Hallo Pandora,
ja ich habe noch Hilfe. Ich gehe in eine SHG, so auch Heute Abend und ich bin in psychologischer Therapie. Ohne das alles würde ich wochl nicht so weit sein wie ich jetzt bin.
Beiträge von chaosimleben
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Danke pandora,
ja leider spiegelt mein Name mein Leben wieder, aber Schritt für Schritt bringe ich Ordnung in das Chaos. Ein wenig bin ich schon stolz auf mich.
Du schreibst das du eher im co bereich schreibst. So wie mein Name es beschreibt, kann ich auch dort mitreden, denn ich weiss nicht wovon ich abhängiger war. Vom Alkohol oder von der Coabhängikeit. Ich kann nur sagen, ich habe sehr gelitten. Aber ich arbeite an mir und das ist gut so. Mein ehemaliger Lebenspartner ist starker Alkoholiker, und ich hatte das Gefühl ihm dort hin zu helfen, wo ich jetzt bin. Aber das ist sinnlos. Ich hätte es doch am besten wissen müssen. Schließlich bin ich ja Alkoholikerin. Aber das ist das Los der Coabhängigen. Nachdem ich mich von ihm schweren Herzens getrennt habe ist mein Leben noch schwieriger. Er ist zum Stalker mutiert. Ich leide, aber ich kämpfe auch. Die Polizei kennt mich schon. Er ist in meine Wohnung eingebrochen, hat mich geschlagen, gedemütigt und verfolgt. Noch immer laufen Anzeigen gegen ihn. Ein Verhandlung hat bereits statt gefunden. Auf die nächste warte ich noch. Eine einstweilige Verfügung ist ausgestellt. Es hält ihn nicht davon ab mich zu bedrängen, zu verfolgen, zu beschimpfen.....
Un oftmals dachte ich noch, ich müsse ihm helfen. Ein sinnloses Unterfangen. und immer habe ich mich dabei vergessen. Jetzt ist Schluß ich muss jetzt an mich denken. Was ich auch mit aller Macht tue.
Du siehst, ich könnte noch Seiten mit den letzten Monaten meines Lebens schreiben, da sind die letzten Jahre noch in weiter Ferne
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Was mir seit einiger Zeit aufgefallen ist und überhaupt nicht schmeckt ist, dass mein Selbstbewusstsein seit dieser Trennung ziemlich abgenommen hat!
Hallo Fish,
dein Beitrag steht schon einige Zeit im Forum, aber ich möchte dir dennoch ein paar Zeilen dazu schreiben.
Ich habe nämlich das "unsägliche Glück" beides zu sein Alkoholiker und Co-Abhängig.
Als ich mich von meinem Alkoholkranken Partner trennte, hatte ich kurze Zeit später das Gefühl in mir sei nur noch Leere und mein Selbstwertgefühl fiel in den Keller. Da ich ja noch immer (zum Glück) in psychologischer Therapie bin, konnte mir meine Therapeutin das mit folgenden Worten (sinngemäß) erklären: Als Co-Abhängige habe ich all meine Energie in in gesteckt, habe nach Lösungen und Hilfsangebote für ihn gesucht und immer wieder alles gegeben was ich an Kraft und Energie hatte. Nun ist niemand da dem ich das zuteil werden lassen kann. Das Gefühl gebraucht zu werden fehlte. Auch wenn das absolut paradox klingt. Es ist so. Ich war froh in verlassen zu haben, weil ich ja an mich denken muss. Nachdem ich aber den Schritt getan hatte, war so viel Zeit für mich da, das mir das Angst machte, und an mir zweifeln ließ. Vielleicht hilft di das ja ein wenig um mit diesem Gefühl zurecht zu kommen.

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Danke auch dir Yvonne,
ich wollte auch denen die vielleicht bald im Urlaub sind liebe Grüße hier lassen.
