Beiträge von Maria

    Liebe Lena,

    sieh es doch mal so :wink: Du hast heute länger Heiligabend wie wir. Meiner fing erst um 8.00 h an :wink:

    Ich denke Kinder können sich aufrichtiger freuen, weil sie es nur tun. Damit meine ich, daß sie nicht über Folgen oder Konsequenzen nach denken. Wenn ich meine Kinder anschaue beim durchleben ihrer Gefühle, sei es ob sie Lachen oder Weinen - sie tun es mit so einer Hingabe, die in meinen Augen nur möglich ist, wenn kein anderes Element mitspielt.

    Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest :P

    LG Mieken

    Hallo Lena,

    gut durchdacht liest sich das.

    Und wenn du dann noch ein wenig Zeit übrig hast, kommste hier in den Chat :wink:

    Es ist auch mein 1. Weihnachten ohne Alkohol - seit ich denken kann. Und ich freu mich drauf.

    LiebeGrüße
    Mieken

    Hi Live,

    na... in die Sonne fliegen 8)

    Nee :wink:

    Weihnachten ist ein bisschen Familie angesagt. Nicht so viel. Bin ich recht froh drum, so kann ich mich verdünnisieren wenn es mir zuviel wird mit der Besinnlichkeit :wink:

    Merke doch wie wichtig mir der Rückzug ist, Weihnachten hin oder her.

    Notfalls wird sich in die Sonne geträumt. Danke für die Inspiration :wink:

    LG Mieken

    Hallo Lena,

    ich wünsche dir einen schönen 4. Advent.

    Schön zu lesen, daß es dir besser geht und du tolle Unterstützung hast. Das ist nicht immer so und grad zu Weihnachten sehr wichtig.

    Ich bin auch im geschlossenen Bereich und fühle mich sehr wohl dort, man kann dort sehr viel offener schreiben als hier.

    Freu mich auf dich :wink:

    LG Mieken

    Hallo Lena,

    siehst - gut verlaufen :wink:

    Zum Lernen sind wir alle hier. Den ersten Schritt hast du gemacht und von dir geschrieben. Hast das angenommen war dir geraten wurde. Das ist schon ´ne Menge.

    Kannst dir mal auf die Schulter klopfen :wink:

    Deine Zeit kannst du dir wertvoller füllen als auf irgendwelche Veranstaltungen zu gehen, wo Alk konsumiert wird. Z. B. in den alten Thread´s lesen.

    Hat mich persönlich ein ganzes Stück mehr begreifen lassen.

    LG Mieken

    Liebe Usthund,

    nutze deine Zeit und lerne dich kennen.

    Ich finde es sehr berreichernd, neue Kontakte zu knüpfen. Neue Menschen kennenzulernen ist eine sehr gute Möglichkeit, mehr über sich selbst zu erfahren. Weiß nicht wie es finanziell bei dir aussieht, oder wo deine Vorlieben sind. Bist du eher der sportliche Typ oder der musische? Liest du gerne? Die Stadtbücherei ist kostenlos und man kann sich stundenlang drin aufhalten und mit Menschen ins Gespräch kommen. Kurse von örtlichen Sportvereinen sind meist erschwinglich. Vlt. ist auch eine Theatergruppe was für dich?

    Alleine mit sich sein - kann man erlernen. Finde heraus was dir gut tut - unabhängig von anderen Menschen.

    Es gibt 1000 Möglichkeiten für jeden von uns - man muß nur offen dafür sein :wink:

    LG Mieken

    ... hab die leere Rotwein-Flasche (wenn´s die 2. war) mit Traubensaft gefüllt und am nächsten Morgen gegen eine Neue ausgetauscht. In etwa ein Glas rausgeschüttet, so daß der Eindruck enstand... es wäre "nur" 1 Flasche und 1 Glas gewesen. Auf die später geleerten Bierflaschen kam der Kronkorken wieder drauf, die wurden morgens gegen neue gewechselt. + dranzudenken, den Kassenbon für den Ersatz wegzuwerfen. Wat ein Streß :oops:

    Hallo usthund,

    ich weiß zwar nicht, ob es dir hilft, aber mir geht es auch nicht gut zur Zeit, und ich trinke auch trotzdem keinen Alkohol.

    Habe heute für mich gedacht, daß ich nun alles sehe, was um mich herum falsch gelaufen ist. Darüber würde ich sehr gerne die Augen verschließen, doch genau das habe zumindest ich die letzten Jahre getan, indem ich mich zugeschüttet habe.

    Nun haben wir die Möglichkeit hinzusehen und Änderungen vorzunehmen, die die Zukunft betreffen.

    Das ist nicht immer sehr rosig, da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Grad am Anfang ist man von der Fülle der unerledigten Dinge fast wie erschlagen.

