Beiträge von Käthe

    Hallo Proscrito,

    was Soziophobie angeht... die habe ich auch und zwar zeitweise (gottseidank in der Vergangenheit) aufs heftigste.

    Vielleicht kann ich Dir da ein bischen weiter helfen.

    Bis in ca. 5 Tagen

    Gruß Käthe

    PS. hab mir ein paar Gedanken zum Thema "Trockenentzug" gemacht. Ich bin da im Moment auch noch viel am lesen. Ich denke, wenn es sowas gibt (ich finde zu dem Thema nur Hinweise im Zusammenhang mit kaltem Entzug) sollte man ihn vielleicht doch im Zusammenhang mit Trockenrausch sehen. Das wäre für mich persönlich am logischsten.

    Zu diesem Thema gabs auch schon mal mindestens einen Thread.

    Wir reden am besten weiter wenn Du wieder da bist.

    Hallo,

    kleiner Nachsatz zur Erklärung.

    In der Klinik gab es Gruppentherapie.

    Meine ambulante Therapie hab ich bei der Caritas gemacht, dort gab es auch Gruppentherapie

    Bei niedergelassenen Therapeuten werden in der Regel Einzelgespräche geführt. Gruppentherapie wird dort eher selten angeboten.


    L.G. Käthe

    Hallo Jenny,

    bei mir wars war ähnlich bis genauso wie bei Crissyta.

    Um Verhaltensmuster durchbrechen und ändern zu können musst Du sie auch erkennen, das ist kurz gefasst Inhalt einer solchen Therapie.

    Die Gespräche fanden in einer Gruppe statt, Einzelgespräche (bis auf das Aufnahmegespräch) nur auf Wunsch des Patienten oder wenn der Therapeut es für absolut nötig hielt. Da können sich aber die Therapieeinrichtungen unterscheiden.

    In der Ambulanten Therapie waren mehr Einzelgespräche eingeplant.

    Also, im Vorfeld fragen und abklären.

    Letztendlich bestimmst Du worüber Du sprechen willst und worüber nicht.

    L.G. Käthe

    Hallo Thorsten,

    hier in Do hat die Klinik eine geschlossene Entzugstation ind die z.B. die Polizei solche Leute einliefert, weil eine Ausnüchterungszelle lebensgefährlich wäre.

    Ich war auf der Normalen Station und habe dort Menschen erlebt, die betrunken aufgenommen wurden. Da Distraneurin erst ab einem Prommillewert unter 1 gegeben werden darf habe ich auch gesehen, wie diese Menschen selbst bei diesem Alkoholwert gelitten haben. Es war zum Teil echt grausam das mitzubekommen.

    Ich denke aber, dass selbst dieser Autofahrer nicht gezwungen werden kann zu bleiben und überhaupt zu entziehen.....................

    L.G. Käthe

    Hallo Thorsten,

    in dem Artikel stand auch, dass ein Wert ab 4 o/oo als Lebensgefährlich gilt.

    Ich denke bei 6,8 lebt nur noch ein trainierter Körper mit "Ausnahmefunktionen", wobei leben da vielleicht wirklich nicht das richtige Wort ist.

    Käthe

    Hallo Sana,

    Herzlich Willkommen.

    Ich glaube, hier besteht grosser Bedarf an Informationen wie Du sie bestimmt geben kannst.

    Auf ein "fruchtbares" Miteinander.

    L.G. Käthe

    Hallo Sandra,

    wo wenn nicht hier sollte dieses Theam angesprochen werden?????

    Ich habe extra betont, dass ich niemanden persönlich anspreche, aber ich denke, es ist hilfreich, die Gefahren zu kennen, die Internetmedien nun mal in sich tragen.

    Das Ganze ist nicht mehr als ein Denkanstoss.

    Käthe

    Hallo an Alle,

    nach den gestrigen Ereignissen habe ich mich gestern und heute durchs I-Net geackert und viel zu den Themen Foren, Chats und Sucht gelesen.

    Dabei fiel mir immer wieder auf, das in den Risikogruppen für Online-Sucht immer wieder Menschen mit "positiver Suchtanamnese" aufgeführt werden.

    Alles wiederzugeben, was ich gelesen habe würde die Grenzen meine "Schreibfähigkeit" bei weitem überschreiten.