Ich geb mir Mühe mal ein wenig aktiver hier mit zu wirken. Aber ich hab so viel um die Ohren, was ich natürlich gerne los werden möchte, das ich denke ich geh euch vielleicht auf die Nerven mit der vielen Schreiberei. :-() -
Hallo Mandy
danke für dein Willkommen, ich bin schon ein Weilchen hier und lese viele Beiträge die mich an mich erinnern. Aber manchmal überkommt es mich eben auch und ich gebe meinen "Senf" dazu
Ja ich habe schon viel hinter mir, und immer wenn ich eine Hürde genommen habe ohne zu trinken, dann belohne ich mich. Nicht wie früher mit Alkohol, sondern mit Kleinigkeiten wie ein paar Krabben die ich mir kaufe und dann mit Genuss esse, oder ein kleines Präsent das ich mir dann selbst schenke. Ich freu mich für dich das du eine LZT machst. Während meiner Therapie ist mir vieles klar geworden und ich weiss das ich noch einen langen Weg vor mir habe. Nachsorge SHG und eine Therapeutin helfen mir dabei. Das ist sehr wichtig. Auch das habe ich in der Therapie gelernt. Ich war 5 Monate dort. Zu Beginn hätte ich mir nie träumen lassen zu zugeben das ich so viel Zeit brauche. Aber ich bin sehr froh die Zeit für mich bekommen zu haben. -
Hallo zusammen!!
Ich muss es euch einfach mitteilen! In 7 Wochen habe ich Jubiläum. 1 Jahr trocken. Kurzer Rückblick:
Am 11.10.2007 ging ich freiwillig zur Entgiftung. Drei Wochen war ich in der Klinik. Danach hielt ich es tatsächlich drei Wochen durch und trank nichts. Irgendwie ließ ich mich beeinflussen (was mir wohl sehr recht kam) und fing wieder an zu trinken. Nicht so heftig (wie ich meinte) aber ich trank. In dieser Zeit wartete ich auf meine Langzeittherapie. Am 30.01.2008 trank ich meine letzte Flasche Wein. Mein Stolz verbot es mir betrunken in der Klinik einzulaufen.
Am 07.02.08 dann Aufnahme in Münchwies. Für mich der Horror zugeben zu müssen, das ich es nicht alleine schaffe und Hilfe annehmen muss.
Die beste Entscheidung meines Lebens nach Münchwies zu gehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ich trennte mich von meinem damaligen Partner, da dieser ebenfalls Alkoholiker ist aber nichts gegen diese Tatsache tut.
Viele Probleme, und eine harte Zeit kamen da auf mich zu. Es ist auch noch nicht ausgestanden, da er zum Stalker mutierte und ich nun schon etliche Anzeigen laufen habe. Aber das hat mich nur darin bestärkt, nicht zu trinken. Und mir geht es SUPER!!
Im Moment gibt es nichts was mich dazu bewegen kann noch mal ein Glas anzufassen. Keine Krankheit, keine finanziellen Sorgen, keine Arbeitslosigkeit. Im Gegenteil. Ich weiss jetzt das ich mein Leben nur lebenswert gestalten kann, wenn ich die Finger vom Alkohol lasse.
Und ich bin zum ersten Mal seit langer Zeit stolz auf mich.
Das wollte ich allen hier einmal mitteilen.
Euch allen jetzt schon Frohe Weihnachten und einen guten, gesunden und vor allen Dingen trockenen Rutsch ins Neuje Jahr. -
Wir wissen alle das das die Einsicht von alleine kommen muss, aber es es trotzdem frustrierend und traurig mit ansehen zu müssen wie sich ein Mensch für den man etwas empfindet sich langsam aber systematisch zerstört. Darum habe ich auch für mich entschieden nicht mehr hinzusehen. Es ist sein Leben. Ich bin nur fur das Meinige zuständig. Auch wenn es noch einige Zeit weh tut.
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Guten Morgen,
heute muss ich einfach los werden was mir auf dem Herzen liegt. Ich bin seit nun 40 Wochen trocken und sehr stolz auf mich, das ich diesen langen steinigen Weg durchgestanden habe.
Kurzer Abriss des vergangenen Jahres:
Im Oktober 2007 drei Wochen Entgiftung, nach 2 Wochen Rückfall. Im Februar 2008 dann 5 Monate stationäre Therapie. Es hat lange gedauert bis ich begriff worum es eigentlich geht. Aber der Groschen ist gefallen.
