Beiträge von Karotte

    Zitat von Skye


    Man kennt es ja gar nicht seine Bedürfnisse zu berücksichtigen bzw. noch schlimmer man kennt seine eigenen Bedürfnisse vor lauter Selbstverleugnung gar nicht mehr.

    Ja, genauso ist das - Ich weiß was ich nicht will, aber ich weiß nicht was ich will und auch nicht was ich brauche.. es ist immer wieder erschreckend.

    Zitat von Skye


    Die Sichtweise eröffnet Dir eine Chance, die Chance das Übel an der Wurzel zu packen. Häufig habe ich das Gefühl, das gedacht wird, verschwindet der nasse Alkoholiker aus meinem Leben, verschwindet auch die Co-Abhängigkeit. Ein fataler Fehler, denn oft ist es nicht weit bis zur nächsten kranken Beziehung.

    Ja. Ich glaube ich hatte noch keine einzige normale Beziehung und auch das was ich von zu Hause kenne ist nicht "normal". Ich dachte aber eigentlich das ich schon weiter bin. Hatte schon mal eine Therapie und dachte auch immer das ich mich genug auseinandersetze...
    Was ich aber nicht gelernt hab...ist mich wirklich zu respektieren und ernst zu nehmen und so zu lieben wie ich bin...also ich mag mich schon, aber ich bin nicht wirklich von mir überzeugt und zweifel stark und hinterfrage mich stänig. Einer meiner täglichen Schatten heißt schlechtes Gewissen.

    Zitat


    Die Vergangenheit kannst Du nicht ändern, doch wie Deine Zukunft aussieht liegt ganz allein in Deiner Hand. Es ist nicht schön, wenn man zurück blickt und feststellt, dass man Jahre verloren hat. Jahre die einfach vorbei gezogen sind, in denen man sein Leben aus der Hand gegeben hat und die nicht wiederkommen und damit auch die Chancen nicht die man nicht genutzt hat. Ich kenne das nur zu gut, ein recht bittere Erkenntnis.

    Vorallendingen da ich dachte ich wäre in den letzten Jahren witergekommen. Aber ich habe festgestellt das ab da als ich diese beziehung einging wieder alles gestoppt hat. Ich habe mich wieder verloren und das obwohl ich den festen Vorsatz hatte dies nicht zu tun...manchmal bin ich echt naiv.


    Zitat

    Dann setze die Vorstellung doch in die Tat um. Es liegt allein in Deiner Hand. Wie wär’s wenn Du Dich nur noch um die Dinge kümmerst, die Dir wirklich wichtig sind? So als Anfangsvorschlag….

    Also hab einiges in die Hand genommen: werde demnächst was für meine Fitness tun, bin schon angemeldet...das wird mich mehr zu mir selber bringen. Außerdem mache ich noch 2 Workshops mit...da gehts auch um Selbstfindung/Stärkung etc. Bin schon sehr gespannt und hoffe das ich immer mehr zu mir finde.

    Zitat

    Dann setze die Vorstellung doch in die Tat um. Es liegt allein in Deiner Hand. Wie wär’s wenn Du Dich nur noch um die Dinge kümmerst, die Dir wirklich wichtig sind? So als Anfangsvorschlag….

    Wenn das immer so einfach wäre...ich würde so gern mal wieder was kreatives tun..da is soviel in meinem Kopf und ich komme einfach nicht ins Handeln...

    Zitat

    Hallo?!? :shock: Du bist 32, da hast Du ja mal noch locker 8-10 Jahre Zeit. Ich weiß nicht, was Du Dir da so vorgestellt hast, was Du geplant hast. Pläne sind dazu da um sie zu ändern. Zurückdrehen kannst Du die Zeit nicht. Das sollte im Moment wohl das kleinere Problem sein.

    Naja, ich wollte immer ne große Familie, aber inzwischen denke ich auch das es vielleicht gut ist keine Kinder zu haben, die würden ja meine ganzen Störungen abkriegen...
    Wenn mein Freund nun noch Jahre braucht um sein Problem zu erkennen? Oder ich mich doch irgendwann trenne und dann wieder jemand kennenlernen muß - das dauert ja auch seine Zeit... naja wahrscheinlich solls nicht sein. Ich kann grad keine Babys mehr sehen...und hier gibst viele ...

