Beiträge von Käthe

    Hallo X........ (stimmt, ist ein Zungenbrecher :lol: )

    Dein Stoffwechsel fängt an sich umzustellen, daher wohl Deine Symptome.

    Dazu kommt, dass Du lange Zeit hindurch je nach Trinkverhalten den totalen Vitamin und Mineralstoffmangel hattest und vermutlich noch hast.

    Wenn Du Deinem Körper helfen willst, dann hol Dir Vitamin/Mineralstofftabletten. Wichtig sind vor allem die B-Vitamine (Nerven!!!!!). Es können ruhig die billigeren aus dem Supermarkt sein, haupsache es ist alles drin.

    Noch besser wäre zum Arzt zu gehen und ein Blutbild (speziell auf Deine Probleme bezogen) machen zu lassen.

    Wir hatten schon mal einen Thread zu einem ähnlichen Thema: Vergesslichkeit und Zerstreutheit.

    Dir steht da noch einiges bevor 8) , aber tröste Dich, es wird besser!!!!

    L.G. Käthe

    Hallo @ alle

    letzten Samstag hatte ich Klassentreffen, 34 Jahre nach der Entlassung aus der Schule.

    Vor 23 Jahren hatten wir schon mal eins, da bin ich mit ein paar anderen Schulkolleginnen (war eine reine Mädchenschule) fürchterlich versackt.

    Endstation war eine Kneipe, in der morgens die übriggebliebenen Nutten, Penner und Alkis ein Dach über dem Kopf und ein Glas Schnaps oder Bier suchen.

    Ich bin Samstag mit etwas gemischten Gefühlen dahin gegangen. Natürlich gabs Sekt zur Begrüssung (hab O-Saft getrunken).

    Später hat dann eine Frau festgestellt, dass an unserem Tisch kein Alkohol getrunken wurde. Das war echt Zufall, ich hatte mich nicht deshalb dahingesetzt. Das Gespräch kam dann irgendwie auf Alkoholismus und die diversen Fälle, sie die eine oder andere in der Familie oder Bekanntenkreis hat.

    Folge war, dass ich irgendwann diesen mir im Grunde total fremden Menschen erzählt habe, was mit mir los ist.

    Ich hätte auch von einer Blinddarm oder Bypass-OP erzählen können, es wurde mit genausowenig Befremden aufgenommen, ausser das alle es gut fanden und einige ziemlich nachdenklich wurden.

    Es war ein sehr schöner Abend, wir wollen uns in 2 Jahren wieder treffen.

    Käthe

    Hallo ihr Beiden,

    ich habe auch eine Verhaltenstherapie gemacht, grade bei Suchterkrankungen wird das häufig so verordnet. Allerdings waren es bei mir 20 Wochen + anschliessend 6 Monate ambulante Therapie

    Nach der Gesundheitreform werden aber leider ersteinmal immer kürzere Zeiten genehmigt.

    In 6 Wochen dürfte es sehr schwer sein sein Verhalten wirklich zu ändern und diese Änderungen zu festigen. Gab es einen besonderen Grund warum in der Therapie kein Verlängerungsantrag gestellt wurde?

    Schwierig ist es auch, wenn man sich in der Therapiezeit verliebt, weil man dann in der Regel mehr mit dem neuen Partner beschäftigt ist, als mit dich selbst. In den meisten Einrichtungen werden Pärchen deshalb auch sofort getrennt, wenn sowas bemerkt wird.

    Da er ja noch eine ambulante Therapie macht, sollte er versuchen dort nachzuholen, was er in der stätionären versäumt hat.

    Habe grade Besuch bekommen, daher ein etwas abruptes Ende.

    L.G. Käthe

    Hi Jenny,

    naja, so ganz hat das mit den Inseln nicht geklappt, sind eher "Hüpfsteine" geworden :D

    Aber es ist besser geworden, bis auf die Tatsache, dass die Arbeit einen Affenschwanz hinter sich herzieht, sprich es tauchen immer mehr "Sanierungsgebiete" auf. Ich bemühe mich aber das alles nicht so ernst zu nehmen.

    So, das in Kürze, meine Tochter ist grade zu Besuch, ich schreib mehr, wenn ich Zeit habe. Ist ne ganze Menge (positives)in meinem Umfeld passiert.

