubekommen.
Mieken
Hallo Bianca,
weinen hilft mir einen gewissen Druck gehen zu lassen... damit löst sich bei mir meist schon eine Menge, spazieren gehen und viiiiiiell Wasser.
Deine Beziehung hast du doch sicherlich auch in der Tagesklinik thematisiert. Was haben die dir denn mit auf den Weg gegeben?
Und worauf wartest du bei deiner Entscheidung bzw. wovon machst du es abhängig, ob es die richtige oder die falsche ist?
Lg Mieken
Hallo Sarah,
für mich war es hilfreich zu erkennen, daß es durchaus immer wieder Tief`s gibt, die aber auch wieder gehen ![]()
Während mein Leben, als ich mich noch regelmäßig betrunken habe, einer großen einheitlichen trüben Brühe glich - in der es nur ein wattiertes Gefühl gab, gibt es nun eine reichhaltige Fülle und ein farbenfrohes Spektrum davon.
Anfangs schwankte meine Stimmung noch mächtig hin und her, so als müsse sie sich erstmal einpendeln.
Ich halte es wie Dante, wenn es mir besonders schlecht geht - bin ich besonders gut zu mir. Warme Wanne mit angenehmem Duft oder früh ins Bett mit einem guten Buch.
Lg Mieken
Zitat...ich dachte meine beiträge liest eh fast keiner...
Falsch gedacht, lieber Harry ![]()
Schön mal wieder von dir zu lesen. Deine Beiträge strahlen immer eine tiefe Dankbarkeit aus, dafür sag´ ich einfach mal Danke und gleich nochmals Danke für die Jahrezeit, weil...
Zitatmit dem verspechen zukünftig wieder stoff zum nachdenken zu liefern..
Lg Mieken
Hallo Nachwuchsoptimist,
schön mal wieder von dir zu lesen und noch schöner was da zu lesen ist.
Herzlich willkommen zurück.
LG Mieken
Hallo Sven,
herzlich willkommen im Forum.
Ich halte Offenheit und Ehrlichkeit bzgl. unserer Krankheit für überaus wichtig. Mir fällt es zwar selbst immer noch sehr schwer mich zu erklären, doch wo es zu meinem Schutz notwendig ist, tue ich es sofort. Grade diese Fragen, warum ich nun nicht trinke, haben mich sonst immer wackeln lassen und mich von meinem Vorhaben, mit dem Trinken aufzuhören, abgebracht.
Ich bin seit etwas über 1 Jahr trocken und meide seitdem die Veranstaltungen wo der Alkohol im Vordergrund steht. Außerdem habe ich mich von einigen sogenannten Freunden getrennt, deren Konsum aus meiner Sicht für mich bedenklich war.
Ich versuche mir so weit wie möglich ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen, in dem ich mich wohl fühle und ich nicht in Zwänge kommen könnte, die mich bedrohen.
Wünsche dir einen guten Austausch,
lg Mieken