@ Los Promillos
Jau, mit Schafskäse und vieeeeeeeeeel Knoblauch.
Quasi zur Belohnung ![]()
Käthe
@ Los Promillos
Jau, mit Schafskäse und vieeeeeeeeeel Knoblauch.
Quasi zur Belohnung ![]()
Käthe
Hallo Ihr Lieben,
bei uns wurden bei den Briefwahlunterlagen die Stimmzettel von 2 Wahlkreisen vertauscht, dass heisst, diese Stimmen sind bei Abgabe ungültig. Voreilig wie ich bin hatte ich meine sofort abgeschickt und erst dann die Zeitung gelesen ![]()
Also bin ich grade in aller Frühe in die Stadt zum Wahlbüro (ca. 20 Minuten zu Fuss) um meine Stimme für ungültig erklären zu lassen und neu zu wählen.
Irgendwelche nachdenklichen Stimmen im Hinterkopf habe ich die ganzen Tage einfach ignoriert.
Zur Erinnerung, ich habe unter Alkohol eine ziemlich schlimme soziale Phobie mit Angstattacken von Feinsten entwickelt.
So auf halber Strecke viel mir dann leider wieder ein, dass ich ganz besonders vor allen Ämtern (und sei es das Postamt) Angst habe ![]()
Ich hatte dann fast einen Kilometer Zeit mich da richtig reinzusteigern.
Gottseidank ist es hier heute sehr heiss und meine Schweissaubrüche und der rote Kopf waren mit etwas guten Willen erklärbar.
Vor dem Eingang war ich dann so weit wieder umzudrehen.......und dann hab ich Feigling
zu mir gesagt ..........und bin reingegangen. Sowas darf keiner zu mir sagen!!!!!!!!
Fazit, ich bin nach Hause geschwebt (unterwegs kiloweise gefüllte Peperoni auf dem Markt gekauft) und weiss, beim nächsten mal klappt es besser ![]()
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Wieder ein paar Quadratzentimeter Land mehr unter den Füssen
Bis bald Käthe
Hallo sunfire,
schön von Dir zu hören ![]()
und noch schöner, dass es vorwärts geht
l.G. Käthe
Hallo Sanne, herzlich willkommen,
es gibt hier andere im Forum, die Dir zu diesem Thema mehr sagen können als ich, weil sie das gleiche erlebt haben.
Es werden noch Beiträge kommen.
Nur soviel, in der Klinik anrufen ist keine gute Idee, dass muss er schon selbst machen, Du wirst da vermutlich keine Hilfe bekommen.
Liebe grüsse
Käthe
Wir , jedenfalls alle Anfänger, haben am Anfang ein paar Probleme im Chat gehabt.
Vielleicht kann ich diese Probleme anderen „Neuen“ ersparen.
Grundsätzliches
1. Im Chat gelten selbstverständlich die gleichen Höflichkeitsregeln wie im Forum!!!
Zusatz für Frauen: es wird sofort mit der Lästerei über das andere Geschlecht aufgehört, wenn ein Mann den Raum Betritt
2. Bitte möglichst den gleichen Namen benutzen wie im Forum, damit man weiss, mit wem man es zu tun hat
3. Manchmal bekommt man nicht sofort Antwort, vor allem wenn beim Reinkommen nur eine Person im Raum ist. Diese wartet vielleicht schon länger auf Gespächspartner und kocht grade einen Kaffe , entsorgt ihn, oder liest nebenbei im Forum.
4. Wenn viele Leute im Forum sind, wird ein Neuankömmling oft nicht sofort bemerkt.
Wie ihr selbst festellen werdet ist es manchmal anstrengend mehreren Chattern gleichzeitig zuzuhören und zu antworten. Also, wenn ihr das Gefühl habt, übersehenworden zu sein, sagt was!!!!!!
Häufig gestellte Fragen zur Technik
5. Wie spreche ich einen anderen Chatter persönlich an?
Du brauchst nur auf den Namen klicken, dann wird er vor Deinen Wortbeitrag gesetzt.
