Hallo Plejaden,
ich drücke Dir sämtliche verfügbaren Daumen. Nur schön cool bleiben, Du schaffst das.
Viel Glück
Zeppeline
Hallo Plejaden,
ich drücke Dir sämtliche verfügbaren Daumen. Nur schön cool bleiben, Du schaffst das.
Viel Glück
Zeppeline
Uuuuuuuuuups, 1 Tag Verspätung
.
Herzlichen Glückwunsch, Joe, das war ein spannendes halbes Jahr, oder?
Viele Grüße
Zeppeline
Hallo Plejaden,
zuerst möchte ich Dir mal gute Nerven und viel, viel Energie für die kommenden Tage wünschen, solche Vorprüfungs-Situationen sind ja immer eine ganz schöne Belastung. Am schlimmsten ist immer das Gefühl, daß einem die Zeit wegrennt, trotzdem würde ich Dir empfehlen, immer mal wieder eine kurze Pause einzulegen. Erstens hast Du dann Gelegenheit, Dich etwas zu erholen, zwotens memorierst Du ganz unbewußt in der Pausenzeit weiter, hast also auch noch einen Lerneffekt. Naja, so funktioniert das jedenfalls bei mir...
Und geh trotzdem viel raus, weißt ja, Hirn braucht Sauerstoff... ![]()
Ich wohne ja – zum Glück – schon seit vielen Jahren nicht mehr bei meinen Eltern, zwischen uns liegen sogar einige hundert Kilometer. Bei meinen letzten Besuchen habe ich aber auch festgestellt, daß ich ständig deren Alkoholkonsum kontrollierte, obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte. Eine Begründung für dieses Verhalten habe ich auch nicht gefunden, aber das Ergebnis war, daß ich mich ständig auf eine sehr ungesunde Weise mit dem Thema Alkohol beschäftigt habe. Wenn ich über die eigene Abhängigkeit nachdenke, ist das sinnvoll. Wenn ich die ausgesoffenen Flaschen anderer zähle, reize ich nur mein Suchtgedächtnis. Und die Moral von der Geschicht? Für mich war es gut, nach ein paar Tagen wieder nachhause zu fahren, für Dich wird es gut sein, von dort wegzuziehen. Aber keine Panik, bring erstmal die Prüfung hinter Dich ...
Viele Grüße
Zeppeline
Hi Plejaden,
ZitatIch finde es einfach nur sehr irritierend, wie wenig Gedanken mein Freund sich macht. Vielleicht muss es auch für den Partner einen Tiefpunkt geben? Das wäre hart, aber irgendwie kommt es mir bei ihm so vor... Dabei bin ich erleichtert (im Nachhinein), dass ich ihm indirekt durch meine frühe Abstinenzentscheidung die fürchterliche Co-Achterbahnfahrt erspart habe. Natürlich habe ich nicht deswegen aufgehört, also wegen ihm, sondern wegen mir. Argh, du verstehst, was ich meine ?
- ja, ich verstehe nur zu gut. Bei uns gab es auch nur für mich einen Tiefpunkt, mein Freund fand das Ganze (noch) nicht so schlimm, ich hab eben noch ziemlich gut funktioniert - um so schwieriger ist es dann beim Trockenwerden. In meiner SHG sitzen Paare, bei denen der Nicht-Alkoholiker viel, viel schlimmer von der Sauferei es Partners betroffen war. Die waren nur zu erleichtert, als "ihr" Alki dann trocken wurde und haben ihn nach Kräften unterstützt.
Tja, Du mußt sicherlich noch einige Überzeugungsarbeit leisten...