    Heute war ich zu nem Vortrag bei der Suchtberatung - war irgendwie echt komisch dort und sehr steif. Aber es war ganz interessant. Aber ich wills glaub ich immer noch nicht kapieren das ich für Ihn nix tun kann...ich merke wie ich immer wieder darauf hoffe doch noch einen Tip zu bekommen. Ich sehe die Nebenwirkungen des Alkohols - er sieht es nicht.
    Wenn ich mich nur noch um mich kümmere wird von uns wahrscheinlich nicht mehr viel übrig sein.
    Aber ich weiß auch nicht ob ich nicht zu überspitzte Erwartungen an eine Beziehung habe. Wieviel eit verbringt man denn normalerweise so... bei uns ist das sehr begrenzt - hab ich so das Gefühl.
    Ach man, ich schwanke zwischen der Euphorie das ich nun zu Beratungen gehe und bald Kurse besuche und dem Gefühl der Einsamkeit und das es vielleicht wirklich keinen Sinn macht die Beziehung aufrecht zu erhalten (um so mehr ich hier lese).

    Seid gegrüßt. Danke für alle Anworten
    Gute Nacht
    die Karotte

    Und Liebe Gotti, und auch Ihr anderen...es is irgendwie toll persönlich angesprochen u werden. ich find es gut das die Einkaufswagengeschichte nu ma aufm Tisch is...was es im Endeffekt ist wird sich für Dich schon rausstellen und Du wirst wissen wie Du damit umgehen mußt.
    Manchmal ist es unheimlich schwierig die Grenzen zu sehen. Was ist normale Beziehung und Unterstützung und was ist schon Co-abhängig... das ist oft nicht so einfach. Man lebt halt auch so wie man es gelernt hat. Ich such mir auch immer wieder das was ich kenne anstatt das was mir gut tun würde. ich dachte ich würde mich schon ganz gut um mich selber kümmern, habe aber nun festgestellt das das nicht wirklich stimmt . ..
    Genieß das Bad, ne Wanne hätt ich auch gern..

    Liebe Grüße
    Bleib dabei!

    Zitat von Elocin

    Das kannst du auch gar nicht, Karotte, denn der Alk verändert die Persönlichkeit.

    Tja, dann weiß ich eigentlich gar nicht wie er wirklich ist. Denn solange ich Ihn kenne hat er jeden Abend getrunken. Er erzählt immer was er nicht alles tolles früher gemacht hat...kann mir das gar nicht vorstellen. Er sitzt JEDEN Abend vor dem Computer und zockt und am Wochenende will er auch am liebsten seine Ruhe haben, schlafen, zocken und sonst nix außer seine Kumpels rufen an, da springt er dann gleich. Mit mir will er nicht weggehen, da er sich mit dem Alkohol nicht zusammenreißen will und das von daher wahrscheinlich nicht gut gehn würde. Toll.
    Er erzählt mir doch echt das es Ihm Spaß macht zu trinken. Jeden Abend. Irgendwann einmal hatte er zugegeben das sein Konsum schon ungesund wäre...und jetzt nix mehr. Er will es nicht sehen. Das schlimme er trinkt auch wenn er krank ist und Medikamente nimmt...
    ja, ok es geht um Ihn das soll es ja nicht...is ja mein Thread. Aber das muß mal raus...hab niemand dem ich das erzählen kann.
    Aber ich verstehe das einfach nicht das er das nicht checkt. Er schläft schlecht, hat keine Lust, is Morgens grantig und hat gern mal Kopfweh. Hallo! Da muß man sich doch selber mal fragen...
    Auf der anderen Seite habe ich vor Ihm noch nie einen Mann kennengelernt der soviel Verständniss für mich hatte und mit dem ich so gut reden konnte und hatte auch noch nie ne Beziehung mit soviel Offenheit. Er ist total charmant und kann, wenn er will, echt nen guten Eindruck machen... bei seinen Eltern is er allerdings eher untendurch, aber wg. anderen Sachen. Ich glaub die merken nix...von wg. Alkohol, und seine Freunde auch nicht....
    Ich versuche nicht die Meckerziege zu sein und mich Gefühlsmäßig rauszuhalten wenn er z.B. mal wieder Abends draußen is...habe auch aufgehört mich um seine Wäsche, sein Aufstehn und sein Frühstück zu kümmern...Frühstück macht er jetzt bei sich...findet er auch noch gut...
    Manchmal will ich einfach nur weg. Das alles los sein.