6. Die anderen haben mehrere Symbole vor ihrem Namen, warum hab ich nur eins?
Also, da gibt es ein Symbol für Flüstern (das Ohr) , wenn Du jemanden etwas sagen möchtest , das die anderen nicht lesen sollen, dann klickst Du auf das Ohr vor dem Namen der Person mit der Du Heimlichkeiten austauschen möchtest. Aber Achtung!!!! Es kann peinlich werden, wenn Du dies im laufe eines Dialogs aus Versehen vergisst
.
Dann gibt es da noch einen Knopf der heisst ignorieren. Wenn Dir jemand auf die Nerven geht, kannst Du den drücken (ich habs noch nie gemacht, aber ich glaube, dann siehst Du die Beiträge dieses Chatters nicht mehr). Wenn Du gern allein sein möchtest, drück einfach alle
.
Im Profil kannst Du z.B. Deine Farbe verändern, aber Vorsicht, wir hatten schon Fälle von kurzzeitiger Erblindung, weil manche Farben echt grell rüberkommen ![]()
Hinter einem weiteren Symbol verbergen sich die Kurzinfos zur Person
Ich hoffe, Du hast jetzt verstanden, warum du nur das Profil vor Deinem Namen hast.
Wenn Du Dich gern selbst ignorieren möchtest oder lieber in Dein eigenes Ohr flüsterst als mit anderen zu plaudern solltest Du mit Karsten oder Garfield sprechen, ob sie Dir die Symbole einbauen können
.
7. Unten, neben der Eingabezeile sind noch Knöpfe mit Buchstaben drauf, damit kannst Du die Schrift verändern.
8. Das Feld zum Smileys einfügen ist auch unten (komme leider grade nicht in den Chat, und kann deshalb nicht nachsehen wo genau was ist).
Geschenke
9. Im Chat werden ziemlich häufig „Freiflüge“ verschenkt (muss ein Sponsor sein oder eine von den Hexen im Chat die zaubern übt).
Dass Du der/die glückliche Gewinner/in bist, merkst Du daran, dass das Bild plötzlich doppelt ist und/oder anfängt zu hüpfen.
Erfahrene Chatter haben immer ein Fluggerät dabei (Besen, Handfeger, Staubsauger oder so), loggen sich schnell aus, fliegen einmal um den Block und gehen dann wieder rein.
Wenn das ausloggen nich mehr klappt, kann es einen Moment dauern, bis Du wieder reinkommst.
Rechne damit, dass Du gefragt wirst wie das Wetter draussen ist oder ob der süsse
Türsteher wieder da ist. Also nicht die Augen zu machen beim Fliegen.
Ich hab bestimmt ganz viele wichtige Sachen vergessen, aber Du kannst ja im Chat fragen, wir helfen gerne
Wir freuen uns auf neue Gesprächspartner/innen
Käthe
Hallo Jomira,
ersteinmal herzlich willkommen.
Ich weiss nicht so recht, was ich schreiben soll, deshalb eine direkte Frage:
Für wen sucht Du Hilfe, für Dich oder für Deine Mutter???
liebe Grüsse
Käthe
Hallo Mrbleil,
Du schreibst
ZitatFolgekrankheiten hat er auch schon (Neurologische probleme, Epilepsie, geistige Schäden etc.).
Sind die Schäden, vor allem die geistigen, schon stark ausgebildet???
Wenn dies der Fall sein sollte,(z.B. Korsakow-Syndrom) wäre es von Deinem Vater zu viel verlangt zur Einsicht zu kommen.
Wir hatten dieses Thema auch schon im Forum unter Co-Abhängige. Das Thema stammte von lukasline.
Vielleicht findest Du dort ein paar Tipps. Wenn nicht, oder wenn Du mehr wissen möchtest, dann frag nochmal etwas genauer.
Alles Gute
Käthe
Hallo Südhesse,
ich denke schon ein bischen länger über Deinen Beitrag nach und hab beschlossen doch was zu schreiben, aber erstmal hab ich eine Frage
ZitatSie machte mir den Vorschlag für 5 Tage oder eine Woche in die Kinik zu gehen - aus Sicherheitsgründen. Ich sagte, dass ich es vorher mit Reduktion probieren möchte. Natürlich ist das mein Risiko, was ich aber für gering halte, da bislang nie etwas passiert ist.