Bin noch ganz müde vom heutigen SHG-Treffen, daher gibt es jetzt keine weiteren weisen zeppelinischen Bemerkungen, nur noch liebe Grüße an Dich,
Zeppeline
Hallo JoeDoe,
schön, daß Du wieder zurück bist (naja, auch wenn Du es gerade als nicht so schön empfindest)! Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr und natürlich gute Besserung. Übrigens ist die Unlust bei der Rückkehr in den Alltagskrempel genau so groß, wenn man aus kalten Gefilden zurückkommt. Aber wir packen das schon ![]()
Viele Grüße
Zeppeline
Hallo Plejaden,
mit einiger Verspätung
möchte ich Dir noch fix ein frohes neues Jahr wünschen, außerdem natürlich gute Besserung und viel gute Nerven für die Prüfungsvorbereitungen. Und noch was: Laß Dich von niemandem beirren, was Deine Beschäftigung mit Deiner Krankheit angeht, Du machst das vollkommen richtig so.
Alles Liebe
Zeppeline
Hi Ihr Lieben, hallo M. 2109,
ein wichtiges Thema, das Du da aufgeworfen hast. Mir ist auch schon aufgefallen, daß im Offenen Bereich häufig Kommentare rumgeistern, die die Welt in unterschiedliche Alkoholiker-Typen aufteilen.
Eigentlich haben die anderen ja schon (fast) alles zum Thema gesagt, hier nur noch zwei Gedanken von mir dazu:
Vor einigen Tagen habe ich in einem Tagebuch rumgeschmökert, das ich vor gut einem halben Jahr begonnen hatte. Grund für die Lektüre war, daß ich nach einem halben Jahr Trockenheit mal sehen wollte, wo ich stehe und was sich in der Zwischenzeit so getan hat. Begonnen hatte ich das Tagebuch genau zwei Tage, bevor ich mit dem Trinken aufgehört habe. Ist also nur ein halbes Jahr her, aber ich war komplett verblüfft, was ich dort geschrieben hatte, ich hatte das doch tatsächlich schon wieder weitgehend verdrängt! Da sind genau die Vorstellungen und Gedanken drin, die immer mal wieder in Beiträgen in diesem Forum auftauchen und um die es jedesmal so heiße Diskussionen gibt! Hier mal ein paar Stichworte aus meinem Tagebuch: ich muß lernen, damit umzugehen, wenn andere in meiner Gegenwart Alkohol trinken; klar darf mein Freund in meiner Anwesenheit Alkohol trinken, schließlich ist es nicht sein Problem; wenn ich meinen Alkoholkonsum mit dem vergleiche, was Leute in meiner SHG so getrunken haben, dann war es gar nicht soviel... undsoweiter undsofort, den Rest erspare ich Euch jetzt.
Tja, und meine Schlußfolgerungen: Erstens habe ich den Eindruck, daß jeder oder fast jeder durch genau diese Phase des Herumeierns durch muß, und daß es häufig etwas Zeit braucht, bis man die Erfahrungen anderer angenommen hat – Erfahrungen, die diese anderen oft auf ziemlich schmerzliche Weise gesammelt haben. Bei mir hat es ein paar Wochen und eine ganze Reihe von Treffen meiner SHG gebraucht, bis ich soweit war. Als ich dieses Forum fand, hatte ich diese Phase schon hinter mir, sonst hättet vermutlich Ihr Euch mit meinen irren Ideen herumschlagen müssen... ![]()
Zweitens: In dieser Phase solche von M2109 kritisierten "Stellungnahmen" zu lesen, kann sicherlich sehr, sehr gefährlich sein. Ich hätte damals gierig jede Äußerung dieser Art aufgeschnappt und mir gesagt: Siehste, es ist tatsächlich so! Und in einem Internet-Forum besteht eben zusätzlich die Gefahr, daß sich die Neulinge im Thema nur die entsprechenden Beiträge herauspicken, ohne die Antworten zur Kenntnis zu nehmen – das kann in einer realen SHG nicht so leicht passieren.
