Guten Morgen Wasser,
am Anfang meiner Abstinenz (vor ca. 4 Monaten - lass dich nicht vom Anmeldedatum täuschen
) hatte ich auch mit Schlafproblemen zu kämpfen. Glücklicherweise nach relativ kurzer Zeit konnte ich Schlafen wie ein Baby. Gib deinem Schlafgefühl einfach nach, wenn es entsteht. Vlt. hättest du die ganze Nacht seelig geschlummert, wenn du um 20.00 Uhr ins Bett gegangen wärst.
Im Körper ist noch volle Alarmbereitschaft - das geht nicht innerhalb von 14 Tagen mal eben weg.
Achte auf dich und deine Ernährung, versuche genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen, nicht so viel Kaffee. So klappte es bei mir jedenfalls ganz gut.
Weißte du, daß was du beschreibst mit deinem Mann, daß er noch nicht den Ernst der Lage erkannt hat, kommt mir von mir selbst sehr bekannt vor.
Eine Frage möchte ich dir stellen, aber bitte nicht böse sein:
Hast du selbst den Ernst der Lage erkannt? Für dich?
Meiner Meinung nach kann ein nichtsüchtiger Mensch einen süchtigen Menschen nicht verstehen. Er weiß nicht, was bestimmte Situationen in ihm auslösen können. Er kennt kein süchtiges Verhalten, zumindest nicht in der Form, die uns hat trinken lassen. Es liest sich ein bisschen so für mich, als wolltest du die Verantwortung, die du dir gegenüber trägst, auf deinen Mann übertragen. Frei nach dem Motto, wenn er erstmal den Ernst der Lage erkannt hat, dann läuft es wie geschmiert und alles andere ist kein Problem mehr.
Wie gesagt ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber dein letztes Post hat mir mein eigenes Verhalten deutlich aufgezeigt und mich erkennen lassen, daß ich in diesem Punkt eine falsche Erwartung hege - muß ja nicht unbedingt auf dich zutreffen.
Sicherlich erleichtert es einiges, wenn der Partner uns unterstützt und zu uns hält, aber sich herein denken in unsere Sucht, das ist ein Tacken zuviel - meiner Meinung nach.
LG
Mieken