Beiträge von Maria

    Hallo Frank,

    Veränderungen dauern bis sie ankommen. Ich denke, das ist eigentlich auch ganz gut so, denn sonst würden wir vielleicht meinen - ach ist doch alles halb so schlimm.

    Du siehst eine ganze Menge auf das du aufbauen kannst:

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    Sehe Dinge, für die ich mich nie interessiert habe.
    Und wenn es nur die Blumen sind auf dem Balkon...die anfangen zu blühen.

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    Die tägliche kleine Belohnung gönne ich mir. Abends mal die Schokolade, mal ne Banane, einen Apfel etc.

    Es geht nur in kleinen Schritten, einen nach dem anderen. Das andere - alles auf einmal und an einem Tag - führt in eine Sackgasse.

    Stimmungsschwankungen hatte ich auch lange Zeit. Ich habe es nicht gemocht, wenn mir dann geschrieben wurde, dass es besser wird. Doch es wurde wirklich besser mit der Zeit ;-). Ich denke nun rückblickend, diese ganzen negativen Gefühle, die ich nicht ausgelebt habe, sondern mit dem Alk schlucken wollte, schwammen auf der Oberfläche. Die musste ich erst gehen lassen, damit ich ruhiger wurde. Ich habe viel geschimpft (vor mich hin) und habe viel Sport gemacht. Das hat mir geholfen.

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    ... ich denke, ich werde mich da nicht mehr großartig verändern

    Ich stelle an mir Dinge fest, wovon ich niemals zu träumen gewagt hätte, daß sie doch zu mir gehören und lediglich verschüttet waren :)

    Lg Mieken

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    Zu dem "Gespräch" mit meinem Kumpel ist es noch nicht gekommen. Auch wenn die Antworten hier im Forum zu diesem Thema, nicht immer die waren die ich eigentlich hören wollte, so habe ich doch nachgedacht. Für die nächsten Zeit werde ich einen persönlichen Kontakt zu meinem Freund erstmal meiden und schauen was die Zeit bringt.

    Hallo Mario,

    das ist soetwas was mir an meiner eigenen Trockenheit auch sehr schwer fällt. Ich kann dich gut verstehen. Alles an was ich anfangs so fest geglaubt habe, was gut für mich ist, ist durcheinander gebracht worden.

    Nun mit etwas Abstand gelingt es mir besser, mir meine eigenen Gedanken machen zu können und überhaupt verstehen zu können.

    Dafür musste ich immer mehr trocken werden. Das habe ich irgendwann herausgefunden für mich, daß trocken werden und trocken bleiben zwei ganz unterschiedliche Dinge sind. Trocken werden habe ich geschafft, indem ich mich wirklich auf mich konzentriert habe. Ich habe mir vor Augen geführt, was am wenigsten gefährlich für mich sein würde.

    Rückzug und zu lernen auf mich selbst zu besinnen, ist für mich die sicherste Variante von allem gewesen.

    Du machst das gut, Mario. Du nimmst an, obwohl dir nicht alles gefällt. Anfangs ist es schwer, doch es wird wirklich mit der Zeit besser, wenn du dranbleibst.

    Lg Mieken

    Hallo k3n,

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    Ein Mensch, der trockener Alkoholiker ist und dazu steht, ist in meinen Augen ein sehr wertvoller Mensch, der sich weiß Gott nicht verstecken oder selbst und andere belügen muß. Mir begegnen oft Menschen mit Alkproblem, in ihren Augen sehe ich immer die Bewunderung dafür, daß ich mit dem Gift aufhören konnte. Ich versuche das Neue Leben als das vorzuleben, was es ist. Ein erstrebenswertes glückliches und sinnvolles Leben.

    Das sehe ich genau wie du.

    Doch zu deinem Erlebnis und der Feier kann ich von mir sagen, das würde ich für mich als ziemlich gefährlich einstufen. Ich spüre deutlich für mich, daß grad bei solchen Feiern zwei Welten aufeinander treffen. Die Menschen, die, um sich öffnen und Freude haben zu können, Alkohol benötigen. Und ich, die nun so hart an sich arbeitet, dies ohne Suchtmittel zu können. Denn so war ich ja auch, nur mit Hilfsmittel Freude und Verbundenheit empfinden.

    Ich möchte mein Leben mit Menschen teilen, die auf der gleichen Wellenlänge sind wie ich. Und das ist nur ohne Alk und Besäufnis möglich.

