Beiträge von chaosimleben

    Ich kann Bopunty nur beipflichten, denn auch mir ist es so ergangen, habe ich dir ja bereits geschrieben.
    Es ist leichter mit zu leiden und zu saufen als nein zu der ganzen Situation zu sagen. Aber wem hilft das? Du bist schon längere Zeit trocken. Hast du dich mal selbst gefragt wie lange das noch anhält? Was mich auch brennend interessieren würde wäre ob du denn eine SHG besuchst?
    Und wenn du morgen Arbeiten bist, wo sind denn da deine Gedanken?
    Was wenn du heim kommst und sie getrunken hat?
    Saufdruck hast du ja schon?
    Meiner Meinung nach stehen die Chancen gleich null das ganze Dilemma auf längere Zeit durchzuhalten.
    Ich wünsch es dir von Herzen das du standhaft bleibst, aber sei mal ehrlich zu dir.....

    Gruß Cora

    Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt oder habe eure Hinweise in den Beiträgen falsch verstanden. Ich bin sowohl Alkoholiker als auch Co-Abhängig. Ich habe es aufgegeben für meinen Ex die Mutter oder Krankenschwester zu spielen.
    Ich selbst habe mehr Probleme mit den neuen, bzw. "alten" Männern in meinem Leben. Und wenn ich diese Personen in meinen Beiträgen anspreche, so nur weil ich mich mit den jeweiligen aktuellen Situationen überfordert oder hilflos fühle. Einen Rat für andere Personen die hier nicht vertreten sind, werde ich nicht anfragen. Wichtiger ist mir meine eigene Person, und da bin ich froh dieses Forum gefunden zu haben. Hier finde ich ja für beide Probleme Hilfe.
    Alk und Co

    Hallo,
    ich bin ein wenig verwirrt. Ich lese immer öfter das es hier Probleme mit der Tatsache gibt, das über Personen geschrieben wird die nicht angemeldet sind. Wenn es sich doch aber um Personen handelt durch die ich in "Schwierigkeiten" komme, wie soll ich das denn rüber bringen ohne sie zu nennen. Ich hab eh das Gefühl das so manch einer mit meinen Beiträgen etwas verwirrt wird, da es sich immer um den guten Freund den neunen Mann oder den Ex handelt. Wie verhalte ich mich denn jetzt richtig? Namen will ich ja auch keine nennen. Und ich kann ja schlecht schreiben: Nummer 1 oder ähnliches. Und ich will auch nicht über die Probleme der anderen Personen schreiben, sondern nur um die Tatsache das mich diese Personen evtl belasten.
    Könnt ihr mir bitte einen Rat geben wie ich mich hier in dieser Beziehung richtig verhalte?
    Danke Cora

    Lieb Wasser,
    überfordere dich nicht. Vielen Menschen in unserem Umfeld ist nicht wirklich klar was mit uns los ist. Und wenn du dann auch noch immer in der feuchtfröhlichen Runde mitgefeiert hast, dann ist das Unverständnis umso größer, warst du doch immer "so lustig und fidel". Du wirst selektieren müssen mit wem du dich umgibst und mit wem nicht. Aber wie du ja selbst schon bemerkt hast, das braucht Zeit. Und deine "Antennen" werden mit der Zeit auch immer sensibler werden. Es ist nicht wichtig wie viele Freunde du hast, wichtig ist das du unterscheiden lernst wer Freund und wer "Feind" ist.
    LG Cora

    Deine Worte sagen mir das du schon sehr unter der Situation leidest und deine Gedanken immer bei deiner Freundin sind. Das ist gefährlich und du weisst das auch. So sehr du sie magst, denk jetzt nur an dich. Ich weiss wovon ich rede. Ich habe mich schwerern Herzens von meinem Partner getrennt. Mit allen Konsequenzen. Das soll natürlich nicht heissen, das du dich von deiner Freundin trennen sollst, aber wenn du das Gefühl hast das du durch den psychischen Stress gefährdet bist, solltest du mit ihr über diese Möglichkeit reden. Vielleicht wacht sie dann ja auf.