    Ich will damit nicht sagen, dass jeder hier im Forum seine Sucht aufs Internet verlagert hat, aber die doch zum teil heftigen Kämpfe um den Chat machen mich sehr nachdenklich. Sie erinnern mich an das krampfhafte Verteidigen einer Flasche.

    Ich habe selbst zum Teil recht heftig mit Suchtverlagerungen der verschiedensten Art zu kämpfen gehabt und muss auch heute noch aufpassen neues nicht exzessiv zu betreiben. (deshalb u.A. auch mein "Ausstieg" aus dem Chat).

    Mancher mag diesen Beitrag als Angriff auf seine Person sehen, so ist es nicht gemeint.

    Wer sich weitergehen informieren möchte sollte mal o.a. Website oder eine der vielen andern im Netz vorhandenen Seiten besuchen.

    Alles Gute
    Käthe

    Hallo Jan,

    ich glaube es ist manchmal besser nicht so genau zu wissen, wie alt einer von uns ist.

    Ich wäre vermutlich einem Ratschlag eines sehr jungen Menschen (z-B. 26) den er mir gibt genauso wenig vorurteilsfrei wie Du dem Ratschlag eines 51 Jährigen Mitglieds gegenüber.

    In Gesprächen im Forum erährt man meist irgendwann sowieso wie alt das Gegenüber ist.

    L.G. Käthe

    Hallo Laurina,

    ich erzähl Dir mal was aus meinem Leben vor dem Alkoholismus.

    Meine Tochter war 3 Jahre alt und mein Sohn 1/2 Jahr.
    Da hab ich mich vor den Spiegel gestellt, mich angeguckt und hab mich folgendes gefragt:
    " Du hast nur ein einziges Leben, möchtest Du das so bis zu Deinem Ende leben?"

    Die Antwort war nein und ich bin gegangen.

    Ich hoffe, Du kannst in diesen recht wenigen Worten lesen was ich Dir sagen möchte.

    Liebe Grüsse Käthe

    PS: die Selbe Frage hab ich mir vor 2,5 Jahren wieder gestellt und hab aufgehört zu Trinken

    So, da ich mit Chinesisch nicht weiter komme, versuche ich es auf Deutsch.

    Das Ursprungsthema dieses Threads war, welchen u.U. auch negativen Einfluss die Gruppen Alkoholiker/Co-Abhängige aufeinander haben können.
    Der Chat war hier ursprünglich nur Thema am Rande.

    Ich selbst habe den Chat eine ganze Zeitlang selbst fast täglich besucht und habe meine Gründe warum ich es nicht mehr, oder nur selten mache.

    Mit jedem weiteren Beitrag, der sich nur auf den Chat bezieht muss ich Karsten mehr recht geben.
    Ihr zeigt selbst sehr deutlich, wo die Gefahren liegen.

    Der Chat ist ein virtueller Raum, in dem es keine wirkliche Wärme und Geborgenheit gibt.

    Ich habe selbst erlebt, wie dort von absolut ungeeigneten Laien so eine Art Therapiestunden abgehalten wurden(auch die zweite Ebene des "Flüsterns" wird oft genug sichtbar weil jemand vergisst den richtigen Knopf zu drücken oder sich verplappert, oder der "Therapeut" selbst klopft sich später auf die Brust für seine Leistung).
    Ich kann nur vermuten, warum Menschen sowas tun, aber diese Leute gehen nachher zufrieden mit sich selbst ins Bett und lassen unter Umständen jemanden mit angekratzter Schutzschicht zurück der dann zusehen kann, wie er mit seinem Gefühlsleben klar kommt. Besonders Menschen, die grade trocken werden und oft den Grossteil ihrer sozialen Kontakte verloren haben laufen Gefahr den Chat mit der realen Welt gleichzusetzen.

    Um beim Thema zu bleiben, es sind meist die Co-Abhängigen, die im Chat einen Busen zum ausweinen bieten und wild Zuneigung und Verständnis verteilen. Sprich, sie haben ein Medium gefunden in dem sie ihre Sucht (auch co-Abhängigkeit ist eine Sucht!!!) ausleben können und das völlig ohne Kontrolle und ohne die Gefahr für evtl. Folgen "haften" zu müssen..