Einen Lösungsvorschlag für dieses Problem habe ich leider auch nicht – Zensur in der Form, daß solche Beiträge umgehend gelöscht werden – naja, finde ich nicht so toll. Ich denke, so wie es hier gehandhabt wird, ist es schon richtig, auf Beiträge wird meist schnell und vor allem klipp und klar geantwortet. Vielleicht könnte man gut sichtbar ein Link zu der einen oder anderen Lebensgeschichte anbringen, die zusätzlich die Mär vom Alkoholiker Light widerlegt?
Viele Grüße
Zeppeline
Hallo Plejaden,
ich kann Dich so verdammt gut verstehen, Dein heutiges Fazit enthält so viele Erfahrungen und Gefühle, die ich auch nur zu gut kenne. Der Streit mit Deinem Freund, seine Verständnislosigkeit, das Verhalten Deiner Eltern... das ist natürlich alles sehr belastend. Du hast ein echtes Stück Arbeit an Deiner Trockenheit zu leisten, da wäre es sicherlich schöner, von allen Seiten die entsprechende Unterstützung zu bekommen. Ich bin mir aber sicher, daß Du das trotzdem schaffst, denn Du bist in der Lage, zu reflektieren, Dir – erreichbare – Ziele zu setzen und die dann auch in Angriff zu nehmen. Also nich nur Handytaschen...
Beim zweiten Lesen Deines posts hab ich mal auf die vielen positiven Dinge geachtet, die er enthält: Deine eigene Zielstrebigkeit (vergiß mal die Unsicherheiten und die Probleme mit dem Selbstvertrauen, das ist völlig normal), das was Du bis jetzt schon erreicht hast (nach gerade mal 4 Monaten!), das überraschende Fehlen des altbekannten Verzichtgefühls, und die Unterstützung Deiner „Schwiegereltern“ – aha, es gibt also Menschen in diesem Universum, die Dich verstehen! Nicht zu vergessen das Forum hier, ein klasse Bündnispartner, oder?
Übrigens ist mein Freund zwar etwas kooperativer als Deiner zur Zeit, aber so richtig kapieren tut er meine Situation auch nicht. Klar findet er es prima, daß ich nicht mehr saufe, aber daß mich das Thema so beschäftigt, irritiert ihn sehr, da hilft nicht mal seine gelegentliche Anwesenheit bei den Treffen meiner Selbsthilfegruppe. Und daß ich so oft im Forum stöbere und schreibe, hält er für einen reinen, völlig zweckfreien Zeitvertreib, naja. Zu unserem Glück gibt’s keine so blödsinnigen Außeneinflüsse wie in Eurem Fall. Trotzdem, ich bin auch noch auf der Suche nach DEM ultimativen Buch, das ich meinem Liebsten in die Hand drücken könnte, damit er wenigstens annähernd verstehen kann, was mich umtreibt. Sollte ich dieses Buch jemals finden, sage ich Dir sofort Bescheid... ![]()
Ansonsten hilft alles nix, Du mußt wohl abwarten, wie sich das entwickelt. Entweder er begreift es irgendwann und nimmt die Konsequenzen, die sich aus Deiner Abstinenz ergeben, auch für sich an. Oder er beharrt auf seinem Standpunkt und nimmt keine Rücksicht auf Dich, dann mußt wiederum Du entsprechende Konsequenzen ziehen. Aber wie gesagt, manchmal dauert’s etwas länger, bis der Groschen fällt.
Ich wünsch Dir alles Gute, genieß die freien Tage,
viele Grüße,
Zeppeline
Guten Morgen, Plejaden,
ich wünsche Dir Frohe Weihnachten und schöne, angenehme, ruhige und vor allem klare Feiertage. Finde ich gut, wie Du Dich an Heiligabend verhalten hast, alles andere hätte Dir auch sicherlich nicht gutgetan.
Danke für Deine Grüße vor kurzem in meinem Thread, ich hab erst jetzt mal wieder Gelegenheit, im Forum vorbeizuschauen. Mach ich aber in den nächsten Tagen häufiger. Und vielleicht sehen wir uns im kommenden Jahr ja auch wieder im geschützten Bereich dieses Forums, mal sehen.
