Zitat
Das wollte ich dir nur kurz erzählen...
Danke schön, espoir. Das habe ich irgendwann auch für mich bemerkt, ist im übrigen noch gar nicht solange her.
So wie sich die negativen Sachen echt manchmal anziehen, stelle ich erstaunt fest, daß sich positive Dinge - wenn man ihnen die Chance gibt - ebenso anziehen und mehren.
Also wenn ich morgens mit dem falschen Fuß aufstehe und mich so richtig meiner schlechten Laune hingebe, dann kann ich wetten, daß ich im Stau stehe, vom Chef ein Anratzer erhalte, ich mein Butterbrot vergessen habe und das eigentlich den ganzen Tag so weiter geht.
Wenn ich hingehen hinnehme, daß nicht unbedingt alle Dinge nach meinem Wunsch laufen, ich jedoch deswegen nicht verzweifel, läuft es meist besser.
Loslassen ist da wohl das Zauberwort
und trotzdem bei meinem Standpunkt bleiben.
Im Bezug auf mein alkoholfreies Umfeld z. B. Ich habe für mich bemerkt, daß mein Umfeld mir nichts böses will, weil ich nun auf einmal so konsequent geworden bin, doch müssen sie sich einfach auch drangewöhnen. Es ist für uns alle Neuland - nicht nur für mich. Und mein Umfeld merkt nun, daß ich im Gegenzug nichts verbieten will, sondern es meine Aufgabe ist, mich zu schützen.
Ich bleibe bei meiner Entwicklung und gehe stur weiter, ohne die Welt verbessern zu wollen. Die Welt verbessern habe ich schon versucht, daß klappt nicht. Ich kann aber für mich was tun und das strahle ich aus und werde ganz anders wahrgenommen. Das braucht zwar alles Zeit, doch davon habe ich ja nun genug, wo ich nicht mehr unter dem Druck stehe, alles in ein bestimmtes Zeitfenster pressen zu müssen, so daß noch Zeit zum Trinken bleibt.
Das motiviert mich und läßt mich die positiven Dinge sehen
- so gebe ich ihnen die Chance zu mir kommen und sich zu mehren.
LG Mieken