Mich würde interessieren, was die Ärztin dazu gesagt hat. Dass sie Deine Entscheidung akzeptieren muss ist klar, aber hat sie keine Bedenken geäussert?(ich meine jetzt nicht die körperlichen Dinge, sondern mehr die psychischen).
Ich schreib mal einfach meine Gedanken dazu, das soll keine Massregelung sein.
Das reduzieren um je 1/2 Flasche täglich bedeutet für mich 9 Tage ohne wirkliches Erfolgserlebnis. Als würde ich eine anstehende Auseinandersetzung 9 Tage lang vor mir her schieben und dabei schon mal ein bischen "sticheln".
Der körperliche Entzug setzt dann trotzdem ein, vielleich nicht so stark (bin kein Mediziner) aber dennoch.
Die von Dir ins Auge gefassten Medikamente(ich hab die Namen noch lesen können), insbesondere das A**** sollen zwar körperlich nicht süchtig machen, aber nach dem was ich im Netz darüber gelesen habe besteht ein nicht unerhebliches psychisches Suchtpotential. Ausserdem werden zum Teil doch recht heftige Nebenwirkungen geschildert. C** hab ich dann nicht mehr grossartig nachgelesen, nur, dass die Wirkung umstritten ist.
Ich persönlich kenne diese Reduzierung nur aus Raucherentwöhnungsprogrammen. Aber da gibt es immer begleitende Therapien der verschiedensten Art, es ist eben ein Programm und man kann glaube ich die Nikotin und die Alkoholsucht nicht wirklich miteinander vergeichen.
ZitatBei einem Scheitern kann ich dann ja immer noch die Variante Klinik machen
Sicher kannst Du das, aber bist Du dann noch genauso motiviert??? Das kostet doch alles Kraft und endlos haben wir die nicht.
Das waren so meine Gedanken dazu, ich hoffe Du kannst sie verkraften ![]()
Aber nichts desto Trotz und egal wie, ich hoffe Du schaffst es.
Jetzt noch ein kurzer Nachsatz @ Los Promillos
Zitatvielleicht gibt es dir ja ein Gefühl der "Macht" über deine Situation......
Über den Alkohol haben wir soviel Macht, wie ein angeketteter Galeerensklave der davon träumt den Trommler zu erwürgen ![]()
Bis bald
Käthe
Danke,
ist schon von vorteil wenn man Lesen kann ![]()
Käthe
aber leider gibt es noch keine Sparte für Verabredungen im Chat.
Hab grade einen Anschiss bekommen, man meint jetzt würde sich niemand mehr trauen in den Chat zu kommen.
Von wegen geschlossene Gesellschaft oder "Hexenversammlung" ![]()
Es ist jeder willkommen, wir freuen uns auf Eure Gesellschaft
Käthe
wir sind im Chat,
wo bleibt ihr??
Käthe
Hallo Hondy-Daddy,
Du hast natürlich recht, es gibt die Angebote auch kostenlos.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Menschen eher etwas lesen, was etwas "Büchermässiger" aufgemacht ist und etwas gekostet hat, sei es nur 1 €.
Der Mensch lässt sich eben von Äusserlichkeiten blenden. Es ging hier ja weniger um Echidna als um Ihre Familie.
liebe Grüsse
Käthe
Hallo Echidna,
in jeder Gruppe (Familie, Betrieb, Verein...... etc.) gibtes eine Rollenverteilung.
Dazu gehört auch die Cassandra (oder der Miesmacher
).
Ohne diese Rollen funktioniert eine Gemeinschaft nicht.
Wärst es nicht Du, würde über kurz oder lang jemand anderes in diese Rolle rutschen. Das nur dazu, Du spinnst nicht!!!!!!!
Deine Famile bzw. das Umfeld Deiner Familie scheint trotz der Therapie Deines Stiefvaters über Alkoholismus leider nicht informiert zu sein. Ich hab da mal einen Link zumBlaukreuzVerlag. Geh da auf Alkohol (Kleinschriften) und dann auf Liste, Da kannst Du sehen, welche Broschüren und Heftchen angeboten werden.