    Jeder so wie er mag - doch für mich wäre das nichts.

    Lg Mieken

    Danke, espoir. Das wünsche ich dir auch.

    Damit erinnerst du mich dran, wie schwer mir anfangs grad die Wochenenden gefallen sind (unter der Woche ging es so... doch die WE´s waren echt schwer). Die konnte ich auch nur mit dem Tunnelblick bewältigen und nun verschwende ich wenig Gedanken dran, wie sie zu trinkenden Zeiten ausgesehen haben.

    Das was ich mir von Zeit zu Zeit vor Augen führe, ist das unendlich schöne Gefühl morgens ohne Kater zu erwachen, in den Spiegel schauen zu können und den Blick zurück mit einem Lächeln zu erwiedern. Oder das Gefühl ausgeruht morgens um 7.00 Uhr beim Bäcker Brötchen zu holen ;) und Dinge zu sehen, die ich vorher so nicht gesehen habe.

    LG Mieken

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    Um es kurz zu machen, ich nahm die Herausforderung Leben an, ohne Alk, und ich bin auf dem richtigen Weg! Mir geht es einfach nur gut.

    Sowas ist schön zu lesen und gehört wie ich finde, immer mal wieder erwähnt. Klasse, weiter so ;-).

    LG Mieken

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    Ich hoffe, ich durfte dir meine Gedanken mal hier lassen.

    Liebe Caroline,

    du bist mir immer willkommen :)


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    Da bin ich dann froh nicht mehr trinken zu müssen. Denn dann würde ich alles um mich herum überhaupt nicht mehr wahrnehmen können.
    Weder die Gefühle noch die Gedanken oder andere Menschen, eben das Leben um mich herum.

    So geht es mir auch. Das ist meine greifbare Bereicherung, die ich jeden Tag erleben darf und mir immer wieder deutlich vor Augen führe. Wenn ich es dann zusätzlich bei dir oder in einem anderen Post lese, zeigt es mir, das ich auf dem richtigen Weg bin. Nämlich auf dem zu mir und diesen kann ich ausschließlich nur ohne Alkohol gehen.

    Weißbär, ich verstehe, wie du es meinst. Auch ich laufe nicht den ganzen Tag mit dem Grinsen durch die Gegend, alle meine Probleme sind nun ja nicht wie weggeblasen.

    Es waren meine ersten paar Tage, die ich nicht zu Hause verbracht habe. Das da neue Dinge auf mich zukommen, hätte ich mir eigentlich denken können. Habe ich nicht und deswegen mach´ ich mir nun wieder meine Gedanken drum.

    Espoir, ich hänge meine Meßlatte in der Tat oft zu hoch. Danke für´s erinnern.

    Schönen Abend euch,

    lg Mieken

    Hallo Weißbär,

    ich habe mich eben in der Tat gefragt, ob es Verzichtsgedanken waren oder ob es lediglich eine Feststellung meinerseits ist, daß zu (m)einem Leben ohne Alkohol sehr viel mehr gehört - als nur nicht mehr trinken.

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    Vielleicht solltest du den Blick darauf richten was du gewonnen und nicht was du verloren hast.

    Ja, das versuche ich auch und freu mich (wie ein kleines Kind) wenn es mir gelingt. Denn das ist es wirklich was mich nicht zurück fallen lässt, sondern ermutigt weiter zu gehen.

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    Getrunken wird wirklich überall, machst Du den Fernseher an, gibts Werbung.

    Auch hierüber habe ich grad nachgedacht. Ich schalte um, wenn die Werbung mich so anspricht, daß es mir unangenehm ist. Das ist geschieht zwar nicht immer, oft nehme ich die Werbung unbewußt war und denke bei Fußballspielen... meine Güte fast ausschließlich Bierwerbung, doch habe ich auch schon gezielt umgeschaltet oder ausgemacht. Ich denke mir, grad beim TV, habe ich es in der Hand, inwieweit ich mich dem aussetzen muss. Ich habe auch ein Buch schon nicht mehr weitergelesen, wenn mir dortdrin zuviel getrunken wird und es mir ungute Gefühle auslöst.
    Das ist so mein Weg. In vielen Dingen oder Begebenheiten fällt es mir nicht so schwer, wie ich mit umgehe. Es erfordert ein Umdenken - das stimmt. Doch dieses tiefe Gefühl des Ausgeliefertseins und der Machtlosigkeit des Alkohols gegenüber, hat insofern die Spuren bei mir hinterlassen, das ich auf das Gefühl eingeengt zu sein nun extrem reagiere und mich dann auf die Suche nach anderen Lösungsmöglicheiten begebe.