Alles Gute und viele Grüße,
Zeppeline
Hallo Ihr Lieben,
vor lauter Vorweihnachts-Chaos habe ich glatt übersehen, daß ich inzwischen Zugang zum "Geschlossenen" bekommen habe. Daher beende ich diesen Thread hier erstmal und tummele mich ab morgen im geschützten Bereich. Soll natürlich nicht heißen, daß ich hier im offenen Bereich nicht mehr vorbeischaue. Und gelegentlich weise Worte hinterlasse
.
Jetzt müßte ich eigentlich in alle Threads derer hüpfen, die mir während der letzten Wochen immer mal wieder geschrieben haben, um mich ganz herzlich zu bedanken für Unterstützung, Rat, Zuspruch und überhaupt alles. Ich bin aber faul und sage an dieser Stelle allen, mit denen der Austausch hier so klasse war, einen riesengroßen, herzlichen Dank. Wir sehen uns!
Ansonsten wünsche ich Euch allen frohe und glückliche Weihnachten,
viele Grüße
Zeppeline
Hallo Lütze,
ich bin ja auch noch relativ neu im trockenen Leben und kann Dir daher sicherlich nicht allzu viele Ratschläge geben, wie man's am besten anpackt. Jedenfalls gibt es bei mir noch nicht so viele Erfahrungswerte wie bei Langzeittrockenen. Nur denke ich auch, daß Dich dieser Konfrontationskurs nicht sonderlich voranbringt, sondern Dir sogar sehr gefährlich werden kann. Ich habe das zu Beginn auch gemacht, mir dann aber - auch auf Anraten von Leuten aus meiner Selbsthilfegruppe - selbst ne Chance gegeben, indem ich solchen Situationen konsequent aus dem Weg gegangen bin. Der Vorteil (hier gibt es für mich schon einen Erfahrungswert): ich beschäftige mich zwar immer noch mit dem Thema Alkohol, aber ich bin merklich ruhiger geworden, seit ich das Zeug nicht mehr ständig vor der Nase habe oder mit Betrunkenen konfrontiert bin. Und die Beschäftigung mit dem Thema ist weniger oberflächlich, sie bringt mir mehr (mehr, als nur entsetzt in den Spiegel zu blicken, der mir durch betrunkene Menschen vorgehalten wird).
Liebe Grüße und paß auf Dich auf,
Zeppeline
Hallo Plejaden,
finde ich eine gute Idee, das mit den Karteikarten. Ich konnte zu Beginn auch meine Gedanken am besten sortieren, indem ich alles übersichtlich aufgeschrieben habe, was in meinem Kopf so durcheinanderbrauste (darunter auch die vermeintlichen "pros" und die "contras" fürs Trinken, die Ursachen, Auswirkungen usw.). Außerdem liiiiiebe ich bunte Filzstifte
... In Phasen des Zweifels und der wirren Gefühle krame ich diese Notizen immer mal wieder hervor. Und sie helfen mir jedesmal weiter.
Das Ganze zum Mitnehmen aufzubereiten und sich per Autosuggestion zu Gemüte zu führen klingt tatsächlich erstmal etwas umständlich, aber es ist bestimmt ein guter Weg, gerade zur Automatisierung hilfreicher Gedanken.
Komm gut durch diesen letzten Arbeitstag und laß es Dir dann so richtig gutgehen,
viele Grüße
Zeppeline
Hurraaaa, Endpurt vor Weihnachten!
Heute macht es mir nix aus, nochmal so richtig was zu tun, im Gegenteil, ich freu mich drauf. Die allerschlimmsten Ängste und Bedenken in bezug auf Weihnachten sind auch schon wieder etwas abgeflaut; bin schon für die Weihnachtsfeiertage verabredet, ich glaube, das wird richtig schön.