    Doch wie wäre die Alternative? In alten Dingen verharren. Das macht mir mehr Angst, als neue Wege zu gehen.

    Wie ist es bei dir?

    LG Mieken

    Zitat

    Wann ist man ein trockener Alkoholiker?

    Für mich kann ich diese Fragen nicht beantworten. Für mich verbirgt sich hinter dieser Frage, die Hoffnung das ab diesem Zeitpunkt ein Stillstand erwirkt wird.

    So - jetzt bin ich trocken.
    Das klingt irgendwie so endgültig. Und genau da lauert doch die Gefahr, denn die Arbeit an sich wird fortwährend andauern.

    Ich glaub´ nicht, daß man das zeitlich bemessen kann und hinsichtlich der Trockenheitsarbeit auch nicht sollte.

    Meine spontanen Gedanken hierzu.

    Mieken

    Hallo Freund,

    ich möchte dir für diesen Thread danken, den ich mir schon häufiger hervorgeholt habe und auch drin lese :wink:.

    Hieraus kann ich viel hilfreiches für mich entnehmen und möchte dir - da ich dich grade ON sehe - eine schöne (Rest-)Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest wünschen.

    LG Mieken

    Hallo Lena,

    herzlich willkommen im Forum.

    Ich erkenne mich ein wenig wieder bei deinem Geschriebenen. Auch ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht, aber im Gegensatz zu dir (obwohl mir mein "Alkoholproblem" zu dem Zeitpunkt schon sehr suspekt war) 5 Jahre lang gebraucht, um zu erkennen, daß "nur nichts trinken" in der Tat nicht ausreicht.

    Ich habe anfangs sehr viel über die Alkoholkrankheit gelesen, um verstehen zu können, was da mit mir passiert. Wenn du die Seite bis nach unten scrollst, kannst du einige sehen.

    Vlt. magst du auch mehr von dir erzählen :wink:

    LG Mieken

    Zitat

    Einen Rückfall einzuplanen, nach dem Motto: "Versuch macht klug!" ich weiß nicht, ob das so günstig ist, denn auch diese Erfahrung, einen zu bauen und wieder aufzuhören, dann wieder einen zu bauen, kann auch eine sehr negative Erfahrung sein, um mit dem Trinken aufzuhören.

    Guten Morgen Medicus,

    ich habe die letzten 5 Jahre mit dem o. g. Handling verbracht. Mir sagte ein Arzt ich hätte ein Alkoholproblem. Das habe ich nicht geglaubt und sehr viel Kraft gelassen beim Austesten seiner Aussage.

    Das Aufstehen nach extremen Trinkphasen und immer wieder Erkennen, daß doch was wahres an seiner Aussage sein muß, hat mich sehr mürbe gemacht und den Ausstieg von Mal zu Mal schwerer. Meinen Glauben an mich hab ich fast verloren dabei. Von den gesundheitlichen Schäden und Problemen in meinem Umfeld mal ganz zu schweigen.

    Wenn der Schalter einmal umgelegt ist, dann isser das. Nach dieser Erkenntnis kann ich nun gut handeln und ich freue mich drauf, mich ohne Suchtmittel neu kennen lernen zu dürfen.

    Vor dem Suchtgedächtnis hab ich den aller größten Respekt, denn das ist unberechenbar und hinterlistig und schlägt zu, wenn man es am wenigsten erwartet.

    LG Mieken

    Hallo Medicus,

    mit den Fragen schlage ich mich auch noch rum. Bin selbst seit 3 Monaten ohne Alkohol und bin noch voll damit beschäftigt mein Umfeld von meiner Sucht zu überzeugen.

    Ich merke wie schwer mir das fällt, weil irgendwie ertappe ich mich dabei, bei den Blicken die so folgen, die Tatsache zu verharmlosen. Ich habe ein Broschüre bekommen bei der Suchberatung mit einem Selbsttest drin, den hab ich auch schonmal gezeigt und gesagt: ich bin bei rot.

    Ich denke aber auch, daß es nicht an uns ist unser Umfeld davon zu überzeugen, sondern wenn ehrliches Interesse besteht, unser Umfeld sich selber die nötigen Infos holen kann.

    LG Mieken

    Ich fand es gut, allerdings stehe ich auf schwarzen Humor. 8)

    Mir wurde vor allem dabei klar, wie listig das Suchtgedächtnis ist.
    Und wenn man einmal den Hebel umgelegt hat, daß es dann kein zurück gibt, egal wo man in der Spirale abwärts steht.

    Ich habe es ganz am Anfang meines Weges gelesen.

    Aber einen gewissen inneren Abstand ist wohl immer gut, weil einen Suchtdruck kann wohl jedes Buch erzeugen, finde ich, weil soviel übers Trinken geschrieben wird.

    LG Mieken