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    Vor dem Balkon meines Bruders hing jahrelang ein überdimensionales Bierglas mit Schaum drauf und es perlte ständig. Nachts von innen beleuchtet. Es war sein persönlicher Albtraum.

    Das kann ich vollkommen nachvollziehen. Für mich wäre es wohl ein Grund gewesen, entweder die Wohnung zu wechseln oder mir ein Fensterbild mit einem schönen Motiv zu gestalten.

    Danke für eure Gedanken. Hat mir geholfen.

    Lg Mieken

    Hallo Claro,

    das stimmt. Ich weiß nicht genau wie ich es ausdrücken soll. Mir fehlt der Alkohol nicht. Es ist so, daß ich mich deutlich bereichert fühle, seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke.

    Ich gehe (noch) nicht viel aus. Meide eigentlich alle Plätze an denen Alkohol getrunken wird. So war ich erst 1 x außerhalb essen. Dinge, die ich in irgendeiner Form mit mir und trinken verbinde, tue ich nicht oder in abgeänderter Form.

    Zu meinem Trinkverhalten gehörten auch Momente, in denen ich mit vermeintlichem Genuß meinen Abschuß einleitete. Aus diesem Grunde bin ich sehr vorsichtig und achtsam bei allen Gelegenheiten.

    Bei dieser Reise hatte ich gar nicht daran gedacht, daß ich im letzten Jahr noch genauso war und mir mittags schon das 1. Glas genehmigt hatte. Da bin ich irgendwie gedanklich von mir ausgegangen und war überrascht.

    Zu den Cafés: Wir haben uns gezielt nur die ausgesucht, in denen wirklich nur Kaffee angeboten wird. Die gibt es und hier bin ich meinem Mann sehr dankbar, daß es für ihn zu keiner Zeit ein Thema war, etwas anderes zu trinken als ich.

    Dennoch kam der Gedanke auf, wie es sonst war und das das nicht mehr möglich ist für mich. Kopf und Bauch sprechen ja nicht immer gleich die selbe Sprache ;)

    Einen schönen Tag wünsche ich dir ebenso,

    lg Mieken

    Hallo,

    aus dem Urlaub schon länger wieder zurück und zuhause fest wieder angekommen.

    Es war alles recht schön, doch muss ich ehrlich gestehen, daß mich die trinkenden Menschen an den Tischen erinnert haben, daß es dieses für mich einfach nicht mehr gibt. Haben eine Städtreise gemacht. Es wird unglaublich viel Alkohol getrunken bei allen möglichen normalen Tätigkeiten - habe ich krass festgestellt.

    Somit weiß ich nun für mich, wie mein zukünftiger Urlaub eher auszusehen hat. Eine Erfahrung mehr :)

    Nun genieße ich die restlichen freien Tage zuhause, erfreue mich an meinem Heim und hole die Erholung nach, die in der Stadt so nicht möglich ist.

    Mir geht´s gut.

    Lg Mieken

    Hallo Lothlorien,

    ich könnte mir vorstellen, daß nun eine Menge an Gefühlen ungeordnet hervorgerufen werden und nach oben dringen. Ich habe hierzu keinerlei eigene Erfahrungen, denn bis zu meiner jetzigen Abstinenz, habe ich mich lediglich von der Trinkpause zu Trinkpause gehangelt. Ernsthaft vor dem Alkohol kapituliert habe ich erst nun.

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    Ich muss wirklich lernen, mehr auf meine innersten Gefühle zu achten und mich nicht zu überfordern.

    Da bin ich für mich auch dran, denn da liegt für mich in vielem der Schlüssel und der Zugang zu mir. Jahrelang habe ich alles dafür getan, meine innersten Gefühle zu mißachten und mich zu überfordern.

    Auch dieses ist wohl eine Lebensaufgabe, die mit jedem trockenen Tag besser wird, jedoch auch fortwährend ist.

    Sei schön achtsam mit dir und mach´ langsam an.

    Eine Frage habe ich:
    Bist du losgefahren und hast du dir was zu trinken besorgt? Oder hattest du gar was in greifbarer Nähe? Ich halte ein alkoholfreies Zuhause für sehr wichtig, denn nur dies erlaubt mir mich sicher zu fühlen.