    Mein erster fester Freund war auch Alki...als ich den kennenlernt war es aber noch nicht so...der hat sich immer am Wochenende die Dröhnung gegeben (beide Eltern Alkis)..hat Unfälle gebaut, is im Job Strafversetzt wurde... etc. Das war schon echt ne schlimme Zeit. Hab Ihn manchmal in seiner Kotze vorm Haus aufgesammelt oder kurz vor der Alkoholvergiftung hinter der Tür gefunden...oder auf der Straße...das ich damals nicht den Notarzt gerufen hab...kraß. Aber da hat ich noch weniger Plan wie heute. Na ja wir wohnten zusammen, er war dann zu oft bei ner anderen und nach einem Jahr habe ich es geschafft zu gehen...

    Aber das is jetzt alles nicht. Mein jetziger trinkt so ruhig vor sich hin und kriegt irgendwie auch noch alles auf die Reihe...
    Gut wenn er was getrunken hat kann man nicht viel mit Ihm anfangen vorallen Dingen keine Diskussionen...

    Aber mir gehts so nicht gut. Ich hab echt ne andere Vorstellung, nicht das immer alles von mir ausgeht. Und das mit Familie und Kind kann ich ja wohl auch abhaken.......

    Ach is das ein Elend.Mist.

    Hallo Du, willkommen im Forum!

    Das klingt ja alles nicht so gut. Gerade in deiner Situation braucht man seine Kraft doch für sich! Ich würde Dir raten dringend mal zu einer Beratungsstelle zu gehen, z.B. Caritas und Diakonie. Die beraten und helfen ja nicht nur im Bezug Angehörige von Alkoholikern, sondern auch in schwierigen Lebenssituationen und bei Problemen in der Partnerschaft.
    Und so wie das klingt ist das bei Euch täglich sehr problematisch. Denk doch noch mal nach wo Du hin könntest. Auch wegen deinem Kind und dem neuen Baby. Ich denke Du bekommst sicher Unterstützung, vielleicht mal beim Sozialamt nachhaken...bzw. Unterhaltsvorrauszahlungen...also am Geld denke ich sollte es nicht scheitern.

    Alles Gute für Dich
    Karotte

    Hallo, schon mal danke für die Antworten.
    Hab jetzt meinen eigenen Thread eröffnet. Möchte die Frage trotzdem stehenlassen ... einfach weil es mich interessiert was so ein Tiefpunkt sein kann ... hatte vor vielen Jahren schonmal einen Alkifreund. Der hatte mehrere Tiefpunkte und dann aber auch einen Anstoß von außen (sein Chef), durch den er dann endlich auf den Trichter kam . . . könnt Ihr Euch ja vorstellen das ich damals sehr froh war das was in Bewegung kam. Ich hoffe das er immer noch ein trockenes Leben lebt.

    Hallo Ihr Lieben,
    ja nun endlich mein eigener Thread...wurde dazu ja schon mehrfach aufgefordert. Is mir auch klar, denn sonst wißt Ihr ja nicht mit wem Ihr eigentlich redet.

    Ich habe die ganz Zeit nach einem passendem Anfang gesucht...mir is aber nix eingefallen.

    Normalität. Das ist für mich immer wieder ein wichtiger Punkt. Ich weiß oft nicht was "normal" ist. Was liegt in meiner Partnerschaft am Alkohol, was an den Persönlichkeiten oder anderen Dingen. es fällt mir sehr schwer die Dinge auseinander zu klamüsern. Ich glaube ich kenne kaum jemanden der eine normale Beziehung führt. . .

    Ich bin nun schon ne Weile hier, hab viel gelesen und auch einiges geschrieben. Es hat mir unheimliche Angst gemacht das hier immer dazu geraten wurde den Partner zu verlassen und das es keinen anderen Weg gibt... Inzwischen sehe ich das, auch hier, etwas differenzierter.

    Momentan möchte ich noch mit meinem Partner zusammen bleiben. ABER ich kann mir auch vorstellen wenn es mir zu schlecht geht und die Situation sich dramatisch verschlechtern würde dann auch zu gehen - aus Selbstschutz.

    Manchmal kommt es mir hier vor als würde alles so auf die Co-abhängigkeit geschoben...das find ich nicht so gut. Aber vielleicht kann ich es auch nicht richtig einschätzen weil ich zu tief drinstecke.

    Coabhängigkeit hat für mich nicht nur mit dem Alkohol zu tun...das was ich als meine eigene Co-abhngigkeit bezeichne fing schon in meiner Kindheit an . . .