    Liebe Wasser,
    wenn deine Freundin abstinent ist nehme ich doch an das sie um dein Problem weiss. Ruf sie doch einfach an und frag wer alles da sein wird.
    Ich kann dir nur raten dich nicht zu Hause einzuschließen, aber dich auch auf gar keinen Fall in Situationen zu begeben wo es brenzlig für dich werden könnte. Wenn deine Freundin dir sagt das es eine alkoholfreie Angelegenheit ist, dann würde ich gehen. Bist du dir aber unsicher, lass es lieber bleiben.
    Soziales Umfeld ist wichtig, aber es ist noch wichtiger dieses Umfeld sorgfältig auszuwählen. Und das kann ein Weilchen dauern. Setz dich nicht unter Druck.
    Sag deiner Freundin das du dir nicht sicher bist ob du kommst oder nicht und sag ihr was der Grund ist. So hälst du dir die Option offen, doch noch zu gehen.
    Aber noch mal, solltest du auch nur den geringsten Zweifel haben, dann bleib besser daheim. Es wird noch viele Einladungen für dich geben.
    Liebe Grüße Cora

    Lieber Jens,
    ich kenne das Gefühl für den Partnern verantwortlich zu sein. Das führt zwangsläufig zur Coabhängigkeit. Und da kann ich ein "Lied" von singen. Ich brauchte lange bis ich verstand das jeder für sich selbst verantwortlich ist. Wo ich doch slebst abhängig bin und eine LZT hinter mir habe. Und wir Alkis müssen da ganz besonders drauf achten. Ich glaube das deine Freundin ihren Tiefpunkt im Leben noch nicht erreicht hat. Und da ist es für dich als trockener Alkoholiker gefährlich den Weg nach unten zu verfolgen. Schnell gehst du mit ihr. Denk mal drüber nach wie du zu deiner Abstinenz gekommen bist. Wenn du dort bleiben willst, solltest du dich ganz schnell von der Vorstellung verabschieden du könntest deiner Freundin helfen.

    Gruß Cora

    Hallo Susi,
    es freut mich für dich das deine Therapie jetzt früher los geht. Je eher desto besser.

    Zitat von Susi1407

    Mein Vater ist Skeptisch gegenüber was ich vor habe er meint nur ob dass alles einen Sinn hat, meine Mutter so hatte ich dass Gefühl das sie sich einwenig schämt gegenüber mir weil ich ja"eine Alkoholikerin"bin und sie ihren Lebensgefährten nichts darüber erwähnt hat was ich vor habe,meine Schwester sie hatte gemeint ich soll es aufjedenfall machen und sie hat auch gesagt dass sie den Hut vor mir zieht was mich natürlich mehr Hoffnung macht und ich nicht alleine da stehe und dass ich auf Familierer Unterstützung hoffen darf.

    Die Familie ist wohl sehr wichtig. Aber wie du schon erkannt hast, reagieren nicht alle Mitglieder gleich. Deine Mutter schämt sich für dich, weil sie wohl nicht begriffen hat das du krank bist und eben professionelle Hilfe brauchst. Dein Vater hat wohl Angst, du könntest es nicht schaffen. Aber zeig ihm das du es Ernst meinst und zieh deine Therapie durch. In deiner Schwester findest du meiner Meinung nach das richtige Mitglied der Familie, denn sie bestärkt dich ja offenbar in deinem Vorhaben.
    Mach weiter so und lass dich von nichts und niemandem davon abhalten. Ich drück dir die Daumen.
    Alles Liebe
    Cora

    Hallo Jens,
    ich weiss nicht ob deine Freundin eine LZT gemacht hat, aber es ist wichtig sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Vielleicht hilft ja ein Gang zum Hausarzt und ein Gespräch mit ihm, deiner Freundin klar zu machen, das es wichtig für sie ist, eine Gruppe zu besuchen. In meiner Gruppe finden sich auch Co-Abhängige und es geht hier nicht ausschließlich um Alkohol sondern auch, und das ich gut so, um das tägliche Leben.