    Lg Mieken

    Hallo Lothlorien,

    mir hilft es mir genau anzusehen, wo ich mich überfordere und so langsam und stetig Druck aufbaue. Druck in welcher Form auch immer, ist mein Hauptauslöser mich betrinken zu wollen.

    Ich habe heute noch im Forum gelesen (weiß grad nicht mehr wo), daß Trockenheit oder Abstinenz eine Lebensaufgabe ist. Nicht etwas was man mal eben nebenbei erlernt und gut ist es.

    Deswegen versuche ich mich an die Dinge zu erfreuen, die mir heute schon gut gelingen und versuche hieraus Kraft für zukünftiges zu schöpfen.

    Du bist heute zu deiner SHG, obwohl du dich heute morgen noch so sehr geschämt hast. DU bist heute wieder aufgestanden.

    DAS HAST DU HEUTE GUT GEMACHT.

    Bleib´ dran... jede 24-Stunden wieder. Jeder Tag für sich. Das ist überschaubarer und überfordert nicht.

    Lg Mieken

    Hallo Hoppegarten,

    dein Bericht erinnert mich an meine eigenen Trinkpausen, die ich einlegte, als ich schon wußte, daß ich ein großes Problem mit Alkohol habe und die Kontrolle verloren habe. Es aber einfach noch nicht wahrhaben wollte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht die Erkenntnis oder die Einsicht, daß ich aus diesem Teufelskreis nur aussteigen kann, wenn ich vollkommen neu und anders beginne.

    Für mich begann es dann so: Ich ging zu meiner Hausärztin und sprach mit ihr. Ich ging zur Suchtberatung und informierte mich genauestens drüber, wie Alkohol überhaupt arbeitet. Warum es nicht mehr geht, den Konsum "einfach" herunterzuschrauben und sich ernsthaft mal am Riemen zu reißen.

    Mit dem was ich darüber erfuhr, versuche ich nun mein Leben zu gestalten. Es anzunehmen, daß es keine Frage des Willens ist dabeizusein, wenn sich alle anderen genüsslich oder weniger genüsslich, Alkohol zuführen. Sondern das solche Dinge mich hindern, mir ein trockenes Leben aufzubauen.

    Du gibst dir eigentlich die Antwort selbst, ob du da gefahrlos hingehen kannst. Du musst sie nur annehmen und sie nicht wieder in Frage stellen,

    meine Gedanken dazu

    lg Mieken

    Hallo Mario,

    die Reaktion deiner Freundin hätte mich zutiefst verletzt und zudem extrem verärgert. Scheinbar hat sie den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Es ist gut, dass du ihr das sagen wirst.

    Ich stelle an mir fest wie wichtig es mir ist, mich sicher fühlen zu dürfen. Aus diesem Grunde habe ich mich zuerst den Menschen anvertraut von denen ich wußte, daß sie keine eigenen Probleme mit Alkohol haben oder meinen Entschluß nicht in Frage stellen. Die Gespräche mit ihnen gaben mir die Sicherheit, mich auch den Menschen mitzuteilen, die einen sorglosen Umgang mit Alkohol haben. Das hat für mich Zeit und Ruhe gebraucht. In dieser Zeit habe ich mich weitgehendst von alle Veranstaltungen oder Treffen ferngehalten - mich sozusagen richtig eingeigelt. Für mich das Richtige !

    Ich habe sehr viel Sport gemacht oder bin spazieren, lese, verbringe die Zeit, die für mich bleibt (habe selbst Familie) schlicht und einfach mit mir, um so herauszufinden, was ist gut für mich.

    Sei weiterhin so achtsam mit dir, wie du begonnen bist.

    Lg Mieken

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    ...mein freundliches Wesen muß sich leider noch entwickeln, aber ich sehe mich auf einem guten Weg

    Hallo Claro,

    so ist es auch bei mir - nur ohne leider ;)

    Ich spüre eine große Freude darüber mich kennenzulernen und so wahrzunehmen wie ich bin. Es ist nicht alles schön an und in mir, doch fühle ich mich lebendig und das macht die vermeintlichen Schwächen wett ;)

    Allerdings stand für mich davor, mich von den Schuldgefühlen oder wie du schreibst

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    Es ist halt ein Spiegel den man mir vorhält.

    zu befreien.

    Mein vergangenes Leben und den Umgang damit, das kann ich nicht mehr ändern. Nur heute und damit meine Zukunft.

    Ich nehme die Dinge, die mir heute und jetzt gut gelingen zum Anlaß, mich für die weiteren Dinge, die mir noch gelingen sollen, zu motivieren.