Die Sparte Co-Abhängigkeit ist vielleicht sogar noch interessanter für Dich.
Ich hab das wegen meinem Bruder (Spielsucht + Alkohol) gemacht und eins der Heftchen (kosten nicht viel!) an meine Mutter gegeben.
Vorteil, es ist nicht so viel zu lesen und enthält trotdem gute Infomationen.
Wenn das Heft ungelesen in den Müll geht, hast Du wenigstens nicht viel Geld verschwendet ![]()
Mein Bruder hat es vermutlich nicht gelesen, aber meine Mutter schon und es hat ihr viel Stoff zum nachdenken gegeben.
Der Blaukreuzverlag ist der evangelischen Kirche angeschlossen, vielleicht kanns Du die Heftchen auch bei Dir vor Ort über eine evangelische Buchhandlung oder die Diakonie bekommen. Dann kannst Du sie Dir vor dem Kauf ansehen.
Hier der Link
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ges/content.asp
Ob es hilft?????
aber Du hast es dann wenigstens versucht
Alles Gute Käthe
Hallo Kay,
eine ambulante Therapie besteht in der Regel aus Gruppen sowie Einzelgesprächen. Wie das genau abläuft ist abhängig davon, wo Du sie machst. Ich hab beides gemacht, stationär und ambulant.
Ambulant hatte ich erst 2-3 Einzelgespräche umd bin dann in eine Gruppe gekommen. Bei der Caritas sind die Gruppen geschlossen, d.h. es kommen in einem Block (ca. 3 Monate) keine neuen Patienten dazu, selbst wenn einige ausscheiden.
Ich bin allerdings nach der stationären Therapie dort hin gegangen.
Wenn Du ohne diese Vorgeschichte zur Caritas gehst, kommst Du nach Einzelgesprächen erst in eine "Motivationsgruppe" in der u.A. Deine Therapierbarkeit und Dein Wille geprüft werden. Für die Bewilligung einer Therapie muss ein Sozialbericht erstellt werden und dafür müssen die Therapeuten Dich erst kennen lernen. Solltest Du eine stationäre Entgiftung machen kann das alles auch schon dort in die Wege geleitet werden.
Eine stationäre Therapie ist natürlich sehr viel intensiver und bringt, wenn man sich drauf einlässt in der gleichen Zeit viel mehr als eine ambulante Therapie. Da ich ein Mensch bin, der gegenüber Therapeuten ziemlich schnell "dicht" macht (oder gemacht hat
) wäre der Weg über eine ambulante Therapie für mich persönlich vermutlich erfolglos geblieben. Aber das ist meine ganz persönliche Geschichte. Als Nachsorge war sie für mich hilfreich, ich hatte Zeit mich "abzunabeln" und wieder auf eigenen Füssen zu stehen.
So, mehr fällt mir im Moment nicht ein, wenn ich mich kurz halten will.
Wenn Du Fragen hast, stell sie!!!!!!
libe Grüsse Käthe
Hallo Tintika,
hab Deinen Eintrag grade erst gelesen, da hat sich ja schon einiges an Einträgen gesammelt. Ich möchte meinen Senf aber trotzdem dazutun.
Das Alles erinnert mich sehr an mich (alleinerziehend mit zwei Kindern, sehr selbständig gemanagter Job, nicht ganz einfache Beziehung mit einem Mann).
Heute sind meine Kinder erwachsen und ich lebe trocken allein mit 2 Katzen und bin zufrieden.
Mein Hauptfehler (wenn ich auf die Zeit als meine Tochter 15 war zurückblicke) war, ich habe immer nur gesehen, was ich nicht geschafft habe, nie das was ich gut oder auch nur zufriedenstellend erldigt bzw. geschafft habe.
Immer das halbleere, nie das halbvolle Glas.
Das erklärt vielleicht auch, warum Du trocken leben konntest als Deine Tochter nicht da war. Du konntest die Zwänge, die Du Dir selbst auferlegt hast weglassen, ohne schlechtes Gewissen.