    Wie schon gesagt, ich bin kein grundsätzlicher Gegener der Chats, aber ich sehe hier deutlich, dass er gefährlicher ist als ich dachte. Kein Chat kann ein Gespräch mit einem lebenden Menschen ersetzen!!!!

    Es gab hier schon öfter den Hinweis in Threads beim Thema zu bleiben. Ich fände es gut, wenn Mitglieder, die keine konstruktiven Vorschläge für Änderungen haben sondern nur über den Chat reden wollen einen eigenen Thread eröffnen würden.

    Käthe

    So, jetzt sag ich mal was, was mir viele übel nehmen werden.
    Ich kann auch gut damit leben, wenn mancher nicht mehr mit mir spricht.

    Was ist hier eigentlich wichtiger:

    der Chat oder das Forum????

    sobald es um den Chat geht werden alle wach, auch die, die sonst wenig schreiben.

    Es geht hier um ALKOHOLISMUS nicht um Zeitvertreib.

    Der Chat sollte meiner Meinung nach idealer Weise eine Ergänzung des Forums sein, in dem Sinne wie ich es beschrieben habe.

    Ich fände es auch schade, wenn er nicht da wäre, aber wenn er anfängt dem Sinn und Zweck dieses Forums zu schaden, dann sollte man nicht anfangen ihn zu verteidigen, sondern übrlegen was man ändern kann.

    Und was die Zensur angeht, ich habe hier noch keine unberechtigte erlebt.

    Ich wäre dankbar für ein tatsächlich nachvollziehbares Beispiel statt für irgendwelche dubiosen Anschuldigungen oder Gerüchte.

    langsam sauer werdende Käthe

    Käthe

    Hallo Sara,

    Dein Beitrag ist so etwas, was hier viel zu selten kommt.

    Er beschreibt ziemlich genau und in viel besseren Worten als ich sie je finden könnte das was ich gemeint habe.

    Kaum ein Co-Abhängiger hier schreibt "wie kann ich mir helfen", alles dreht sich um den abhängigen Partner.

    Danke für Deinen Beitrag

    Käthe

    Danke Karsten,

    wollte auch grad schreiben.

    henri

    es geht nicht um das was Chrissyta hier leistet,aber sie ist in erster Linie Alkoholikerin. Du solltest meine Texte vielleicht nochmal genauer lesen.

    Es ging auch ausdrücklich nicht um den Co-Abhängigen Bereich sondern um die anderen.

    Was das raushalten betrifft, ich bin Alkoholikerin und Co-Abhängige. Trotzdem bin auch ich nicht in der Lage mich ausreichend in die Lage eines "nur" co-abhängigen hineinzuversetzen, dafür ist der Alkoholiker-Anteil wohl zu hoch.

    Was mich ehrlich gesagt viel mehr beunruhigt ist, dass wenn es um den Chat geht plötzlich alle Sturm laufen und völlig von eigentlichen Thema abschweifen.

    Das gibt mir schon zu denken, vielleicht unterschätze ich die Auswirkungen, die ein relativ unkontrollierter Chat haben kann doch. Das dort geschriebene bleibt nicht nachlesbar stehen und damit gibt es kaum Möglichkeiten falsches richtig zu stellen..........

    Einen besoders lieben Gruss an Crissyta, ich wollte Dich nicht kritisieren

    L.G. Käthe

    Hallo Karsten.

    Zitat

    Auch das mit dem Chat wird sich ändern. Wir möchten hier Hilfesuchenden helfen, sie auf den nüchternen Weg begleiten, aber keine Unterhaltungsplattform sein oder werden.

    Das mit dem Chat ist so ein Ding.

    Viele benutzen ihn,

    - um sich in der ersten Zeit abzulenken.
    - um auch mal etwas lockerer und direkter miteinander zu "sprechen"
    - um auch mal etwas rumzualbern (bekenne mich schuldig :oops: ).

    So war es zumindest vor kurzem noch (war etwas länger nicht drin).

    Ich finde das auch nicht grundsätzlich falsch.
    Natürlich ist auch die Gefahr gross, dass dort in die "falsche Richtung" gearbeitet wird, da hast Du recht.