    @ spannikind

    das progressive Muskeltraining kenne ich aus der Therapie.

    Ist ne gute Sache, aber leider bin ich zu ungeduldig und inkonsequent gewesen um es weiter zu machen.

    Liebe Grüsse Käthe

    Hallo Goldstück,

    dein Vater ist an einem Punkt angekommen, wo es nicht mehr die Möglichkeit gibt auf Zeit zu spielen.

    Die Ärzte haben recht, diese Krampfadern (Varitzen) sind typisch für Alkoholismus und wenn er wieder trinkt wird er sterben.

    Ein Freund aus meiner SHG ist bei einem Rückfall im Schlaf daran gestorben, das Blut ist bis unter die Decke gespritzt.

    Man wird es ihm auch im Krankenhaus sagen, die Frage ist nur, wieviel ist ihm sein Leben wert?

    Ich kann Euch nur raten knallhart zu bleiben, entweder/oder und das dann auch durchzuziehen. Alles andere führt zu seinem Tod.

    traurige Grüsse Käthe

    Hallo Chi,

    es gibt einen Sachbearbeiter für die Leistungsbewilligung und einen Fallmanager für alles Übrige (z.B. Dein Problem oder Arbeitsvermittlung).

    Ist auf jedenfall nix Schlimmes.

    L.G. Käthe

    Hallo Aniol,

    da er schon eine Therapie hatte will man jetzt offensichtlich testen, ob er wirklich aufhören will.

    Er kann unabhängig von der Therapie die Suchtberatungen der Caritas oder Diakonie sowie eine SHG aufsuchen.

    Vielleicht habe die Ärzte in der Klinik auch den Eindruck gewonnen, dass er nicht wirklich therapiewillig ist?????

    So eine Therapie ist sehr sehr teuer!!!

    Käthe

    Hallo Aniol,

    ob das 5 Jahre sind weiss ich nicht genau, aber ich weiss, dass er auch vorher wieder eine Therapie bekommen kann, wenn es von den Ärzten und Therapeuten befürwortet und entsprechend begründet wird.

    Das kann er aber alles mit der Suchtberatung abklären. In jedem Fall wird man von Ihm erwarten, dass er Willen zeigt. Das kann z.B. bedeuten, dass er ersteinmal eine gewisse Zeit in eine Motivationsgruppe gehen muss. Die Therapeuten müssen ihn ja erstmal kennen und einschätzen lernen bevor sie einen entsprechenden Bericht an den Kostenträger geben können.

    L.G. Käthe

    Hallo Aniol,

    D kannst nicht mehr machen, als ihm zu erzählen, was für Möglichkeiten er hat.

    Der Rest muss von ihm kommen.

    Wie kommt er darauf, dass es in der Therapie keine Sozialarbeiter gibt???? Eine Therapie, die den Menschen keine Möglichkeit bietet ihre existenziellen Probleme anzugehen wäre ja rausgeschmissenes Geld.

    Die Therapeuten/Sozialarbeiter erledigen das allerdings nicht für ihn, aber sie helfen.

    Hat er denn schon einen Antrag gestellt??? Wenn er weiss, wohin er kommt, kann er das alles vorher klären, bzw. sollte er eine z.Zt. eine Suchtberatungstelle aufsuchen, können die ihm auch schon einiges sagen.

    Lass ihn mal ruhig selbst rumwurschteln, sonst lernt er es nie.

    Käthe

    Hallo Aniol,

    die Sperre bezieht sich nicht auf wichtige Angelegenheiten.

    In jeder Therapieeinrichtung gibt es Sozialarbeiter, die bei solchen Angelegenheiten auch helfen.
    In meiner Therapie haben die Patienten, die niemanden z.B. für ihre Post hatten einen Nachsendeantrag in die Therapieeinrichtung gestellt. Das würde ich aber vorher telefonisch mit der Therapieeinrichtung klären.

    Alternativ könnte er den Nachsendeantrag an Deine Adresse stellen (sofern Du das willst), ausserdem kann er am Postamt ein Formular für eine Vollmacht holen, mit der er Dich berechtigt z.B. Einschreiben abzuholen. Da das aber nicht für alle Schreiben (z.B. Postzustellungsurkunde) gilt, wäre der Nachsendeantrag in die Therapie meiner Meinung nach sinnvoller. Er soll ja auch wieder lernen sich um seine Angelegenheiten selbst zu kümmern.