    Gruß Cora

    Da kann ich mich Käferchen nur anschließen.
    Da auch meine Mutter Alkoholikerin ist und schon fast 20 Jahre abstinent lebt hat sie diesen Fehler in ihren Anfängen auch gemacht, (alkoholfreies Bier)
    und mir eindringlich davon abgeraten dies auch nur Ansatzweise in Betracht zu ziehen.
    Ich nehme ihre Warnung sehr Ernst und halte mich von solchen Experimenten fern. Das rate ich im Übrigen allen hier. Auch wenn ich gerade erst mal ein knappes Jahr trocken bin.
    Gruß Cora

    Hallo Espoir,
    ich habe bereits in meinem Beitrag auf das geantwortet was du geschrieben hast.
    Ich wollte dich nicht angreifen, aber du weisst ja wie empfindlich wir auf Kritik reagieren wenn wir noch ganz am Anfang stehen.
    Also bitte nimm es nicht persönlich, denn ich freue mich über jeden Eintrag und Vorschlag den ich bekomme.
    Liebe Grüße
    Cora

    Hallo espoir,
    ich wollte dich nicht angreifen, aber du weisst ja selbst wie verletzlich wir alle in den Anfängen sind. Du hast ja recht das Wasser einen Fehler gemacht hat. Das ist mir auch passiert. und mein Ton ist manchmal auch nicht gerade die feine englische Art. Mir liegt es auch fern dich hier als Gast anzusehen. Ich feu mich über alle die sich in mein "Chaos" wagen und schreiben.
    Ich bin nämlich manchmal auch ein ganz schönes Sensibelchen. :oops:
    Ganz liebe Grüße
    Cora

    Hallo Tina,
    ich habe dir bisher noch nicht geschrieben. Aber heute will ich es tun. Ich hoffe für dich das du gestern nichts angerührt hast. Du klingst für mich sehr depressiv. Aber auch selbstmitleid höre ich aus deinen Worten. Du kämpfst jeden Tag sagst du. In meiner LZT habe ich gelernt nicht gegen mich anzukämpfen sondern zu akzeptieren und anzunehmen.
    Was fällt dir daran so schwer? Warum willst du ständig gegen Windmühlen angehen? Wir sind was wir sind. Und das ist keine Schande, denn wir sind bereit unser Leben zu ändern.
    Ein Patentrezept für dich wirst du weder hier noch anderswo finden. Aber Menschen denen es geht wie dir. Und Menschen die dir auf deinem Weg langfristig trocken zu werden, Hilfestellung leisten. Lies, schreibe und nimm an. Das Leben ist ob mit oder ohne Alk. nicht einfach. Du wirst noch oft an Grenzen stoßen die du nicht überwinden kannst, das bleibt nicht aus. Dann wirst du andere Wege finden.
    Eins ist aber sicher. Du weisst was der Alk mit dir angestellt hat. Willst du tatsächlich dahin zurück?
    Denk nach. Werde wach. Träumen können wir wenn wir schlafen.
    Liebe Grüße
    Cora

    Hallo alle zusammen,
    wusste nicht das meine Freude über ein trockenes Silvester so viel Diskussionsstoff bringt.
    Espoir ich finde es nicht schön das du so starke Geschütze auffährst.
    Natürlich sehe ich das auch so, das ein Sektglas nach 10 Tagen Abstinenz nicht das richtige ist weil es Erinnerungen zu Tage bringt die wir nicht haben sollten, aber dennoch hat Wasser schon 10 Tage geschaft.
    Und wir alle arbeiten jeden Tag aufs Neue daran das wir trocken bleiben. Dem einen fällt es leichter dem anderen weniger leicht. Auch ich habe ein ganz normales Glas für mein Sprite an Silvester benutzt. Da gehört es ja auch hin. Und ich habe in meinem ersten Jahr auch 1000 Fehler gemacht.
    Liebe Espoir, ein wenig mehr Feingefühl in deiner Wortwahl hätte Wasser sicher mehr geholfen. Du weisst doch selbst wie schwer es uns fällt den richtigen Weg zu finden.
    Liebe Grüße
    Cora