    Ich wüsste im Moment auch nichts konkretes um da Vorschläge zu machen, aber schade fänd ichs schon, wenn man diese Möglichkeit nicht mehr hätte.

    Käthe

    Hallo, nochmal ich,
    dieses Thema beschäftigt mich doch mehr als ich dachte.

    Ich muss dazu sagen, dass ich in einer gemischten SHG bin, in der der Anteil Alkoholiker/Co-Abhängige fast 50/50 ist.

    In den 2,5 Jahren die ich in diese Gruppe gehe, habe ich viel über co-abhängigkeit gelernt, auch wenn ich nicht alles wirklich nachvollziehen kann dafür ist der Alkoholiker in mir wohl zu stark.

    Ich glaube, dass beide Seiten viel von einander lernen könne und müssen, aber dafür muss auch das Fachwissen dasein, dass es erlaubt auch die co-abhängige Seite in ihre Schranken zu verweisen.

    In diesem Forum fehlt jemand, der die Co-Abhängige Seite entsprechend betreut und auch ggf. kritisiert.

    Es gibt hier einige, "Alte" aber auch "Frische" Alkoholiker, die durch Therapie, Lebenserfahrung etc.etc. durchaus in der Lage sind auf die anderen Alkis "aufzupassen" wenns aus dem Ruder läuft.

    Leider lese ich hier sehr selten mal etwas von einem/ner Co-abhängigen, der/die eine entsprechende Therapie gemacht hat oder eine SHG aufsucht.

    Ich will sogar soweit gehen zu sagen, dass ich bei einigen Co-abhängigen sehr stark den Eindruck habe, dass sie hier ein Medium gefunden haben, in dem sie Ihr Helfersyndrom hemmungslos ausleben können.
    Das was sie bei ihrem Partner nicht mehr können (aus welchen Gründen auch immer) tun sie hier, z.B. Trösten wo Schimpfe angebracht wäre oder zumindest ein ernstes Wort.

    So mancher Rat der hier gegeben wurde hat mich fast umgehauen so brandgefährlich war der.

    Auch dieses häufige : "wir schaffen das schon" jagt mir jedesmal einen Schauer den Rücken runter. Kein Co-Abhängiger kann einen Alkoholiker trocken legen. Das kann der nur selbst und da stört ein haltendes, führendes Händchen mehr als nur etwas. Schliesslich ist das erste was ein Alkoholiker lernen muss das "alleine, ohne seinen co-abhängigen Partner aufrecht zu Gehen".

    Vielleicht findet sich ja mit der Zeit ein/e Co-Abhängige/r, die/der über das nötige Hintergrundwissen und die eigene Erfahrung verfügt, die man braucht um z.B. zu moderieren.

    Meine Bitte an alle Co-Abhängigen ist , Bitte aus Themen heraushalten, bei denen man sich nicht ganz sicher ist, keinen Schaden anzurichten.

    Puh, schon wieder ein Roman, aber irgendwie liegt mir das im Moment auf der Seele.

    @ Gerd


    Zitat

    Nächstes mal suche ich mir eben ein Literatenforum....

    das wäre aber schade


    L.G. Käthe (in der Hoffnung, dass nicht alle diesen Beitrag missverstehen)

    Hallo Thorsten,

    vielleicht bist Du auch einfach zu verkrampft, weil Du ständig Angst hast z.B. zu stolpern oder etwas fallen zu lassen.

    Zumindest mir geht es so, dass je mehr ich versuche etwas zu vermeiden, desto eher passierts.

    Das mit dem Arzt ist schon mal gut, der Blutdruck könnte auch noch spinnen.

    Aberwie schon gesagt, es wird besser, versprochen :D

    Käthe

    Hallo an Alle,

    nachfolgenden Text habe ich aus dem Leider zerstörten Thread mit Gerds sehr schönem Gedicht kopiert, weil ich dazu etwas sagen möchte

    Zitat

    Endlich meckert mal wieder einer. War ja auch schon lange nicht mehr. Wurde ja richtig langweilig.
    Also bleiben wir beim Thema - Klingeltöne!?!

