Hallo Ronnie,
Zitatmich stört es absolut nicht, dass ich Alkoholiker bin und ich sage es auch jedem.
Damit tue ich mich immer noch schwer. Lese jedoch aus Berichte wie Deinem, das dies ein ganz wesentlicher Punkt bei der Trockenheitsarbeit ist.
ZitatJedem, der es mir wert ist, Gespräche darüber zu führen.
Das habe ich bereits erfahren dürfen, das es eine weite Palette gibt, wie der/das Gegenüber reagiert. Langsam bekomme ich ein Gespür dafür, wo ich frei erzählen kann und möchte, oder wo ich einfach den Mund halte und mich der Situation nicht aussetze.
Ich denke jedoch, es ist überaus wichtig, Leute um sich herumzuholen, die mich erinnern, wenn ich in´s Vergessen gerate. Das können die aber wohl nur, wenn sie wissen, worum es überhaupt geht.
Zitat von WeißbärOb meine Trockenheit an erster Stelle steht kann ich so nicht beantworten.
Darauf möchte ich nochmal zurück kommen.
Ich kann mir für mich nicht vorstellen, daß sie ihren Platz nicht an erster Stelle hat.
Ich habe eine ausgeprägte Orientierungsschwäche und ich vermute das spiegelt sich in meinem Innern wider.
Alles was ich tue, baut sich auf meiner Trockenheit auf. Denn ohne meine Trockenheit, wäre alles nix mehr. Ich müsste ins dunkel zurück. Da will ich nicht mehr hin!
Weil ich mich jedoch immer wieder verzettel, nehme ich meine Nüchternheit als Abfahrtspunkt. Nur von diesem Punkt aus, kann meine Reise beginnen.
Wie seht ihr das?
Lg Mieken