    Ich denke ich bin soweit das ich seit einiger Zeit intensiv versuche Grenzen zu ziehen und dieses so oft genannte Loslassen zu üben. Mich nicht mehr soviel um seine Sachen zu kümmern.

    Mein Freund trinkt jeden Abend Wein. Mindestens eine Flasche. Wenn er am Wochenende mal weggeht oder sich mit nem Kumpel trifft trinkt er noch viel mehr... Soweit ich das jetzt in Erfahrung gebracht habe hat er vor unserer Beziehung auch schon täglich getrunken, bzw. früher ne menge anderes Zeugs genommen. Ich habe das am Anfang leider alles nicht so mitbekommen bzw. durchschaut . . . aber das hätte wohl auch nichts genützt, weil ich mir sicher eingebildet hätte Ihm helfen zu können. Diese Einbildung habe ich noch manchmal, aber anders...
    Es ist mir klar das ich mich viel besser um mich selber kümmern muß. Etwas was ich bis jetzt in meinem Leben wohl nicht gelernt habe... und jetzt so aus der kalten damit anzufangen ist gar nicht so einfach. Was heißt sich um sich selber zu kümmern?

    Ich habe festgestellt das ich viele Sachen zu lange aushalte und mich nicht wirklich dagegen stelle... hab ich wohl auch in meiner Kindheit so gelernt.

    Naja, aufjedenfall war ich dieses Jahr eigentlich komplett krank. Mein Körper macht nicht mehr so mit...vonwegen Augen zu und durch. Versuche grad wieder fit zu werden. Mich aufzubauen und was für mich zu tun. Deshalb bin ich auch oft hier. Hab auch therapeutisch was in die Wege geleitet, aber das geht nicht so schnell.

    Habe oft das Gefühl das mir die Zeit wegläuft. Und wenn ich auf mein Leben blicke gibt es da eigentlich nicht viel mit dem ich zufrieden bin.

    Das solls erstmal gewesen sein. Freue mich auf Reaktionen.

    Danke
    Karotte

    Hallo Ihr Lieben,

    was mich mal interessieren würde, und ich würde mich über viele Antworten freuen: Was war für Euch der/die ausschlaggebende Punkt/Situation um zu dem Schluß zu kommen "Ich hör auf mit dem Trinken" - "So geht es nicht weiter" ... etc.???

    Danke schon mal für Antworten!

    Es grüßt Euch Karotte

    Liebe Verflixt,

    hab gestern deinen Thread gelesen. Is ja echt ne krasse und traurige Geschichte. Auch wenn Du denkst es geht nicht vorbei, das wird es tun. So wie die Zeit vergeht werden auch deine Schmerzen vergehen. Schau mal ob Du Dich nicht etwas ablenken kannst...rausgehen is echt wichtig und tut gut! Und überleg doch mal was Dir so weh tut. Also was genau...das Du es nicht früher erkannt hast? Das Du nicht früher gegangen bist, das er Dich nicht respektiert?...etc. Ich glaube er kommt nicht mal mit sich selber klar und solange das so ist wird er auch nicht mit Dir oder dem Kind klarkommen... auch wenn er das vielleicht nicht so sieht. Geh doch mal zu einer Beratung, es tut sehr gut sich das alles von der Seele zu reden und die verstehen Dich auch weil Sie das alles kennen... es gibt da viele Stellen: z.B. Caritas und Diakonie oder oft auch Städtisch...

    Ich hoffe sehr das es Dir bald besser geht auf deinem Weg, der vorallem ein Weg zu Dir sein sollte...Richte deine Gedanken auf Dich und das Kind weg von Ihm...

    Viele liebe Grüße
    Karotte
    :wink:

    Hallo Davina, in meinen Ohren klingt es eher so wie "vorbei". Es ist kein richtiges Team wenn man nicht gleichberechtigt ist. Manchmal braucht man eben Zeit um dahinter zu schauen, aber wenn man es dann kapiert hat sollte man handeln. Ich glaube Du hast jemand besseren verdient. Laß Dich nicht fertig machen. Ich an deiner Stelle würde Abstand halten und mit seinem Kram ein Ultimatum setzen und sonst zum Sperrmüll oder verschenken.

    Das mit dem aufschreiben find ich auch gut..hab ich früher eigentlich jeden Abend gemacht. Sollt ich auch wieder anfangen...hilft immer!!!