    Ich glaube nicht, dass es Gerd bei diesem Link auf Werbung ankam, er meinte wohl eher den Mut, auch mal ein Gedicht zu verfassen.
    Ich finde dieses Bild in dem Link eigentlich ganz lustig. Und bei dem Satz ( ich zitiere mal sinngemäß ), "Mut, das alte hinter sich zu lassen und etwas neues anzufangen" habe ich spontan daran gedacht, dass es auch einen gewissen Mut erfordert, jetzt und heute das erste Glas stehen zu lassen und ein neuer Mensch zu werden.

    Mir ist schon oft aufgefallen, dass hier vieles, was eigentlich zum Schmunzeln ist, negativ ausgelegt wird.
    Wie verhält sich das? Wird man, wenn man längere Zeit trocken ist, angespannter und engstirniger? Sucht man dann konsequent in allen Dingen nach dem Schlechten, was einem eventuell schaden könnte ( vielleicht unbewusst )? Man liest ja hier auch oft, dass Beziehungen kaputt gehen, weil der Partner nach erfolgter Therapie ein anderer Mensch geworden ist. Fühlt man sich dann als Aussenseiter, als anders als die anderen? Hat man dann Minderwertigkeitskomplexe und versucht diese zu vertuschen und benimmt sich unnatürlich ohne es selbst zu merken?
    Ich kann mich noch gut erinnern, wie aufbrausend und schnell reizbar mein Schwiegervater wurde, als er aufgehört hat zu rauchen. Er war sonst ein ganz lieber Mensch. Ist das mit einem trockenen Alkoholiker vergleichbar?

    mfG

    stubsi


    Sowohl Abhängigkeit als auch co-Abhängigkeit hat sehr viel mit Manipulation, kontrollieren und gängeln zu tun.

    Einige Alkoholiker (wie auch ich) sind gleichzeitig co-abhängig, da sie sich oft instinktiv einen ebenfalls trinkenden Partner ausgesucht haben.

    Umgekehrt ist das nicht so!!!!!

    soll heissen, es gibt ein paar Alkoholiker, die sich in das Denken eines Co-abhängigen hineinversetzen können, aber es gibt keinen Co-Abhängigen, der sich in einen Alkoholiker hineinversetzen kann, es sei denn er trinkt selbst.

    Es gibt einige, wenige Co-Abhängige die genauso Therapie machen wie ihr trocken werdender Partner. Sie lernen dort vieles zu verstehen bzw. zu begreifen aber das hineinfühlen kann man nicht lernen.

    Co-abhängige, die keine therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, empfinden ihren Partner nach dessen Therapie anders, oft negativer als vorher. Ist auch logisch, er ist schwierig geworden!!!! hat angefangen zu lernen sich gegen Manipulationen zu wehren. Vielleicht wird auch der Frust und Ärger, der vorhanden war, aber wegetrunken wurde jetzt sichtbar. Viele Beziehungen zerbrechen an dem Umstand, dass einer sich weiterentwickelt hat und der andere stehen geblieben ist.

    Trocken zu werden heisst nicht nur nicht Trinken!!!!!!!!!!

    Auch der Humor verändert sich. Wer länger hier ist weiss, dass hier schon sehr viel gelacht wurde und den berühmt verüchtigten Galgenhumor kann man wenn man sucht auch reichlich finden.

    Ich bin heute genauso lustig wie früher, aber nicht mehr so "süffig blöd". Auch mein Sarkasmus (an dem viele dritte ihren Spass hatten) ist gottseidank nur noch punktuell vorhanden.

    Ich denke bei Spässen heute meist doch etwas mehr nach, vor allem, wenn es um Menschen geht, die grade erst trocken werden und ihren neuen Humor noch nicht finden konnten.
    Ich bemühe mich hier nicht vorschnell Position zu beziehen und nicht vorschnell zu urteilen (klappt nicht immer, weiss ich).

    Was ich damit sagen will, wenn es um etwas geht, was man selbst nicht erfühlen kann, sollte man etwas zurückhaltender sein.
    Man sagt ja auch keinem Krebskranken :"Stell Dich mal nicht so an".

    Zum Schluss möchte ich sagen, dass bei alle dem Gerd mir leid tut, dem durch eine so fehlpositionierte Diskussion bestimmt eine menge Freude an seinem Thread kaputt gemacht wurde.

    So, sollte eigentlich eine Kurzgeschichte werden und kein Roman.

    Was meint ihr denn zu dem Thema??????

    L.G. Käthe