Beiträge von Maria

    Hallo Mario,

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    16 Wochen sind zwar schon viel aber eigentlich auch nur eine kurze Zeit

    Ich finde es kommt immer drauf an, wie ich die Zeit für mich sinnvoll nutze. So wie ich dich die ganze Zeit gelesen und wahrgenommen habe, machst du dir schon tiefere Gedanken über dich und trinkst nicht einfach nur nicht. Das finde ich - ist schon ein großer Unterschied in der Trockenheitsarbeit.

    16 Wochen unzufrieden mit der Faust in der Tasche oder 16 Wochen unterwegs zu sein, um sich selbst kennenzulernen und wahrzunehmen.

    Was du schreibst über deine Bedürfnisse - ist mir nicht unbekannt - auch deine Aussage dazu nicht:

    Zitat

    Doch wenn ich mir zumindest wieder selbst vertrauen kann, stehe ich dem Unbekannten viel stärker und mutiger gegenüber.

    So ergibt sich eines aus dem anderen... ein Kreislauf ganz anderer Art.

    Lg Mieken

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    Mir wurde ganz flau im Bauch, aber ich fing mich wieder und meinte, ich komme mal am Nachmittag auf einen Kaffee vorbei.
    Nun ist es ja wirklich eine flüchtige Bekannte und ich bin noch nicht soweit ihr zu erzählen das ich Alkoholikerin bin.

    Hallo Tina,

    möchte dich - wenn auch verspätet - recht herzlich im Forum begrüßen.

    Bei Menschen, die mich von früher her nicht kennen, fällt es mir nicht schwer zu sagen, ich trinke keinen Alkohol. Das ist bei mir eher der Fall, wenn mich nun Leute fragen, warum ich nicht mehr auf die oder jene Veranstaltung erscheine. Bei mir hat es etwas gedauert, doch vor kurzem konnte ich recht locker drüber reden. War ein schönes Gefühl für mich.

    Ich habe es für mich so gehalten, daß ich alle Menschen, die es unbedingt wissen sollten, sofort unterrichtet habe. Und bei den anderen mache ich das nach meinem Gefühl oder wenn es zum meinem eigenen Schutz notwendig ist.

    Lg Mieken

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    Wenn Du mit dem alkoholfreien Bier klar kommst, dann ist doch alles gut.

    Susanne, damit ist es nicht gut !

    Mich würde alkoholfreies Bier nur einen Schritt vom normalem Bier trennen!

    Wo fängt da die Akzeptanz der Krankheit an und die Entfernung vom Suchtmittel?

    Mieken

    Hallo Susanne,

    habe dich in den letzten Tagen immer mal wieder und auch heute morgen schon gelesen und ein bisschen gehofft, daß du bald deinen eigenen Thread eröffnen würdest.

    Freue mich nun, daß du dich hierzu entschließen konntest und nun wieder mehr von dir lesen zu dürfen.

    Herzlich willkommen zurück :P


    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    Tischtennis habe ich auch mal gespielt. Boah... ist das lange her. Ich drücke das nun nicht in Zahlen aus ;)

    Susi, Gefühle hast du doch. Du schreibst... es macht dich traurig... Das ist ein Gefühl. Nicht welches du gerne in der Situation gehabt hättest - aber trotzdem fühlst du was.

    Laß´ dir ein bisschen mehr Zeit, die positiven Gefühle kommen, wenn du sie zulassen kannst. Vielleicht steht bei dir zunächst die Traurigkeit oben und wenn du sie loslassen kannst, kommen die anderen Gefühle durch.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende mit deiner Freundin,

    lg Mieken

    Hallo Mario,

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    Ich weis nicht ob sich das nicht wie eine Ausrede anhört...

    Selbst wenn es so wäre. Wir stecken doch nicht in dir drin und du kannst doch nur in dich reinhören und wenn es nicht geht... geht es halt nicht ;) Vielleicht brauchst du noch ein bisschen mehr Zeit soweit zu sein. Es ist doch ein gutes Zeichen, wenn du auf dich hörst und danach handelst.

    Das was du hier schreibst:

    Zitat

    allerdings nicht wegen Stress, sondern weils mir gut ging...