    Und ich und meine Inkonsequenz...bin gar nicht vorgedrungen zum Kleiderschrank sondern an Haushalt und Computer hängengeblieben. Und ne kleine Runde spazieren war ich noch...
    Aber leicht fällt mir ausmisten auch nicht - hab nen großen Stapel mit Klamotten zum Renovieren etc. . . .

    Bleib Stark
    Grüße Karotte

    Hallo Gotti,

    irgendwie läßt mich die Einkaufswagengeschichte nicht los. Sag mal wenn Dich mit deinem eigenen Wagen jemand anschaut oder fragt - Warum sagste nicht einfach mit nem Lächeln/Grinsen "mein Mann sortiert mir zuviel"?

    Mann muß ja auch mal über seine und andere Macken lachen können, oder...ich weiß schon das die Bayern, vorallem in den kleinen Nestern manchmal recht Spießig sind, aber n bissle Humor werden die doch auch haben, oder? Und wenn se nur blöd kucken - einfach grinsen...oder Grimassen schneiden...

    Viele Grüße
    Karotte

    Liebe Sonnenschein,

    mach das nicht mit dem Anruf. Ich hoffe Du hast es nicht getan...hab dieses Wochenende auch sowas ähnliches gemacht. Ich glaub das müssen wir lernen auch auszuhalten und an uns selber zu denken...Vielleicht hilft es Dir wenn Du nicht so in Schwarz/Weiß denkst. Das eine oder das andere. Es gibt doch auch so viele Töne dazwischen. Und vielleicht wird ja auch was besseres draus auch wenns anders sein wird. Sei stark. Kümmer Dich um Dich!

    Viele Grüße
    Karotte die Mitleserin

    Zitat von Gotti


    Ich hoffe, mir ist niemand böse, dass ich hier im Forum so "taffe" schlaue Sprüche verteile, aber selbst mit mir nicht zurecht komme.

    mmmhhh muß ich grinsen, aber auch mit nem tränenden Auge...WIR bringen doch alle ooch mal Sprüche...is auch einfacher als selber durchziehen. Und selbst wenns nachher nich so klappt wie Sprüche geklopft wurde wissen Wir doch wenigstens schon mal wo lang, ne!
    Is doch oft so das man sich im Sturm der Gefühle äußert und sich hinstellt und was vornimmt...aber wie es dann im Endeffekt wirklich klappt steht immer auf nem anderen Blatt! Dranbleiben!!! Das wird schon!!! Du und Ich und die anderen WIR werden jeden Tag besser...Wenn WIR dranbleiben!!!

    Viele Grüße

    Lieber Lütze,
    ich hoffe dein Kopp is jetzt klarer. Ich kenne solche Stimmungen auch, deswegen geh ich am liebsten im Grünen spazieren, da begegnet einem nicht soviel.
    Ich wollt nochmal auf das positiv denken zurückkommen, da Du gemeint hast das Du das nicht mehr machen magst. Ich meinte damit sowas wie 1. Gedankenkontrolle, zu schlechten und zerstörenden Gedanken versuchen zu sagen "STOPP". Das hilft wirklich wenns klappt, am besten dann auch gleich ablenken...so hat das bei mir auch mit dem Rauchen aufhören geklappt...alte Automatismen durchbrechen sozusagen. Also, damit kann man schon mal viel schlechtes stoppen. Und dann versuchen nicht immer Kathastropen zu erwarten sondern lieber pragmatisch ran gehen. Manches muß halt sein. Und dann sich auch mal öfters bewußt machen was Schönes ist und war und was man gut geschafft hat, sich sozusagen auch mal auf die Schulter klopfen anstatt zu überlegen was man mal wieder hätte besser machen können...da wirste nämlich nie fertig sonst...
    Also mach Dir keine Gedanken das Du nicht genug mit dem kleinen gemacht hast, sondern überleg Dir lieber was schönes fürs nächste mal.

    Sowas mit Abenteuer...mmmhh z.B. Klettern, Turmspringen, GoKart fahrn etc. denn sowas macht glücklich und schweißt zusammen.

    Ps.: Ich wäre früher froh gewesen wen mein Vater wenigstens eine kleine Sache mit mir gemacht hätte oder nur mal Interesse an meinem Leben bekundet hätte...

    Pss.: Hoffe bin nich zu sehr am Thema vorbei.

    Viele Grüße
    Frohen Tag noch!!!