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    Wir werden diesen Sommer nicht wegfahren, sondern an unserem Haus was machen. Das kommt mir sehr gelegen.

    Das ist gut. So kannst du dich in Sicherheit üben. Alles weitere kommt Schritt für Schritt.

    Lg Mieken

    Hallo Frank,

    herzlich willkommen im Forum. Schön, dass du hierher gefunden hast.

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    ich gehe immer erst durch die wand anstatt die tür zu benutzen...

    Das kenne ich auch von mir. Hier im Forum übe ich, die Tür zu finden. Ist eindeutig schmerzfreier ;)

    Freu mich weiterhin von dir zu lesen,

    lg Mieken

    Hallo Claro,

    ich versuche meine Ängste, die ich wahrnehme, anzunehmen, denn sie deuten ich auf etwas hin.
    Sie haben ihre Berechtigung und ich übe, sie nicht in Frage zustellen. Meine Ängste und mein Innerstes habe ich mit Alkohol versucht zu verdecken oder sie vesucht mit hinunter zu schlucken - bis ich fast erstickt wäre.

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    Ich wäre gern freundlicher und offener den Menschen gegenüber.

    Für Offenheit benötige ich die Grundlage, mich sicher fühlen zu dürfen. Wenn ich mich sicher fühle, kann ich mich öffnen und mein freundliches Wesen kommt zum Vorschein.

    Meine Gedanken hierzu,

    lg Mieken

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    Und Mieken, vergiss nicht, wir sind alle nur eine Hand lang vom Glas entfernt, ob 1 Monat trocken oder 10 Jahre trocken.


    Hallo zusammen,

    ich versuche - zu den Erfahrungen anzunehmen - in meinen Überlegungen zusätzlich einfließen zu lassen, daß es auf meine eigene Lebenssituation ankommt. Ich kann nicht jede Erfahrung 1:1 auf mein Leben anwenden. Das ist mir bewußt. Blind vertrauen kann ich nicht und werde ich nicht. Ich ziehe es für mich vor, kritisch nachfragen zu dürfen, um so für mich überprüfen zu können, wie weit derjenige, der mir von sich erzählt und empfiehlt, vom Glas entfernt ist oder nicht.
    Wie Ana es ebenso erkannt hat und somit ihre eigene Erfahrung hier bekannt macht:

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    Ja, es geht darum, Informationen zu lesen und auch einzufordern, zu erfragen....das sehe ich nun auch so.
    Und vor 9 Monaten war es bei mir noch so, dass ich echt nur die Hälfte verstand, von dem was ich las, aber es blieb hängen und ich kann es jetzt so langsam einorden...jetzt tut mir die damalige Sucherei hier gut, denn ich habs selbst finden dürfen, das gab mir Selbstvertrauen.

    Trockenheit bedarf in jeder Hinsicht Entwicklungen.

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    ...es gab nicht die gewünschte Gebrauchsanweisung, "nur" lange Threas mir fremder damals noch fiktiver Menschen und deren Erfahrungen....

    Mir wird immer mehr bewußt, daß es lediglich eine übergeordnete Gebrauchsanweisung gibt, die aus der Sucht führt.

    Mein Ursprungswunsch war, daß ich von diesen Erkenntnissen gerne mehr zu lesen bekomme - von den Menschen, die sich aktuell hier aufhalten oder sich als Langzeit-Trockener hier neu anmelden.

    Wohlmöglich nimmt die Trockenheitsarbeit eine andere Form an im Laufe der Zeit und ich werde mir die Frage "Warum sich LZT so ruhig verhalten bzw. keine eigenen Thread´s eröffnen.... ?" eines Tages vollständig anhand meiner eigenen Erfahrungen und im Zuge meines Weges selbst beantworten.

    Ich bleibe auf jeden Fall weiter dran und stelle meine Fragen, wenn mir danach ist und freue mich, wenn hieraus Aktivität entsteht.

    Lg Mieken

    Danke Backmaus.

    Meine ersten Tage weg - ohne Alkohol.
    Ich freu mich so. Mein Mann trinkt in meinem Beisein nicht. Wir haben eine Ferienwohnung. Keine Hotelgäste, die am Nebentischen trinken... Essen gehen wir zu kindergerechten Zeiten oder kochen selbst.

    Eigentlich alles wie zu Hause - nur an einem anderen Ort :lol:

    Bis denne,

    lg Mieken