So weit so gut. Wäre da nicht M. gewesen. Mein Ex-Partner. Er ist ebenfalls Alkoholiker und hat schon 2 Therapien hinter sich. Nach meinem Entschluß dem Alkohol zu entsagen, begann das ganze Drama. Eifersuchtszenen, Vorwürfe, Schuldzuweisungen.... die ganze Palette. Mit all meiner noch übrig gebliebenen Kraft versuchte ich, ihn dazu zu bewegen, sich ebenfalls in Behandlung zu begeben. Vergebens. Es kamen 1000 Ausreden von ihm. Und immer wenn er richtig drauf war, wurde er richtig Agressiv. Die Agressivität brachte mich im Mai ins Krankenhaus mit erheblichen Verletzungen. Anzeige... Funkstille... Nach 6 Wochen flehte er mich an ihm zu helfen. Ich, noch immer in der Klinik, mobilisierte wieder all meine Kraft um ihm dabei zu helfen. Immer die Angst im Nacken, nicht stark genug zu sein und rückfällig zu werden.
Es lief kurze Zeit ganz harmonisch und es gab Tage an denen er nicht trank. Hoffnung keimte in mir auf. Seine Eifersucht und Agression tat ich damit ab das er mich ja liebte und nur Angst hatte mich zu verlieren.
Dann der 30. September. Ich war mittlerweile umgezogen und hatte begriffen das all meine Bemühungen umsonst waren. Seine Trinkgewohnheiten nahmen wieder alte Formen an und ich war am Ende. Meine Abstinenz stand auf dem Spiel. So entschloß ich mich endgültig einen Schlußstrich zu ziehen.
Ein großer FEHLER wie sich rausstellen sollte. Er brach in meine Wohnung ein und verprügelte mich mit den Worten: Ich bring dich um du H...
Wieder Polizei und Anzeige.
Scheinbar hatte ich das wohl noch mal "gebraucht", denn nun war das Maß voll. Ich habe mein Leben mit der Therapie neu begonnen und nun will er es mir nehmen, weil ihm der Suff wichtiger ist als alles andere? Nein das konnte nicht sein.
Im Oktober hatte ich die Verhandlung die nach dem ersten Übergriff anstand.
Ein Häufchen Elend kam mir entgegen und bat wieder um Hilfe. Aber ich sah einen FREMDEN vor mir.
Alles was ich an Gefühlen einmal für diesen Mann hatte, gab es nicht mehr.
Erleichterung machte sich in mir breit, aber auch Wut und Enttäuschung.
Was habe ich falsch gemacht? Warum konnte ich nur mir und nicht ihm helfen?
Die Antwort fand ich schnell. Ich habe mich ganz allein entschieden Hilfe zu erbitten und anzunehmen. Er tut das nicht. Ich kann keinem Menschen das Schwimmen beibringen wenn er nicht ins Wasser geht.
Ich schwimme schon, wenn auch mit Hilfe, und ich habe keine Lust wieder unter zu gehen. -
Hallo Silvia,
auch ich bin Alkoholikerin. Seit nun 40 Wochen trocken. Mein Weg zur Abstinenz war lang, aber ich habe aus eigener Initiative gehandelt.
Anders mein Ex-Partner. Er hat immer weiter getrunken. Auch wir hatten viele lange Gespräche. Streit blieb nicht aus. Schwüre, Versprechungen, Bitten um Hilfe, all das habe ich in meiner schweren Anfangszeit noch durch gemacht. Ich dachte, nachdem ich doch jetzt erfolgreich eine Therapie hinter mir habe müsste er es doch auch schaffen.
Nein, es blieb alles beim Alten. Er hat mir Vorwürfe und Schuldzuweisungen gemacht. An allem war immer ich Schuld. Dann wieder endlose Diskusionen, er bräuchte keine Therapie, er schaffe das alleine.
Irgendwann habe ich mich daran erinnert als ich vergangenes Jahr zur Entgiftung ging. Dieser Schritt kam allein durch meine Selbsteinsicht. So lange ein Alkoholiker das nicht hat, wird aus der Abstinenz nichts. Aber das hast du ja sicher schon oft hier gelesen.