    Hoffe ich hab Dir helfen können

    Käthe

    Hallo Joshi,

    etwas Konkretes könnte Dir nur ein Arzt nach einer Untersuchung sagen.

    Wenn Dein Mann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte, dann ist die mit Tee bestimmt nicht weggegangen. Macht mal einen Blutzuckertest, evtl. hat er schon eine Diabetes, dafür könnte auch der Durchfall und die Fressattacken sprechen.

    Zu spassen ist damit ganz bestimmt nicht und besser wird es nur ohne Alkohol.

    Liebe Grüsse Käthe

    Sorry, aber ich musste grade herzhaft lachen :D

    Zitat

    nach einem Jahr abstinenz kann man vlt daran denken sich ein Haustier zuzulegen . Und dann vlt nochn Jahr später , kann man sich auch langsam wieder auf zwischenmenschliche Beziehungen einlasssen .

    Mir wurde geraten mit einer Topfpflanze anzufangen.........

    Und stimmt, allerdings hatte ich da ja meine Katzen schon :lol:

    Trotzdem ist es doch schön, wenn ein Mensch, den man ja mal sehr geliebt hat sich einem wieder zuwendet.
    Aber leider ist auch die Gefahr sehr gross, dass bei der kleinsten Kleinigkeit wieder die Alarmglocken angehen.

    Naja, die Zeit wird es zeigen.

    Alles Gute Käthe

    Hallo Abafazi,

    ersteinmal Glückwunsch und weiter so.

    Ich wollte nur kurz noch etwas zum Distra schreiben.

    Distra ist ja kein "Teufelszeug", die eigentliche Gefahr besteht in der lockeren Art und Weise wie manche Ärzte es verschreiben. Dein Arzt hat Dir doch immer nur Tagesrationen gegeben, aber es gibt aber Ärzte, da kriegst Du die ganze Packung mit nach Hause. Die Gefahr, dass da etwas passiert, wenn z.B. auf das Distra getrunken wird ist sehr gross.

    Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass es nur in Kliniken zum Einsatz kommen sollte. Es gibt einfach zuviele Alkoholiker, die Distra gezielt als Wirkungsverstärker einsetzen und dadurch mit ihrem Leben spielen.

    Alles Gute Käthe

    Hallo Bluesisk,

    das was die Ärzte und Therapeuten dazu sagen bezieht sich auf Erwachsene und Jugendliche.

    Mit 12 ist man ein Kind!!!!!!

    1 Flasche Bier ist da weit mehr als die selbe Menge für einen Jugendlichen oder Erwachsenen ist. Das hat was mit dem Stoffwechsel zu tun.
    Auch Kontrollverluste beim Kind kann man mit Sicherheit nicht mit einem Erwachsenen vergleichen.

    Ich glaube kaum, dass es viele Forschungen über alkoholkranke Kinder gibt, jedenfalls bisher.

    Käthe

    Guten Morgen liebe Sonne, wo bist Du??? :(

    Also ich bin fest davon überzeugt, dass es mehr psychisch Abhängige gibt.

    Wer körperlich abhängig ist, ist das meiner Meinung nach auch psychisch.

    Ich selbst bin mit 100% iger Sicherheit psychisch abhängig, aber körperlich hatte ich, wenn überhaupt, nur sehr geringe Entzugserscheinungen. Könnte auch einfach Angst und Unsicherheit gewesen sein.

    Käthe

    Hallo an Alle,

    ich komme grade von einer 100 Jahr Feier des Kreuzbunds wieder und muss dies schnell aufschreiben, bevor ich die Hälfte vergesse.

    Als Gast war auf der Feier Herr Dr. Geyer aus Fredeburg (für die, denen der Name nichts sagt, das ist eine grosse Suchtklinik bzw. ein Therapiezentrum mit einem mehr als guten Ruf).

    Es wurde da so eine Art Gesprächsrunde mit anderen Gästen durch einen Moderator geleitet. U.a. wurde an Dr Geyer die Frage gestellt, wie er auf die Frage : "Bin ich Alkoholiker oder nicht" antworten würde.

    Er sagte darauhin sinngemäss:

    Die Menge des Konsumierten Alkohols ist eigentlich nur für die Wahrscheinlichkeit und Schwere der zu erwartenden Folgeerkrankungen aussagekräftig.

