Hallo Malone,
du musst eine schwere Entscheidung treffen. Ich selbst bin Alkoholikerin und Co-Abhängig. Meine Sucht habe ich bekämpft. Mein Ex-Freund jedoch hat keinerlei Anstalten gemacht etwas gegen seine Sucht zu unternehmen, obwohl im klar ist wie es um ihn steht da er schon 2 Therapien hinter sich hat. Ich hab ihm zugesichert das ich für ihn da bin. Habe mit ihm auch Arzttermine wahr genommen und immer wieder versucht ihn in eine SHG zu bringen oder wenigstens eine ambulante Therapie zu machen. Als ich ihn dann entgültig fallen liess versprach er mir das er in Therapie geht. Für mich. Ich müsse ihm nur versprechen für ihn da zu sein, ihn zu besuchen, und und und.
Er hat nicht begriffen, das er es nicht für mich tut , genauso wenig wie ich meine Therapie für ihn gemacht habe. Er wurde agressiv, depressiv, hat Drohungen ausgestoßen und ist mir gegenüber auch Handgreiflich geworden um mir dann zu sagen das er mich nur so malträtiert weil er ohne mich nicht sein kann und seine Therapie nicht ohne mich durchsteht.
Es kann nicht sein das ein Alki sich an einen Menschen klebt und von ihm verlangt das er ihm sein Problem abnimmt. Und ich denke das tut dein Partner.
Es ist nicht falsch Hilfe anzubieten, aber es ist falsch zu denken das du vielleicht verantwortlich bist wenn er es alleine nicht schafft. Und sich unter Druck setzen lassen indem er dir ein Versprechen des Wartens auf ihn abringt das ist auf jeden Fall der falsche Weg.
Das ist meine Meinung, aber auch meine Erfahrung. Leider oder zum Glück, wie mans nimmt.
Liebe Grüße
Cora