Ich als Alkoholiker wurde durch einen anderen Alkoholiker Coabhängig. Ich gehe regelmäßig in eine Selbsthilfegruppe. Das solltest du auch mal in Erwägung ziehen. Du wirst in der nächsten Zeit sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen benötigen. Denk auch an deine Kinder die dich jetzt ganz besonders brauchen.
Ich kann dir nur empfehlen, die Koffer schon mal bereit zu stellen. Auch wenn du ihn liebst, ich habe meinen Freund auch geliebt, wenn er schon so weit ist, dann wird er erst aufwachen, wenn du ihn vor vollendete Tatsachen stellst. Ich wünsche dir dabei viel Stärke. Du wirst sie brauchen.
LG Cora -
Zitat von SMILEAlles anzeigen
Mein Partner,Freund ist heut ausgezogen.
Ich steh traurig da, unfähig Gedanken so richtig zu ordnen.
Mein Freund hat seit vielen Jahren ein Alkoholproblem, aber er erkennt es net.Ich bin das Problem, weil ich mecker wenn er so viel trinkt.
Ich hab schon so viel hier gelesen, alles ähnelt sich. Ich möcht ihn nicht verlieren, weil ich ihn liebe, aber ich konnt auch nix tun, damit sich was verändert hat. Schade.In Liebe loslassen, oft hier gelesen, geht denn das wirklich?
Ich bin total fertig.
Er hat mich gedrückt und geküßt beim verabschieden und dann heulend stehen lasse.
Ich mag net loslassen, aber ich muß.
Bestimmt ziemlich wirr, aber in meinem Kopf ist es ziemlich wüst heute.
Liebe Grüße SmileHallo Smile,
ich habe lange überlegt ob ich dir auch ein paar Zeilen schreiben soll.
Ich weiß was du fühlst. Ich möchte dir einen kleinen Auszug aus meinem Leben schreiben.
Vielleicht hilft dir das ein wenig. Vor einem Jahr habe ich mich zur Entgiftung in eine Klinik begeben. Im Februar diesen Jahres habe ich dann in der Klinik Münchwies über 5 Monate eine Therapie absolviert. In dieser Zeit hat mein Partner fleißig weiter getrunken und mir das Leben zur Hölle gemacht.
Nach vielen vergeblichen Versuchen, ihn zu einer Therapie zu bewegen, habe ich mich schweren Herzens von ihm getrennt. Ein nasser und ein trockener Alkoholiker zusammen kann nicht gut gehen. Und ich wurde durch ihn auch noch Coabhängig. Eine harte Zeit für mich. Er hat es immer wieder geschafft mir ein schlechtes Gewissen einzureden wenn ich mich von ihm abgewand habe. Ja ich habe ihn sehr lieb gehabt was auch er immer wieder beteuerte. Aber statt Abstinenz wurde er nur Agressiv und handgreiflich. Auch ich leide noch immer, aber mir ist meine Abstinenz die nun schon 40 Wochen dauert, wichtiger.
Vielleicht begreift dein Freund ja noch was er euch beiden angetan hat und er begibt sich in Behandlung. Nur lass dir nicht einreden das du Schuld an allem bist oder ihn hast fallen lassen. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ein nasser Alkoholiker kann nur für sich alleine die Entscheidung treffen ob er weiter trinken will oder die Finger davon lässt.
Ich schau jetzt einfach nach vorn und versuche nicht an die Vergangenheit zu denken.
Dein Leben ist zu kostbar um es an einen Menschen zu hängen der nicht einsichtig ist.
Fühl dich umarmt und gedrückt.
LG Chaosimleben -
wie gesagt mein erster Tag heute ,hab gestern auch nur 4 bier getrunken,
Werd hier mal so täglich schreiben wies mir geht usw. mach den entzug zu hause, habs so mitm doc vereinbahrt, bin auch nicht allein zu hause also falls es kritiscjh wird ist jemand da der schlimmstenfalls n notarzt rufen kann.
Bin also eigentlich gut vorbereitet, hab nur etwas angst das der entzug schlimm wird aber mal abwarten.Hallo Andy,
wem willst du hier was vormachen und wem willst du was beweisen?