Ich weiss nicht, ob dies bei Dir so ist wie es bei mir war, aber wenn dann wirst Du nie die Anerkennung für Deine Leistungen und Deinen "Verzicht" bekommen die Du Dir wünscht, weil nie jemand von Dir erwartet oder verlangt hat, dass Du so bist, ausser Du selbst. Und selbst wenn Du sie bekommst, es wird Dich nicht befriedigen, weil Du in Deinen eigenen Augen immernoch nicht perfekt genug bist.
Das ist ein Problem, unter dem viele alleinerziehende, berufstätige Frauen leiden.
Mir tut heute leid, dass ich mich aus diesem Korsett nicht schon früher befreit habe. Ich habe mir und meinen Kindern viel zu oft den Spass am Zusammensein kaputtgemacht durch mein Verhalten und meinen damaligen Partner habe ich damit regelrecht vertrieben.
Meine Tochten war letzte Woche für 5 Tage zu Besuch bei mir. Ich hab alles was nicht unbedingt gemacht werden musste liegenlassen, mir Urlaub genommen und die Zeit mit meinen beiden Kinder verbracht. Es war toll!!!!!!!!!!!!!
Danach habe ich 3 Tage gebraucht um den Saustall hier wieder auf meinen "Standard" zu bringen.
Ich hoffe, Du findest einen Ausweg aus Deinem Dilemma, nur das Trinken ist es nicht. Das brauchst Du vermutlich (genau wie ich früher) um überhauptnoch abschalten zu können, weil Du es verlernt hast mal 5 grade sein zu lassen und Dich selbst wichtiger zu nehmen als Deine Leistungen.
Alles Liebe Käthe
Hallo Ju,
ausser den AA gibt es noch sehr viele andere Selbsthilfegruppen mit anderen Konzepten.
Je nach dem wo Du wohnst gibt es den Kreuzbund, Blaues Kreuz, Freundeskreise, Guttempler usw.
Vielleicht gibt es bei Euch eine Koordinationsstelle (bei uns heisst die KISS) wo Du alle Adressen erfragen kanns. Das Beste wäre im Fall Deines Bruders aber eine Suchtberatungsstelle. Z.B. Caritas oder Diakonie. Dort bekommt er hilfe und auch Adressen von Selbsthilfegruppen.
Liebe Grüsse Käthe
Hallo Stefan,
eigentlich wollte ich garnicht mehr schreiben, aber was solls.
Der Arzt hat Dir gesagt, Du sollst in den Entzu gehen, mehr können wir Dir hier auch nicht sagen.
Zu Deinem Gamm GT von 422,8:
Ich hatte bei Aufnahe in der Entgiftung nach harten Trinken einen Wert von 54 und das als Frau.........
Da Du wenig isst, kann der Wert ja wohl nicht auf Fettleibigkeit zurückzuführen sein, oder???
Käthe
Hallo Stefan,
eine so starke Unterzuckerung, dass sie zur Bewusslosigkeit führt, kommt eigentlich nur bei Diabetikern vor, die mit Fremdinsulin behandelt werden.
Bei einem Nichtdiabetiker kann der Körper meist gegenregulieren.
Ausnahme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Alkoholmissbrauch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Google mal ein bischen im Netz, Du wirst Infos bekommen, die Du mir Sicherheit nicht haben möchtest!!!
Ein Krampfanfall ist nichts anderes als ein Epileptischer Anfall. Nur ist in diesem Fall Alkohol bzw. Alkoholentzug der Auslöser.
Nicht jeder Mensch bekommt einen solchen Anfall, er kann aber auch bei Alkoholmissbrauch mit geringeren Trinkmengen auftreten.
Durch Alkohol hervorgerufene Krampfanfälle kommen nach einem Entzug in der Regel nicht mehr vor. Sie können aber durchaus ein lebenlang bleiben.
Warum isst Du nur Abends???? ich frage, weil viele Alkoholiker das tun!!!
Ausserdem ruft so ein Essverhalten häufig starke Kopfschmerzen hervor, die durchaus Migräneähnlich sein können.