    Am deutlichsten ist Alkoholismus an Kontrollverlusten festzumachen. Z.B. ich kann nicht aufhören zu trinken, wenn ich einmal angefangen habe. Ich fange an mein Trinken zu planen und ich baue mein Leben um den Alkohol herum auf.
    Und natürlich Entzugserscheinungen, die aber nicht unbedingt sehr ausgeprägt sein müssen, jedenfalls am Anfang noch nicht.

    Er sagte auch, dass selbst Allgemeinmediziner Probleme damit haben jemanden als Alkoholiker einzustufen oder nicht. Am ehesten kann dies der Betroffene selbst feststellen, sofern er zur Ehrlichkeit sich selbst gegenüber fähig ist.

    Der Mann hat noch mehr wichtiges gesagt und das in relativ kurzer Zeit.

    Aber das bekomme ich jetzt bestimmt nicht zusammen.

    Käthe

    Hallo Hubert,
    nach dem Thread über den Trockenrausch und auch anderen Posts von Dir hab den Eindruck, dass wir einiges gemeinsam haben.

    Perfektionismus ist auch so eine Eigenschaft die bei Suchtkranken häufig vorhanden ist,

    Das mit den Inseln ist wirklichwichtig, deswegen ärgere ich mich auch, dass ich meine hab fast absaufen lassen :?

    Das mit der Kirche ist kein Problem, der Gottesdienst ist nicht ganz so üblich. Beim letzten Mal in Werl hat der??? Bischof oder so(kenn mich da nicht so aus, war aber schon was höheres) eine supergute Predigt gehalten. Fast schon einen Vortrag über die Geschichte von der Trinkerhilfe bis zur Suchthelfergemeinschaft. War wirklich toll.

    Gut, es wurde auch gesungen und gebetet. Da hab ich bloss immer das Problem wann hinsetzen, wann aufstehen :D

    Ja und der Weihrauch..... hab mich fast gefragt, wie das Zeug turnen würde, wenn mans rauchen würde :twisted:

    Käthe

    Hallo Jenny, hallo Karsten,

    Es ist eigentlich nicht so sehr dieser "Arbeitseifer" der mir Angst macht, ich hab wirklich Spass an dieser Aufgabe, bin aber Abends so platt, dass nix anderes mehr läuft.

    Ich habe in der Therapie über mich erfahren, dass ich mich über Jahrzehnte hinweg fast völlig über meine Leistungen definiert habe. Gute Mutter, Ehefrau, Arbeitskraft etc....
    Ich habe Lob deshalb nie wirklich annehmen oder auch nur zur Kenntnis nehmen können, weil ich mir selbst nie gut genug war.

    Dieser "Ausrutscher" kratzt schwer an der dünnen Schutzschicht, die ich mir zugelegt habe. Und zwar deshalb, weil ich alles was ich sonst gerne mache beseite gelegt habe nur um einem Arbeitgeber gut zu dienen, der zur Belohnung ab nächstes Jahr 3 Jahre lang je 15.000 Arbeitsplätze abbauen will.
    Seht ihr, jetzt schimpft auch noch Käthe die Gewerkschafterin mit mir.

    Mich hat einfach erschreck, dass ich es nicht schon früher gemerkt habe. Eine Arbeit die einem Spass macht, muss man ja nicht unbedingt so vorzeitig fertig bekommen, man könnte sie ja auch irgendwie "geniessen".

    Aber, ich arbeite ja dran.

    Morgen werde ich mir erstmal ordentlich "Grüne Witwe" oder "Kirschblütentraum" hinter die Binde kippen :wink:

    Wenn schon kein Alohol drin ist, dann muss ja wenigstens der Name des Drinks "gehaltvoll" sein, oder :D:D:D

    Diese alkoholfreien Feiern mit anderen Weggefährten machen wirklich Spass, auch wenn das für mich Atheisten bedeutet, dass ich als Anerkennung für den Kreuzbund an einem Gottesdienst teilnehmen werde.
    Es gibt ja nix ekligeres als Weihrauch in die Nase zu bekommen.

    Bei der letzten Feier, habe ich den ganzen Gottesdienst über mit Erstickungsanfällen gekämpft :twisted:

    Vielleicht bis nachher im Chat

    Käthe