Plejaden : ich wünsch Dir viel Freude beim Laufen. Ich hab ja grade erst damit angefangen, aber es begeistert mich jetzt schon, wie gut mir das tut. Es ist wirklich eine feine Methode, zu entspannen und sich aus sinnlosen Denkschleifen zu befreien. Gestern abend habe ich ein Buch über die positiven seelischen Auswirkungen des Joggens gelesen (Abbau von Ängsten, Aufbau von Selbstbewußtsein undsoweiter undsofort); da stand auch was über die positiven therapeutischen Erfolge bei Suchtkranken. Spannend, daß mich – früher hätte ich sehr laut bäh! geschrien – keiner zum Joggen überreden mußte, auf einmal wollte ich selber, einfach so. Mittlerweile glaube ich schon, daß trockene Alkoholiker oft sehr genau wissen, was ihnen gut tut... Ach, und die Tatsache, daß man langsam mit der Lauferei anfangen und auch auf Pausen achten soll, versuche ich gerade auf den Prozeß des Trockenwerdens zu übertragen – im Prinzip ist das gar nicht so unähnlich. Stichwort Geduld.
Gestern ist mir klargeworden, wie oft ich mir in meinem nassen Leben (das ja viele Jahre dauerte) irgendetwas vorgenommen habe, das jetzt! und sofort! mein Leben ändern sollte. Hmpf, Joggen war auch mal dabei, hab’s nach 3 Tagen aufgegeben (war nicht so schön, morgens völlig verkatert loszurennen, außerdem bin ich gerannt, als ob der Teufel hinter mir her wäre
). Jetzt ist natürlich mehr als klar, daß das erstens immer nur ein riesiger Selbstbetrug war, weil ich die einzig wichtige Voraussetzung, nämlich trocken zu werden, nicht erfüllen wollte. Und zweitens ist es so typisch Alkoholiker, diese Gier nach einfachen, schnellen Lösungen...
Viele Grüße
Zeppeline
Hallo an alle,
erstmal ein Dank an panther, für die Mahnung, Geduld zu haben. Weißt ja, das ist meine Stärke grade nicht, aber ich versuche mal, mir das jetzt länger als 1 Stunde zu merken... Andi : ja, so isses - ich denke immer weiter voraus als alle anderen zusammengenommen, mit dem Ergebnis, daß ich eine Heidenangst bekomme. Da steh ich mir wirklich selbst im Weg.
Wie immer vor einer größeren Ansammlung von Feiertagen geht mir gerade ein bißchen die Puste aus, ich MAG einfach nicht mehr arbeiten. Natürlich tue ich’s trotzdem, aber es kostet einen Haufen Energie. Bin gerade am Texteschreiben und quäle mich ziemlich rum. Der Familienalltag holpert auch so vor sich hin, und bei mir mischen sich die Gefühle und Befürchtungen: nächste Woche ist frei, und meine zwei Jungs fahren am Dienstag weg. Ich habe doch tatsächlich Angst vor mir selbst! Das ist umso absurder, weil ich mich wirklich auf die ruhige Zeit freue, mich mit Freunden verabredet habe, auch in der Weihnachtswoche mal zur SHG gehe und in den vergangenen Wochen keinerlei Unruhe oder Saufdruck verspürt habe. Es liegt wohl einfach daran, daß diese blöde Weihnachtswoche unbekanntes Terrain darstellt, und eine leise bis mittelschwere Verunsicherung ist ja auch in einigen anderen Threads relativ neuer Forenteilnehmer spürbar.
Gestern habe ich die letzte Gelegenheit genutzt und bin über den Sportplatz getrabt (der macht nämlich auch zu, argh). Nachdem ich anfangs noch geradezu lächerlich winzige Strecken geschafft habe, ohne schnaufen zu müssen, geht das jetzt schon viiiiel besser. In den nächsten Tagen geht’s dafür in die freie Wildbahn, mal sehn.