Warum wehrst Du Dich sosehr gegen die Diagnose Deines Arztes????
ZitatVom Vortag hatte ich einen Restalkohol von 0,3 %°. Im Krankenhaus diagnostizierte man daraufhin einfach einen sog. "Alkoholentzugskrampf", nur weil die Leberwerte erhöht sind.
Wenn man bedenkt, dass der Körper im Schlaf ca. 0,1 o/oo pro stunde abbaut......... rechne mal nach, wieviel Du dann den Abend vorher gehabt haben musst.
Es gibt verschiedene Leberwerte, darunter sind einige, die durchaus Rückschlüsse auf Alkoholmissbrauch zulassen.
Ich habe das Gefühl, Du möchtest gerne von dem Verdacht des Alkoholmissbrauchs "freigesprochen" werden.
Wie kommst Du darauf, diesen Freispruch in einem Alkoholikerforum zu bekommen???
Oder hast Du Dich schon selbst in Verdacht, dann bist Du hier richtig und solltest Du auf Deinen Arzt hören!!!
Alles Gute Käthe
@ südhesse
ZitatDie einzig sinnvolle Verhaltensänderung für einen Alkohoiker ist der Trink-Stopp.
Ich hoffe, Du hast Dich da ünglücklich ausgedrückt. Ein Trinkstopp ist doch keine Verhaltensänderung sondern nur eine Pause.
Die einzig sinnvolle Verhältensänderung ist, herauszufinden, welches Verhalten das Trinken ausgelöst oder gar verursacht hat. Dieses Verhalten muss geändert werden und das geht nur in Zusammenhang mit Abstinenz.
@ a13x
ZitatJa aber genau das ist doch Kontrolle. Du nimmst dir ein festes Ziel vor, und wenn du das schaffst, hast du die Kontrolle. Z.B. "heute trinke ich nichts", oder "heute trinke ich nur 4 Bier".
Wo suchst Du den Kontrollverlust, wenn nicht hier?
Sich bestimmte Mengen als Höchstgrenze zu setzen bzw, den Alkoholkonsum zu planen ist doch das erste Indiz dafür, dass Du die Kontrolle schon verloren hast!!!!!
Ein Nichtalkoholiker braucht das nicht!!!!
ZitatMisserfolge höher bewerten als Erfolge. Wenn ich mir maximal 4 Bier pro Abend vornehme, schaffe das 3x und 1x nicht - dann ist das ein Erfolg! Verhaltensänderungen kommen nicht von heute auf morgen. Viel zu hart zu sich selbst sein bringt auch nichts.
1. schliesesse ich mich dem von Karsten gesagten an.
2. wie willst Du jemals trocken werden, wenn Du nicht hart zu Dir selbst bist???? Wobei ich selbst (und ich denke, dass es vielen so geht) es garnicht als Härte empfunden habe sonder als Erlösung.
Diese ganze Scheisse, mit ich trinke heute nur 3 Bier........ ist doch nichts anderes als Selbstquälerei und das halte ich für eine unzumutbare Härte sich selbst gegenüber!!!
Käthe
Hallo Inge,
ich muss da zu Jennys Beitrag etwas zusetzen.
ZitatEs gibt ein "kontrolliertes trinken". In der amb. Therapie kommt man erst in eine "Orientierungsgruppe", wo ungefähr 10 Gruppensitzungen stattfinden. Danach teilt sich diese Gruppe, je nach Zielsetzung und Wunsch (Männergruppen, Frauengruppen, "kontrolliertes trinken" etc.). So war es bei mir damals.
Diese Methode stammt aus den USA.
Dort hat man es wieder aufgegeben Alkoholikern das kontrollierte Trinken beibringen zu wollen. Es geht nicht.
Zielgruppe für diese Art von Therapie sind heute Alkoholgefährdete Menschen bzw. vor allem Jugendliche.
Auch in Deuitschland wird diese Therapie von seriösen Institutionen nicht mehr für Alkoholiker angeboten.
Ich hielt diesen Nachsatz für nötig, damit keine "falschen Hoffnungen" aufkommen.
liebe Grüsse Käthe