    Das kenn ich von mir auch gut. Damit musste ich auch erst lernen umzugehen. Ich war recht überrascht für mich, weil ich das so nicht vermutet hätte, Suchtdruck... wenn es mir gut geht :roll: Aber mit ein bisschen Nachdenken... oft hatte ich die gute Gefühle versucht mit Alk halten zu wollen oder zu verstärken. Warum soll da das Suchtgedächtnis nicht genauso anspringen?

    Wünsche dir ein schönes WE,

    bis bald Mieken

    Hallo Mario,

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    ...sind Kommentare oder Spitzen von einigen Leuten die mich noch als Trinker kennen.

    Ich verstehe dich. Ich habe echt eine lange Zeit gebraucht, um mich nicht mehr so sehr zu schämen. Irgendwann habe ich gedacht, ich könne mal allmählich halblang machen... habe mich trocken mehr geschämt, als es mir nass jemals in den Sinn gekommen wäre :roll:

    Wir können unsere Vergangenheit nicht mehr ändern, jedoch aus ihr lernen und es heute anders angehen. Und das gibt uns einen so großen Schatz an Möglichkeiten - wie ich finde.

    Zitat

    ...ob ich nicht die Flucht nach vorne antreten soll...

    Das wäre eine gute Möglichkeit - ich mag Direktheit. Doch da kann nicht jeder mit umgehen ;) Oder aber du guckst dir ihre Reaktionen erstmal an und entscheidest dann - aus dem Bauch heraus. Schwierig was zu raten... so aus der Ferne heraus.

    Mir war und ist wichtig bei dem zu bleiben was ich nun möchte - auch wenn ich damit anecke und Unverständnis hervorrufe.

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    es hat auch niemand gesagt, daß das Leben einfach ist ;) Obwohl ich in den meisten Fällen denke, wir machen es uns häufig selbst nur schwer.

    Ich habe mal was gelesen, was mich motiviert und mir eine andere Sichtweise gegeben hat: Wer Schweres bewälltigen möchte, sollte sich dies möglichst einfach machen.

    Ich habe für mich und meine Trockenheit hieraus entnommen, daß ich den mir großtmöglichen Abstand zum Alkohol herstelle. Und dazu sind zumindest in meinem Leben tiefgreifende Änderungen nötig sind und ich weiß, daß ich das darf !. Das erleichtert meine Absicht ein dauerhaft alkoholunabhängiges Leben zu erreichen. Bislang war es dem Alkohol untergeordnet... sei es als EKA (mein Vater war Alkoholiker; ist an den Folgen der Sucht gestorben) oder als selbsttrinkende Jugendliche und später Frau.

    Vertrauen kann wachsen (erlebst du mit deiner Schwester), wenn man ihm denn die Gelegenheit dazu gibt. Sei es zu anderen Menschen oder zu sich selbst. Das geschieht, wenn man sich öffnet und sich im klaren darüber ist, was für einen selbst von höchster Bedeutung ist. Ich nenne das gesunden Egoismus :) und bin froh, etwas davon in deinem letzten Beitrag gelesen zu haben.

    Lg Mieken

    Zitat

    Denn ich weiß genau ohne Veränderungen drehe ich mich immer wieder im Kreis.

    Hallo Susi,

    das ist ein sehr wichtiger Schritt, auch wenn die damit verbundenen Konsequenzen sehr schwer fallen und auf den ersten Blick ängstigen.

    Doch ohne Veränderungen wird ein dauerhaft alkoholfreies Leben nicht möglich sein - das habe ich für mich ebenso erkannt.

    Ich finde es toll, daß du dich deiner Schwester geöffnet hast und mit ihr gesprochen hast. Weiter so, Susi. Es werden sich Wege und Möglichkeiten ergeben, wenn du losgelaufen bist. Schritt für Schritt halt ;)

    Lg Mieken

    Hallo Mario,

    jetzt etwas ausgeschlafen komme ich wieder ;)

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    Die Nervösität deswegen ist schon deutlich spürbar, am liebsten würde ich da garnicht hingehen wollen. Aber ich Held musste ja den Mund so voll nehmen..