Bis bald,
viele Grüße
Zeppeline
Guten Morgen, Plejaden,
gute Besserung und sei nicht traurig. Weißt ja, bald ist Weihnachten, und Du hast ein paar Tage frei ![]()
Tja, zum Thema Belohnungssystem und dem feinen Vorbild Familie könnte ich jetzt auch Bände schreiben - wenn ich etwas mehr Zeit hätte. Hab ich aber nich
.
Alles Gute und bis die Tage,
Zeppeline
Guten Morgen, Hasenpfötchen,
ich kann mich meinen "Vorrednerinnen" nur anschließen, außerdem kenne ich dieses Problem selbst (der Sohn meines Freundes hat auch erhebliche Schulprobleme, bei massenhaft Unterstützung). Versuche mal, Dir nicht allzu viele Gedanken zu machen, selbst wenn es jetzt nicht so gut läuft - in dem Alter sind eben nicht alle hochmotiviert - er kann immer noch wechseln.
Das Gefühl, daß es einfach nur noch reicht, kenne ich auch zur Genüge. Nur den Saufdruck verspüre ich nicht mehr gleich automatisch in solchen Fällen, das ist deutlich besser geworden. Aber selbst wenn es so wäre, würde ich mir immer wieder sagen: was bringt's denn, wenn du diesem Impuls nachgibst? Nix!
Vielleicht versuchst Du in den nächsten Tagen einfach mal, etwas mit Deinem Sohn zu unternehmen, was Euch beiden Spaß macht. Das nimmt den Druck raus, danach ist er vielleicht auch wieder Deinen Argumenten zugänglicher, und selbst wenn nicht, seid Ihr zwei dann auf jeden Fall wieder entspannter ![]()
Ich wünsch Dir alles Gute,
viele Grüße
Zeppeline
Endspurt vor Weihnachten, ich bin ja so froh, wenn endlich die Feiertage beginnen. Das wird hier unspektakulär, mein Freund und sein Sohn fahren in den Urlaub, und ich werde versuchen, mich hier etwas auszuruhen. Erholung haben wir alle ziemlich nötig, diese ADS-Geschichte sägt allen Beteiligten (einschließlich dem ADS-Kind) an den Nerven.
Gestern abend war ich zum letzten Mal vor der Weihnachtspause beim Sport, es geht erst wieder im neuen Jahr los. Schade - inzwischen merke ich, wie gut mir das tut. Naja, muß ich zum Ausgleich eben ein paarmal häufiger um den Block rennen
.
Zwei wichtige Dinge gibt's zu vermelden: ich wechsele demnächst in den geschlossenen Bereich dieses Forums rüber. Einerseits freu ich mich drauf, andererseits fühle ich mich hier in diesem Bereich inzwischen sehr zuhause, schließlich hat hier alles angefangen... Ich werde hier auf alle Fälle weiterlesen und gelegentlich auch was schreiben, wenn ich das Gefühl habe, was beitragen zu können.
Außerdem habe ich - auch durch den letzten Themenchat angeregt - noch einmal einen neuen Anlauf genommen und mein großes Problemthema, das Outing, angepackt. Hab gleich gestern angefangen und einer Bekannten, die ich nur selten sehe bzw. spreche, alles erzählt. Tja, mal wieder offene Türen eingerannt, sie kennt das Thema aus dem eigenen Bekanntenkreis, keine langen Diskussionen und verwunderte Nachfragen, kein Gerede über Trinkmengen, nix.
Aber selbst wenn das so gewesen wäre, es wäre auch kein Weltuntergang gewesen. Menno, vielleicht lerne ich das doch noch, endlich etwas entspannter mit dem Thema umzugehen. Diese Krankheit gehört nun mal zu mir, wovor hab ich eigentlich solche Angst?
So, ab in den Alltag, ich wünsch Euch was,
viele Grüße
Zeppeline
Wo ist eigentlich dieses Wochenende geblieben? Grade erst angefangen und schon wieder vorbei, tstsss. Auch vom heutigen Themenchat hab ich leider nicht alles mitbekommen, aber das, was ich mitbekommen habe, war interessant. Ich konnte ein paar gute Anregungen zum Thema Outing einsammeln, danke an alle Beteiligten.