    Hallo Malone,
    du musst eine schwere Entscheidung treffen. Ich selbst bin Alkoholikerin und Co-Abhängig. Meine Sucht habe ich bekämpft. Mein Ex-Freund jedoch hat keinerlei Anstalten gemacht etwas gegen seine Sucht zu unternehmen, obwohl im klar ist wie es um ihn steht da er schon 2 Therapien hinter sich hat. Ich hab ihm zugesichert das ich für ihn da bin. Habe mit ihm auch Arzttermine wahr genommen und immer wieder versucht ihn in eine SHG zu bringen oder wenigstens eine ambulante Therapie zu machen. Als ich ihn dann entgültig fallen liess versprach er mir das er in Therapie geht. Für mich. Ich müsse ihm nur versprechen für ihn da zu sein, ihn zu besuchen, und und und.
    Er hat nicht begriffen, das er es nicht für mich tut , genauso wenig wie ich meine Therapie für ihn gemacht habe. Er wurde agressiv, depressiv, hat Drohungen ausgestoßen und ist mir gegenüber auch Handgreiflich geworden um mir dann zu sagen das er mich nur so malträtiert weil er ohne mich nicht sein kann und seine Therapie nicht ohne mich durchsteht.
    Es kann nicht sein das ein Alki sich an einen Menschen klebt und von ihm verlangt das er ihm sein Problem abnimmt. Und ich denke das tut dein Partner.
    Es ist nicht falsch Hilfe anzubieten, aber es ist falsch zu denken das du vielleicht verantwortlich bist wenn er es alleine nicht schafft. Und sich unter Druck setzen lassen indem er dir ein Versprechen des Wartens auf ihn abringt das ist auf jeden Fall der falsche Weg.
    Das ist meine Meinung, aber auch meine Erfahrung. Leider oder zum Glück, wie mans nimmt.
    Liebe Grüße
    Cora

    Hallo,
    mir fehlen zwar noch drei Wochen bis zum Einjährigen aber ich schreibe dennoch meine Erfahrungen in Bezug auf die "nette Geste" auf einen Drink eingeladen zu werden.
    Bei mir ist es wie bei fast allen hier. Es kommt immer auf die Personen und die Umstände an. Meine Freunde und Verwandten kennen meine Situation, da kommt eine Solche Frage erst gar nicht auf. An Silvester z. B. wurden mein bester Freund und ich gefragt was wir denn in unseren Gläsern hätten. Ob das pur sei. A. antwortete: Ja immer ich bin schon lange trocken. (Er hatte in seiner Jugend ein Alkoholproblem und mit Anfang 20 für sich entschieden keinen Alkohol mehr zu trinken., was er auch bis heute, er ist 44 beibehalten hat.) Als die Frage an mich gestellt wurde sagte ich ganz einfach. Ich auch. Ein dummer Spruch man müsse sich an Silvester doch abschießen und die Sache war erledigt.
    Wenn ich in fremder Gesellschaft bin sage ich einfach das mir Alkohol nicht gut tut und das wird bisher auch immer ohne Nachfragen akzeptiert. Ich denke, es ist wichtig wie man seine Antworten formuliert, und in welchem Ton sie ausgesprochen werden.

    Hallo Wasser,
    auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Sicher wirst du hier viele Beiträge finden die dich an deine Geschichte denken lassen. Auch ich hatte letztes Jahr um die Weihnachtszeit einen Durchhänger. Erst im Oktober 2008 Entgiftung, dann drei Wochen trocken und dann ging die Fahrt munter weiter. Erst die LZT im Februar 2008 brachte mir den erhofften Erfolg. Nun bin ich seit 30.01.2008 trocken und arbeite jeden Tag aufs Neue daran es auch zu bleiben.
    Ich wünsch dir ganz viel Kraft und Erfolg für deinen weiteren Weg in eine trockene Zuknft.

    Liebe Grüße Cora