    Ich habe mir irgendwann mein Recht auf Überdenken eingeräumt und damit auch Entscheidungen später treffen zu können oder sie aktuellen Situtationen anpassen zur dürfen. Mir gibt diese Verfahrensweise unheimlich viel Luft - gerade bei Dingen, die mich irgendwie ängstigen oder die ich nicht einschätzen kann.

    Wäre es nicht möglich, dich für den Anfang den kleinsten und überschaubaren Dämonen zu stellen und dann zu gucken, wie du ins Semenster findest und dann entscheidest wie es weitergeht? Zugegebenermaßen habe ich keinerlei Ahnung wie studieren an sich von statten geht, doch es sollte möglich sein, an irgendeinem Punkt dir was von der Nervosität zu nehmen und so wenig wie möglich an Druck aufzubauen.

    Grade Beziehungsstress führte bei mir auch zu Suchtdruck. Anfangs war es besonders schlimm... mittlerweile bemerke ich aber eine deutliche Verbesserung. Beim letzten Streitgespräch z.B. hatte ich keinerlei Suchtdruck.

    Braucht alles seine Zeit schätze ich, bis diese Verknüpfungen gelöst sind.

    Und diese Schuldgefühle-Tour schadet dir selbst doch am meisten - gut daß du sie lässt ;) denn damit wird ja nix gelöst oder bewegt sich gar was in die gewünschte Richtung.

    Lg Mieken

    Oh... das kommt bei der Fragerei raus ;)

    Wünsche dir trotz Stress ein angenehmes Wochenende... merke grad, daß ich zu müde bin, was produktives zu schreiben.

    Das Wichtigste hab ich aber gelesen:

    Zitat

    Sprach er und blieb auch heute trocken

    Weiter so 8)

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

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    ...damit ich meinen Kampf besigen kann.

    Siehst du deine Trockenheit oder den Wunsch trocken leben zu dürfen, als Kampf an?

    Für mich ist klar, daß ich gegen den Alkohol niemals gewinnen kann. Er hat gewonnen, indem ich mich auf keine Spiele mehr mit ihm einlasse. Gegen ihn zu gewinnen habe ich auf vielfältige Weise versucht, die Taktik ständig geändert, mit dem Ergebnis aus dem Teufelskreis nicht herauszutreten.

    Doch seit dem Zeitpunkt wo für mich absolut klar ist, daß ich niemals gewinnen kann - wenn ich mich nicht endgültig löse... kann ich meine nötigen Schritte gehen.

    Ich gewinne an anderer Stelle, das ist mir 1000mal mehr wert.

    Konntest du dir schon Gedanken drüber machen, wie deine nächsten Schritte aussehen?

    Lg Mieken

    Hallo Hartmut,

    ich führe ja im geschlossenen Bereich mein Tagebuch. Mir gefällt das gut, dort kann ich herrlich egoistisch über meine Dinge schreiben, dir mir auf der Seele brennen oder auch einfach über alltägliche Dinge schreiben, wozu mir eine Meinung wichtig ist. Oder einfach mal Dampf ablassen, wenn ein Tag nicht zu meiner Zufriedenheit gelaufen ist.

    Meinen Thread im offenen Bereich habe ich geschlossen, weil ich den Spagat zwischen den beiden Bereichen für mich als anstrengend empfand - und ich mich eher im erweiterten Bereich öffnen möchte und kann - was mir wiederrum hilft, tiefgründiger an mir zu arbeiten.

    Ferne eröffne ich gerne zu aktuellen Fragen (die so über mich kommen) Thread´s, um so verschiedene Sichtweisen zu erhalten... mal im offenen Bereich und mal im erweiterten Bereich. Je nach Laune ;)

    Ich suche gezielt den Austausch, weil dieses Forum meine SHG ist.

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    es ist bereits viel geschrieben worden, deshalb möchte ich nicht noch wiederholen, sondern wünsche ich dir von Herzen:

    VIEL KRAFT um aus dieser Situation zu lernen und für DICH die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Jeder kann es schaffen, wenn er/sie wirklich will. Habe ich oft gelesen im Forum und daraus schöpfe ich meinen Glauben und meine Motivation.

    Lg Mieken