Meine Entgiftung liegt jetzt 10 Monate zurück. Trocken bin ich seit 6 Monaten. Ich habe mich für eine Therapie entschlossen, weil ich für mich trocken werden und ein "normales Leben" führen will. Was du hier tust sehe ich als Betrug, wenn icht als üblen Scherz.
Gruß Chaos -
Nach fünf Monaten Therapie in Münchwies bin ich nun seit zwei Wochen wieder zurück im Leben. Und es geht mir gut. Die anfängliche Angst, mich zu meiner Abhängigkeit offen zu bekennen war umsonst. Begonnen habe ich auf einem Familientreffen nachem mich einige Familienmitglieder gefragt haben wo ich denn so lange gewesen sei. Das ehrliche Interresse und die Überlegung wie meine Familie selbst mit dem Alkoholkonsum um geht war für mich überwältigend. Nie hätte ich geglaubt wie sehr der Alkoholmissbrauch in meiner Familie verbreitet ist. Sicher macht es mich nachdenklich inwieweit ich durch die Familie geprägt wurde. Aber ich weiss auch das nur ich alleine mein Problem bearbeiten kann. Viele Fragen wurden mir gestellt aber dennoch wurde während des Treffens munter weiter getrunken. Eine Erkenntnis für mich das es vielen doch wichtiger ist, sich zu zu machen statt sich ernsthaft über die Folgen Gedanken zu machen. Es war ein schönes Wiedersehen
für mich, aber mir wurde auch klar das vieles bei unserer Familie im Argen liegt und niemand sich so richtig traut darüber zu reden, geschweige denn, sich damit auseinander zu setzen.
Für mich ist eines ganz klar: Ich habe lange Jahre gelitten, mir und meiner Familie Schaden zugefügt und sie mit meiner Sucht sehr verletzt. Ich möchte wieder Spass am Leben haben und den hat mir der Alkohol genommen. -
Heute bin ich nach 14 Wochen Münchwies auf Wochenendurlaub zu Hause. Noch 6 Wochen liegen vor mir, und ich bin glücklich darüber, das mir diese Zeit noch zur Verfügung steht. Denn auch wenn ich Anfangs nicht der Überzeugung war, die Therapie sei das Richtige für mich, so in ich Heute um so sicherer. Ich weiß nun das ich nicht nur Alkoholiker, sondern auch Borderliner bin. So fügt sich ein Puzzleteil zum Anderen und ich kann endlich herausfinden wer ich wirklich bin. So kann ich beide Krankheiten in Angriff nehmen und lernen mich selbst zu kennen, erkennen und zu erleben und das alles ohne Alkohol.
Ich wünsch euch allen, das ihr den richtigen Weg findet und auch bereit seid ihne zu gehen, auch wenn der Weg steinig und manchmal auch sehr steil wirkt. Es lohnt sich auf dem Gipfel stehen zu können um dann zu sagen: Es war der Mühe wert
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Hallo,
am 25.10.07 fand ich den Mut mich hier zu melden. Leider kann wohl nicht jeder im Vorstellungsbereich lesen was es mit meiner Person auf sich hat. Darum möchte ich mich hier noch mal vorstellen.
Ich bin neu. Alt ist mein Problem. Aber neu wiederum ist das Eingeständnis meiner Umwelt gegenüber dass ich Alkoholikerin bin. Am 11.10.2007 musste ich mir eingestehen das es so nicht weiter gehen kann und habe meinen bereits 19jährigen Sohn gebeten mich in die Klinik zur Entgiftung zu fahren. Ein Drama eher für mich als für meinen Sohn. Das ist jetzt 18 Tage her. Ein schönes Gefühl nicht betrunken zu sein. Dennoch weiss ich das ich nun einen langen beschwerlichen Weg vor mir habe. Ich strebe eine Langzeittherapie in Münchwies an, da ich weiss das ich ohne Therapie über kurz oder lang wieder in den alten Trott verfalle. Ich hoffe und bete um meines Sohnes Willen und um Meinetwillen das ich es dieses mal mit Hilfe von aussen schaffen werde. Alleine bin ich nicht mehr in der Lage. Aber ich denke mit 45 sollte man sein Leben noch geniessen können und nicht nur an die nächste Flasche denken müssen. Ich hoffe, das ich hier im Forum viele Menschen kennen lerne die mir mit ihrer Erfahrung hilfreich zur Seite stehen können.