Tja, auch sonst war das Wochenende gut, vor allem dank einer komplett alkoholfreien, sehr unterhaltsamen Weihnachtsfeier und eines mehrstündigen, ausgiebigen Sauna- und Schwimmbadbesuchs. Ich laß es mir zur Zeit ganz schön gutgehen... fällt mir gerade auf.
Aber nochmal zurück zu meinem letzten Eintrag hier:
Dort hatte ich ja einen Erinnerungsflash aus nassen Zeiten erwähnt, der mich diese Woche überfallen hat. Ich ging abends an einem Supermarkt vorbei, der abends länger geöffnet hat (Bahnhof). Dabei fiel mir ein, wie oft ich früher dort in der allerletzten Minute noch fix Wein eingekauft habe.
Ich hab dann mal die ganze altbekannte Szenerie in Gedanken durchgespielt und gleichzeitig in mich hineingehorcht, muckert das Suchtmonster? Trauere ich dieser Zeit nach? Offenbar nicht. Stattdessen kam mal wieder eine Erinnerung zutage – eine Sache, die mir zu nassen Zeiten nie so richtig aufgefallen ist; oder aber von mir sofort wieder weggewischt wurde, weil die Erkenntnis einfach zu unangenehm war. Dieses abendliche Einkaufen kurz vor Ladenschluß nach einem langen Tag voller „Standhaftigkeit“ („heute keinen Alkohol! Wirklich nicht!“) gab es immer häufiger, ich halte das jetzt für ein Zeichen meines rasanten Abstiegs. Ein weiteres Zeichen: Vor langer Zeit war es mir noch wichtig, meinen Stoff gekühlt zu trinken; selbst zu bereits süchtigen Zeiten hab ich – wenn auch ungeduldig – gewartet, bis das Zeug endlich kalt war. Dann kam die Eiswürfelphase, da ging’s mir schon nicht mehr schnell genug. Tja, und dann kam die Phase, wo es mir piepegal war, ob das Zeug eiskalt, wohltemperiert oder eben lauwarm war (frisch aus der Einkaufstüte gezerrt). Eine ähnliche Entwicklung gab’s bei den Trinkgefäßen – erst wählerisch, dann immer gleichgültiger... Daß ich auf dem besten Wege dahin war, mir selbst komplett egal zu sein, liegt da schon ganz schön nahe.
Mir wird seit einigen Wochen immer klarer, daß ich schon viel weiter unten war, als ich mir eingestehen wollte. Offenbar fällt da gerade eine Schutzhülle stückweise ab. Das ist gut so, ich kann wirklich drauf verzichten.
Viele Grüße,
Zeppeline
Hallo Plejaden,
der letzte Absatz in Deinem Beitrag enthält einen wirklich hilfreichen Gedanken: "Der Weg ist das Ziel. Ich mag es, an mir zu arbeiten."
Ich erlaube mir mal, das für mich zu übernehmen, weil es so gut ist - dieser Prozeß des Trockenwerdens muß eben nicht immer unbedingt ein kräftezehrender Kampf und Krampf sein. Abgesehen von vereinzelten Durchhängern empfinde ich das oft ähnlich. Es ist ein prima Gefühl, sich zum Positiven zu ändern, auch wenn's manchmal nach dem Schema "2 Schritte vor, 1 zurück" läuft.
Da kann die Welt einem noch so viele Glühweinstände in den Weg stellen ![]()
Viele Grüße
Zeppeline
Hallo JoeDoe,
auch von mir die allerfeinsten Urlaubswünsche. Viel Spaß und natürlich schöne sonnige Weihnachtstage. Aber irgendwann, wenn Du Dich genug erholt hast, läßt Du Dich hier wieder blicken ja?
Viele Grüße
Zeppeline