Hey Emma2010, ja was werd ich tun? Ich werd mich aufjedenfall nicht von meinen Plänen für das neue Jahr, soweit es Sie gibt abbringen lassen.
Ich werde mich nochmal intensiver dieser Co Geschichte widmen. Mich freier machen will ich.
Ich merke jetzt wie ich mich kleingemacht habe in gewisser Hinsicht. Zuviel mich nach Ihm gerichtet, trotz aller Erfahrungen. Er hat schon sehr viel bestimmt und ich habe bestimmen lassen. Zuviel Angst das er wieder geht oder eben wie es jetzt ist nicht klar kommt, nix sagt etc.
Ich muß immer noch sehr viel Selbstsicherer werden, und meine Bedürfnisse auch aus Selbstverständniss nehmen, das is mir klar.
Das mit mir hadern will ich auch mehr ablegen. Ich will eigentlich die starke Frau sein, die ich auch bin, und auch irgendwann mal so sein können wenn ich eine Beziehung habe.
Schade ist nur das er jetzt an diesem Punkt abhaut. Wo bei uns beiden wieder so offensichtlich alles zu Tage tritt. Und wir uns damit auseinander setzen könnten. Vielleicht auch erst mal jeder für sich.
Ich wollte gar nicht ständig so aufgefangen werden. Ich denke aber das gehört eben auch zu einer Partnerschaft das man füreinander da is. Und ich glaube das war bei uns sehr ausgeglichen. Aber ich glaube auch manches versuchte er mit Geld zu leisten was woanders fehlte.
Schade das er nie darüber sprechen konnte was seine Wünsche sind. Er hat immer gesagt er hat keine und alles ist gut. Da kann man natürlich nix ändern wenn man nicht weiß wie es dem anderen geht. Das macht mich traurig. Weil Wir sonst eigentlich sehr sehr vertraut waren und uns schon ne Weile kennen. Aber das war schon immer sein Problem.
Deswegen auch eine meiner Sorgen in der Beziehung.
Uns ist das drumrum immer so ein bisschen egal gewesen. War in unserer Zeit immer sehr aufeinander bezogen. Habe beide auch kaum Kontakt zur jeweiligen Familie, weil Wir da eben keine Bock drauf haben auf diese ganzen Zwänge.
Wir haben ja nicht zusammengelebt und uns auch nicht jeden Tag gesehen. Ihm war es trotzdem zuviel. Das wußte ich auch nicht, hat er nicht gesagt, im Gegenteil.
Zitat
nicht dauernd zu hoffen, zu überlegen, Enttäuschungen einstecken zu müssen, zugehen und zuwarten und das endlose Rücksicht nehmen
ja, das kommt mir bekannt vor....
Wahrscheinlich geht es Ihm jetzt so. Endlich Zeit für sich selber - hab ich ja zur Zeit genug, da Arbeitslos (und die nutze ich auch ganz gut). Hätte er sich mal mehr Zeit für sich genommen.
Ja, ich muß mich wieder an die erste Stelle stellen, da hast Du recht! Ein neues Körpergefühl? Alleine? Besser? Weiß nich... *seufz*
Zitat
Ich glaube, wirst auch bald merken, dass du es eigentlich
überhaupt nicht nötig hast, dich von irgendwenn, wie deinem Freund
so behandeln zu lassen. Wer dich nicht wertschätzt, hat dich
doch gar nicht
verdient.
Danke
Ja, wenn die Trennung jetzt nicht so kurz vorher und so dermaßen plötzlich gekommen wäre hätte ich es mir auch schön gemacht, vorallem auch schon Verabredungen getroffen und so... so steht man natürlich ganz schön da.
Aber ich habe auch viel Zuspruch von "Freunden" erfahren. Für meine Verhältnisse...
Langsam kommt auch ein wenig die Wut auf Ihn, ich glaub das is gut...
Aber morgens. Morgens is ganz schlimm. Da wünsch ich mir so sehr in seine Arme... und würde so gern mit Ihm spazieren gehn, wie wir es immer gern gemacht haben. Und vieles andere...
Da ich sehr wenig Freunde habe, war er eine sehr wichtige und präsente Person in meinem Leben...
Lieben Dank für deine Zeilen, die haben mir gut getan!
@die Vorschreiberinnen: Warum ich auch wenig hier geschrieben habe: Ich bin mir manchmal so unsicher ob das noch legitim ist. Da ich ja nun keine Alkbeziehung mehr hatte... mit meinem Co-sein.
Weihnachtliche Zaubergrüße
le Carotte