Cora -
Hallo,
wie ihr seht bin ich neu hier. Näheres über mich könnt Ihr in meiner Vorstellung finden. So wir es aussieht werde ich in Kürze eine Langzeittherapie in Münchwies antreten. Da ich noch nie in einer solchen Einrichtung war und keine Ahnung habe was auf mich zukommt, würde ich mich freuen wenn mir der ein oder andere hier im Forum ein wenig über solche Therapiezentren im Speziellen Münchwies berichten kann, damit ich weiss worauf ich mich einstellen muss.
LG Cora -
Hallo Nummm
ich habe mich erst heute registriert, also neuer geht es nicht. Leider muss ich sagen dass das Thema Ale#kohol schon viele Jahre in meinem Leben eine Rolle spielt. Erst jetzt habe ich professionelle Hilfe verlangt und angenommen. Ich war viele Male hochmotiviert und habe auch oftmals Wochen und Monate durchgehalten. Aber alleine bin ich immer wieder auf die "nase"gefallen. Wenn du das Gefühl hast du bist wieder auf dem besten weg rückfällig zu werden, dann wende dich an die Klinik in der du zuletzt entgiftet hast. Hier hast du die Möglichkeit dich teistationär aufnehmen zu lassen bis deine Langzeit durch ist. So hast du tagsüber Therapie und abends bist du in deinen 4 Wänden. Das erleichtert die Wartezeit ungemein. Ich warte ja erst ein paar Tage aber ich habe das Angebot der teilstationären Behandlung angenommen.
LG CoraZitat von NummmSo.. hallo erst mal,
Zu meiner Person:
Mein Name ist Martin, ich bin 24 und wohne in Baden-WürttembergIch weiß grade nicht recht ob ich mit meinem bisherigen Leben anfangen soll oder ob ich erst mal erzähle wie es mir jetzt gerade geht. Ich denke das letztere ist grade wichtiger also setze ich mal da an.
Im Moment bin trocken und clean. Seit fünfeinhalb Wochen. Fünf Wochen davon hab ich auf der Entgiftungsstation verbracht. Letzten Samstag war Entlassung. Es war bis dahin meine siebte oder achte Entgiftung. Bei der vorletzten hab ich meine erste Langzeittherapie beantragt und warte seither auf die Kostenzusage. Das ist jetzt auch schon wieder zwei Monate her und wird wohl noch ebenso lange dauern. Der Rentenversicherungsträger will noch ein gesondertes Gutachten von einem Vertragsarzt hier in der Nähe und so weiter.Mein größtes Problem im Moment ist die verbleibende Zeit bis zur Langzeittherapie. Zum einen weil mein Tagesablauf aufgrund meiner Arbeitslosigkeit und meiner derzeit wenigen Interessen nicht grade gut strukturiert ist. Ich versuche zwar grade einen kleineren Job zu finden und mich einigermaßen sinnvoll zu beschäftigen aber es ist im Moment ein täglicher Kampf um zu erledigende Kleinigkeiten der mir zunehmend meine Kräfte raubt.
Das andere Problem sehe ich darin das langsam das Bewusstsein um die eigene Betroffenheit langsam wieder in den Hintergrund zu treten droht, sodass irgendwann wohl wieder Gedanken an das berühmte kontrollierte Trinken auftauchen werden. Ich bin einerseits froh wenn ich morgen zu meinem ersten Kreuzbund-Meeting gehen kann und andererseits sehr angespannt. Da ich unter anderem Problem und Entlastungstrinker bin drängen sich mir da die alten Verhaltensweisen auf.
Es bestätigt sich gerade was der Suchttherapeut auf der Station sagte, nämlich das die Anfangsphase der Abstinenz die schwierigste ist und ich meine Abstinenzentscheidung sehr gut begründen müsse um mich festigen zu können.
Jedenfalls hab ich heute nichts getrunken.mfg